DE733587C - Verfahren zum Bestimmen der Kopierlichtzusammensetzung fuer das Kopieren von Farbaufnahmen - Google Patents
Verfahren zum Bestimmen der Kopierlichtzusammensetzung fuer das Kopieren von FarbaufnahmenInfo
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
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- G03B27/72—Controlling or varying light intensity, spectral composition, or exposure time in photographic printing apparatus
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Description
- Verfahren zum Bestimmen der Kopierlichtzusammensetzung für das Kopieren von Farbaufnahmen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Bestimmen der Kopierlichtzusammensetzung für das Kopieren von Farbaufnahmen mit einem Kopiei1icht ', das durch Mischung des 'Lichtes mehrerer verschiedenfarbij,-er, in ihrer Intensität voneinander re,-,#e"ibarer Lichtquellen gebildet wird.
- Es ist bereits bekannt, die erforderlichen Lichtstärken der auf die Einzelschichten wirkenden Kopierlichtanteile dadurch zu blestimmen, daß systematisch mit allen nur mög,-lichen Kombinationen zwischen den einzelnen Teilfarb#nkopierlichtern Testkopien hergestellt und die so ;erzeugten Testkopien systematisch analysiert werden. Dieses Verfahren ist insofern umstäAdlich, als m2u erst Testkopien anfertigen muß, und die -richtigen Einstellungen der Kopierlichter erst nach dem Entwickeln und Fixieren derselben ermitteln kann. Dabei ist es außerordentlich mühselig und zeitraubend, aus der Zahl der vorliegenden Testkopien,-die betreffende mit den richtigen Koplerlichtern auszuwählen. Ein weiterer Nachteil dieses hekannten Verfahrens biesteht darin, daß eine Anzahl von besonders ausgebildeten Graukeilen zur Kopierlichtbestimmung notwendig ist. Alle diese Nachteile vermeidet die Erfindung, bei der weder Test:kopien angefertigt noch besondere Graukeile verwendet werden müssen -, und zwar besteht das erfindungsgemäße Verfahren darin, daß eine auf dem zu kopierenden Negativfilm befindliche, bei der jeweiligen Szenenbeleuchtung 9,ufgenommene grauei oder farbige Testfläche mit einer Beeleuclitungsvorrichtung erleuchtet wird, die der Kopierlichtquelle gleich ist, und daß die so erleuchtete gleichartigen Testfläche, Fläche m-it für welche die Kopierlichtzusammensetzung bekannt ist und welche von einer unveränderlichen Lind nicht oder wenig gefärbten Lichtquelle erleuchtet wird, verglichen wird und die einzelnen Lichtquellen so lange in ihrer Intensität verändert werden, bis die beiden miteinander verglichenen Flächen in gleicher - Z, l> Farbe und Helligkeit erscheinen, und daf-' dann das Kopierlicht nach den Prüflichteinstellungen festgelegt wird.
- Dieses Verfahren zeichnet sich durch eine besondere Empfindlichkeit aus, da bercits kleine Farbabweichungen mit -roter Sicherhelt festgestellt werden können. Erfolgt die Einstellung der Intensität der einzelnen Farblichter in der gleichen Weise durch Vorscha.Itwiderstände wie die Einstellun ;- des Kopkflichtes, so können nach den Vorschaltwiderständen für die einzelnen Lichtque.,llen des Verglelchsgerätes die Vorsühaltwiderstände für das Kopierlicht eingestellt werden.
- Zur Ausmessung werden z#v-cclmäß#i"erweise Aufnahmen von Grauflächen mittlerer Dichte benutzt, die z. B. zu Beginn -einer Aufnahrne unter dem für die Szenenausleuchtung bestimmten Licht. oder unmittelbar während der Szene aufgenommen wo.2den sind. Für das Testbild ist dann ebenfalls einc Grauflächenaufnahme zu wählen, für die das be- nötigte Kopierlicht bekannt ist, d. h. dasjenige Kopierlicht, bei dem auf dem Positiv wieder eine neutrale Graufläche erhalten wird. Die Verwendung von Grauflächenaufnahrnen ist für die Lichtbestimmun- besonders vorteilhaft, weil die Graufarbe auch im Negativ grau erscheinen soll, während farbige Gegenstände im Negativ bei richtiger Farbwiedergabe kompleinentärfarben erscheinen, so daß bei nicht korrekter Farbwiedergabe die im .,#Ze-ativ erscheinenden Farben schwieri-er zu ZD definieren sind.
- Die Verwendun- von farbigen Flächcn ist jedoch für Messungen nicht ausgeschlossen, sondern kann vielmehr für bestimmte Farbverfahren von besonderer Wichtigkeit sein. Der Vergleich von Farben ist ein besseres Kriterium. als der Vergleich von Grauflächen, da die Einstellung zweier identischer Farben einfacher ist als die: Herstellung von zwei reinen. Grautlächen. Rein subjektiv l:aLn.ii es daher von Vorteil sein, wenn man farbi-c Flächen verglelcht. Allerdings hat man dann nicht die Gewähr, daß Dieb ermittelten Kopierlichtwerte für alle Farbenauszüge ganz korrekt sind.
