DE734239C - Transformator fuer Lichtbogenschweissung mit durch L-foermige Streustege einstellbarer Streureaktanz - Google Patents
Transformator fuer Lichtbogenschweissung mit durch L-foermige Streustege einstellbarer StreureaktanzInfo
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F29/00—Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00
- H01F29/08—Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00 with core, coil, winding, or shield movable to offset variation of voltage or phase shift, e.g. induction regulators
- H01F29/10—Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00 with core, coil, winding, or shield movable to offset variation of voltage or phase shift, e.g. induction regulators having movable part of magnetic circuit
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Description
Transformatoren mit Streureaktanz, einstellbar mittels beweglicher Streustege, für Lichtbogenschweißung
sind gegenüber Schweißtransformatoren mit festem Luftspalt und Stufenregelung insofern vorteilhafter, als sie
eine sehr einfache Wicklungsanordnung haben und der Stufenschalter und die dazu gehörenden
vielen Wicklungsanzapfungen wegfallen. Dagegen bieten sie gewisse Schwierigkeiten,
wenn folgende an einen guten Schweißtransformator gestellten Forderungen erfüllt sein
sollen.
Der Regelbereich soll weit sein; aber es ist zu vermeiden, daß der Luftspalt bei Ein-Stellung
kleiner Ströme so schmal wird, daß ein zu großer Leerlaufspannungsabfall das Zünden des Lichtbogens erschwert. Ferner
sind die Luftspalte so anzuordnen, daß die zusätzlichen Verluste, verursacht durch magnetische
Kraftlinien, die außerhalb des durch die eisernen Stegteile vorgezeichneten magnetischen
Kreises streuen, nicht zu groß werden, weil dadurch der Wirkungsgrad des Schweißtransformators
verschlechtert und das Zünden des Lichtbogens erschwert wird. Sodann soll
der Transformator nicht brummen.
Es sind Streustegtransformatoren bekanntgeworden, bei denen die Primär- und Sekundärwicklung
auf zwei parallelen, "durch parallele Joche miteinander verbundenen Kernen
angeordnet sind, dergestalt, daß der eine Kern die Primärwicklung und der andere
Kern die Sekundärwicklung trägt. Die Joche sind über einstellbare Luftspalte durch einen
Streusteg magnetisch verbunden. Der Vorteil dieser bekannten Anordnung ist die einfache
Form der Spulen und ein verhältnismäßig geringer Aufwand an Wicklungsmaterial. Ein
Nachteil dagegen ist die große äußere Streuung von Joch zu Joch, die auftreten muß, weil
die gesamte magnetomotorische Kraft (Amperewindungen j der Primär- und der Sekundärspule
zwischen den langen Jochen wirksam ist. Die große äußere Streuung hat zur Folge,
daß der Regelbereich klein wird und deshalb kleine Luftspalte einstellbar sein müssen, die
zu einem großen Leerlaufspannungsabfall ίο führen.
Um den Nachteil der bekannten Streusteganordnung zu vermeiden und den drei an
einen Schweißtransformator gestellten Anforderungen gerecht zu werden, wird ein Transformator
für Lichtbogenschweißung mit durch L-förmige Streustega einstellbarer Streureaktanz
derart ausgebildet, daß erfindungsgemäß
die Sekundärwicklung des Transformators die Primärwicklung und teilweise den Streupfad
umfaßt und daß der Streupfad aus einem innerhalb der Sekundärwicklung liegenden festen
Stegteil und wenigstens einem beweglichen L-förmigen Stegteil besteht, dessen einer
Schenkel verschwenkbar am Transformatoreisen angelenkt ist und dessen anderer Schenkel
in die Sekundärwicklung eintaucht und mit dem im Innern der Sekundärwicklung liegenden festen Stegteil einen regelbaren
Luftspalt bildet.
Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung. Fig. 1 zeigt
einen Aufriß des unbewickelten Transformators mit teilweisem Schnitt, Fig. 2 einen teilweisen
Grundriß und Fig. 3 einen teilweisen Seitenriß hierzu; Fig. 4 zeigt einen Teilschnitt
nach der Linie A-A der Fig. 1, und zwar durch den Eisenkörper des bewickelten Transformators;
Fig. 5 zeigt eine Variante der Fig. 1 in größerem Maßstab.
