DE735086C - Druckluftakkumulator mit Sicherheitssteuerung - Google Patents

Druckluftakkumulator mit Sicherheitssteuerung

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Publication number
DE735086C
DE735086C DEH159399D DEH0159399D DE735086C DE 735086 C DE735086 C DE 735086C DE H159399 D DEH159399 D DE H159399D DE H0159399 D DEH0159399 D DE H0159399D DE 735086 C DE735086 C DE 735086C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control
valve
shut
accumulator
compressed air
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Expired
Application number
DEH159399D
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Wilhelm Koerver
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hydraulik GmbH
Original Assignee
Hydraulik GmbH
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Publication date
Application filed by Hydraulik GmbH filed Critical Hydraulik GmbH
Priority to DEH159399D priority Critical patent/DE735086C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE735086C publication Critical patent/DE735086C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15BSYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F15B1/00Installations or systems with accumulators; Supply reservoir or sump assemblies
    • F15B1/02Installations or systems with accumulators
    • F15B1/027Installations or systems with accumulators having accumulator charging devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Supply Devices, Intensifiers, Converters, And Telemotors (AREA)

Description

  • Druckluftakkumulator mit Sicherheitssteuerung Bei allen Druckluftakkumulatoren sind im wesentlichen zwei Einrichtungen vorhanden, nämlich eine Vorrichtung, welche die An- und Abstellung der Pumpenlieferung bewerkstelligt, und eine ebenfalls vom Akkumulator gesteuerte Einrichtung, das Sicherheitsabsperrv entil, welche die Wasserentnahme bei Erreichung des tiefsten Wasserstandes verhindert, wodurch es unmöglich gemacht wird, daß die hochgespannte Belastungsluft in die Betriebsrohrleitung gelangen kann.
  • Der 'Druckluftakkumulator ist bekanntlich eine Verbesserung des Gewichtsakkumulators, bei welchem ein mit Ballast beschwerter Tauchkolben sich in einem Zylinder auf und ab bewegt. Bei dem Gewichtsakkumulator war ein automatischesAbsperrventil unnötig, weil bei tiefstem Stande des Belastungsgewichtes höchstens die Rohrleitung drucklos werden konnte, was für den Betrieb keine Gefahr bedeutet. Dagegen wurde eine sogenannte Rohrbrucheinrichtung nötig, welche die weitere Wasserentnahme verhinderte, wenn im Betrieb ein Rohr- oder Zylinderbruch eingetreten war. Bei dem Gewichtsakkumulator entstand dann stets eine große Gefahr wegen des zu schnellen Absinkens. der schweren Belastungsgewichte.
  • Bei Druckluftakkumulatoren hat man eine Rohrbruchsicherung nicht für notwendig gehalten, weil man annahm, daß durch das vorhandene Sicherheitsabsperrventil der Akkumu= lator ohnehin vom Betriebsnetz abgeschaltet wird, wenn der tiefste Flüssigkeitsstand erreicht ist. Die Erfahrung hat jedoch gezeigt, daß diese Annahme irrig ist. Es konnte festgestellt werden, daß, wenn bei einem Rohrbruch der Flüssigkeitsstand im Akkumulator sehr rasch absinkt, die vom Flüssigkeitsstand oder vom Druck abhängige Steuerung zu träge arbeitet, um ein rechtzeitiges Schließen des Sicherheitsabsperrventils zu veranlassen. Es können dann erhebliche Mengen Druckluft in das Rohrleitungsnetz gelangen, was gerade durch das Sicherheitsabsperrventil verhindert werden soll. Diese Erfahrung hat dazu geführt, auch bei Druckluftakkumulatoren die Anordnung einer Rohrbruchsicherung in Erwägung zu ziehen. Diese Erwägungen stellen aber keinen zum Stand der Technik gehörigen Vorschlag dar. Da das vorhandene Sicherheitsabsperrventil im Falle eines Rohrbruches versagte, war es das nächstliegende, sich eines besonderen Rohrbruchventils, wie man es von den Gewichtsakkumulatoren her kannte, zii bedienen. Es hätten also zwei verschieden gesteuerte Ventile hintereinandergeschaltet werden müssen. Dadurch wäre die Anlage nicht unerheblich verteuert worden. Außerdem erfordern die üblichen Rohrbruchventile eine sorgfältige Wartung, wenn die Gewähr gegeben sein soll, daß sie in dem sehr selten auftretenden Bedarfsfall ihre Aufgabe richtig erfüllen. Diese Gründe hielten davon ab, eine Rohrbruchsicherung bei Druckluftakkumulatoren in die Praxis einzuführen.
