DE735318C - Verfahren zum Trocknen von kuenstlichen Wursthuellen - Google Patents
Verfahren zum Trocknen von kuenstlichen WursthuellenInfo
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- DE735318C DE735318C DEN40672D DEN0040672D DE735318C DE 735318 C DE735318 C DE 735318C DE N40672 D DEN40672 D DE N40672D DE N0040672 D DEN0040672 D DE N0040672D DE 735318 C DE735318 C DE 735318C
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- conveyor chains
- sausage casings
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- artificial sausage
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- Expired
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A22—BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
- A22C—PROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
- A22C13/00—Sausage casings
- A22C13/0013—Chemical composition of synthetic sausage casings
Landscapes
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Chain Conveyers (AREA)
Description
- Verfahren zum Trocknen von künstlichen Wursthüllen Bei den bekannten Einrichtungen zum Trocknen von künstlichen Wursthüllen aus imprägnierten Gewebescbläuchen, die zu mehreren Schläuchen von lotrechten Dornen abgezogen und mittels einer gemeinsamen Tragvorrichtung durch Ringspalte hindurch zum Aufhängen nach oben gezogen werden, wurden dieTragvorrichtungen am oberenEnde des vertikalen Hubes einfach auf horizontale Tragleisten abgehängt, auf denen sie bis zur Trocknung unverändert hängernblie!ben. Die Imprägniervorrichtung wurde -dabei auf Schienen fortbewegt, die parallel zu --den oberen Aufhängeleisten am Boden verlaufen, so daß die jeweils hoch:g,-zogene Tragvorrichtung einfach vor den bereits aufgehängten abgehängt wurde, worauf man die Imprägniervorrichtung wieder auf den Schienen weiterbewegte, um .die nächste Gruppe herzustellen. Damit die Tragvorrichtung, die aus einem einfachen horizontalen Balken bestand, über die A.bhän:geleisten .gebracht werden konnte, mußte die ganze Inprägniervorrichtung mitsamt der Tragvorrichtung um ihre vertikale Achse so weit gedreht werden, daß der Tragbalken, zwischen -den Aufhängeleisten hindurchging, um danach in die Querstellung gedreht und abgehängt zu werden.
- Dieses Verfahren war sehr umständlich und erforderte vor allem. auf Schienen bewegliche die eine fortwährende Stellungsänderung der Bedienungspersonen bedingte, die allmählich von dem einen Ende des Werkraumes zu dem anderen wanderten.
- Demgegenüber wird eine erhebliche Verbesserung erzielt, wenn der Erfindung gemäß die Imprägniervorrichtung ortsfest angeordnet wird und die einzelnen Gruppen der imprägnierten Schläuche am oberen Ende -des lotrechten Weges selbsttätig auf waagerecht bewegte endlose Förderketten aufgehängt werden, die sich nach jedem einzelnen Hochwinden einer neuen Gruppe schrittweise fortbewegen, bis die ganze Erzeugung eines Arbeitsabschnittes an den Förderketten hängt, in der Zwischenzeit zwischen zwei Arbeitsabschnitten trocknet und während des nächsten Arbeitsabschnittes an der anderen Umkehrstelle der Förderketten durch eine lotrecht bewegte endlose Förderkette gruppenweise wieder abgenommen wird.
- Das Verfahren wird durch die Zeichnung erläutert, in der Abb. i die Gesamtanordnung einer Anlage in Längsansicht, Abb:2 in Oueransicht zeigt.
- Am Boden des Herstellungsraumes steht die ortsfeste Imprägniervorrichtung z. Sie besteht z. B. aus einem rahmenartigen Gestell mit einer oberen Aufgabewanne 2 für den flüssigen Imprägnierstoff und einer unteren Auffangwanne 3 zur Aufnahme des etwa ablaufenden Stoffes.
- Die einzelnen imprägnierten Schläuche 14 werden gruppenweise, hier z. B. in drei parallelen Gruppen, mittels Haken an Querbalken aufgehängt, die nebeneinander mittels seitlicher Scheiben getragen werden. Diese Scheiben selbst hängen wieder ari einem Querträger 26, der zu beiden Seiten nach außen vorspringende Zapfen besitzt, die in seitliche vertikal bewegte Gelenkketten eingehängt «-erden können. Diese Ketten laufen über obere Kettenräder 29 und untere Kettenräder 30. Letztere "v erden entweder von Hand oder durch einen Motor gedreht, in welchem Falle der Antrieb durch Vorgelegeketten erfolgt. Sobald in der beschriebenen Weise eine ganze Gruppe von Schläuchen entsprechend der Zahl der einzelnen Düsen nach oben gewunden ist, erfolgt das Ablegen auf eine horizontale Förderbahn unter der Decke des Raumes. Die vorspringenden Zapfen des Ou.erarmes 26 fallen an der oberen Wendestelle von den vertikalen Ketten ab und auf die horizontalen endlosen Förderketten 32, die über Räder 33 und 3.1 laufen. Sobald eine fertige Gruppe von imprägnierten Sch:lältchen nach oben gewunden ist, wird sie auf der horizontalen Bahn 32 um ein Stück fortbewegt, -damit sie aus dem Bereich der Imprägniervorrichtung kommt und Platz für eine neue Gruppe geschaffen wird. In dieser Weise fährt man fort, bis die ganze Tageserzeugung auf der oberen Bahn hängt. In diesem Zustand werden die Schläuche über Nacht getrocknet. Am nächsten Tage fährt man mit der Imprägnierung neuer Schläuche fort. Dabei werden die über Nacht getrockneten Schläuche der Reihe nach gruppenweise von der oberen Bahn wieder herabgelassen, und zwar am anderen Ende der Förderbahn 32 an einer vertikalen Kette 35. Die danach abgenommenen trockenen Schläuche werden zur weiteren Behandlung in die Räucherkammer gebracht.
- Die Vorrichtung kann in den Einzelheiten naturgemäß mehr oder weniger von dein dargestellten Ausführungsbeispiel abweichen, ohne daß dadurch an dem Verfahren etwas Wesentliches geändert würde.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: ``erfahren zum Trocknen von künstlichen Wursthüllen aus imprägnierten Gewebeschläuchen, die zu mehreren Schläuchen von lotrechten Dornen abgezogen und mittels einer gemeinsamen Tragvorrichtung durch Ringspalte hindurch zum Aufhängen nach oben gezogen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Gruppen der imprägnierten Schläuche am oberen Ende des lotrechten Weges selbsttätig an waagerecht bewegten endlosen Förderketten aufgehängt werden, die sich nach jedem einzelnen Hochwinden einer neuen Gruppe schrittweise fortbewegen, bis die ganze Erzeugung eines Arbeitsabschnittes an den Förderketten hängt, in der Zwischenzeit zwischen zwei Arbeitsabschnitten trocknet und während des nächsten Arbeitsabschnittes an der anderen Umkehrstelle der Förderketten durch eine lotrecht bewegte endlose Förderlette gruppenweise wieder abgenommen wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN40672D DE735318C (de) | 1937-05-04 | 1937-05-04 | Verfahren zum Trocknen von kuenstlichen Wursthuellen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN40672D DE735318C (de) | 1937-05-04 | 1937-05-04 | Verfahren zum Trocknen von kuenstlichen Wursthuellen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE735318C true DE735318C (de) | 1943-05-12 |
Family
ID=7348231
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN40672D Expired DE735318C (de) | 1937-05-04 | 1937-05-04 | Verfahren zum Trocknen von kuenstlichen Wursthuellen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE735318C (de) |
-
1937
- 1937-05-04 DE DEN40672D patent/DE735318C/de not_active Expired
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