DE732333C - Verfahren zum Herstellen einer Wandverkleidung mit travertinartiger Oberflaeche durch Aufbringen einer Paste mit anschliessender Bemusterung - Google Patents

Verfahren zum Herstellen einer Wandverkleidung mit travertinartiger Oberflaeche durch Aufbringen einer Paste mit anschliessender Bemusterung

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DE732333C
DE732333C DESCH120542D DESC120542D DE732333C DE 732333 C DE732333 C DE 732333C DE SCH120542 D DESCH120542 D DE SCH120542D DE SC120542 D DESC120542 D DE SC120542D DE 732333 C DE732333 C DE 732333C
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Albert Schroeder
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44FSPECIAL DESIGNS OR PICTURES
    • B44F9/00Designs imitating natural patterns
    • B44F9/04Designs imitating natural patterns of stone surfaces, e.g. marble

Landscapes

  • Finishing Walls (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen einer Wandverkleidung mit travertinarti*er Oberfläche durch Aufbringen einer Paste mit anschließender Bemusterung Die Erfindung.betrifft ein Verfahren zum Herstellen einer Wandverkleidung mit travertinartiger Oberfläche durch Aufbringen einer Paste mit anschließender Bemüsterung.
  • Trdvertin ist ein vulkanischer Stein, der in großem Ausmaß, insbesondere in Italien, beim Bau von- Gebäuden all#er Art und zum Verkleiden von Gebäudewänden Verwendung findet. In neuerer Zeit hat sich die Verwendung von Travertinsteinen, insbesondere zur Verkleidung der Wände von größeren Räumen, auch in anderen Ländern in größerem Umfange eingeführt. Die echten Travertinsteine sind jedoch sehr kostspielig und verhältnismäßig schwer zu beschaffen, so daß sie bis jetzt nur in Fällen Verwendung finden können, wo die BeschaffungAkosten keine ausschlaggeblende Rolle spielen. Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, diese Mängel durch Schaffung einer künstlich hergestellten Wandverkleidung mit travertinartiger Oberfläche zu beseitigen.
  • Zur Schaffung von irgendwelchen Oberflächen ist es bereits bekannt, eine mit einem Bindemittel zubereitete Paste auf eine Trägerfläche aufzustreich#en. So ist bereits züm Verzieren von Flächen mit einem Reliefmuster vorgeschlagen worden -, nach dem Auftragen der Paste in einer oder mehreren ausreichend starken Schichten von einer bestimmten Zusammeiisctztiil (y mittels einer Rolle oder cinus anderen #,#,crlzz,-tiges in der iufgetrii-cil"#ll Schicht ein 1,ichtes Relief anzubringen, wulches gegeben,-nfalls so tief sein kann. dau' b der Untergrund sichtbar wird, worauf nach einiger Zeit des Trocknens die höheren Stl-ilen des Reliefs derart durch Reiben -c<-#lättut -' ZD werden., daß auf diesen Teilen ein bleil),ii(ler Glanz entsteht.
  • Zur Oberflächenverzierung von oder Gegenständen ist es auch bekannt, ein bestimmtes Gemisch, glegobenenfalls unterZugabe eines Farbstoffes, aufzutragen und nach kurzem Antrocknen auf bekannte Art, z. B. mittels Bürsten, Eindrücken #ein,-r Schablone o.dgl- züi bemustern und nach vollständig= Tro'cknung gegebenenfalls mit :einer Leimfarbe zu fiberstreichcn, worauf die Fläche nach dem Trocknen je nach den gewünschten Wirkungen mehr oder weiii-er stark ab-I I geschlifien wird.
  • Zur Herstellung eines eine Gesteinsoberfläche darstellenden Anstriches ist auch bereits vorzesclila"ieii worden, eine breiige Masse von bestimmter Zusammensetzung mit dem Pinsel dick aufzustreichen, den Anstrich in weichem Zustande mit ErhöhunIgen oder Vcrti--ftin-cii in beliebigen oder 1)cstimmtLn Musterungen in üblicher Weise durch Tupfen mit d,#,in Pinsel oder der Bürste, durch Kämmen, Zichen o. dgl. zu versehen und nacheinander Anstrichmässe in den gewünschten Farben derart aufzuschleuderng daß jedcr Farbklicks für sich eine Narbe bildet, worauf dci- so erhaltene Anstrich nach dem ungefähren Erhärten geschliffen wird.
  • Mit keinem dieser Verfahren ist es jedoch möglich, die Oberfläche oder eine Verkleidunu.splatte derart züi --estaltcn daß sie der eines echten Travertinsteines ähnlich wird.
