DE7320522U - Pipettiervorrichtung - Google Patents

Pipettiervorrichtung

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DE7320522U
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DE
Germany
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cylinder
piston rod
pipetting device
guided
transverse bore
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DE7320522U
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SARSTEDTW KUNSTSTOFF SPRITZGUSSWERK
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SARSTEDTW KUNSTSTOFF SPRITZGUSSWERK
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Publication of DE7320522U publication Critical patent/DE7320522U/de
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Description

W. Da hike
l3/ 29. Mai 1973
Da./Li.
Firma Walter S a r s t e d t ,
Kunststoff-Spritzgußwerk,
Nümbrecht / Rommelsdorf
Pipettiervorrichtung
Die Neuerung betrifft eine Pipettiervorrichtung, insbesondere zum Aufnehmen und Verteilen von Blutserum, mit einem Zylinder, der am einen Ende eine auswechselbare Pipette trägt und am anderen Ende durch einen Deckel verschlossen ist, einen im Zylinder verschiebbaren Saugkolben und einer damit verbundenen Kolbenstange, die durch einen Durchbruoh im Deckel mittig im Zylin-
der geführt ist und deren freies, aus dem Zylinder herausragendes Ende U-förmig umgebogen ist und in ein mit Wellungen versehenes, längs des Außenmantels des Zylinders verlaufendes Griffstück übergeht.
Es ist bereits eine derartige Pipettiervorrichtung duroh das deutsche Gebrauchsmuster Nr. 7 133 04I bekanntgeworden. Dabei war vorgesehen, daß entweder auf der Pipette oder auf derKolbenstange eine Graduierung zur Abschätzung und Verteilung der aufgezogenen Flüssigkeitsmenge angebracht ist. Weiterhin war vorgesehen,; den Außenmantel des Zylinders mit axial aufeinanderfolgenden Ringnuten zu versehen und das Griffstück federnd auszubilden so- : wie in der Nähe seines freien Endes mit einem Rastvorsprung zu ; versehen, der beim Verschieben des Griffstückes nacheinander rastend in die Ringnuten eingreift. Durch diese Maßnahmen sollte eine gleichmäßige Verteilung der mit der Pipette aufgesogenen Flüssigkeit auf mehrere Gefäße, die beispielsweise zur Durohführung verschiedener Untersuchungen an derselben Flüssigkeit dienen sollen, ermöglicht werden.
Die Verwendung graduierter Pipetten verteuert jedoch die Pipettiervorriohtung. Die Verwendung einer graduierten Kolbenstange andererseits verlangt eine sorgfältige Beobachtung dieser Graduierung, während doch die Aufmerksamkeit der Bedienungsperson,
besonders bei infektiösem Material, bei sterilem Arbeiten oder beim Pipettieren aggressiver Flüssigkeiten ganz auf die Auslaufspitze der Pipette geriohtet sein sollte.
Die in dem vorgenannten Gebrauchsmuster vorgeschlagene Ausbildung des Außenmantels des Zylinders mit Ringnuten löst die vorgenannte Aufgabe schon wesentlich besser, besitzt aber noch den Nachteil, daß Stärke und Richtung der vom Daumen der Bedienungsperson auf das Griffstüok ausgeübten Kraft innerhalb gewisser, auszuprobierender Grenzen bleiben sollten, da sich sonst keine leichte Verschiebung des GriffStückes von einer Ringnut zur nächsten erzielen läßt.
Eine wesentlich bessere Lösung wird nachstehend vorgeschlagen. Diese Lösung besteht darin, in der Kolberfitange, über ihre Länge j verteilt, mehrere Rastmulden in gleiohen Abständen vorzusehen, in die eine in einer Querbohrung des Deckels der Pipettiervorriohtung geführte und federnd gegen die Kolbenstange gedrückte Rastkugel eingreifen kann.
Bei dieser Ausbildung der Pipettiervorriohtung bleibt also der Außenmantel des Zylinders glatt und gestattet ein müheloses Gleiten des unter leiohter Federspannung auf ihm aufliegenden gewellten Griffstüokes.
Vorzugsweise ist dabei vorgesehen, daß die die Kugel einwärts drückenden Federmittel eine in derselben Querbohrun^ des Deckels geführte Sohraubendruckfeder umfassen, die sich andererseits gegen eine diese Querbohrung naoh außen verschließende Schraube ab stützt.
Um einen sicheren Übergang von einer Rastmulde zur nächsten und damit eine zuverlässige Verteilung der Flüssigkeit zu erreichen, wird zweokmäßig eine Sicherung der Kolbenstange zusammen mit dem Griffstück gegen eine Verdrehung gegenüber dem Zylinder vorgesehen. Diese Sicherung besteht vorzugsweise darin, daß die Kolbenstange nicht kreiszylindrisch ausgebildet ist, sondern eine Reohteckfläche aufweist. Vorzugsweise kann die Kolbenstangen quadratischen oder rechteckigen Querschnitt besitzen, wobei dann die Rastmulden eine der vier Rechteckflächen eingebracht sind. Die verdrehungssichere Führung einer solohen unrunden Kolbenstange erfolgt dann duroh den in entsprechender Form ausgebildeten Durohbruch im Deckel der Pipettiervorrichtung.
Die Neuerung wird nachstehend in einem Ausführungsbeispiel anhand der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigen:
Fig. 1 eine teilweise geschnittene Ansicht der neuartigen Pipettiervorrichtung und
Pig. 2 einen vergrößerten Teilsohnitt aus Fig. 1.
Die in der Zeichnung dargestellte Pipettiervorrichtung 1 umfaßt einen Zylinder 3 mit einem Konus 5 an seinem unteren Ende, der zur Aufnahme einer mit einem entsprechenden Konus 4 versehenen Pipette 2 dient.
Der Zylinder 3 ist oberseitig durch einen Deokel 11 verschlossen, der in der Mitte einen Durchbruch 13 aufweist. In diesem Durchbruch ist eine Kolbenstange 8 verschiebbar und mittig zum Zylinder 3 geführt, die an ihrem unteren Ende einen Kolben 6 mit einem äußeren Dichtungsring 7 aus weichelastischem Werkstoff trägt. Die Kolbenstange 8 besitzt einen quadratischen Querschnitt; in gleicher Weise ist der Durchbruch 13 quadratisch ausgebildet.
Außerhalb des Zylinders geht die Kolbenstange 8 in ein U-förmig abgebogenes und mit Wellungen versehenes Griffstüok 9 über. Der gewellte Teil dieses Griffstückes erstreckt sich längs de3 glatten Außenmantels des Zylinders 3. Durch eine Verschiebung des Griffstückes 9 mit dem Daumen der die Pipettiervorrichtung 1 umgreifenden Hand kann also die Kolbenstange und damit der Kolben 6 angehoben oder abgesenkt werden, so daß eine entsprechende Plüssigkeitsmenge in die Pipette 2 eingesaugt oder von dieser wieder abgegeben werden kann.
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Oberseitig besitzt der Zylinder 3 einen ringförmigen Vorsprung 10, an dem das untere gewellte Ende des Griffstüokeu 9 beim Herausschieben der Kolbenstange schließlich anschlägt, so daß sioh einem völligen Herausschieben der Kolbenstange und damit des Kolbens ein fühlbarer Widerstand entgegensetzt. Dennoch kann das Griffstüok über diesen Vorsprung hinwegfedern und zusammen mit Kolbenstange und Kolben, beispielsweise zu Reinigungs|- zwecken vom Zylinder abgezogen werden.
Die Kolbenstange 8 trägt, mehrere, über ihre Länge gleichmäßig ' verteilte Rastmulden 12, und zwar auf einer ihrer vier Flächen. In diese Rastmulden greift beim Herausschieben der Kolbenstange jeweils nacheinander eine Rastkugel 14 ein, die in einer Querbohrung des Deckels 11 geführt ist und unter dem Druck einer Schraubendruckfeder 15 steht. Diese Sohraubendruckfeder öffnet sich ebenfalls in der Querbohrung und stützt sich auf einer Madenschraube 16 ab, die die besagte Querbohrung nach außen verschließt.
Die beschriebene Pipettiervorrichtung eignet sich somit in idealer Weise zum Aufnehmen einer größeren Flüssigkeitsmenge, beispielsweise 10 ml, und zur anschließenden gleichmäßigen Verteilung, beispielsweise in Teilmengen von je 1 ml, auf verschiedene Gefäße. Dabei ist es nicht erforderlioh, irgendeine
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Graduierung zu beaohten, da das Einrasten der .Rastkugel 14 in jede der aufeinanderfolgenden Rastmulden 12 ohne weiteres von der Bedienungsperson gefüllt wird. Die Bedienungsperson kann sich folglioh beim Verteilen der Flüssigkeit voll und ganz auf den
Auslauf der Pipette 2 und die Gefäße konzentrieren und muß nioht abwechselnd oder gleichzeitig noch irgendwelche Slcslen oder Markierungen beobachten.

