DE7313434U - Verstellbare Lehre fur Verputzer arbeiten - Google Patents

Verstellbare Lehre fur Verputzer arbeiten

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Georg Karl Meyer, 6101 Reinheim, Kirchstraße 32
Verstellbare Lehre für Verputzerarbeiten
Die Erfindung bezieht sich auf eine verstellbare Lehre für Verputzerarbeiten, wie sie im Baugewerbe insbesondere im Bereich der Türlaibungen vorgenommen werden.
Bauarbeiten im Bereich der Türlaibungen geben oft zu Beanstandungen Anlaß, weil die heute üblicherweise in Fabriken nach Normmaßen gefertigten Türelemente nicht passen und Nacharbeiten notwendig sind.
Durch die Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, mit einfach und billig herzustellenden Hilfsmitteln eine wesentlich höhere Genauigkeit bei den Verputzerarbeiten zu erzielen, so daß beim Einsetzen der vorgefertigten Türelemente keine Schwierigkeiten auftreten.
Zu diesem Zwecke wird eine verstellbare Lehre für Verputzerarbeiten erfindungsgemäß derart ausgeführt, daß an einem in Gebrauchsstellung vertikalen, an die Kante der Laibung anzulegenden ersten Holm wenigstens zwei in Gebrauchsstellung horizontale Schienen befestigt sind, auf diese Schienen ein zweiter Holm aufgesteckt ist, welcher parallel zum ersten Holm verschiebbar ist und daß der zweite Holm Schnappvorrichtungen trägt, welche mit in den Schienen befindlichen Gegengliedern einrasten, wobei die Anordnung derart getroffen ist, daß nur bei paralleler Stellung der beiden Holme ein Einrasten möglich ist.
Es ist zweckmäßig, wenn an einem der beiden Holme, vorzugsweise an dem mit den beiden Schienen fest verbundenen. Holm
eine Libelle zur Kontrolle der genauen vertikalen Lage dieses Holmes angebracht ist.
Bei einer bevorzugten Ausführungsfont sind an dem beweglichen Holm, wenigstens zwei vorzugsweise als Exzenter ausgebildete Klemmvorrichtungen angeordnet, welche zum Festklemmen dieses Holmes auf den Schienen dienen. Hierdurch ist es möglich, die beiden Holme in jedem gewünschten Abstand festzuhalten, also die Lehre auch an abnormale HauerstSzken anzupassen. Denn die in den Schienen befindliehen Gegenglieder der Schnappvorrichtungen sind an solchen Stellen angeordnet, daß beim Einstellen der Lehre an die üblicherweise im Bauwesen verwendeten Hauerstärken jeweils die beiden Gegenglieder der Schnappvorrichtung einrasten.
Vorteilhafterweise bestehen die Schienen aus Metall und die Gegenglieder werden durch die in entsprechenden Abstanden in den Schienen angeordneten Bohrungen gebildet.
Es ist günstig, wenn beide vertikalen Holme je eine Reihe in vertikaler Richtung untereinander angeordneter Locher aufweisen, die einen Abstand von wenigstens drei, höchstens fünf cm, von der äußeren Kante des Holmes haben, die vorzugsweise mit einer Buchen ausgekleidet sind· Durch diese Löcher können Stifte in das Mauerwerk eingeschlagen werden, welche dann die Holme in der gewünschten Stellung fest an der Leibung festhalten.
Es hat sich bewährt, wenn die in Gebrauchslage horizontalen Metallsclzienen eine zusätzliche in Längirichtung der Schienen sich erstreckende Reihe von wenigstens drei Lochern aufweisen, deren Durchmesser vorzugsweise sieben mm beträgt. Dies ist besonders dann nützlich, wenn das Mauerwerk aus harten Steinen besteht und das Einschlagen von Stiften schwierig
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ist. Durch diese Locher kann nämlich mit einer üblichen elektrischen Handbohrmaschine der zum Bohren der Löcher für Upat-Dübel notige Metallbohrer hindurchgesteckt werden. Nach dem Bohren der Löcher werden Dübel eingesetzt, in welche dann Schrauben eingeschraubt werden, welche die Lehre in der eingestellten Position festhalten und gegen Verschiebungen während der Bau- und Putzarbeiten sichern.
Ub die Außenseite der Holme gegen Abnutzung und Beschädigung, insbesondere beim bündigen Beiputzen der Putzschicht bzw. Abreiben der Putzschicht, zu schützen, ist es vorteilhaft, wenn die voneinander abgewendeten Außenseiten der beiden Holme mit einem Schutzstreifen aus hartem Material, vorzugsweise Metall, versehen sind.
Hat gemäß einer Weiterbildung der Erfindung der Schutzstreifen T-formigen Querschnitt, und der Steg des T1S befindet sich in einer Längsnut des Holmes, dann wird der Holm durch diesen eingesetzten Streifen gegen Verbiegen und Verwerfen weitgehend gesichert.
Im nachstehenden wird die Erfindung in Verbindung mit den ein Ausführungsbeispiel darstellenden Figuren beschrieben; einander entsprechende Teile sind in allen Figuren in gleicher Weise bezeichnet.
Ss zeigt»
Fig. 1 eine erfindungsgemäß ausgebildete verstellbare Lehre in Vorderansicht,
Fig. 2 einon in vertikaler Biohtung geführten Längsschnitt entlang der Linien A-A in Fig. 1;
Fig. 3 ein konstruktives Detail des Holme a.
Die in den Figuren dargestellte verstellbare Lehre für Verputzerarbeit en besteht im wesentlichen aus wenigstens zwei in Gebrauchsstellung horizontalen Eisenschienen 1 und 2 mit einem Querschnitt von 6 χ 40 mc und zwei in Gebrauchsstellung vertikalen Holmen 3 und 4. Der Holm 3 ist fest mit den Schienen 1 und 2 verbunden, während der zweite Holm 4 parallel zum ersten Holm 3 auf den Schienen 1 und 2 verschiebbar ist. Der zweite Holm 4 trägt Schnappvorrichtungen 5 und 6, welche in entsprechenden, in den Schiener. 1 und 2 angeordneten Bohrungen 7 einrasten. Der erste Helm trägt eine Libelle 9 zur Kontrolle der genauen vertikalen Lage dieses Holmes in Arbeitsstellung.
An den beweglichen Holmen sind zwei als Exzenter ausgebildete Klemmvorrichtungen 10 vorgesehen, die mittels der Handgriffe 11 und 11' festgeklemmt bzw. gelöst werden können. Hierdurch ist es möglich, die beiden Holme in jedem gewünschten Abstand festzuhalten, also die Lehre im Bedarfsfall auch an abnormale Mauerstärken anzupassen. Die in den Schienen befindlichen Bohrungen 7 sind an solchen Stellen angebracht, daß bei der Einstellung auf die üblicherweise im Bauwesen verwendeten Mauerstärken die beiden Gegenglieder der Schnappvorrichtung in die jeweils zugeordnete Bohrung einschnappen.
Die beiden Metallschienen 1 und 2 sind ferner mit einer zweiten Reihe von Bohrungen 13 versehen, deren Durchmesser zweckmäßigerweise 7 mm beträgt. Diese Bohrungen 13 werden dann benützt, wenn die Lehre mittels Dübeln an sehr harten Mauersteinen befestigt werden soll. Üblicherweise genügt eine Befestigung der verstellbaren Lehre mittels Stahlstiften 14, die durch in den vertikalen Holmen befindliche, mit Messing ausgebuchste Bohrungen 15 hindurch in das Ziegelmauerwerk eingeschlagen werden können. Zweckmäßigerweise werden auf die Stifte vor dem Einschlagen kleine Gummipuffer 16 aufgesetzt, wie in Fig. 2 angedeutet ist.
Duron die Löcher 13 kann mit einer üblichen elektrischen Handbohrmaschine der zum Bohren der Löcher für sogenannte Fischer-Dübel nötige Metallbohrer hindurchgesteckt werden. Nach dem Bohren der Löcher werden Dübel eingesetzt, in die dann Schrauben eingeschraubt werden, welche die Lehre in der eingestellten Position festhalten und gegen Verschiebungen während der Bau- und Putzarbeiten sichern.
Die voneinander abgewendeten Außenseiten der beiden Holme sind mit einem Schutzstreifen 17 aus hartem Material, vorzugsweise aus Metall versehen. Hierdurch werden die Außenseiten gegen Abnützung und Beschädigung, insbesondere beim bündigen Beiputzen der Putzschicht bzw. beim Abreiben der Putzschicht geschützt.
In Fig. 3 ist der in den Holmen 3 eingesetzte Schutzstreifen 17 deutlich erkennbar.

