DE733652C - Kolbenabdichtung, insbesondere fuer Zweitaktbrennkraftmaschinen - Google Patents

Kolbenabdichtung, insbesondere fuer Zweitaktbrennkraftmaschinen

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DE733652C
DE733652C DEA93051D DEA0093051D DE733652C DE 733652 C DE733652 C DE 733652C DE A93051 D DEA93051 D DE A93051D DE A0093051 D DEA0093051 D DE A0093051D DE 733652 C DE733652 C DE 733652C
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DE
Germany
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piston
cylinder
internal combustion
combustion engines
ring
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Expired
Application number
DEA93051D
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English (en)
Inventor
Karl Schneider
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Saurer AG
Original Assignee
Adolph Saurer AG
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Publication date
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J9/00Piston-rings, e.g. non-metallic piston-rings, seats therefor; Ring sealings of similar construction

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pistons, Piston Rings, And Cylinders (AREA)

Description

  • Kolbenabdichtung, insbesondere für Zweitaktbrennkraftmaschinen Bei Kolbenmaschinen mit einer Schlitzsteuerung wird die Abdichtung nach dem Kurbelraum zu durch einen Dichtungsring besorgt, der fast unmittelbar am äußeren Kolbenende vorgesehen ist und zugleich als Ölabstreifring dient. Bei dieser Bauart ist die Baulänge des Zylinders dadurch bestimmt, daß im inneren Totpunkt des Kolbens der Dichtungsring unterhalb der Schlitze liegen muß, im äußeren Totpunkt aber nicht aus dem Zylinder ausfahren darf. Die Baulänge des Zylinders unterhalb der Schlitze setzt sich also mindestens aus dem Kolbenhub zuzüglich der Breite des Abdichtungsringes zusammen.
  • .Nach der Erfindung läuft der Dichtungsring in der äußeren Totlage des Kolben-s bis nahe an sein mit einer Spannrippe versehenes inneres Ende aus dem Zylinder aus, und die Laufbahn des Zylinders ist entsprechend verkürzt. Entsprechend der Verkürzung des Zylinders verkleinert sich die Bauhöhe der gesamten Kolbenmaschine und damit auch ihr Gewicht, so daß sich diese Maschine ' besonders für Fahrzeuge und Flugzeuge eignet. Ein weiterer Vorteil der Erfindung liegt noch darin, daß das Einbauspiel des Kolbens verkleinert werden kann. Es ist bekannt, daß durch Schlitze unterbrochene Zylinder von Zweitaktbrennkraftmaschinen im Betriebe durch thermische Beanspruchung großen Verformungen unterworfen sind. Diese Verformungen von Zylinder und Kolben konnten bisher nur durch ein ausreichend großes Einbauspiel des Kolbens im Zylinder überbrückt werden. Infolge der Verkürzung der Kolbenlauffläche und weil der schieberartige Dichtungsring in der Einbauebene frei beweglich ist, ist es möglich, das Spiel des Kollbens im Verhältnis der Verkürzun,- zu verkleinern, wodurch ein ruhigerer Gang der Maschine und bessere Betriebsverhältnisse für die gegen den Verdichtungsraum hin abdichtenden Kolbenringe geschaffen werden.
  • Bei Zweitaktbrennkraftmaschinen mit Schlitzsteuerung hat man schon den Kolben mit einem schieberartigen Dichtungsring zur Abdichtung gegenüber dem Kurbelraum versehen, wobei der -Dichtungsring mit einer oder mehreren Spannrippen in den Kolbenscliaft eingreift und mindestens in der inneren Totlage des Kolbens die Steuerschlitze in der Zylinderlaufbalin abdeckt. Dabei ist aber der Kolbenkörper eingezogen und der an der Zvlinderlaufbalin fehlende Kolbenkörper durcl; den Dichtungsring eisetzt, lediglich zu dein Zweck, zur Erhöhung el 11 des Ansatigens und der Verdichtung ;im Kurbelraum durch den Kolben das Luftvolunien in diesem Raum zu verkleinern.
  • Auf der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen der IColbenmaschine nach der Erfindung dargestellt.