- . In einigen Fällten kann es auch erford#er-]ich sein, eine bestimihte Farbe mit einem ganz bestimmten Wert auf der Kopie herauszubringen, während die anderen Farben nur eine untergeordnete Roll,- Api#elien. In diesem Falle wird man die Vergleichstlächen in der zu, kontrollierenden Farbe herstellen.
- Eine VergleLichSeinrichtung, die zur Aufsübun# des erfinduii-s--emäf'##en Verfahrens bcnutzt werden ka-iin, ist in der Zeichnunwiederge-eben.
- , C In einem lichtundurchlässigen Schirni sind zwei Mattsch-eiben.5 und 6 eingelassen. Vor der Mattscheibe befindet sich die Graufläche cles Filmstreifens 9, für den die Kopierlichtzusammensetzung zu ermitteln ist. Die GrauflAcli c i o wird von der ungefärbten oder wen#I-, färbten Lichtquelle 7 .,c ausgelenchtet. Zur Äu,sleuchtun- der Graufläche 9 dient eine Beleuchtunglsvorrichtung, die derjenigen des zu verwendenden Kopierggeräties gleich ist. Diese Beleuchtungsvorrichtung besteht aus den vier unabhängigen Lichtquellen 1 ' 2, 3 und 4. deren Licht durch die Kondensatoren 16 auf die Mattscheihe5 geworfen wird. Vor den Lichtquellen 1, 2, 3, 4 ist je ein Farbfilter 17, 18, 19, 2o angeordnet, wobei drei dieser Lichtfilter drei. Grundfarben zeigen, z. B. Rot, Grün und Blau, mit denen man in bekannter Weise alle Mischfarben sowie weißes Licht herstellen kann. Der vierten Lichtquellekann beispielsweise ein Graufilter vorgeschaltet sein.
- Die beiden durchleuchteten Grauflächen 9 und io werden nun mit einem Vergleichsmikroskop beobachtet, das, wie in der Abbildun- schematisch dargestellt, ans den h#Jden Objektiven 11,'12 und 11', 12' ' den Lichtumlenkmitteln 13, 13' und 14 sowie dem Oktilar 15 besteht. Durch die Lichtum.lenk-mittel 131 13' und 14 wird bewirkt, daß man die beiden Grauflächen 9 und io unmittelbar aneinanderstoßend durch das Okular 15 beobachten kann.
- In den Stromkreisen der Lichtquellen 1, 2, 1 4 befinden sich Vorschaltwiderstände, und diese Vorschaltwiderstände werden iiiiii so lange verändert, bis die beiden Grauflächen 9 und io in gleicher Farbe und Helligk-c-it in dem Vergleichs.mikroskop bearbeitet werden.
- Zweckmäßi-erweise sind diese Vorschalt-C widerstände so ausgeführt, daß ihre Einstellun unmittelbar den erforderlichen Eitistel-Jung ,en der Vorschaltwiderstände der Kopierlichtquellen entspricht.
- Um dies zu e'rreichen, sind vor den einzelneu Lichtquellen 11, 2, 3,4 noch veränderliche Blenden 8 vorgesehen, mit denen auch Unterschiede der Emulsionen des Kapiermaterials aus-eglichen. werden können, damit auch in diesem. Falle wieder die richtigen Einstellun-,-en der Vorschaltwiderstände erzielt werden.
Claims (2)
- PATENT ANS PR GCHE: i. Verfahren zumBestimmenderKopierlichtzusam,inensetzung für das Kopieren von Farbaufnahmen mit einem Kopierlicht, das durch Mischung des Lichte:s mehrerer verscbied:enfarbiger, in ihrer Intensität unabhängig voneinander regelbarer Lichtquellea'gebildet wird, dadurcli 'rekennzeichnet, daß ein-. auf dem zu ko-C -pierenden NegativflIin befindliche, bei der jeweiliggren Szenenheleuchtung aufgenominene gra:ue oder farbige Testfläc he mit einer Beleuchtungsvorrichtung- erleuchtet wird, die der K2pieilichtquielle gleicli ist, und daß die so erleuchtete Fläche mit einer gleichartigen Testflächie, für -welchdie Kopierlichtzusammensetzun- bekannt ist -und welche von einer unveränderlichen und nicht oder wenig- gefärbten Lichtquelle erleucht#et wird, verglichen wird und die einzelnen Lichtquellen so lange in ihrer Intensität verändert werden, bis die beiden miteinander verglichenen Flächen in 0,eicher Farbe und Helligkeit erscheinen, und daß dann das Kopierlicht nach den Prüflichteinstellungen fest-,ele-t wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch Clekennzeichnet' daß nach den zum, Regeln der einzelnen Vergleichslichtque.,Ilen dienentlen Vorschaltwiderständen die Vorschaltwiderstände der Kopierlichtquelle eingestellt werden.
Priority Applications (1)
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| DEU14835D DE733587C (de) | 1939-07-25 | 1939-07-25 | Verfahren zum Bestimmen der Kopierlichtzusammensetzung fuer das Kopieren von Farbaufnahmen |
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| DE733587C true DE733587C (de) | 1943-03-30 |
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| DEU14835D Expired DE733587C (de) | 1939-07-25 | 1939-07-25 | Verfahren zum Bestimmen der Kopierlichtzusammensetzung fuer das Kopieren von Farbaufnahmen |
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1939
- 1939-07-25 DE DEU14835D patent/DE733587C/de not_active Expired
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