DE732145C - Verfahren zur Ermittlung der Komponenten einer statischen Unwucht in ausgezeichneten Richtungen des Pruefkoerpers - Google Patents

Verfahren zur Ermittlung der Komponenten einer statischen Unwucht in ausgezeichneten Richtungen des Pruefkoerpers

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DE732145C
DE732145C DEL94935D DEL0094935D DE732145C DE 732145 C DE732145 C DE 732145C DE L94935 D DEL94935 D DE L94935D DE L0094935 D DEL0094935 D DE L0094935D DE 732145 C DE732145 C DE 732145C
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Expired
Application number
DEL94935D
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English (en)
Inventor
Johann Herzog
Josef Pelzer
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Losenhausenwerk Duesseldorfer Maschinenbau AG
Original Assignee
Losenhausenwerk Duesseldorfer Maschinenbau AG
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01M1/00Testing static or dynamic balance of machines or structures
    • G01M1/02Details of balancing machines or devices
    • G01M1/08Instruments for indicating directly the magnitude and phase of the imbalance
    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04DAPPARATUS OR TOOLS SPECIALLY DESIGNED FOR MAKING OR MAINTAINING CLOCKS OR WATCHES
    • G04D7/00Measuring, counting, calibrating, testing or regulating apparatus
    • G04D7/08Measuring, counting, calibrating, testing or regulating apparatus for balance wheels

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Testing Of Balance (AREA)

