DE733840C - Pendelwechselrichter mit einem luftdicht abgeschlossenen Gehaeuse - Google Patents
Pendelwechselrichter mit einem luftdicht abgeschlossenen GehaeuseInfo
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H50/00—Details of electromagnetic relays
- H01H50/64—Driving arrangements between movable part of magnetic circuit and contact
- H01H50/74—Mechanical means for producing a desired natural frequency of operation of the contacts, e.g. for self-interrupter
- H01H50/76—Mechanical means for producing a desired natural frequency of operation of the contacts, e.g. for self-interrupter using reed or blade spring
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Description
- Pendelwechselrichter mit einem luftdicht abgeschlossenen Gehäuse Es ist bereits bekannt, Pendelwechselrichter in Wasserstoff als Füllgas arbeiten zu lassen. Bisher hat man als luftdicht abschließendes Gehäuse einen Glaskolben verwendet. Die luftdichte Durchführung der Verbindungsleitungen wird dabei durch Quetschfüße bewirkt. Diese Quetschfüße bedingen aber eine unangenehme Vergrößerung der gesamten Anordnung. Außerdem ist die mechanische Festigkeit derartiger Anordnungen gering.
- Die vorliegende Erfindung .betrifft einen Pendelwechselrichter mit einem luftdicht abschließenden Gehäuse, bei dem das Gehäuse aus Eisen besteht und derart ausgebildet ist, daß es teilweise als magnetischer Rückschluß von dem einen Pol des Erregermagneten über die schwingende Feder oder den Anker der schwingenden Feder zum anderen Pol des Erregermagneten dient, und bei dem unterhalb der Erregerspule besondere Polschuhe angeordnet sind, die den durch Kern und Gehäuse gebildeten magnetischen Kurs unmittelbar schließen, und der Anker der gesteuerten Kontaktfeder etwas versetzt unter dem zwischen einem der Polschuhe und dem Kern der Erregerspule bestehenden Luftspalt angeordnet ist.
- Bei elektromagnetischen Geräten das Gehäuse aus Eisen herzustellen und das Gehäuse zugleich als magnetischen Rückschluß zu verwenden, ist an sich bekannt. Der Vorteil der vorliegenden Anordnung besteht, abgesehen von der Möglichkeit, die Zuführungsleitungen unter geringem Platzbedarf luftdicht durchführen zu können, sowie von der wesentlich größeren mechanischen Festigkeit, vor allem darin, daß. das Gehäuse zum Teil zugleich zur Herstellung des magnetischen Rückschlusses von der Feder oder -dem Anker der Feder zum Kern der Erregerspule dient, so daß unter Ersparung eines besonderen Eisenbügels ein sehr geringer Widerstand des magnetischen Kreises und eine wesentliche Verringerung der notwendigen Erregerleistung erreicht wird und doch durch die Anordnung der Polschuhe ein kräftiges Arbeiten erzielt ist.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt Abb. r. Das Federkontaktsvstem D des Pendelwechselrichters steht auf der aus Eisen bestehenden Sockelplatte P, auf die der zylindrische, unten offene Eisenkolben E aufgeschrumpft ist.
- Der Eisenkolben E trägt im Innern seiner oberen Abschlußwand einen Eisenkern h, auf den die Erregerspule S aufgeschoben wird. Das Federsystem - und der Kern sind derart angeordnet. daß die schwingende HauptfederF in ihrer Ruhestellung seitlich unter dem Kern steht.
- Der Widerstand des magnetischen Kreises ist weiterhin noch dadurch verringert, daß unterhalb der Erregerspule besondere Polschuhe angeordnet sind, die den durch Kern und Eisengehäuse gebildeten magnetischen Kreis unmittelbar schliel.,en. Abb. i zeigt die Anordnung im Querschnitt, Abb. a in der Ansicht von unten. Die aus Eisen bestehenden Polschuhe P, und P. tragen unmittelbar die Erregerspule und sind durch einen verhältnismäßig schmalen Luftspalt von dem Kern h der Erregerspule getrennt. Unmittelbar unter dem einen Luftspalt L ist der Anker A der schwingenden Kontaktfeder F, und zwar etwas versetzt, angeordnet. Bei Erregung der SpuleS wird der Anker in der Stellung unmittelbar unter dem Luftspalt L hervorgezogen, da ein magnetisches Material in dem Luftspalt eines magnetischen Kreises sich immer so zu stellen sucht, daß der magnetische Widerstand am kleinsten ist. I Der magnetische Kreis besteht aus zwei Zweigen, von denen der eine von dem Kern über die linke Hälfte des Eisenkolbens, den i Polschuh P1 und den linken Luftspalt zum Kern zurück verläuft, während der andere Zweig vom Kern über den Eisenkolben, den Polschuh P., den Luftspalt L sowie teilweise über den Anker A ebenfalls zum Kern zurück verläuft. Die auf dem Umfang zwischen den PolschuhenPl und P.. offen gelassenen Z-%vischenräume können durch entsprechend geformte Platten J, und J., ausgefüllt werden, so daß Polschuhe, Isolierplatten und Erregerspule sowie gegebenenfalls auch der Kern ein festes Ganzes bilden.
