DE732015C - Stuetzvorrichtung fuer die Deichsel von Anhaengern, deren Bremsen sowohl beim Senken der Deichsel als auch beim Auflaufen wirken - Google Patents

Stuetzvorrichtung fuer die Deichsel von Anhaengern, deren Bremsen sowohl beim Senken der Deichsel als auch beim Auflaufen wirken

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DE732015C
DE732015C DEM141338D DEM0141338D DE732015C DE 732015 C DE732015 C DE 732015C DE M141338 D DEM141338 D DE M141338D DE M0141338 D DEM0141338 D DE M0141338D DE 732015 C DE732015 C DE 732015C
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Georg Meyer
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T7/00Brake-action initiating means
    • B60T7/12Brake-action initiating means for automatic initiation; for initiation not subject to will of driver or passenger
    • B60T7/20Brake-action initiating means for automatic initiation; for initiation not subject to will of driver or passenger specially for trailers, e.g. in case of uncoupling of or overrunning by trailer

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

  • Stützvorrichtung für die Deichsel von Anhängern, deren Bremsen sowohl beim Senken der Deichsel als auch beim Auflaufen wirken Die Erfindung bezieht sich auf eine Stützvorrichtung für die Deichsel von Anhängern, deren Bremsen sowohl beim Senken der Deichsel als auch beim Auflaufen wirken.
  • Die Stützvorrichtungen dienen dazu, die Zugöse der Anhängerdeichsel vor dem Einkuppeln in der Höhe des Kupplungsmaules des Zugwagens zu halten. Nach dem Einkuppeln jedoch darf die Deichsel nicht mehr abgestützt werden, um zu ermöglichen, d'aß sie beim Herabfallen durch ihr Gewicht die Bremsen des Anhängers anzieht. Da diese beiden Aufgaben nur schwer miteinander zu vereinigen sind und man auf die Möglichkeit, die Bremsen des Anhängers durch das Gewicht der herabfallenden Deichsel anzuziehen, nur schwer verzichten kann, hat man im allgemeinen davon abgesehen, eine Vorrichtung vorzusehen, durch die die Deichsel beim Einkuppeln in der gewünschten Höhenlage abgestützt wird.
  • Bei den wenigen bekannten Stützvorrichtungen ist ein die Deichsel in angehobener Stellung haltendes Sperrglied vorgesehen, das entgegen der Spannung einer Feder durch das Gewicht der Deichsel an einer an ihr vorgesehenen Reibungsfläche festgehalten wird. Die Reibungsfläche ist hierbei an einem kurzen, von der Drehachse der Anhängerdeichsel aus nach hinten weisenden Hebelarm angebracht, während das Sperrglied mit seiner Feder in einem entsprechenden Gehäuse unmittelbar befestigt ist. Dieser Hebelarm mufl, um in allen möglichen Stellungen der Anhängerdeichsel von den Teilen des Drehgestelles frei zugehen, kurz ausgebildet sein. Di:eKra,ft, mit der das Gewicht der Anhängerdeichsel die Reibungsfläche gegen das Sperrglied drückt, wird infolgedessen sehr stark übersetzt, so daß diese Reibungsfläche und damit das Sperrglied hoch belastet werden. Einer nur geringen Fläche am Umfange des Hebelarmes, an dem die Reibungsfläche vorgesehen ist, entspricht außerdem schon ein großer Drehwinkel der Anhängerdeichsel und damit ein großer Bogen an ihrem vorderen Teil, an dein sich die Zugöse befindet. Eine mit der bekannten Stützvorrichtung versehene Anhängerdeichsel kann deshalb nur schwer auf die gewünschte Höhe eingestellt werden. Die Belastung der Reibungsfläche und des federbelasteten Sperrgliedes sind darüber hinaus so groß, daß der eine oder andere Teil, besonders bei dein rauhen Betriebe, dem bekanntermaßen Anhängerwagen ausgesetzt sind, zerstört wird.