  • Erfindungsgemäß wird zuerst eine konsistente Paste auf d,-r Grundlage einer der be- kannten Celluloseleime oder auf der Grundlage von Wasserglas, Ülspartel, tierischen Leimen oder ähnlichen Bindemitteln unter Züisatz von Mineralien. wie beispielsweise Kreide, Schwerspat, gemalilenes Steinmehl u.dgl., zu einer Paste innig gemischt hergestellt. Es kann auch Gips 'oder Zement in Anwendung kommen. Die gewünschte Färbung, 1)cispiels-I weise gelb mit roter oder brauner Tönung, kann sogleich in der Paste vorgenommen werden oder kann auch nach Auftragen auf den Untergrund durch Einsetzen in dieMass,-erfolgen. Danach wird die so zubereitete Paste auf eine Träg,#rfläche, die irgendeine Platte in beliebiger Größe sein kann, mittels Pinsels oder 111-itzbrettes aufgetragen; die Trägerfläche kann aber auch unmittelbar di#c Wand sein, die durch den Erfindungsg genstand verkleidet werden soll. Dic noch feuchte Paste wird nuntnebt- durch flächigus Tupfen oder durch Rollen, beispielsweise mittcls Holz- oder Gummirolicii. aufgemuht, alsdann in einer Richtung den Naturschwemmungen entsprechend mit einem Spatel oder einem sonstigen, #lattcn Gegenstand ab-,#eglättc#t, so daß nur noch die der Tupfen als kleine Löcher bnv. Risse oder Fugen stehenbleiben. Schlicßlich werden aus der Paste inittels, einer mit Nägeln oder sonstigen scharfen. breiten und spitzen Vorsprüngen versehenen Walze Vertiefungen ans der Grundmasse herausgerissen und danach die Fläche leicht nachge-lättet. Die Walzarbeit I b kann auch bei genügender Korsistüm der l# Masse unmittelbar zusammen mit dem ersten Arbeitsgang vorgenommen werden. DieZahl. Verteilung und Größe der Vertiefungen auf der Gesamtfläche kann beliebig sein. da auch die Zahl, Verteilung und Größe dics-er Vertiefungen bei dem echten Travertin sehr veränderlich sind. Nach der Trocknung der Paste ist das Herstellungsverfabren im wesentlichen beendet. Die Oberfläche der so zubereiteten Paste weist alle wesentlichen Kennzeichen des echten Travertins auf.
  • Um diese Oberfläche -,veiter der des echten Travertinsteines anzupassen -, empfiehlt es sich., in die Oberfläche der getrockneten Paste mittels eines Messers oder eines ähnlichen scbarfen Werkzeuges Längsrissc parallel zur Ziehrichtun# in unre-elmäßi-en Abständen und Tiefen Desgleichen können die in der Fläch#e- entstandenen Löcher durch ein Werkzeug, wie z. B. die Spitz.- einer Feile. bis. in den Untergrund noch vertieft werden, da beim echten Travertin diese Schaumlöcher teilweise eine beträchtliche Tiefe im Gestein habcn. Weiter ist es nveckmäßig. die Oberfläche der Paste nach Trocknung dersAben mit einem Glattschliff zu versehen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung einer Wandverkleidung mit travertinartiger.01)erflächc durch Aufbringen einer Paste mit anschließender BemusterunIg, dadurch ge- kennzeichnet, daß die in an sich bekannter Weise mit einem Leim oder einem ähnlichen Bindemittel zubereitete Paste nach ihrem Aufstreichen auf einer Trä ' gerfläche in noch feuchtem Zustand mit flächigen Tupfen versehen und dann so weit durch Streichen in einer Richtung ge-lättut wird, daß nur noch der.Rest der Tupfen stehenbleibt, und daß danach mittels einer mit Nägeln oder sonsti-en scharfen, spitzen und breiten Vorsprungen von möglichst verschiedener Stärke und Tiefe versehenen Walze Vertiefungen aus der Grundmasse heraus-erissen werden, die Flache leicht C geglättet land die Paste getrocknet wird, wobei zu ei#.em beliebigen Zeitpunkte des Verfahrens eine Färbung der Fläche entsprechend der Farbe des Travertins vorgenommen wird.
  2. 2. Verfahren Dach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mittels eines Messers oder eines ähnlichen angeschärften Werkzeuges Längsrisse parallel zur Streichrichtung in die getrocknete Paste in unregelmäßigen Abständen und Tiefen eingerissen werden. 3.o Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche der Paste nach dem Herstellen der Vertiefungen mattgeschliffen wird.
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