DE73589C - Klappstuhl-Anordnung für Theater u. dergl. (2 - Google Patents

Klappstuhl-Anordnung für Theater u. dergl. (2

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DE73589C
DE73589C DENDAT73589D DE73589DA DE73589C DE 73589 C DE73589 C DE 73589C DE NDAT73589 D DENDAT73589 D DE NDAT73589D DE 73589D A DE73589D A DE 73589DA DE 73589 C DE73589 C DE 73589C
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Germany
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seat
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raised
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DENDAT73589D
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English (en)
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Fräulein W. SEMLER, Lehrerin, in Wien, Sechshaus, Hauptstr. 45
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C1/00Chairs adapted for special purposes
    • A47C1/12Theatre, auditorium or similar chairs
    • A47C1/121Theatre, auditorium or similar chairs having tipping-up seats

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chairs For Special Purposes, Such As Reclining Chairs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Fig. ι der Zeichnung zeigt die rückwärtige Ansicht, Fig. 2 die Seitenansicht eines Klappstuhles in Sitzlage; Fig. 3 zeigt Sitz und Lehne in der Ruhelage, aber der Uebersichtlichkeit und des Vergleiches mit Fig. 1 wegen in horizontaler, statt in verticaler Lage. Fig. 4 stellt die Seitenansicht des Getriebes bei Ruhelage des Sitzes und der Lehne dar; in Fig. 5 sind zwei Paar solcher Stühle in deren praktischer Anordnung schematisch dargestellt, um die entstehende Gangbreite zu veranschaulichen.
Wie im Haupt-Patent, sind auch hier Stühle mit je einem festen Bein (oder Beinpaar) b mit in Scharnieren c seitlich umlegbaren Sitzen a verwendet, welche aufserdem durch Scharniere ex e2 und bewegliche Beine ff\ mit dem festen Bein b verbunden sind.
Unter dem Einflüsse eines Gewichtes d (oder einer Feder, deren Anwendung jedoch thunlichst zu vermeiden ist) wird der Sitz immer in die Ruhelage zu bringen gesucht.
Der Polsterung wegen (welche deutlichkeitshalber in der Zeichnung weggelassen wurde) ist das die Lehne h und den Sitz α verbindende Scharnier g höher als die Sitzfläche angeordnet.
Das Aufstellen der Lehne h in der Gebrauchsstellung des Sitzes und deren Umlegen bei Verlassen desselben wird durch folgende Anordnung bewirkt:
Ein um einen Bolzen / des Sitzes α drehbarer Hebel k besitzt eine Nase ζ, welche sich bei der Gebrauchsstellung auf das feste Bein stützt; das freie Hebelende wird in dem Rahmenstück r geführt und ist bei U1 mit Hülfe eines Bolzens mit einem Gelenkstück m verbunden, dessen oberes Ende mit einem an der Lehne h befestigten Hebel JM1 gelenkig gekuppelt ist. Wird das Gelenkstück m auf- oder abwärts gezogen, so wird die Lehne h entweder aufgestellt oder niedergelassen. Diese Bewegung wird durch das Niederklappen des Sitzes in die Gebrauchsstellung oder durch Freigabe des Sitzes erzielt, indem bei Einleitung der ersten Thätigkeit die sich auf das feste Bein b stützende Nase i des Hebels k den letzteren verhindert, weiter als bis zum Anstofsen dieser Nase i mitzugehen und von da ab das mit dem Gelenk m verbundene Hebelende zu einem Aufwärtsgang zwingt, wodurch die beabsichtigte Wirkung erreicht wird.
Beim Freigeben des Sitzes α verliert infolge der Wirkung des Uebergewichtes α die Nase i ihre Stütze und die Lehne h fällt gegen den Sitz α, und zwar rascher, als dieser seine Ruhelage einnahm.
Wie in den Fig. 6 bis 8 dargestellt, kann die beschriebene Hebelanordnung auch in der Weise getroffen werden, dafs der Hebel k um den Bolzen / nicht am Lehnentheil, sondern an dem festen Bein b drehbar gelagert ist, wogegen ebenfalls umgekehrt die Nase i des Hebels k sich nicht gegen das feste Bein, sondern gegen einen an der Lehne angeordneten

Claims (1)

  1. Ansatz i1 stützt. Wie früher wirkt das bei Ar1 mit dem Hebel k drehbar verbundene Gelenkstück m mit dessen oberem Ende auf einen an der Lehne befestigten kurzen Hebel mx und veranlafst, wie oben, das Aufstellen desselben beim Umlegen des Sitzes a.
    Wird nämlich der Sitz α in Gebrauchslage gebracht, so machen die einen stumpfen Winkel bildenden Theile k und m diese Drehbewegung so lange mit, bis der Arm i an die Nase I1 anstöfst, worauf der Winkel gestreckt, d. h. die Lehne h aufgestellt wird.
    Bei Freigabe des Sitzes α verliert die Lehne h durch seitliches Ausweichen des Drehpunktes kx ihre Stütze und klappt um, noch bevor der Sitz seine Klappbewegung vollendet hat.
    Pa ten τ-A ν SPR υ ch:
    An durch Anspruch i. des Haupt-Patentes gekennzeichneten Klappstühlen mit an einem festen Bein (b) seitlich aufklappendem Sitz (a) und einem beweglichen Bein (ff J die Anordnung einer Verbindung zwischen Sitz (α) und Lehne (h), gekennzeichnet durch einen Hebel (k), welcher entweder an dem Sitz bei I) oder an dem festen Bein (b bei I) drehbar und mit einer Nase (i) versehen ist, welche sich in dem einen Falle gegen das feste Bein, im anderen Falle gegen einen Anschlag (I1) der Lehne stützt, in allen Fällen aber durch ein Gelenk (m) mit einem Hebel fntj der Lehne in Verbindung steht, vermittels dessen dieselbe beim Niederklappen des Sitzes (a) aufgestellt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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