  • Für die Deichsel von Anhängern, deren Bremsen sowohl beim Senken der Deichsel als auch beim -Auflaufen wirken, sind außerdem auch Stützvorrichtungen bekannt, die die schräg aus der Deichselebene herausragende Stoßstange, die als Übertragungsglied zum Anziehen der Bremsen sowohl beim :@uflaufen als auch beim Senken der Deichsel dient, gleichzeitig als Abstützglied zu benutzen. Zu diesem Zwecke muß aber die Feder, die üblicherweise in der Zugstange oder schräg aus der Deich,selebene herausragende Stoßstange einer Auflaufbremse zu dem Zwecke vorgesehen ist, unabhängig vom Auflaufen und Senken der Deichsel die Anhängerbremsen anziehen zu können, entspannt und demgemäß die Anhängerbremsen angezogen werden. Dies stellt schon einen beträchtlichen Mangel beim Einkuppeln der Zugöse des Anhängers dar. Um überhaupt die Abstützung zu ermöglichen, muß außerdem die Notbremse ausgelöst werden, was eineErschwerung derBedienungsweise darstellt. Eine mit dieser Abstützvorrichtung versehene D: icalsel ist außerdem nur in beschränktem Umfange und nicht für Kupplungen der verschiedensten Bauart zu gebrauchen. Schließlich ist es nur durch Veränderung der Länge der für die Anhängerbremsung vorgesehenen Stoßstange möglich, eine Veränderung der Abstützhöhe für die Deichsel zu erreichen.
  • Erfindungsgemäß werden diese Nachteile dadurch beseitigt, daß das Sperrglied an dein Anhängerdrehgestell an einem sich nach vorn erstreckenden Haltearm gelagert ist und daß an der Anhängerdeichsel mehrere etwa senkrecht übereinanderl.iegende Rasten in Form einer Zahnstange vorgesehen sind, mit denen das Sperrglied beim Einstellen der Deichsel in der Höhe in Eingriff gebracht werden kann, die aber kurz- vor dem Einkuppeln selbsttätig außer Eingriff mit dein Sperrglied gebracht werden. Auf diese Weise wird die Belastung der keibungsfläche und der Zahnstange auf einen Bruchteil der Belastung herabgesetzt, der sie bei den bekannten Stützvorrichtungen ausgesetzt sind. Die Höhe der Zugöse kann :äußerst fein eingestellt werden, da dem Abstand zwischen zwei Zähnen der Zahnstange nur ein geringer Drehwinkel der Anhängerdeichsel und damit ein geringes Bogenmaß an der Deichselzugöse entsprechen. -Nach beendetem Kupplungsvorgang wird das Gewicht der Anhängerdeichsel von der an dem Zugwagen befestigteh Kupplungsvorrichtung aufgenoniinen, so daß das Sperrglied unter dein Einfluß seiner Feder wieder in seine Ruhestellung zurückkehren kann und die Deichsel nicht mehr abgestützt ist.
  • Um zu verhindern, daß bei eingekuppeltem Anhänger die Deichsel weiter abgestützt bleibt, ohne daß es von der Bedienungsmannschaft bemerkt wird, wird erfindungsgemäß zur Beseitigung dieses Nachteiles vorgeschlagen, eine Stoßstange vorzusehen, die mit ihrem vorderen Ende mit der Zugstange des Anhängers gelenkig verbunden ist, während ihr hinteres Ende an dem Sperrglied bzw. der Zahnstange anliegt, so, daß Sperrglied und Zahnstange durch die Stoßstange außer Eingriff gebracht werden, sobald die Zugstange kurz vor dem Einkuppeln nach hinten gestoßen wird. Dieser Stoß der Zugstange nach hinten muß bei den üblichen Kupplungsvorrichtungen eintreten, so daß die Stützvorrichtung stets zwangsläufig abgeschaltet wird, bevor der Kupplungsvorgang beendet ist. Unter Einkuppeln ist hierbei der eigentliche Kupplungsvorgang, z. B. das Einfallen des Kupplungsbolzens in die Kupplungsöse, zu verstehen.
  • Das Sperrglied kann an dein einen Arm eines drehbar an dem Haltearm gelagerten Hebels derart angebracht sein, daß das Gewicht des Hebels das Sperrglied aus seinem Eingriff mit einer der Zahnrasten herauszubewegen sucht.