  • Fig. i ist ein Längsschnitt durch den Zvlinder bei der oberen Totlage des Kolbens in der bekannten Ausführung, Fig. 2 zeigt den Zylinder mit der unteren Totlage des Kolbens, Fil-. 3 ist ein Längsschnitt gemäß Fig. i --bei der Ausbildung des Kolbens und des Zylinders nach der Erfindung, Fig. 4 entspricht Fig. 3 bei der unteren Totlage des Kolbens, Fig. 5 zeigt den unteren Teil des Kolbens und Zylinders nach Fig. 3 und -1 in größereln \laßstabe, Fig.6 zeigt eine Ahänderungsfornt der Fig. 5.
  • - In dem Zylinder a spielt der Kolben b, der von der Kurbelwelle c aus durch die Kurbelstange d bewegt wird. Im Zylinder a. sind die Schlitze e vorgesehen, die vom Kolben 1) gesteuert werden. Die -,#,vbdidhtung des Kolbens b nach dem Brennraum f hin erfolgt mittels der üblichen 1-Colbenringe g am inneren Kolbenende, während die Abdichtung nach dem Kurbelraum li hin mittels eines Kolbenrin-es #i geschieht, der auch als Ölabstreifring dient.
  • Bei der bekannten Ausführung nach i 17ig. i und 2 ist der Kolbenring i am äußeren , Ende des Kolbens b angeordnet. Seine Lage j ist dadurch bestimmt, daß er im oberen Totpunkt des Kolbens b (Fig. i) eine Abdichtung der Schlitze e gegen den I-Curbelraum li bilden muß und im unteren Totpunkt des Kolbens Fig.2-) nicht aus dem Zylindera, austreten darf, da er sich sonst entspannen und den Kolben blockieren würde. Der Zylindera, muß Jaher mindestens um die Bauhöhe der Schlitzee länger- sein als der Kolbenhub.
  • Nach der Erfindung greift der die Ab-(lichtung nach dem Kurbelraumh hin besorgende Kolbenringi nicht am äußersten linde des Kolbens 1) in. den Kolbenkörper ein, sondern in einem Abstand-vom äußersten Ende, der größer ist als die Bauhöhe .Schlitze e (Fig. 3 und 4). -Nacii dum äußersten Ende des Kolbens b hin ist (Ivi-Kolbenring i mit einem hülsenartigen -\iisat7 k versehen, der länger ist als die Bauhöhe der Schlitze e.
  • Infolfge dieser Verlegung der in ZD - stelle des Kolbenringes i erfolgt die -\1)-s 11 dichtung der Schlitze c nach dem Kurbelraum h hin im oberen Totpunkt des Kolbens 1) durch den hülsenartigen Ansatz k (F4,- ' 3). der die Schlitze e abdeckt. E, kami nun der Kolben b im unteren Totpunkt (Fig. 4) um fast die ganze Länge des Aiialnsatzes k aus dem Zvlinder a austreten. iilich so weit, daß die gute Führun,- (Ivs Kolbenringes i noch gesichert ist. Der Aiisatz 1, wirkt daher wie ein Schieber.
  • Die Bauhöhe des Zylinders erfährt dadurcli eine 'Verkleinerung, die durch die Höhe dus hülsenartigen .-#,nsatzes k abzüglich der für die Führung des Kolbenringes i benötigten Höhe bestimmt ist, wodurch auch eine V,#rkleinerung des Kolbeneinhauspiels erzielt ist.
  • Zur bes-seren Abdichtung des- Ansatzes k kann dieser noch am äußersten Ende init einem Ringin versehen sein, der in den Kolbenkörper eingreift (Fig. 6). Der Ansatz ]Ist also mit zwei Spannrippen i und in versehen. Am äußersten Ende des Kolbens b können K-anäle ;t zur Ölrückführung vorgeselivu sein, die auch durch die Spannrippen bindurchgehen können. Der aus derfi 1Ziii,#l, i und dem Ansatz k bestehende Scliieber kann geschlitzt mit Vorspannung oder ungeschlitzt und in den Kolben eingepaßt seil]. Ulin dabei den Schieber ausbauen zu können. muß der Kolben b in der Höhe des Ringes i geteilt sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kolbenabdichtung, insbesondere für Zweitaktbrennkraftmaschinen mit Sciiiitzsteuerung, bei der ein hülsenartiger Dichtungsring am Kolben zur Ab(lichtung gegenüber dem Kurbelrauin dient, -welcher Ring mit einer oder mehreren Spannrippen in den Kolbenschaft eingreift und mindestens in der inneren Totlage des Kolbens die Steuerschlitze in der Zylinderlaufbahn abdeckt, dadurch ge-Iz#nli,-eichnet., daß der Dichtungsring (k) in der äußeren Totlage des Kolbens (b) bis nahe an sein mit einer Spannrippe (i) versehenes inneres Ende aus dein Zylinder (d) ausläuft und die Laufbahn de.# Zylinders entsprechend verkürzt ist.
DEA93051D 1941-03-08 1941-03-08 Kolbenabdichtung, insbesondere fuer Zweitaktbrennkraftmaschinen Expired DE733652C (de)

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