DE73180C - Bremsvorrichtung an Rollvorbängen - Google Patents

Bremsvorrichtung an Rollvorbängen

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Publication number
DE73180C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
spindle
curtain
spring
tension
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT73180D
Other languages
English (en)
Original Assignee
W. H. NlSBET in Willesden Green, und W. Mc LAREN in West Hampstead, England
Publication of DE73180C publication Critical patent/DE73180C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/56Operating, guiding or securing devices or arrangements for roll-type closures; Spring drums; Tape drums; Counterweighting arrangements therefor
    • E06B9/80Safety measures against dropping or unauthorised opening; Braking or immobilising devices; Devices for limiting unrolling
    • E06B9/82Safety measures against dropping or unauthorised opening; Braking or immobilising devices; Devices for limiting unrolling automatic
    • E06B9/90Safety measures against dropping or unauthorised opening; Braking or immobilising devices; Devices for limiting unrolling automatic for immobilising the closure member in various chosen positions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bremsvorrichtung an Roilvorhängen.
Die Vorrichtung bezweckt, Rollvorhänge mit Spiralfedertrommeln in jeder beliebigen Stellung feststellen zu können, und besteht hauptsächlich darin, die Reibung und die Spannung der Spiralfeder in der Trommel reguliren zu können.
In beiliegender Zeichnung stellen dar:
Fig. ι die Rollvorhangwalze und die Lager im Schnitt,
Fig. 2 bis 7 verschiedene Einzeltheile derselben.
Fig. 8 und 9 sind Ansichten einer abgeänderten Form der Vorhangwalze im Längsund Querschnitt und
Fig. 10 zeigt eine weitere Ausführungsform.
Nach Fig. 1 enthält die in den Trägern 1 und 2 gelagerte Walze 30 einen Hohlzylinder 4, der in ihrem einen Ende befestigt ist und eine oder mehrere Nuthen 41 enthält, welche parallel zu seiner Achse laufen (s. die Endansicht des Zylinders in Fig. 7). Eine Scheibe 5 greift mit Vorsprüngen 5', Fig. 1 und 6, in die Nuthen 41. In der Walze 30 liegt eine engere Röhre 14 mit einer Spindel 13, welche durch die Traghülse 3 am Ende der Walze hindurchgeht; die Spindel 13 greift mit ihrem vierkantigen Ende in das Lager 2, wodurch die Röhre 14 sammt der Spindel 13 unbeweglich gehalten wird, während die Walze mit der Traghülse 3 um die Spindel 13 drehbar angeordnet ist.
In das andere Ende der Röhre 14 ist eine Spindel 12 eingesetzt, deren Ende 121 in der Röhre 14 drehbar ist. Diese Spindel geht durch den Hohlzylinder und das Lager 1 hindurch und trägt an ihrem Ende ein Sperrrad 9, in dessen Zähne die Sperrklinke 15 greift. Die Röhre 14 ist von einer Spiralfeder 14' umwunden, deren eines Ende an der Hülse 3 und das andere an der Spindel 12 befestigt ist, die ihrerseits durch das Eingreifen der Sperrklinke 1 5 in das Sperrrad 9 verhindert wird, sich zu drehen. In dem Hohlzylinder 4, welcher durch die Scheibe 5 hindurchgeht und um die Spindel 12 drehbar ist, ist ein loser Zylinder 6 angebracht, welcher an seinem einen Ende mit Sperrzähnen versehen ist, in welche eine an dem Lager 1 befestigte Sperrklinke 11 greift. Auf das andere Ende des Zylinders 6 sind zwei Muttern 7 und 8 aufgeschraubt, vermittelst welcher die Feder 71 beliebig zusammengedrückt werden kann. Letztere umgiebt den Zylinder 6 und übt auf eine Frictionsscheibe 31 einen Druck aus. Die Scheibe 31 wirkt auf die innere Fläche der Scheibe 5, deren äufsere Fläche ihrerseits auf die Frictionsscheibe 32 wirkt. Diese letztere wiederum drückt auf die innere Fläche des verbreiterten gezahnten Endes des Zylinders 6.
Sobald der Rollvorhang heruntergelassen wird, dreht sich die Vorhangwalze in der Richtung des Pfeiles auf den Spindeln 12 und 13. Da die in dem Lager 2 ruhende vierkantige Spindel 13, wie auch die Spindel 12 wegen des Sperrrades 9, in welches die Sperrklinke 1 5 greift, sich nicht drehen kann, so wird die Feder 141, deren eines Ende an der Hülse 3 and das andere an der Spindel 12 befestigt