  • Die Zeichnungen zeigen zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung, und zwar stellen dar: Fig. i eine Seitenansicht einer Anhängerdeichsel finit einer erfindungsgemäß ausgebildeten Stützvorrichtung, Fig. :2 eine Seitenansicht der Stützvorrichtung nach Fig. i in vergrößertem Maßstabe. Fig.3 eine Ansicht der Stützvorrichtung nach Fig. 2 voll oben, Fig. d. eine Seitenansicht einer abgeänderten Ausführungsform der Erfindung, Fig. j eine Seitenansicht-der Stützvorrichtung nach Fig.4 in vergrößertem Maßstabe, Fig.6 eine Ansicht auf die Stützvorrichtung nach I# ig. 5 voll oben. Die Längsstreben i der Anhängerdeichsel, die drehbar um die Achsen im Drehgestell 3 des Anhängers gelagert ist, vereinigen sich in bekannter Weise nach vorn zu in einem Federgehäuse d., in dem längs verschiebbar unter Federbelastung die Zugstange 5 gelagert ist. Das vordere Ende der Zugstange ist mit einer Üse 6 versehen, die nach de_n Kupplungsvorgang auf nicht näher dargestellte Weise einen an dem Zugwagen angebrachten Kupplungsbolzen umschl=ießt. Am hinteren Ende der Zugstange ist durch ein Gelenk 7 auf bekannte Weise eine zweiteilige Stoßstange 8, 9 angelenkt,die unter Zwischenschaltung einer Feder 1o auf die Bremsen des Anhängers wirkt.
  • Die Zugstange 5 mit der an ihr angelenkten zweiteiligen Stoßstange 8, 9 ist also gegenüber der Anhängerdeichsel 1, q. verschiebbar. Wenn der Zugwagen abgebrernst-wird, läuft der Anhänger mit der an ihm angebrachten Deichsel 1, .4 infolge seiner Trägheit nach vorn, so daß eine Relativbewegung zwischen der Deichsel 1, q. und der Zugstange 5 eintritt, die über die zweiteilige Stoßstange 8, 9 auf die Anhängerbremsen übertragen wird.
  • Andererseits werden die Anhängerbremsen durch das Gewicht der herabfallenden Deichsel angezogen, das wiederum über die Zugstange 5 und die zweiteilige Stoßstange 8, 9 auf die Bremsen wirkt.
  • Zwischen den beiden Längsstreben i der Anhängerdeichsel ist ein Quersteg i i vorgesehen, an dem rechts und links von der Mittellängsachse der Deichsel je eine Zahnstange 12 befestigt ist. Ebenfalls in der Mittellängsachse der Deichsel ist an dem Drehgestell 3 des Anhängers ein sich nach vorn erstreckender Arm 13 fest angebracht, an dessen Kopf ein doppelarmiger Hebel 14 drehbar in den Lagern 13 angeordnet ist. Der eine Arm dieses Hebels, der zwischen die. beiden Zahnstangen 12 eingreift, ist mit einem Sperrglied 16 versehen. Der andere., oberhalb des Haltearmes 13 liegende Arm des Hebels 1.1. dient als Handgriff. Durch eine Feder 17 wird dieser Hebel im allgemeinen in einer derartigen Stellung gehalten, daß das Sperrglied 16 außer Eingriff mit den Zähnen der Zahnstangen 12 ist. Statt der Feder 17 oder in Ergänzung zu ihr kann auch der Hebel 14 derart ausgebildet und angeordnet sein, daß sein Gewicht das Sperrglied 16 aus seinem Eingriff mit den Zähnen 'der Zahnstangen 1-9 herauszubewegen sucht. Zu diesem Zwecke ist z. B. der Hebel 14 mit nur einem Arm auszubilden, an dem das Sperrglied 16 befestigt ist; bei zweiarmiger Ausbildung des Hebels ist der das Sperrglied tragende Arm schwerer und/ oder länger auszubilden als der als Handgriff dienende Hebelaren.