Description

  • Verfahren zur Ermittlung der Komponenten einer statischen Unwucht Beim Wuchten eines Körpers, sei es statisch oder dynamisch, wird jeweils der Gesamtwuchtfehler, also die Resultierende aus mehreren Einzelwuchtfehelern, gemessen. Vorrichtun gen zur Feststellung dieses Gesamtwuchtfehlers sind in den verschiedensten Formen bekannt. Bei scheibenförmigen Körpern läßt sich dieser Gesamt,uchtfehler ohne weiteres beseitoigen. Der Gesamtwuchtfehler von Körpern mit ausgezichenten Richtungen, z. B. von Propellorn oder ähnlichen Konstruktionsteilen, wird jedoch mcist zweishen diersen Rich tungen, z. B. zwischen den Flügeln, liegen; er kann also nicht unmittelbar beseitigt werden, sondern muß in an sich bekannter Weise in Einzel'vuchtfehler, also in Komponenten, nacll den ausgezeichneten Richtungen des Prüfkörpers zerlegt werden.
  • Zur Bestimmung dieser Komponenten henutzt die Erfindung eine der bekannten Einrichtungen, bei welcher sich der Prüfkörper um eine wasgerechte Achse in eine Rullelage einpendelt und ein mn diese Achse vor einer Skala schwenkbarer Zeiger vorgesehen ist. Erfindungsgemäß wird nun dieser Zeiger aus seiner Ruhestellung heraus in eine ausgezeichnete Richtung des Prüfkörpers eingestellt und von der Skala der Wert für die Unwuchtkomponente in dieser Richtung abgelesen. Notwendigerweise wird hierbei der Nullpunkt der Skala mit der Lage des Gesamtwuchtfehlers übereuigebracht, und die Skala wird zweckmäßig je nach der Form des Wuchtkörpers in diejenigen Faktoren eingeteilt, welche, mit dem Gesamtwuchtfehler multipliziert, die. betreffenden Einzeh-uchtfehler ergeben. Man kann selbstverständlich auch die Skala in Winkelgrade teilen und die sich hergehenden Faktoren für die Ermittlung der Einzelwuchtfehler aus einer Tabelle 0. dgl. ablesen.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgengenstand beispielsweise und schematisch dargestellt, und zwar ist angenommen, daß die Ermittlulg des Gesamtwuchtfehlers auf einer bekannten staischen Auswuchteinrichtug erfolgen soll. In der Zeichnung sid hierbei der Einfachheit halber die bekannten und für die vorliegende Erfindung beliebigen Einzelheiten neggelassen, welche lediglich der Bestimmung des Gesamtwuchtfehlers dienen.
  • Mit I ist der in diesem Falle als dreiflügelig angenommene Propeller bezeichnet. welcher auf der Welle 2 der Wuchteinrichtung befestigt wird. Die Welle 2 wiederum ist leicht drehbar in den Lagern 3 und 4 der Wuchteinriohtung gelagert, die ihrerseits mittels eines beliebigen Untergestells 5 gehalten werden. Am festen Teil, beispielsweise an dem Untergestell 5, ist nun eine Skala 6 befestigt, über welcher sich ein Zeiger 7 einstellen läßt.
  • Dieser Zeiger 7 kann, wie hier angenommen ist, am festen Teil bei 8, also auf dem Lager 4, drehbar gelagert sein. Er kann auch am bejeglichen Teil, also auf der Welle 2, jedoch ebenfalls einstellbar, seine Lagerung finden.
  • Bei der hier vorausgesetzten Wuchteinrichtung wird sich der Propeller derart einstellen, daß sein Gesamtschwerpunkt. in der Zeichnung bei g dargqstellt, sich in eine vertikale Lage erstellt. Dementsprechend ist auch die Skala 6 derart geteilt, daß sich ihr'ullpunkt senkerehct unter der Welle 2 befindet.
  • Bei anders gerteten Wuchteinrichtungen wäre die Skala 6 selbstverständlich. derartig anzuordnen, daß ihr Nullpunkt jeweils mit der bei. der betreffenden Konstntktion der Wuchteinrichtung sich ergebenden Lage des Gesamtwuchtfehlers übereingebracht ist bzw. mit ihr übereingebracht werden kann. Der Zeiger 7 wird nun erfindugsgemäß in die Richtung eines der Propellerflügel 0. dgl. eingestellt.
  • Zu jeder Anordnung des Wuchtkörpers, also beispielsweise eines solchen mit drei, vier oder mehr Flügeln, ergeben sich nun auf Grund des Kräfteparallelogramms je nach dem Zentriwinkel zwischen dem Gesamtwuchtfehler und dem einzelnen Flügel bestimmte Faktoren, welche, mit dem Gesamtsruchtfehler multipliziert, die einzelnen Wuchtfehler in diesen Flügeln o. dgl. errechnen lassen. Zweckmäßig wird daher die Skala. vom. Nullpunkt ausgehend, in diese Faktoren eingeteilt. wobei dann entsprechend den verschiedenen Möglichkeiten (drei, vier oder mehr Flügel) mehrere Faktoren reihen neben -einander auf der Skala anzubringen sind.
  • Es kann aber auch die Skala einfacher in Winkel grade eingeteilt und der jeweilige Einzelwuchtfehler demnach daraufhin aus Tabellen abgelesen werden.
  • In der Zeichnung ist der Einfachheit halber lediglich ein Zeiger dargestellt, welcher also zunächst lediglich den Faktor für einen Propellerflügel anzuzeigen gestattet.
  • Dies genügt an sich auch; denn bei einer einmal gegebenen Wuchtkörperform sind durch die Ablesung des Faktors für die einzelnen Flügel naturgemäß auch die Faktoren für die anderen Flügel bestimmt, und es könnten also beispielsweise diese Faktoren gleich für alle drei Flügel nebeneinander auf der Skala abzulesen sein. Man kann natürlich statt dessen auch mehrere für sich einzeln einstellbare Zeiger anordnen, welche dann in die Richtung aller vorhandenen Propellertlügel einzeln einzustellen wären. In diesem Falle wäre dann die Skala kreisförmig auszubilden und entsprechend einzustellen, so daß an jedem Zeiger der zu jedem Propellerflügel gehörige Faktor gesondert abgelesen werden. kann. Die besonderen Unterteilungen der Skala bilden nicht den Gegenstand der Erfindung.

Claims (1)

  1. PATENTANSRUCH: Verfahren zur Ermittlung der Komponenten einer statischen Unwucht in aus gezeichneten Richtungen des Prüfkörpers unter Verwendung einer bekannten Vorrichtung zum statischen Auswuchten, bei welcher sich der Prüfkörper um eine waagerechte Achse in eine Ruhelage einpendelt und ein um diese Achse vor einer Skala schwenkbarer Zeiger vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeiger aus seiner Ruhestellung heraus in eine ausgezeichnete Richtung des Prüfkörpers eingestellt und von der Skala der Wert für die Unwucktomponente in dieser Richtung abgelesen wird.
DEL94935D 1938-06-05 1938-06-05 Verfahren zur Ermittlung der Komponenten einer statischen Unwucht in ausgezeichneten Richtungen des Pruefkoerpers Expired DE732145C (de)

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