DE736173C - Vorrichtung zum Befoerdern von Handfahrzeugen, insbesondere Kinderwagen, ueber Treppen - Google Patents

Vorrichtung zum Befoerdern von Handfahrzeugen, insbesondere Kinderwagen, ueber Treppen

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Publication number
DE736173C
DE736173C DES145643D DES0145643D DE736173C DE 736173 C DE736173 C DE 736173C DE S145643 D DES145643 D DE S145643D DE S0145643 D DES0145643 D DE S0145643D DE 736173 C DE736173 C DE 736173C
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DE
Germany
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runners
prams
moving hand
axis
rest position
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Expired
Application number
DES145643D
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English (en)
Inventor
Arno Bothe
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B9/00Accessories or details specially adapted for children's carriages or perambulators
    • B62B9/02Accessories or details specially adapted for children's carriages or perambulators providing for travelling up or down a flight of stairs
    • B62B9/04Accessories or details specially adapted for children's carriages or perambulators providing for travelling up or down a flight of stairs with runners, e.g. sledge runners

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Befördern von Handfahrzeugen, insbesondere Kinderwagen, über Treppen Die Erfindung bezieht sich auf durch den Fuß einstellbare, mit dem Wagen verbundene Gleitkufen zum Befördern von Handfahrzeugen, insbesondere Kinderwagen, über Treppen und steile Böschungen, welche um .eine Achse nach unten -klappbar sind und durch Federwirkung in die Ruhelage zuwerden.- Die für die Räder hierbei zur Wirkung kommenden Kufen überspa:nhen zweckmäßig zwei oder mehr Stufen. Einrichtungen bekannter Art weisen auch eine einstellbare Schräglage auf, welche beim Befahren einer Treppe das Fahrzeug in annähernd waagerechter Lage beläßt.
  • Die Einrichtungen bekannter Art haben jedoch den Nachteil, daß ihre Handhabung sehr umständlich und, meist nur unter Zuhilfenahme der Hände möglich ist, worunter die Transportsicherheit leidet. Weiterhin wird durch die Vielheit der Bauteile das Gewicht und der Preis des Wagens bedenklich erhöht.
  • Diese Nachteile haben offenbar noch keine befriedigende Lösung möglich gemacht, was jedoch beim Erfindungsgegenstand nicht der Fall ist. Das Neue besteht nun darin, daß die Schwenkachse der nach Art von zweiarmigen Hebeln in am Wagen befestigten Lagerböcken gelagerten, an ihrem hinteren Ende durch eine Querleiste verbundenen Kufen durch Fußdruck auf die Querleiste in waagerechten Schlitzen des Lagerbockes entgegen Federkraft verschiebbar ist und am anderen nach unten schwenkbaren Teil der Kufen Stützen angeordnet sind, die mit Haken in am Gestell vorgesehenen Stützsegmenten sowohl in der Arbeits- als auch in der Ruhestellung einrasten.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung dargestellt, und zwar zeigen: Abb. i die Vorrichtung in Betriebsstellung an :einem Kinderwagen, Abb. a die Vorrichtung selbst in größerem Maßstab in Ruhestellung und Abb. 3 eine Draufsicht von Abb. 2.
  • Die Einrichtung besteht in der Hauptsache aus den starren Längstraversen;, welche sich nach Ermittlung des Achsabstandes vom Wagen mittels der Briden an jedes Fahrzeug klemmen lassen, und den schwenkbaren Kufen i. Soll ein Wagen ohne fremde Hilfe eine Treppe heruntergeschafft werden, so wird das Kufenpaar i in die Stellung gemäß Abb. i gebracht. Um hierbei nicht die Gewalt über den `Vagen zu verlieren, ist es sehr wichtig. daß beide Hände am Wagengriff verbleiben können, was wie folgt erreicht wird.
  • Das Kufenpaar i ist an den beiden Enden mit den Quertraversen 2 und außerdem im hinteren Teil mit einer Achse 3 (Abb. 2) verbunden, um welche das Kufenpaar schwingen kann. Das Kufenpaar trägt außerdem, etwa in der Mitte, eine Stütze q., welche sich am Segment 5 abstützt. Letzteres befindet sich gemeinsam mit dem Lagerbock 6 (Abb.2 an den Längstraversen'-, welche sich mittels Briden 8 auf die Achsen des Wagens klemmen lassen.