  • An der Zugstange 5 oder an dem- Teil 8 der zweiteiligen Stoßstange, der drehbar an der Zugstange 5 angelenkt ist; greift drehbar das eine Ende einer Stoßstange 18 an, deren anderes Ende 'an dem Quersteg i i geführt ist und deren Kopf ig, wie insbesondere aus Fig. 3 hervorgeht, gegenüber der nach vorn ,weisenden 'Fläche des mit dem Sperrglied i6 versehenen Armes des Hebels 14 liegt.
  • Vor dem Kupplungsvorgang wird die Anhängerdeichsel von dein Bedienungsmann so weit hochgehoben, daß die üse 6 möglichst genau in der Höhe des Kupplungsmaules des Zugwagens liegt. Gleichzeitig wird der Hebel 1.4 im Uhrzeigersinn entgegen der Spannung der Feder 17 so weit leerumgeschwenkt, daß das Sperrglied 16 in eine Zahnlücke der Zahnstangen 12 eingreift: Durch den keibungsdruck, der infolge des Gewichts der Deichsel zwischen dem Sperrglied 16 und den Zähnen der Zahnstangen 12 vorhanden ist, «-irl das Sperrglied in seiner Sperrstellung festgehalten.
  • Der Anhänger wird nun zum Zwecke des Kuppelns eingefahren. Wenn schon die Zugöse von dein Kupplungsmaul erfaßt ist und die Zugöse gegen das innere Ende des Maules stößt, wird die Zugstange nach hinten gestoßen. Gleich danach wird die Zugöse von dem Kupplungsbolzen erfaßt, so daß der Kupplungsvorgang beendet ist. Zusammen mit der Zugstange 5 wird auch die Stoßstange 18 nach hinten gestoßen, deren Kopf i9 gegen den einen Arm des Hebels 14 schlägt und damit das Sperrglied 16 atis dem Eingriff mit aer z-annstange 1? nerausstolit. Der Hebel 1,4 kann nunmehr unter dein Einfluß seiner Feder 17 wieder in seine Ruhestellung zurückkehren.
  • In der Ausführungsform nach den Fig.4 bis 6 sind gleiche oder entsprechende Teile mit den gleichen Bezugszeichen versehen. Das Sperrglied 16' ist hier längs verschiebbar in seinem Haltearm 13 geführt. Es wird in seiner Ruhestellung mittels einer Feder 17 gehalten, die einerseits an dein Haltearm 13 und andererseits an den Sperrglied 16' angreift. Das Sperrglied kann mittels eines sich quer heraus.erstreclzende"n.lrnies i.l.''.ieclicnt werden.
  • An der Querstrebe i i sind wiederum rechts und links von der 'Mittellängsachse der Anhängerdeichsel zwei Zahnstangen 12 befestigt. Zwischen ihnen ist verschiebbar ein Zwischenglied 2o durch Bolzen .1 geführt, die in die Zahnstangen 12 eingelassen sind. Das Zwischenglied ist derart ausgebildet, daß seine nach hinten gerichtete Seit; 22 etwa parallel zu den Zähnen der Zahnstangen 12' verläuft. Die Bolzen 21 greifen in _Nutell 23 des Zwischenstückes 2o ein, die schriig zti dieserSeite 22 verlaufen. Die nach unten weisende Seite des bei waagerechter Anhängerdeichsel etwa senkrecht angeordneten Zwischenstückes ist finit einer abgeschrägten. Fläche versehen, gegen die sich eine entsprechend abgeschrägte Fläche des Kopfes i9 der Stoßstange 18 legt. Mit Hilfe eines auf irgendeine Weise an der Ouerstrebe i i angebrachten Bleches 24 wird die abgeschrägte Fläche des Kopfes i9 gegen die entsprechend abgeschrägte Fläche des Zwischenstückes 2o gehalten.
