DE732525C - Laengs geteilte, als Wand-, Decken- oder Fussbodendurchfuehrung dienende Rohrhuelse - Google Patents

Laengs geteilte, als Wand-, Decken- oder Fussbodendurchfuehrung dienende Rohrhuelse

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Publication number
DE732525C
DE732525C DEH154085D DEH0154085D DE732525C DE 732525 C DE732525 C DE 732525C DE H154085 D DEH154085 D DE H154085D DE H0154085 D DEH0154085 D DE H0154085D DE 732525 C DE732525 C DE 732525C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sleeve
wall
pipe sleeve
ceiling
slot
Prior art date
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Expired
Application number
DEH154085D
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Herr
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Hammer & Co
Original Assignee
Hammer & Co
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE732525C publication Critical patent/DE732525C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L5/00Devices for use where pipes, cables or protective tubing pass through walls or partitions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Supports For Pipes And Cables (AREA)

Description

  • Längs geteilte, als Wand-, Decken-.oder Fußbodendurchführung dienende Rohrhülse Die Erfindung betrifft eine längs geteilte, als Wand-, Decken- oder Fußbodendurchführung dienende Rohrhülse.
  • Der Stand der Technik auf dem Gebiete derartiger Rohrhülsen - ist seit langem ein äußerst primitiver. Die Rohrhülsen bestehen in der Regel aus Grauguß und sind daher schwer und verhältnismäßig teuer. Sie müssen mit Draht zusammengebunden werden, was eine lästige und ebenfalls kostspielige Arbeit ist. Um das Zusammenbinden finit Draht vermeiden zu können, ist vorgeschlagen worden, die Längskanten der Hülsenhälften mit ineinandcrgreifcnden Zähnen zu versehen; diese Zähne vermögen zwar bis zu einem gewissen Grade axiale Verschiebungen der Hülsenhälften zu vermeiden, jedoch nicht einen Zusammenhalt der Hülsenhälften zu gewährleisten.
  • Es ist ferner bekannt, die eine Hülsenhälfte an ihren Längskanten mit einer niedrigen Umbördelung zu versehen, die als Führung für eine an den Längskanten der anderen Hülsenhälfte vorgesehene Rippe dient. Eine \"erbindung der beiden Hülsenhälften ist hier nur in der Weise möglich, daß die Rippen der einen Hülsenhälfte in der Längsrichtung der Rohrhülse in die Umbördelungen der anderen Hülsenhälfte nach Art einer Schubschachtel eingeschoben werden, was äußerst umständlich ist und eine praktisch nicht durchführbare ungenaue . Bearbeitung der
    1 llll,eiltetle voraussetzt. .\tll.icr(letii haben
    diese bekannten lZolirltül:c#it den -Nachteil,
    da1i ein späteres Auseinaticler<chieben
    dann nicht lilf,iglicli ist. wenn
    sie in feuchtem Mauerwerk verlegt waren ulid
    ,ich in den Uinlüirdelun@en Most atwcsetzt
    hat. Die niedrigen L inliördeluti@,eti (icr
    einen Hülsenhälfte vermögen auch nicht die
    Rohrhülse gegen Verdrehungen ini Mauer-
    werk zu sichern, weshalb diese bekannten
    Rohrhülsen durch Verspannungsdrähte in der
    Wand festgelegt «'erden.
    Schließlich sind aus zwei Teilen bestehende Wanddurchführungen bekannt, von denen der eine Teil eine ebene, an ihren Rändern aligewinlcelte Platte ist, in die der andere rohrförmig gestaltete, an seinen Rändern ebenfalls altgewinkelte Teil in axialer Richtung einbeschohen wird. Diese Wanddurchführungen liegen nicht eng an dein durch die Wand zu führenden Rohr an, sondern umgeben dieses in größerem Abstand und sind als Kugellager ausgebildet. Abgesehen davon, daß solche Wanddurchführungen teuer sind, haftet auch ihnen der -Nachteil an. dalli ihre Teile ineinandergeschoben werden inüsseil und das Lösen einer solchen Schubverbindung durch auftretenden Rost selig erschwert ist.
  • Der Zweck der Erfindung ist, diese Nachteile zu beseitigen und eine zweiteilige Rohrhülse vorzusehen, die ohne Zusammenbinden finit Draht fest am Rohr sitzt, einen felil:rlosen, sautieren Sitz gewährleistet, leicht in die Wand einschiebbar ist und sich nicht in der Wand verdrehen kann. Die Erfindung bezweckt ferner, eine Rohrhülse vorzusehen, die Bei gleich guter Stabilität wie die bekannten Rohrhülsen mit geringerem 'Materialaufwand als bisher herzustellen ist.