ist, um die Röhre 14 gewunden, und sobald das Gewicht am Ende des Rollvorhanges nachläfst oder von Hand gehoben wird, veranlafst die Rückwirkung der Feder 141 die Walze 30, sich in der der Pfeilrichtung entgegengesetzten Richtung zu drehen, wodurch der Rollvorhang auf die Walze aufgewunden wird. Der Zweck der losen Spindel 12 wird somit klar. Sollte die Spannung auf die Feder 141 nicht genügen, um den Rollvorhang vollständig aufzuziehen, so kann, nach Entfernung der von aufsen auf das Lager 1 geschraubten Kappe 10, ein Schlüssel mit Ansätzen, die in die Löcher 91 des Sperrrades 9 greifen (Fig. 3), eingesetzt und die Feder bis zu dem gewünschten Grade gespannt werden. Wird der Schlüssel wieder entfernt, so hält die in das Rad 9 greifende Sperrklinke 15 die Spannung aufrecht. Ist die Kappe 10 aufgeschraubt, so kommt der Flantsch zwischen die äufsere Oberfläche des Sperrkegels 15 und die innere Oberfläche des Lagers 1 zu liegen, hindert den Sperrkegel, aus dem Rad 9 zu springen, und die Feder 141, ihre Spannung zu verlieren.
Fig. 5 zeigt eine kleine Abänderung der Vorrichtung: Das Sperrrad 9 hat an seinem Umfang Löcher 17, und eine Sperrklinke 16 greift von unten in das Rad, so dafs es durch Einsetzen eines spitzen Instruments in die Löcher 17 gleichzeitig mit der Spindel gedreht und die Feder gespannt werden kann. Zur Erleichterung dieser Thätigkeit ist ein Stück des Lagers weggeschnitten.
Die Sperrklinke kann auch oben angebracht werden, dann mufs jedoch das Lager unten abgeschnitten werden.
Indem man den Rollvorhang herabläfst, veranlassen die Nuthen 41 in dem Hohlzylinder 4, indem sie die Vorsprünge 51 auf der Scheibe 5 fassen, diese, sich auf dem Zylinder zu drehen, welcher seinerseits durch die Sperrklinke 11 an der Drehung verhindert wird, indem dieselbe in die Sperrklinke 61 auf dem breiten Ende des Zylinders greift. Zum Herablassen des Rollvorhanges mufs daher genügende Kraft angewendet werden, um die Reibung zwischen den Scheiben 31 und 32 und der inneren und äufseren Fläche der Scheibe 5 zu überwinden. Hört der Zug an dem Vorhang auf, so bleibt der Rollvorhang in der Stellung stehen, bis zu welcher er aufgezogen worden ist, da das Gewicht an dem Unterende des Rollvorhanges nicht genügt, die Reibung zu überwinden, und gleichzeitig hinreicht, um die rückwirkende Kraft der Feder 141 zu verhindern, dafs der Rollvorhang sich aufrollt, bis das Gewicht erleichtert oder mit der Hand gehoben wird.
Fig. 8 und 9 stellen eine weitere Abänderung dar; sie zeigen dieselbe Methode, ;die Feder 14 aufzuwinden, auf eine Walze angewendet, in welcher die Bremsvorrichtung auf den inneren Umfang des Hohlzylinders 20 wirkt, welcher mit dem Hohlzylinder in Fig. 1 übereinstimmt. Fig. 10 ist eine Abänderung, worin, anstatt einer aus einer Röhre und mehreren sonstigen Theilen zusammengesetzten Spindel, eine einfache gerade Stange angewendet wird. Bei dieser Anordnung wird das Aufwinden der Feder von der Seite der Walze ausgeführt, welche derjenigen entgegengesetzt ist, in welcher die Bremsvorrichtung enthalten ist. Die Lager 25 und 27, welche mit 1 und 2 in Fig. i übereinstimmen, haben in ihren Mittelpunkten runde Löcher, durch welche die Achse 24 hindurchgeht. Auf das Lager 27 ist eine Kappe geschraubt, welche der bei 10, Fig. ι und 4, ähnlich ist. Die Achse 24 trägt an ihrem Ende eine Scheibe, auf welcher das Sperrrad 27 l befestigt ist, welches mit 9 in den Fig. 1 und 3 übereinstimmt.
Das Spannen der Feder geschieht in der oben beschriebenen Weise.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zur Regulirung der Spannung der Spiralfeder in Rollvorhangwalzen, im wesentlichen bestehend aus einer Röhre (14), welche auf der einen Seite auf dem unbeweglichen Zapfen (13) befestigt ist und auf der anderen Seite die in ihr drehbare Spindel (12) trägt, an welch letzterer einerseits das eine Ende der Spiralfeder (141) befestigt ist, andererseits eine Sperrvorrichtung (Fig. 3 und 5), mittelst welcher nach Entfernung der Kappe (10) die Spannung der Spiralfeder mit einem Schlüssel regulirt werden kann, ohne die Vorhangwalze aus ihren Lagern zu heben, oder aus einer durch die hohle Walze hindurchgehenden, in ihren Lagern drehbaren Spindel 24 (Fig. 10), an deren der Bremsvorrichtung entgegengesetztem Ende eine Sperrvorrichtung (27*) befestigt ;ist, mittelst welcher nach Entfernung der Kappe die Spannung der Spiralfeder wie oben mit einem Schlüssel regulirt werden kann.
    Hierzu rBlatt Zeichnungen.
DENDAT73180D Bremsvorrichtung an Rollvorbängen Expired - Lifetime DE73180C (de)

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