DE73154C - Universal-Facetten-Schleif- und Polirmaschine - Google Patents

Universal-Facetten-Schleif- und Polirmaschine

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DE73154C
DE73154C DENDAT73154D DE73154DA DE73154C DE 73154 C DE73154 C DE 73154C DE NDAT73154 D DENDAT73154 D DE NDAT73154D DE 73154D A DE73154D A DE 73154DA DE 73154 C DE73154 C DE 73154C
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DE
Germany
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grinding
facets
polishing machine
support
universal facet
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Application number
DENDAT73154D
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N. WlEDERER & Co. in Fürth, Bayern
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B9/00Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor
    • B24B9/02Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground
    • B24B9/06Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground of non-metallic inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain
    • B24B9/08Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground of non-metallic inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain of glass
    • B24B9/10Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground of non-metallic inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain of glass of plate glass

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding And Polishing Of Tertiary Curved Surfaces And Surfaces With Complex Shapes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 67: Schleifen und Poliren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. Juni 1893 ab.
Die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Universal-Facetten-Schleif- und Polirmaschine ermöglicht, sowohl gerade als auch curvenförmige Facetten an Glastafeln anzuschleifen bezw. zu poliren.
Die bisherigen Schleifmaschinen haben die Eigenschaft, dafs die' Glastafeln festgestellt sind und in relativ gleichbleibender Lage an den Schleifsteinen oder Walzen, oder dafs die Walzen unter denselben Bedingungen an den Glastafeln vorbeigeführt werden, wobei nur entsprechend der Materialwegnahme durch das Schleifen eine mechanische Annäherung der Schleifflächen erfolgt.
Indem von diesem Grundprincip der bekannten Schleifmaschinen abgegangen wird, unterscheidet sich die neue Maschine wesentlich von denselben.
Auf beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι der Aufrifs der neuen Maschine,
Fig. 2 der Grundrifs derselben.
Fig. 3 und 4 sind Querschnittsansichten der Maschine einerseits nach der Linie x-x, Fig. 1, wodurch die Schleifwalze in Vorderansicht dargestellt wird, und andererseits nach der Linie y-y, Fig. 1, zur Darstellung der in einer Schlittenführung bewegten Traverse, die als Träger des Plattenrandauflagers dient.
Fig. 5 veranschaulicht die Anwendung einer Curvenscheibe an Stelle eines Excenters zur Erzeugung der Hin- und Herbewegung der Traverse.
Fig. 6 zeigt gewellte Profilformen von Facetten.
Fig. 7 veranschaulicht in mehreren Einzelfiguren die Entstehung von Facetten nach Mafsgabe der mittelst der Maschine eingerichteten Plattenbewegung.
Fig. 8 und 9 sind Ergänzungsfiguren zu Fig. ι und 2 bezw. Seitenansicht und Oberansicht einer Gewichtshebelanordnung, welche die Eedereinrichtung zur Rückführung der Traverse zu ersetzen im Stande ist.
Die Glastafel ab, welche mit Facetten versehen werden soll, liegt längs der Kante b, welche der zu schleifenden Kante α gegenüberliegt, frei auf, so dafs sie im Bedarfsfalle um ihre Auflage c schwingen kann. Die Auflage c selbst und damit die Glastafel wird regelmäfsig der Schleifwalze d genähert oder von derselben entfernt; dadurch wird das Schwingen der Glastafel bewirkt, und zwar in der Weise, dafs. sich ihre Lage bald weniger, bald mehr der tangentialen Richtung zur Schleifwalze nähert.
Zu diesem Zwecke ruht die Auflage c c auf einer Traverse e e, diese ist in den Geradführungen ff verschiebbar und wird mit den seitlichen Armen g g an den Schubstangen h h festgeklemmt. Die Bewegung der Schubstangen h h wird veranlafst z. B. durch rotirende Excenter oder Curvenscheiben i i in Verbindung mit den gegenwirkenden Federn k k, welche den Rückschub bewirken. Je nach Wahl, ob Excenter oder andere Curvenscheiben (Fig. 5) und je nach . Gröfse derselben ruht dann die Glastafel an gewissen Stellen der Schleiffläche länger an der Schleifwalze; dadurch wird die

Claims (1)

  1. Form der Facette, ob gerade oder gekrümmt, ob lang oder kurz, bestimmt.
    Die verschiedenen Lagen der Glastafeln beim Anschleifen- gerader Facetten sind in Fig. 7 dargestellt.
    Beim Anschleifen von gewellten Facetten, wie in Fig. 6 in einigen Aenderungen veranschaulicht, kommt auch der Durchmesser der Schleifwalze in Betracht, welcher dementsprechend gewählt wird.
    Der Rückgang, welcher hier durch die Federn k k erreicht wird, Mst sich auch z. B. durch Gewichtswirkung, wie in Fig. 8 und 9 dargestellt, oder durch Zwangsbewegung mittelst Gegencurve erreichen.
    Pa te ν τ-An spruch:
    Eine Universal - Facetten - Schleif- und Polirmaschine, bei welcher die Tafeln um ihre Auflage sich selbstthätig bewegen können, und bei welcher diese Auflage mittelst eines Excenters oder Curvenschubes hin- und herbewegt wird, so dafs die Tafeln eine Hin- und Herschiebung erleiden, durch welche die Formgebung-der Facetten beeinflufst wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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