  • Die Lagerböcke 6 sind durch eine Traverse g verbunden, welche die Lagerböcke gegenseitig versteift und die am unteren. Ende derart ausgebildet ist, daß sie :eine waagerechte Tasche Io bildet. In dieser Tasche Io kann sich das Kufenpaar i mit seiner Achse 3 waagerecht verschieben. Durch die eingelegte gebogene Stabfeder i i (Abb. 3), welche sich mit ihrem Rücken gegen die Rückwand der Tasche Io abstützt, wird die Achse 3 und somit das Kufenpaar i in Richtung des Pfeiles 12 gezwungen. In dieser Lage steht der Haken 13 der Stütze 4. mit der Raste i4 des Segments 5 (Abb. 2 ) im Eingriff, so daß das Kufenpaar gegen Herunterfallen der Kufen und somit ihre Ruhestellung gesichert ist.
  • Die Betriebsstellung wird wie folgt erreicht: Der `Vagen wird bei abfallender Treppe mit seiner Hinterachse bis dicht an die erste Stufe geführt. Durch Druck mit dem Fuß gegen die Traverse 2 in Pfeilrichtung 15 wird mit der Achse 3 der Druck der Stabfeder i i (Abb.3) überwunden, die Achse gleitet in der waagerechten Tasche to, und mit ihr bewegen sich die Kufen i in Pfeilrichtung 15.
  • Die an den Kufen befestigten Stützen .l verlassen mit ihren Haken 13- die Raste 1.1 des Segmentes 5, so daß die Kufen nunmehr so weit herabfallen können, bis sie auf der Vase 16 des Segmentes 5 hängenbleiben. Die Stabfeder i i sorgt nun dafür, daß sich die Achse 3 und die Kufen i in Pfeilrichtung 12 bewegen und somit die Stütze q. bei 1; 'einrasten kann.
  • Nachdem der Druck auf den Griff i9 des Wagens aufgehört hat (Abb. i), drückt das Übergewicht des vorderen Wagenendes die winklig ausgebildete Nute I8 über den Haken der Stütze 4, so daß eine Waagerechte Verschiebung der Kufen i nicht mehr möglich ist. Hierdurch ist die Gefahr behoben, daß in Betriebsstellung gemäß Abb. i der Wagen unbeabsichtigt herunterklappt und de]] Transport gefährdet.
  • Unten angelangt, wird der Wagen durch Druck auf den Handgriff i9 etwas angekippt und die Kufen i durch Druck mit dein Fuß gegen die Traverse 2 in Pfeilrichtung 15 bewegt. Hierdurch hat der Haken i,-, der Stütze .l die Nuten 1;, I8 verlassen. Durch Druck auf die Traverse 2 in Pfeilrichtung 2o legen sich die Kufen i wieder waagerecht, und die Stützen a rasten unter Einwirkung der Stabfeder i i bei 1 4. (Abb. 2, ein.
  • Das Aufwärtsfahren geschieht rückwärts. Zweckmäßig wird der Wagen ein bis zwei Stufen in waagerechter Lage heraufgezogen, so daß die Vorderräder frei in der Luft hängen. Dann erfolgt die Auslösung wie vorbeschrieben. Das Einziehen der Vorrichtung, geschieht, nachdem die Hinterachse die oberste Stufe erreicht hat.
  • Die Ausbildung der Kufen i ist bekannt. Sie können aus einfachen Gleitschienen oder aus endlosen Bändern bestehen, welche über eine Reihe von Rollen laufen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Durch den Fuß einstellbare. mit dein Wagen verbundene Gleitkufen zum Befördern von Handfahrzeugen, insbesondere Kinderwagen, über Treppen. welche um eine Achse nach unten klappbar sind und durch Federwirkung in die Ruhelage -zurückgebracht «-erden, dadurch ge kennzeichnet, daß die Schwenkachse der nach Art von zweiarmigen Hebeln in am Wagen befestigten Lagerböcken to gelagerten, an ihrem hinteren Ende durch eine Querleiste ( 2 : verbundenen Kufen 1 i . durch Fußdruck auf die Querleiste- in waagerechten Schlitzen t i o des Lagerbockes entgegen Federkraft verschiebbar ist und am anderen nach unten scli«-eiikbaren Teil der Kufen Stützen (.l; angeordnet sind, die mit Haken (-i ; in ain Gestell vorgesehenen Stützseginentc°ii (5 sowohl in der Arbeits- als auch in der Ruhestellung einrasten.
  2. 2. Gleitkufen nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß die Rasten für die Betriebsstellung (1;, i8-1 Winklig ausgebildet sind.
DES145643D 1941-06-08 1941-06-08 Vorrichtung zum Befoerdern von Handfahrzeugen, insbesondere Kinderwagen, ueber Treppen Expired DE736173C (de)

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