Claims (8)

- 6 -Setraitaansprüche
1. Verstellbare Lehre für Verputzerarbeiten, Insbesondere an Türlaibungen^ dadurch gekennzeichnet, daß an einem in Gebrauchsstellung vertikalen, an die Kante der Lalbung anzulegenden ersten Holm (3) wenigstens zwei In Gebrauchsstellung horizontale Schienen (1, 2) befestigt sind, auf diese Schienen ein zweiter Holm (4) aufgesteckt ist, welcher parallel zum ersten Holm verschiebbar ist und daß der zweite Holm Schnappvorrichtungen trägt, welche mit in den Schienen befindlichen Gegengliedern einrasten, wobei die Anordnung derart getroffen ist, daß nur bei paralleler Stellung der beiden Holme ein Einrasten möglich ist·/
2«Verstellbare Lehre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an einem der beiden Holme, vorzugsweise an dem mit den beiden Schienen fest verbundenen Holm (3), eine Libelle (9) zur Kontrolle der genauen vertikalen Lage dieses Holmes angebracht ist.
3. Verstellbare Lehre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem beweglichen Holm (4) wenigstens zwei, vorzugsweise als Exzenter ausgebildete Klemmvorrichtungen (10) angeordnet sind, welche zum Festklemmen dieses Holmes auf den Schienen dienen. /
4. Verstellbare Lehre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienen aus Metall bestehen und die Gegenglieder durch in entsprechenden Abständen befindliche Bohrungen (7) gebildet werden. /
5, Verstellbare Lehire nach Anspruch 1, dadurch gelcennzeichnet, daß beide Holme (3, 4) je eine Reihe in vertikaler Richtung untereinander angeordneter Löcher (15) aufweisen, die einen Abstand von wenigstens drei cm, höchstens fünf ein, von der äußeren Kante des Holmes haben, die vorzugsweise mit einer Buchse ausgekleidet sind·
6. Verstellbare Lehre nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallschienen eine zusätzliche, in Längsrichtung der Schienen sich erstreckende Reihe von wenigstens drei Löcbtrn (13) auf weis*, deren Durchmesser vorzugsweise sieben mm beträgt.
7. Verstellbare Lehre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die voneinander abgewendeten Außenseiten der beiden Holme (3, 4) mit eines» Schutzstreifen (17) aus hartem Material, vorzugsweise Metall, versehen sind./
8. Verstellbare Lehre nach Anspruch 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Schutzstreifen (17) T-förmigen Querschnitt hat und der Steg des T*s sich in einer Längsnut des Holmes befindet.
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