  • Die Stützvorrichtung nach den Fig. q. bis 6 wird auf genau die gleiche Weise bedient wie die nach den Fig. i bis 3. Vor dem Kupplungsvorgang wird, nachdem die Anhängerdeichsel in die gewünschte Höhenlage gebracht worden ist, das Sperrglied 16' mittels des Handhebels 1q.' in Eingriff mit einer Zahnlücke der Zahnstangen 12 gebracht. Wenn kurz vor dem Einkuppeln die Stoßstange 18 nach hinten gestoßen wird, wird durch die an ihrem Kopf vorgesehene abgeschrägte Fläche das Zwischenglied 2o nach oben verschoben. Da die Nuten 23, in die die Bolzen 2i eingreifen, schräg zu der Seite 22 verlaufen, wird das Zwischenstück 2o nicht nur nach oben, sondern auch parallel zu dieser Seite nach hinten verschoben. Hierdurch stößt die Seite 22 gegen das nach vorn weisende Ende des Sperrgliedes 16' und stößt auf diese Weise das Sperrglied aus dem Eingriff mit den Zähnen der Zahnstangen ia heraus.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Stützvorrichtung für die Deichsel von Anhängern, deren Bremsen sowohl beim Senken der Deichsel als auch beim Auflaufen wirken, bei der ein die angehobene Deichsel haltendes Sperrglied durch das Gewicht der Deichsel entgegen der Spannung einer Feder festgehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrglied (16bzw. 16') an dem Anhängerdrehgestell (3) an einem sich nach vorn erstreckenden Haltearm (13) gelagert ist und daß an der Anhängerdeichsel mehrere etwa senkrecht übereinanderliegende Rasten in Form einer Zahnstange (12) vorgesehen sind, rillt denen das Sperrglied beim Einstellen der Deichsel in der Höhe in Eingriff gebracht werden kann, die aber kurz vor dem Einkuppeln selbsttätig außer Eingriff mit dem Sperrglied gebracht werden.
  2. 2. Stützvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine Stoßstange (18) mit ihrem vorderen Ende mit der Zugstange (5) des Anhängers gelenkig verbunden ist, während ihr hinteres Ende an dem Sperrglied bzw. der Zahnstange anliegt, so daß Sperrglied und Zahnstange durch die Stoßstange außer Eingriff gebracht werden, sobald die Zugstange kurz vor dem Einkuppeln nach hinten gestoßen wird.
  3. 3. Stützvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrglied (16) an dem einen Arme eines drehbar an dem Haltearm (13) gelagerten Hebels (1q.) derart angebracht ist, daß das Gewicht des Hebels das Sperrglied aus seinem Eingriff mit einer der Zahnrasten herauszubewegen sucht. q..
  4. Stützvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrglied (16') längs verschiebbar in dein Haltearm (13) geführt ist.
  5. 5. Stützvorrichtung nach Anspruch 2 bis q., dadurch gekennzeichnet, daß an der Zahnstange (12) ein im Bereich der Stoßstange (18) befindliches Zwischenglied (2o), dessen eine parallel zur Zahnstange verlaufende Seite (22) in der Ruhelage unter dem Einfluß einer Feder oder des Eigengewichtes des Zwischengliedes außerhalb des Bereiches der Zahnstange liegt, derart verschiebbar gelagert ist, daß diese Seite des Zwischengliedes das Sperrglied (i6') aus dem Eingriff mit der Zahnstange unter der Einwirkung der Stoßstange herausstößt.
  6. 6. Stützvorrichtung nach Anspruch 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoßstange(18)mit einer winklig zurStoßrichtung verlaufenden Endfläche versehen ist, gegen die sich das etwa senkrecht zu der Stoßstange angeordnete Zwischenglied (-2o) mit einer entsprechend verlaufenden Fläche legt, und daß das Zwischenglied durch zwei Zapfen (21) geführt wird, die in schräg zu der Zahnstange verlaufenden Nuten (23) des Zwischengliedes eingreifen. ;. Stützvorrichtung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an der Anhängerdeichsel zwei im Abstand nebeneinander angeordnete Zahnstangen (i2) befestigt sind, zwischen die der Träger des Sperrgliedes (16) eingreift oder zwischen denen das Zwischenglied (20) gelagert ist.
DEM141338D 1938-04-14 1938-04-14 Stuetzvorrichtung fuer die Deichsel von Anhaengern, deren Bremsen sowohl beim Senken der Deichsel als auch beim Auflaufen wirken Expired DE732015C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1075448B (de) * 1960-02-11 Karl-Marx-Stadt Johannes Max Liebert Auflauf- und Fallbremse für Kraftfahrzeuganhänger

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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