- Um bei der Anordnung nach Abb. i einen kleinen Abstand des schwingenden Ankers A von dem Eisenkern K und dem Polschuh P@ genau innehalten zu können, werden zweckmäßigenveise Polschuhe und Kontaktfedereinrichtung durch einen Bügel o. dgl. einander befestigt. Eine derartige Anordnung zeigt Abb. 3. Die Erregerspule mit den Polschuhen ist an einem aus Aluminium bestehen 2'en U-fririnigen Bügel B befestigt, der zugleich die Kontaktfedereinrichtung D trägt. Die Wicklung der Erregerspule ist unmittelbar auf dem Kern aufgebracht, und an ihr sind unten die PolschuhePi, und P. angelehnt: an diesen sind wiederum die oberen umgewickelten Enden des Aluminiumbügels B an-eschrauht. Die ganze Anordnung wird so justiert, daß der ,Anker der Feder F einen bestimmten kleinen Abstand von dem Kern I( und dem Polschuh P., hat. Nach der Justierung wird die Anordnung in den Eisenkolben F_ eingeschoben. Gegebenenfalls kann der Kern darauf am Eisenkolben angeschweißt oder. wie Abb. i zeigt, angeschraubt oder verstiftet, «erden.
- Bei der Anordnung nach Abb.3 ist neben der die Federeinrichtung tragenden und nur an wenigen Punkten des Umfanges an den Eisenkolben angeschweißfen Sockelplatte P. die bei Abb.3 nicht aus Eisen zu bestehen braucht, eine besondere, auf den ganzen Umfang luftdicht angeschweißte GrundplatteP' vorgesehen. Eine solche Anordnung ist zur Vermeidung eines Verziehens der von der Sockelplatte getragenen Teile zweckmäßig. Unter Umständen kommt man aber auch mit einer einzigen Grundplatte P aus, wie die Anordnung nach Abb. i zeigt.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Pendelwechselrichter mit einem luftdicht abgeschlossenen Gehäuse, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse aus Eisen besteht und derart ausgebildet ist, daß es zum Teil als magnetischer Rückschluß von dem einen Pol des Erregermagneten über die schwingende Feder oder den Anker der schwingenden Feder zurrt andern Pol des Erregermagneten dient und daß unterhalb der Erregerspule besondere Polschuhe angeordnet sind, die den durch Kern und Gehäuse gebildeten magnetischen Kreis unmittelbar schließen, und daß der Anker der gesteuerten Kontaktfeder etwas versetzt unter dem zwischen einem der Polschuhe und dem Kern der Erregerspule bestehenden Luftspalt angeordnet ist. z. Pendelwechselrichter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Polschuhe, Kern und Kontaktfedereinrichtung durch einen vorzugsweise unmagnetischen Bügel o. dgl. einander befestigt und gemeinsam in das Gehäuse einschiebbar sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET50020D DE733840C (de) | 1938-02-23 | 1938-02-23 | Pendelwechselrichter mit einem luftdicht abgeschlossenen Gehaeuse |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DET50020D DE733840C (de) | 1938-02-23 | 1938-02-23 | Pendelwechselrichter mit einem luftdicht abgeschlossenen Gehaeuse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE733840C true DE733840C (de) | 1943-04-02 |
Family
ID=7563287
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DET50020D Expired DE733840C (de) | 1938-02-23 | 1938-02-23 | Pendelwechselrichter mit einem luftdicht abgeschlossenen Gehaeuse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE733840C (de) |
-
1938
- 1938-02-23 DE DET50020D patent/DE733840C/de not_active Expired
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