  • Es wird dies gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die Hülsenhälften an ihren Längskanten mit nach außen gerichteten Flanschen versehen sind, und daß die paar-«-eise einander -zugeordneten Flanschen 'littet zum Zusammenhalten der Hülsenhälften besitzen. Von den paarweise einander zugeordneten Flanschen ist vorzugsweise der eine mit einem Schlitz und der andere mit cineiii durch diesen Schlitz steckbaren Sperrzapfen versehen, es kann aber auch der eine Schlitz finit einer Üffnung ausgestattet seilt und der andere mit einer durch diese drückbaren, druckknopfartigen Ausprägung. Zwccl<titiißig wird der Sperrzapfen auf der einen Seite der Hülse bereits von vornherein in den gt#geilüberliegenden Schlitz. einliiitighar hakenförinig unigebogen, so das,) lief Anbringung cler Hülse auf dein lZolir nur noch der auf der aiidcreti-Seite der Hülse liegende Sperrzapfen in seinen Schlitz. eingeführt zti werden -)raucht.
    1'.s ist Cltl @@til'Iü@@ der lv>hl'l1Ltl@C @elilala
    der l?i-liticlung, dal,i ,ic# üttl.ler#t leicht und att:
    einem dünnest llet.t111ilccli lierstellbar und
    detitiocli hinreichend stabil ist. Die @-er@cen--
    lhiti- von dünnetn Metallblech als @`'rrl;,tott
    für die Hülse setzt nicht liur (las Gewicht
    1yesrntlich licrab. sondern erleichtert auch da;
    Einschieben der Hülse in die Wandung. Die
    an den Längskanten der I-liilsetiii:ilften vor-
    gesehenen Flansche sichern die RohrlüiU;e
    ge"eti unerwünschte Verdrehungen, stützen
    die l-li.ilseiiliälfteti gut gegeneinander ab und
    ermöglichen durch die daran angebrachten Sperrorgane ein festes Verbinden der Hülsenhälften miteinander ohne Verwendung von Draht.
  • In der Zeichnung ist eine Rohrhülse geinäß der Erfindung in einigen dargestellt, und zwar zeigt: Fig. i eine insbesondere für Decken- und Wanddurchtührungen geeignete Rohrhülse im Schaubild. Fig. a eine insbesondere als Fußbodendurchführung geeignete Rohrhülse iiii Schaubild, Fig. 3 und .4 zwei weitere der Fig. i entsprechende Ausführungsformen von Ruhrhülsen iiiit anderen Zusaminenhalteinitteln. -Die Rohrhülse der Fig. i besteht aus den beiden Hälften i und a, die je an ihren Längskant'eil hei- 3, 4 bzw. 3, (i abgekantet sind. Die Hülsenhälften stützen sieh mit den Flall-.:chen 3, 4., 3, 6 gegeneinander ab. Von zwei einander zugeordneten Flanschen3, 5 bzw..1, 6 ist je einer in der -litte der Rohrhülse mit einem Schlitz 7 versehen, während der andere Flansch einen Zapfen 8 aufweist; der sieh heim Zusarnnienfügen der Hülsenhälften durch den Schlitz 7 erstreckt und, wenn er leicht abgebogen wird, einen festen Zusainnienhalt der Hülsenteile und ein Festsitzon der Hülse am Rohr gewährleistet. Gleichzeitig bietet die Verbindung durch Schlitze und Zapfen den großen Vorteil, daß ,ich die HL1l#zedhalften flicht gegeneinander verscliteteil können.
  • Die Abkantelungen 3, .1, 3, 6 wirken als Verstärkungsrippen in der Längsrichtung der Hülse. Um auch in radialer Richtung eine Verstärkung zu erhalten, sind an den Iaiden der Hülse Rinnen <9 bzw. 1o vorgesehen. Diese Rippen und Rinnen gehen der Hülse eine solche Festigkeit, daß sie aus ganz dünnem Blech hergestellt werden kann und doch dieselbe stal)ilität besitzt wie clie be1411111t011 Rohrhülsen. Hierdurch wird eine erhebliche -Materialersparnis erzielt, die uni so griilier ist. als auch iler sonst für den Zusammenhalt dor Ilül,cnhülftcn erforderliche Bindedraht in Wegfall kommt.
  • _@il ihrem eiltet- freien linde besitzt die Hülse der hig. i eineu angc,chwcil.lten, ailgcbördelten oder einstiickig mit der Hülse gestanzten, als Wand-, Decken- oder Fußbodcnwiderlager dienenden Flansch 13. Gemäß Fig. 2 hat die Rohrhülse einen sich .jenseits des Flansches erstreckenden rohrförinigcii Fortsatz 14.. Die mit diesem Fortsatz versehene Hülse dient als Fußbodenhülse, und der Ansatz hat den Zweck, das Eindringen des Scheuerwassers zu verhindern.
  • Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt. Es lassen sich vielmehr zahlreiche Änderungen an der Hülse vornehmen, ohne daß man sich' von dem Wesen der Erfindung entfernt.
  • So müssen beispielsweise die Zusammenhaltemittel für die beiden Hülsenhälften nicht notwendigerweise aus zwei Schlitzen und zwei Zapfen bestehen, die erst nach Ein-. führen in den Schlitz umgebogen werden. Um die Montage .der Rohrhülse zu erleichtern, kann vielmehr, wie dies in Fig. 3 dargestellt ist, der eine Zapfen 15 bereits von vornherein hakenförmig gebogen ausgeführt sein, so daß er schon vor der Montage in den ihm zugeordneten Schlitz eingehakt «-erden kann: bei der Montage braucht dann nur noch der auf der anderen Seite der Rohrhülse liegende Zapfen S nach Einführen in den .gegenüberliegenden Schlitz 7 umgebogen zu werden.
  • Statt einer Schlitzzapfenverbindung .können auch, wie dies in Fig. 4 veranschaulicht ist, in den seitlichen _@blrantelungen der Rohrhülsenhälften Öffnungen 16 und diesen zugeordnet und gegenüberliegend druckknopfförmige Ausprägungen 17 vorgesehen sein. Beim Zusammendrücken der beiden Hülsenhälften werden die druckknopfförmigen Erhöhungen 17 federnd durch die Öffnungen 16 gepreßt; sie sichern auf diese Weise einen guten Verschluß.

