DE731522C - Borsten fuer Buersten, Besen o. dgl. - Google Patents

Borsten fuer Buersten, Besen o. dgl.

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Publication number
DE731522C
DE731522C DEI61363D DEI0061363D DE731522C DE 731522 C DE731522 C DE 731522C DE I61363 D DEI61363 D DE I61363D DE I0061363 D DEI0061363 D DE I0061363D DE 731522 C DE731522 C DE 731522C
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DE
Germany
Prior art keywords
bristles
substances
brooms
brushes
polyvinyl
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Expired
Application number
DEI61363D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Emil Hubert
Dr Herbert Rein
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IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
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Publication date
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46DMANUFACTURE OF BRUSHES
    • A46D1/00Bristles; Selection of materials for bristles

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  • Artificial Filaments (AREA)

Description

  • Borsten für Bürsten, Besen o. dgl. Es ist schon versucht worden, natürliche Borsten, die für Bürsten, Besen und ähnliche Artikel umfangreiche Verwendung finden, durch Kunstborsten zu ersetzen. Z. B. sind schon künstliche Borsten aus Celluloid und anderen Verbindungen der Cellulose oder aus Cellulosehydrat hergestellt worden. Derartige Borsten haben sich aber nicht einführen können, da sie nicht steif und biegsam genug sind und nicht die erforderliche Widerstandsfähigkeit gegen Wasser besitzen, um der Beanspruchung in Bürsten, Besen und anderen Gebrauchsartikeln auf längere Zeit standhalten zu können. Auch Gelatine, Hausenblase, Epidermin oder Albumin sind schon zur Herstellung von kiinstlichen Borsten v envendet worden. Auch diese Rohstoffe haben sich aber für einen Ersatz der natürlichen Borsten wenig geeignet, weil sie selbst nach einer Härtung mit Formaldehyd und Tanninlösung immer noch zu wasserempfindlich waren und ihre Steifheit in Wasser einbüßten. Es ist auch bekannt, zur Herstellung von Fäden und Bändern Polystyrol oder Polymerisationsprodukte anderer Arylolefine aus Düsen mittels erhitzter Pressen auszuspritzen und die ausgespritzten Erzeugnisse so zu verstrecken, daß der Querschnitt der Fäden und Bänder auf die Hälfte des Düsenquerschnittes verringert wird. Solche gestreckte Fäden und Bänder wurden vorzugsweise für Kabelisolierungen empfohlen.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind Borsten für Bürsten, Besen u. dgl.; bestehend aus Polyäthylen, Polyalkylvinylketon und Umsetzungsprodukten dieser Stoffe, Chlorderivaten von polymeren Kohlenwasserstoffen, wie Polyvinylchloriden. nachchloriertem Polyvinylchlorid und Halogenverbindungen von Kautschuk sowie Mischpolvmerisaten solcher Stoffe untereinander, gegebenenfalls neben anderen Stoffen, wie Polyvinvläther oder Polyvinylester, die in an sich bekannter Weise aus Düsen mittels erhitzter Pressen ausgespritzt und auf mehr als das Doppelte ihrer ursprünglichen Länge ierstrecktworden sind. Solche Borsten ji@sitzen in Stärke von 36o bis 6ooo Deniers'"27die erforderliche Steifheit und elastische Biegsamkeit sowie die Widerstandsfähigkeit gegen Wasser und gegen den Angriff von zerstörenden Pilzen und Bakterien in so hohem Maße, daß sie alle früher benutzten künstlichen Borsten bei weitem übertreffen. Die geforderte Verstreckung der Borsten geschieht entweder unmittelbar, nachdem die Fäden die Düsen verlassen haben, oder sie kann auch in einemgesonderten Arbeitsgang durchgeführt werden. Die Erwärmung der Borsten für den Verstreckungsprozeß kann mittels erhitzter Luft oder *anderer erhitzter Gase oder auch innerhalb von heißen, nicht lösend wirkenden Flüssigkeiten geschehen. Nicht gestreckte Borsten sind in Bürsten und Besen wegen ihrer Sprödigkeit und Brüchigkeit ungeeignet.
  • Die aus den genannten Stoffen hergestellten Borsten können Naturborsten zu allen Verwendungszwecken nicht nur ersetzen, sondern sie übertreffen diese vielfach, besonders wegen ihrer völligen Unquellbarkeit in Wasser und wegen ihrer Unangreifbarkeit durch Laugen, Säuren und Fäulnisbakterien. Die Verarbeitung der künstlichen Borsten aus den genannten polymeren Stoffen zu Bürsten, Besen u. dgl. geschieht in derselben Weise «-ie die der Naturborsten und bietet keinerlei Schwierigkeit.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Borsten für Bürsten, Besen u. dgl., die aus Düsen mittels erhitzer Pressen ausgepreßt und außerhalb der Düse um mehr als das Doppelte ihrer ursprünglichen Länge verstreckt werden, dadurch gekennzeichnet, daß zu ihrer Herstellung Polyäthylen, Polyalkylvinylketon und Umsetzungsprodukte dieser Stoffe, Chlorderivate von polymeren Kohlenwasserstoffen, wie Polyvinylchloride, nachchloriertes Polyv inylchlorid und Halogenverbindungen von Kautschuk sowie Mischpolymerisate dieser Stoffe untereinander, gegebenenfalls neben anderen Stoffen, wie Polyvinyläther oder Polyvinylester, verwendet werden.
DEI61363D 1938-05-18 1938-05-18 Borsten fuer Buersten, Besen o. dgl. Expired DE731522C (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1014521B (de) * 1955-08-09 1957-08-29 Cassella Farbwerke Mainkur Ag Verfahren zur Herstellung schlitzfaehiger, synthetischer Borsten
DE1081184B (de) * 1957-12-13 1960-05-05 Hoechst Ag Verfahren zur Herstellung schlitzbarer Borsten aus Polyvinylchlorid
DE1140900B (de) * 1961-09-04 1962-12-13 Hessische Hoelzerwerke Heinric Strassenbesen
DE1162028B (de) * 1958-03-04 1964-01-30 Werkzeugfabrik Standard Franz Verfahren zur Herstellung schlitzfaehiger, synthetischer Borsten
DE1195901B (de) * 1959-05-02 1965-07-01 Hans J Zimmer Verfahrenstechni Verfahren zur Herstellung von anfaerbbaren Spinnfasern oder Faeden aus Polypropylen oder Polyaethylen

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DE1195901B (de) * 1959-05-02 1965-07-01 Hans J Zimmer Verfahrenstechni Verfahren zur Herstellung von anfaerbbaren Spinnfasern oder Faeden aus Polypropylen oder Polyaethylen
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