  • Die Erfindung gibt die Möglichkeit, Druckhiftakkumulatoren mit einer Rolirbruchsicherung auszustatten, und zwar ohne großen .Mehraufwand und unter erheblicher Steigerung der Zuverlässigkeit der Rohrbruchsicherung. Nach der Erfindung wird das vorhandene Sicherheitsabsperrventil, das sich gerade im Falle eines Rohrbruches als unzulässig erwiesen hat, für die Rohrbruchsicherung herangezogen, indem es außer vom Druck oder vom Flüssigkeitsstand im Akkumulator noch von dem Differenzdruck eines in der Hauptleitung eingebauten Durchflußmeßgerätes gesteuert wird, in der bei Rohrbruchv entilen an sich bekannten Weise, daß es beim Cb2rschreiten einer bestimmten Durchflußgeschwindig keitschließt. Ein b: sonderes Rohrbruchventil ist also nicht erforderlich. Als zusätzliche Einrichtung kommt lediglich das Durchflußmeßgerät in Betracht, Es ist jetzt gelungen, das Schließen des Sicherheitsabsperrventils in jedem Falle vor dem Unterschreiten des tiefsten Flüssigkeitsstandes im Akkumulator herbeizuführen einmal, weil die Schaltung des Ventils sofort beim Auftreten des Rohrbruches vollzogen wird, also nicht erst, wenn der tiefste Flüssigkeitsstand erreicht ist, und zum anderen, weil der plötzlich ho--hschnellende Differenzdruck ohne nennenswerte Verzögerung die .Schaltung des Ventils einleitet.
  • Es ist bereits ein Vorschlag zur Erhöhung der Zuverlässigkeit des Sicherheitsabsperrventils j bei Druckluftakkumulatoren bekannt, nach dem das Sicherheitsabsperrventil durch zwei bei . verschieden dicht übereinanderliegenden Flüssigkeitsständen ansprechende Impulsgeber geschaltet wird. Diese Einrichtung hat jedoch nur für den normalen Betrieb Bedeutung. Im Falle eines Rohrbruches würde auch sie aus den obenerwähnten Gründen versagen.
  • Bei Akkumulatoren mit elektrischer, in Abhängigkeit vom Flüssigkeitsstand arbeitender ! Kontaktsteuerung kann diese und eine in das Differentialmanometer des Durcliflußmeßgerätes eingebaute Kontaktvorrichtung mit ein und demselben auf das automatische Ab-Sperrventil einwirkenden Steuergerät zusammenarbeiten, Das automatische Absperr%-entil wird vorteilhaft mit zwei in entgegengesetztem Sinne von dem Akkumulatordruck beaufschlagten Steuerkolben mit verschiedenen Durchmessern verbunden, von denen der größere im Öffnungssinne des Absperrventils wirkt und in seiner Flüssigkeitszuleitung eine von dem Steuergerät !, beeinflußte Vorsteuerung hat. Diese Än<@rdnung hat den Vorteil, daß das automatische Absperrventil kraftschlüssig geschlossen und ge@4friet wird.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung für den Fall einer elektrischen Kontaktsteuerung ein Hand einer schematischen Darstellung erläutert. Mit i ist die Wasserflasche des Druckluftakkumulatorsbezeichnet. Durch dieRohrleitung2 und das Absperrventil 3 ist die Wasserflasche i mit denierforderlichenLuftraum4verbunden. Durch die Rohrleitungen 5 und 6 ist an den Akkunnulator ein an sich bekanntes Steuergefäß 7 angeschlossen, das in seiner U-förmigen Kammer eine Steuerflüssigkeit 8, z. B. Quecksilber, mithält. Die in das Steuergefäß 7 eingeführten Kontakte d gestatten die Beeinflussung verschiedener Stromkreise durch die Steuerflüssigkeit bei verschiedenen Flüssigkeitsstiiriden im Akkumulator. An die Wasserflasche i ist ferner die Hauptrohrleitung io mit einem Handabsperrventil ii und dem selbsttätigen Absperrventil 1? angeschlossen. Das letztere ist mit zwei @t@ue}-kolben i3 und 11. verbunden, wobei der Steuerkolben 13 im Durchmesser größer gehalten ist als der Steuerkolben 14. Der größere Stetierkolbenl3wirkt im0ffnungssinnc undder kleine-e Kolben 14. im Schließsinne des Ventils 12. Dein automatischen Absperrventil 12 ist feiner in der Rohrleitung io ein Meßflansch 15 z. 13. ein Venturirohr, nachgeschaltet. An diesen Mut ' ' -flansch 15 ist durch die Rohre 16 (las U-ftiiniige Anzeigerohr 17 eines Differentialmanometer: angeschlossen. Das U-f'<,imige Rohr 17 enthält eine Steuerflüssigkeit 18, z. B. Quecksilber, deren Flüssigkeitsspiegel durch Z7eränderung der von der Durchflußgeschwindigkeit in der Hauptrohrleitung abhängigen Druckdiiierenz P-p' beeinflußt wird. Nach dem Meßflansch 15 ist in der Hauptleitung io das übliche Verteilerstück id für die Pumpen bzw. Betriebsrolirleitung angeordnet.