Claims (1)

  1. i'A-rLVTANsrrzÜclrL' r. Längs geteilte, als Wand-, Decken-oder Fullbodendurchführung dienende Rohrhülse. dadurch l;ekenimeichnet, dall die Hülsenhälften an ihren Längskanten finit flachen, nach außen gerichteten, sich heim Zusammensetzen der Hülse flach aufeinanderlegenden Flanschen versehen sind und claß ferner die paarweise einander zugeordneten Flanschen Mittel zum Zusammenhalten der Hülsenhälften besitzen. z. Läng s geteilte Rohrhülse nach Anspruch l,'dadurch gekennzeichnet, daß von den paarweise einander zugeordneten Flanschen der eine mit einem Schlitz und der andere mit dem durch diesen Schlitz steckbaren Sperrzapfen versehen ist. 3. Längs geteilte Rohrhülse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von den paarweise einander zugeordneten Flanschen der eine mit einer Öffnung und der andere mit einer durch diese Öffnung drückbaren, druckknopfartigen Ausprägung versehen ist (Fig.4). .4. Längs geteilte Rohrhülse nach Anspruch 1 und a, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrzapfen auf der einen Seite der Hülse bereits von vornherein in den gegenüberliegenden Schlitz einhängbar hakenförmig umgebogen ist (Fig.3). j. Längs geteilte Rohrhülse nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen angeschweißten, angebördelten oder einstöckig mit der Hülse gestanzten, als Wand-, Decken- oder Fußboden,#viderlager dienenden Ringflansch besitzt, der gegebenenfalls (Fußbodendurchführung) einen rohrförmigen Fort-Satz (r-.) besitzt.
DEH154085D 1937-12-21 1937-12-21 Laengs geteilte, als Wand-, Decken- oder Fussbodendurchfuehrung dienende Rohrhuelse Expired DE732525C (de)

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ID=7181819

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