DE548277C - Ablegevorrichtung fuer Teigstraenge - Google Patents

Ablegevorrichtung fuer Teigstraenge

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DE548277C
DE548277C DEF68288D DEF0068288D DE548277C DE 548277 C DE548277 C DE 548277C DE F68288 D DEF68288 D DE F68288D DE F0068288 D DEF0068288 D DE F0068288D DE 548277 C DE548277 C DE 548277C
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Germany
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dough
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DEF68288D
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PAUL FUNCK DIPL ING
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PAUL FUNCK DIPL ING
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C11/00Other machines for forming the dough into its final shape before cooking or baking

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Manufacturing And Processing Devices For Dough (AREA)

Description

  • Ablegevorrichtung für Teigstränge Das Abschneiden ausgepreBter langer Teigwaren, insbesondere der in Bündel zu legenden Fadennudeln, geschah bisher in derweise, daß der Teigfadenstrang in langen Holzrinnen aufgefangen und an mehreren Stellen quer durchschnitten wurde. Das Verteilen der Fäden in dünnere Schichten, wie sie zum Legen von Hand oder zum Einbringen in Nudellegemaschinen benötigt werden, beansprucht Zeit und Mühe und verursacht auch Abfall, weil die zartenTeigfäden leicht einanderverwirren oder verkleben und beim Trennen zerrissen werden können.
  • Gemäß der Erfindung werden die abzuschneidenden, aus der Presse austretenden Teigstränge vor dem Abschneiden über breite Tragbretter gehängt, die durch eine Fördervorrichtung gegen die Teigstränge bewegtund in geringer Höhe über einen Tisch geschleppt werden. Diese Tragbretter begünstigen in ähnlicher Weise wie der Tisch selbst das Feuchthalten der Teigfäden, weil die Fäden nur auf ihrer oberen Seite der trocknenden Wirkung der umgebenden Luft ausgesetzt sind und in ruhender Parallellage zueinander verbleiben, während bei pendelnd aufgehängten Teigfäden ein unerwünscht schnelles Austrocknen herbeigeführt werden kann.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar Fig. i im senkrechten Längsschnitt und Fig.2 in Draufsicht. Fig.3 erläutert die Anwendung des zur Aufnahme der Teigfäden dienenden Tragbrettes. Die aus dem Verteilerrohr i der Teigpresse austretenden Teigfäden 2 werden beim Abwärtsgang von den Düsen 3 abgeblasen und gelangen zwischen die Führungen 4 der Maschine, die einen Stapelbehälter 5 für die Tragbretter a tragen. Die beiden Querwände des Stapelbehälters 5 sind in bekannter Weise nicht ganz bis auf die Führungen 4 hinuntergeführt, so daß das unterste Tragbrett in Richtung auf die Fadenstränge aus dem Gestell herausgeschoben werden kann. Auf der anderen Seite der Teigstränge 2 sind zwei senkrechte Abstreifbretter 12, 14 mit nach der Teigstrangseite zu gut abgerundeten Kanten angeordnet, die in Höhe der Führungen 4 einen Schlitz zwischen- sich frei lassen. Hinter den Abstreifbrettern 12, 14 befindet sich ein Messerpaar 6, 7, von .dem das obere Messer 7 an einem feststehenden Querträger 8 befestigt ist, während das untere Messer mittels eines Schwenkbügels 9, io, Welle i i, Hebel 30, 3i, Rollen 32, 33 und der auf der Achse26 sitzenden Kurvenscheibe 34 auf und ab bewegt werden kann. Zwischen den Führungen 4 ist unterhalb ihrer Oberkante ein Tisch 13 derart angeordnet, daß zwischen Tisch und den auf den Führungen ,4 entlang geschobenen, mit Teigfäden behangenen Tragbrettern a ein nach oben und unten abgedeckter Raum entsteht, der das Eintrocknen der unteren Fadenstränge vor ihrer Fertigbehandlung verhindern soll. Durch das Schleppen derFäden auf demTisch wird gleichzeitig eire Ausrichten erreicht, außerdem soll ein zu schnelles Austrocknen auch durch das Aufliegen der Teigfäden auf der Tisch- bzw. Tragbrettfläche vermieden werden.
  • Das Ablegen und Teilen der Teigstränge geht wie folgt vor sich: Das unterste Tragbrett a wird durch Mitnehmer 2o eines Kettenpaares 15, das über zwei auf einer Welle 16 festsitzende Kettenräder 18 und die beiden Leiträder i9 läuft, vorgeschoben und mit Teigsträngen beladen, die durch das Messerpaar 6, 7 abgeschnitten werden. Der Antrieb der Welle 16 des Kettenpaares 15 erfolgt dabei durch Kettenrad2i und Kette 22 von dem Kettenrad 23, das durch Zahnräder 24, 36 und Zahnsegment 25 absatzweise bewegt wird, das mittels Zahnradgetriebe 27, 28 und Welle 26 von der Riemenscheibe 29 seinen Antrieb erhält.
  • DerZeitpunkt desAbschneidens kann durch Verstellen der Mitnehmer 20 auf dem Förderband 15 so verändert werden, däß der Schnitt früher oder später nach dem Durchgang des Tragbrettes a unter dem Messer erfolgt, wodurch die Fadenlänge verändert werden kann. Nach dem Abschneiden fallen die unteren Fadenenden als Abfall in den Kasten 35, während die Enden des von oben nachfolgenden Fadenstranges sich wieder nach unten aushängen. Bei jedem Arbeitshub der Förderkette wird das zuletzt gefüllte Tragbrett noch bis zur Umkehrstelle der Förderkette mitgenommen, wo es so lange stehenbleibt, bis es zusammen mit allen davorliegenden Brettern von dem nachfolgenden Tragbrett weitergeschoben wird. Die in den Tragbrettern vorgesehenen schlitzartigenAussparungen b bieten den Teigfäden genügend Raum, ohne daß die Gefahr besteht, daß sie durch die Brettkanten beschädigt werden. Zwecks Ablegens der Teigfäden für die Weiterbehandlung in der Wickelmaschine werden sie, wie Fig. 3 zeigt, in der ganzen Breite vom Tragbrett über das Ablegebrett der Maschine in der Weise gehängt, daß man unter Schräghalten des Tragbrettes den frei herabhängenden Strangteil von oben her über dieKante desAblegebrettes schwingt und das Tragbrett am Anlegebrett entlang nach unten herauszieht.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Ablegevorrichtung für Teigstränge, bei welcher die abzuschneidenden, aus einer Presse austretenden Teigstränge vor dem Abschneiden über quer zu ihrer Bewegungsrichtung bewegte Aufnehmer gehängt werden, dadurch gekennzeichnet, daß als Aufnehmer breite Tragbretter (a) verwendet werden, welche durch eine Fördervorrichtung über einen Tisch (i3) geschleppt werden, um die richtige Lage der Teigstränge zu sichern und ein vorzeitiges Austrocknen der unteren, auf dem Tisch (i3) gleitenden oder dem Tragbrett (a) liegenden Strangseiten zu verhindern.
  2. 2. Ablegevorrichtung nach Anspruch x, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragbretter (a) an der vorderen Kante mit die Teigstränge aufnehmenden schlitzartigen Aussparungen (b) versehen sind.
DEF68288D 1929-04-30 1929-04-30 Ablegevorrichtung fuer Teigstraenge Expired DE548277C (de)

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DE548277C true DE548277C (de) 1932-04-14

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE911001C (de) * 1950-07-07 1954-07-26 Franz Xaver Kellermeier Abnehmevrorichtung fuer die aus Teigwarenpresen auslaufenden Fadenreihen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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