DE73387C - Lasso - Google Patents
LassoInfo
- Publication number
- DE73387C DE73387C DENDAT73387D DE73387DA DE73387C DE 73387 C DE73387 C DE 73387C DE NDAT73387 D DENDAT73387 D DE NDAT73387D DE 73387D A DE73387D A DE 73387DA DE 73387 C DE73387 C DE 73387C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- rope
- loop
- lasso
- stop
- bracket
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63F—CARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- A63F7/00—Indoor games using small moving playing bodies, e.g. balls, discs or blocks
- A63F7/22—Accessories; Details
- A63F7/36—Constructional details not covered by groups A63F7/24 - A63F7/34, e.g. frames, game boards, guide tracks
- A63F7/38—Playing surfaces movable during play
- A63F7/382—Playing surfaces movable during play held by the user, e.g. spinning hoops, whirling amusement devices, orbiting toys
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Lasso.
Bei Lassos oder Wurfschlingen, welche aus einem leichten, biegsamen Stricke oder Seile,
statt, wie sonst üblich, aus dem verhältnifsmäfsig steifen Rohleder, angefertigt sind, ist es
nicht möglich, die Schlinge so einzurichten, dafs sie beim Werfen des Lassos offen bleibt
und sich über das zu fangende Object streift. Um diesen Uebelstand zu vermeiden, wird
nach vorliegender Erfindung der die eigentliche Schlinge bildende Theil des Seiles durch
einen Metalldraht oder durch einen storren Faserstoff versteift, den man am besten aufsen
zwischen den Strähnen des Seiles um dieses herumwickelt, wobei man die so erhaltene
Scheife an einem zweiten, biegsameren Seile leicht drehbar befestigt, welches beim Werfen
des Lassos in der Hand gehalten wird.
Das Lasso ist ferner mit einem Anschlage oder Hindernifs versehen, so dafs die Schlinge
nichi ganz zugezogen werden kann, wodurch das Lasso als Spielzeug für Kinder vollkommen
ungefährlich gemacht ist.
In der Zeichnung stellt Fig. 1 das Lasso in der Gesammtansicht dar. Fig. 2 zeigt den die
eigentliche Schleife bildenden Theil mit dem vorerwähnten Anschlage, Fig. 3 einen der
Bügel mit den drehbar daran befestigten Theilen des Lassos, und Fig. 4 veranschaulicht den die
Schleife bildenden Bügel.
Die.'eigentliche Schleife A besteht aus einem Strick, welcher durch schraubenartig darum gewickelten
Draht oder steifen Faserstoff a1 versteift ist. Statt diesen in der veranschaulichten
Weise anzubringen, kann man ihn auch mitten durch den Strick hindurchziehen. Letzterer
darf nicht so steif sein, dafs die Schleife sich nicht leicht zuziehen liefse, immerhin mufs er
aber steif genug sein, dafs die Schleife beim Werfen des Lassos offen bleibt. Aufser diesem
Zwecke erfüllt die Verstärkung des Seiles A auch noch den Zweck, dafs die Schleife
schwerer wird und sich besser herumschwingen und werfen läfst.
Das in der Hand zu haltende Seil B ist ein zweckmäfsig etwas dünneres Seil oder Strick
gewöhnlicher Art und ist bei C drehbar an dem Schleifentheile A befestigt. Dies geschieht
mittelst eines am besten aus Leder bestehenden Bügels C, an welchem die zu Knoten geschlungenen
Enden α b der Seilstücke A und B so gehalten werden, dafs diese sich daran zu
einander frei drehen können. Das andere Ende des Seiles A ist durch einen Knoten α2 an
einem zweiten Bügel D befestigt, der lose am Seile A verschiebbar ist und auf diese Weise
die eigentliche Schleife bildet.
Dieser Bügel besteht aus einem. Stück Leder, an dessen beiden Enden sich Löcher befinden.
Im einen Loche dl wird das geknotete Seilende gehalten, während im anderen, länglichen
Loche rf2 das Seil A frei gleitet. Nach innen
zu befindet sich am einen Ende des Loches d2
eine Zunge d3, welche durch Einschneiden des Leders an dieser Stelle geschaffen ist und
einem Festklemmen des Seiles vorbeugt.
Der bereits eingangs erwähnte Anschlag E am Schleifentheile besteht aus einer Lederscheibe
mit mehreren vorspringenden Lappen, die umgelegt und am Seile A festgebunden
sind. Beim Zuziehen der Schlinge trifft der gleitbare Bügel D gegen die flache Seite des
Anschlages, so dafs die Schlinge nicht weiter als bis zu diesem Anschlage zugezogen werden
kann.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Ein zur Verwendung als Spielzeug bestimmtes Lasso, gekennzeichnet durch ein eine Schlinge bildendes Seil (A) mit einem Anschlage (E), welcher das vollständige Zuziehen der Schlinge verhindert.
Eine Ausführungsform des unter ι. gekennzeichneten Lassos, bei welcher mit einem geschmeidigeren Halteseile (B) ein etwas steiferes Wurfseil (A) drehbar verbunden ist, an dessen die Schlinge bildendem Bügel (D) sich eine Zunge (cP) befindet.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE73387C true DE73387C (de) |
Family
ID=346522
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT73387D Expired - Lifetime DE73387C (de) | Lasso |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE73387C (de) |
-
0
- DE DENDAT73387D patent/DE73387C/de not_active Expired - Lifetime
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