Der Kern 1 und das U-förmige Joch 2 bilden
einen nicht veränderbaren magnetischen Kreis des Transformators. Der Kern 1 trägt
die Primärwicklung 3 und die Sekundärwicklung 4 (Fig. 41, die auch den festen Teil 5
des Streusteges umschlingt. Der Streusteg ist in bezug auf die Mittelebene./4-Λ symmetrisch
aufgebaut. Der feste Stegteil 5 wird durch Preßbolzen 23 über die unmagnetisierbaren
Klötze 24 mit dem durch den Kern 1 und das Joch 2 gebildeten magnetischen Kreis
zusammengehalten. Zwei bewegliche L-förmige Stegteile 6 sind um Bolzen 7 drehbar,
die in Endblechen S der Schenkel 9 und in mit dem Joch 2 starr verbundenen Zwischcnstücken
11 außerhalb des aktiven Teiles gelagert sind. Zwei Querstücke 12 sind mittels
Zapfen 13 ebenfalls außerhalb des aktiven Teils in den Endblechen 8 gelagert. Durch
mit einem Rechts- bzw. Linksgewinde versehene Bohrungen 14 in den Querstücken 12
ist eine Schraubenspindel 15 gesteckt, die ein Handrad 16 trägt und in axialer Richtung
durch geschlitzte und mit dem Stegteil 5 starr verbundene Winkelstücke 17 und Stellringe 18
festgehalten ist. Durch Drehen des Handrades 16 führen die beweglichen Stege 6 eine
gegenläufige Bewegung aus, wodurch die Luftspalte 19 zwischen den Stirnflächen des festen
Stegteiles 5 und den Stirnflächen der Schenkel 10 und die Luftspalte 20 zwischen den
Schenkeln 9 und dem durch den Kern 1 und das Joch 2 gebildeten magnetischen Kreis
vergrößert bzw. verkleinert werden. Für die Veränderung des magnetischen Widerstandes
des Streusteges sind in erster Linie die Luftspalte 19 maßgebend, weil sie sich rascher
öffnen als die Luftspalte 20 und weil die die Luftspalte 20 begrenzenden aktiven Eisenflächen
größer gewählt sind als diejenigen der Luftspalte 19. Da die Sekundärwicklung
die Primärwicklung umschlingt und die Luftspalte 19 in die Sekundärspule oder doch
nahe an die Enden der Sekundärspule gelegt werden können, ist die Streuung der
Kraftlinien außerhalb des durch die eisernen Stegteile vorgezeichneten magnetischen Kreises
gering, so daß ein weiter Regelbereich möglich ist, ohne die eingangs erwähnten Nachteile in Kauf nehmen zu müssen, wie
zu kleine Luftspalte bei Einstellung kleiner Belastungsströme und erhebliche Wirbel Stromverluste
in aktiven Teilen des Eisenkörpers und insbesondere im Kasten.
Der gezeigte Aufbau des Eisenkörpers gestattet ferner auf sehr einfache Weise, das
so lästige Brummen (Vibrieren > bei Belastung zu verhüten, indem aus unmagnetisierbarcm
Material mit hohem spezifischem Widerstand hergestellte Endbleche 21 ('Fig. 2 über den
aktiven Teil des festen Stegteilcs 5 hinaus verlängert sind und die Schenkel 10 der beweglichen
Stegteile 6 führen. Durch Schrauben, die in der Richtung 22 (Fig. 2' die Endbleche
21 gegen die Schenkel 10 drücken, kann die in bezug auf Vibrationen dämpfende Wirkung
der verlängerten Endbleche vergrößert werden.
In Fig. 5 ist gezeigt, wie durch das Anbringen einer fensterartigen öffnung 25 in dem
den Luftspalt 19 seitlich begrenzenden Teil des Endbleches 21 die Wirbelstromverluste
im Endblech, die bei verhältnismäßig kleinem Luftspalt auftreten, verhütet werden können.
Claims (5)
- Patentansprüche:I. Transformator für Lichtbogenschweißung mit durch L-förmige Streustege einstellbarer Streureaktanz, dadurch gekennzeichnet, daß die Sekundärwicklung des Transformators die Primärwicklung und teilweise den Streupfad umfaßt und daß der Streupfad aus einem innerhalb der Se-kundärwicklung liegenden festen Stegteil und wenigstens einem beweglichen L-förmigen Stegteil besteht, dessen einer Schenkel verschwenkbar am Transformatoreisen angelenkt ist und dessen anderer Schenkel in die Sekundärwicklung eintaucht und mit dem im Innern der Sekundärwicklung liegenden festen Stegteil einen regelbaren Luftspalt bildet.
- 2. Abgeänderter Transformator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwei bewegliche L-förmige Stegteile symmetrisch zum festen Stegteil (5) in gegenläufigem Sinn verdrehbar angeordnet sind.
- 3. Transformator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schenkel (10) des beweglichen L-förmigen Stegteiles zwischen die zu diesem Zweck verlängerten Endbleche des festen Teiles des Streusteges eingreift, die zweckmäßig durch Schrauben gegen die Endbleche des Schenkels (10) des beweglichen Stegteiles gedrückt werden.
- 4. Transformator nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Endbleche des festen Stegteiles aus unmagnetisierbarem Werkstoff hergestellt sind, das einen hohen spezifischen Widerstand hat.
- 5. Transformator nach Anspruch 1 und 3, gekennzeichnet durch eine fensterartige Öffnung in dem den Luftspalt (19) seitlich begrenzenden Teil des Endbleches zwecks Verhütung der Wirbelstromverluste im Endblech.Hierzu I Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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1940
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