DE734889C - Dauerwellfluessigkeit zur Herstellung von Haarwellen und Dauerkrausen - Google Patents

Dauerwellfluessigkeit zur Herstellung von Haarwellen und Dauerkrausen

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Description

  • Dauerwellflüssigkeit zur Herstellung von Haarwellen und Dauerkrausen Zur Herstellung von Dauerwellen oder Dauerkrausen wird das Haar feucht oder trocken auf Stäbe oder Wickler gewickelt und einem Heizungs- oder Kochprozeß unterworfen. Bei dem feuchten Abwicldungsverfahren verwendet man Flüssigkeiten, welche aus alkalihaltigen oder alkalifreien Stoffen oder Säuren bestehen, die die Aufgabe haben, die Hornschicht des Haares zu erweichen.
  • Bei dem trockenen Verfahren verwendet man sog. Sachets, die vorher mit diesen Flüssigkeiten getränkt und unmittelbar vor der Beheizung nochmals angefeuchtet werden.
  • Für die Verwendung derartiger Stoffe hat man Keratinlösungen vorgeschlagen, denen man Alkohol oder andere passende Verdünnungsmittel zugab, um ihnen eine leicht absorbierbare Form für Haar und Haut zu geben. Es geschah dies zu dem Zweck, zu verhindern, daß die Haare brüchig und storr oder an Glanz und Farbe so stark angegriffen wurden, daß eine wiederholte Behandlung an derselben Stelle nicht ratsam lerschien.
  • Els wurde nun gefunden, daß les aller dieser Zusätze nicht bedarf, wenn man an Stelle des bisher angewendeten Keratins reine, natürliche Haarsubstanz in wäßriger Lösung zur Anwendung bringt.
  • Während der Versuchsarbeiten wurde bei der in bekannter Weise durchgeführten Auflösung der Haare die eigentümliche Feststellung gemacht, daß weißes Haar eine weiße Lösung, rotes; Haar eine rote Lösung, braunes Haar eine braune Lösung usw. ergibt, daß also in allen diesen Lösungen die dem natürlichen Haar innewohnenden Eigenschaften voll erhalten bleiben und daß diese Lösungen sich bei ihrer Anwendung ganz anderes verhalten als die seither bekannten wäßrigen oder alkoholhaltigen Keratinlösungen.
  • Das natürliche Haar stellt für die Dauerwellung oder Dauerkräuselung den besten Schutastoff dar, wenn man die Haare in blekannter Weise zur Auflösung bringt und davon geringe Mengen als Schutzkolloid den zur Verwendung kommenden Dlauerwellflüssigkeiten zusetzt. Diese Dauerweilflüssigkeiten enthalten damit die natürlichen Fsarbstoffe des Haares als auch die ungeminderten Aufbaustofte des Haares, wie Kieselsäure, Eiweiß, Mangan, Schwe£el, Eisen usw. In dieser Zusammensetzung ist es möglich, ohne irgendwelchen alkoholischen Zusatz oder Verwendung anderer passender Verdünnungsmittel direkt in wäßrigen Lösungen zu arbeiten, wodurch ein wichtiger technischer Fortschritt erzielt wird.
  • Da die Herstellung derartiger Kolloidsubstanzen unmittelbar vor einer Dauerwellung vorgenommen und der DauerwellL flüssigkeit beigemischt werden kann, ist die Anwendung von Lösungen aus Menschenhaaren desselben Ursprungs gegeben; auch können diese Kolioidstoffe den sonst üblichen Dauerwellprodukten, wie Ammoniumsulfit, Natriumsulfit usw. vermischt, lose. pul verisiert, gepreßt oder in getränkten Sache!ts ode Läppchen usw. zugesetzt werden.
  • B e i s p i e l 1 Man löst I g Haare in Alliali auf und vermischt log dieser Lösung mit gog einer üblichen alkalischen Dauerwellflüssigkeit. Die ursprüngliche Farbe bleibt erlalten und ergibt eine ausgezeichnete Dauerwelle.
  • Beispiel 2 Während in Beispiel 1 eine schwach alkalisch reagierende Dauerwellflüssigkeit zur Anwendung kam, wurde jetzt eine sauer reagierende, bestehend aus 5g Abietinsäure in 95g Wasser, dem 3g des wie in Beispiel 1 beschriebenen Schutzkolloids zugefügt wurden, verwendet. Die damit erzielte Krause stellte eine haltbare Dauerwelle dar.

Claims (1)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : 1. Verfahren zur Herstellung von Dauerwellflüssigkeiten, dadurch gekennzeichnet, daß man in bekannter Weise aufgelöste Haare als Schutzkolloid den Dauerwellflüssigkeiten zusetzt.
    Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man aufgelöste Menschenhaare verwendet.
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