Claims (3)

- 8 Sohutzansprüohe
1. Pipettiervorriohtung, insbesondere zum Aufnehmen und Verteilen von Blutserum, mit einem Zylinder, der unterseitig einen Konus zur Aufnahme einer auswechselbaren Pipette aufweist und oberseitig durch einen durchbrochenen Deckel verschlossen ist, einem im Zylinder versohiebbaren Kolben und einer damit verbundenen, duroh den Durohbruoh im Deckel mittig im Zylinder geführten Kolbenstange, deren freies, aus dem Zylinder herausragendes Ende U-förmig umgebogen ist und in ein mit Wellungen versehenes, längs des Außenmantels des Zylinders verlaufendes Griffstück übergeht, gekennzeichnet durch mehrere, in der Kolbenstange (8) vorgesehen und in gleichen Abständen über deren Länge verteilte Rastmulden (12) zur Aufnahme einer Rastkugel (14), die in einer Querbohrung des Deckels (11) geführt und durch Federmittel gegaa. die Kolbenstange gedrüokt wird.
2„ Pipettiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Federmittel eine in der Querbohrung des Deckels (6) geführte und sich gegen eine Querbohrung nach außen verschließende Schraube (16) abstützende Sohraubendruckfeder (15) ist.
3. Pipettiervorrichtung nach Anspruch 1 und 2, daduroh
gekennzeichnet , daß der Querschnitt der Kolbenstange (8) ebenso wie der des sie führenden Durohbruohes (13) im Deckel (11) reohteokig, vorzugsweise quadratisoh ist.
DE7320522U Pipettiervorrichtung Expired DE7320522U (de)

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Publication Number Publication Date
DE7320522U true DE7320522U (de) 1973-09-20

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ID=1293773

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE7320522U Expired DE7320522U (de) Pipettiervorrichtung

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DE (1) DE7320522U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2921443A1 (de) * 1978-06-02 1979-12-13 Suovaniemi Finnpipette Pipette mit einstellbarem volumen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2921443A1 (de) * 1978-06-02 1979-12-13 Suovaniemi Finnpipette Pipette mit einstellbarem volumen

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