  • Das U-förmige Rohr 17 enthält in denn einen Schenkel einen Kontakt 2o, der bei Berührung mit der Steuerflüssigkeit, also bei einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit der Flüssigkeit im Hauptrohr io, das Relais 21 steuert. Das Relais 21 ist so eingerichtet, daß es wohl abfallen, aber nicht wieder selbsttätig einschalten kann. Hierdurch unterscheidet es sich von dem-Relais 22, das durch den dem Absperrventil z2 zugeordneten Kontaktstab g des Steuergefäßes beeinflußt wird. Die beiden Relais 21 und 22 geben nun Steuerstrom oder unterbrechen einen Ruhestrom eines Lasthebemagneten 23. Durch den Lasthebemagneten 23 wird eine kleine hydraulische Vorsteuerung 24 betätigt. Diese ist durch die Rohrleitung 25 mit der Hauptleitung ro vor dem Absperrventil zr und durch die Leitung 26 mit dem Zylinder des Steuerkolbens 13 verbunden. Die Vorsteuei@ung kann nun die Rohrleitung 25 absperren und durch die Rohrleitung 26 das auf den Kolben wirkende Druckwasser durch die Rohrleitung 27 ins Freie abführen. Die Folge davon ist, daß der Kolbenr4 das automatische Absperrventil 12 schließt, da dieser durch die Rohrleitung 28 vom Akkumulator druck dauernd beaufschlagt wird.
  • Das automatische Absperrventil 12 tritt also in Tätigkeit, wenn der tiefste Wasserstand im Akkumulator erreicht wird, und zwar durch Vermittlung des mit dem Relais 22 zusammenwirkenden Kontaktstiftes g. Es öffnet sich aber sofort wieder, wenn die angeschlossenen Pumpen den Akkumulator wieder füllen. Anders verhält sich das automatische Absperrventil 12, wenn die infolge eines Rohrbruches überschrittene Höchstgeschwindigkeit in der Leitung 1o über den Kontakt 2o des Relais 21 zum Ansprechen gebracht hat. In diesem Falle kann wohl das Relais 21 einen Steuerimpuls für den Lasthebemagneten 23 geben. Das Bedienungspersonal muß aber diese Relais von Hand wieder anheben, wenn das automatische Absperrventil 12 wieder in die Offenstellung gebracht werden soll. Dem Personal ist also die Möglichkeit gegeben, die Ursache der zu hohen Wassergeschwindigkeit zu ermitteln bzw. abzustellen. Erwähnt sei noch, daß das automatische Absperrventil 12 natürlich auch statt der hydraulischen Steuereinrichtung eine elektrische oder mechanische Steuereinrichtung erhalten kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Kolben- und schwimmerloser Dcuckluftakkumulator mit Sicherheitssteuerung, dadurch gekennzeichnet, daß das selbsttätige Sicherheitsabsperrventil außer vom Druck oder vom Flüssigkeitsstand im Akkumulator noch von dem Differenzdruck eines in die Hauptleitung eingebauten Durchflußmeßgerätes gesteuert wird, in der Weise, daß es beim Überschreiten einer bestimmten Durchflußgeschwindigkeit schließt und so gleichzeitig als Rohrbruchsicherung dient.
  2. 2. Kolben- und schwimmerloser Druekluftakkumulator nach Anspruch z mit elektrischer, in Abhängigkeit vom Flüssigkeitsstand arbeitender Kontaktsteuerung, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Flüssigkeitsstand abhängige Kontaktsteueiung und eine in das Differentialmanometer des Durchflußmeßgerätes eingebaute Kontaktsteuerung ein und dasselbe auf das automatische Absperrventil wirkende Steuergerät beeinflussen.
  3. 3. Kolben- und schwimmerloser Druckluftakkumulator nach den Ansprüchen Z und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das automatische Absperrventil mit zwei im entgegengesetzten Sinne von dem Akkumulatordruck beaufschlagten Steuerkolben mit verschiedenen Durchmessern verbunden ist, von denen der größere im Öffnungssinne des Absperrventils wirkt und in seiner Flüssigkeitsleitung eine von dem Steuergerät beeinflußte Vorsteuerung hat.
DEH159399D 1939-04-26 1939-04-26 Druckluftakkumulator mit Sicherheitssteuerung Expired DE735086C (de)

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DE (1) DE735086C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1058846B (de) * 1956-12-01 1959-06-04 Eisen & Stahlind Ag Gasbelasteter, kolbenloser Druckoelspeicher

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1058846B (de) * 1956-12-01 1959-06-04 Eisen & Stahlind Ag Gasbelasteter, kolbenloser Druckoelspeicher

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