DE7311734U - - Google Patents

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DE7311734U
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DR. ING. E. HOFFMANN DIPL. ING. W. EITLE*; : Ό&. ΙςφΙΐι.ρΛΤ. -K. HOFFMANN PATENTANWÄLTE D.SOOOMONCHF.NBI ■ ARABELLASTRASSE 4 · TELEFON (081V, 911087
Kohner Bros. , Inc., East Jr'aterson, N.J. / USA
Geschicklichkeitsspiel
Die Neuerung betrifft ein Geschick]^chkeitsspiel und ist insbesondere., jedoch nicht ausschliesslich, auf eine federbetätigte Vorrichtung gerichtet, in der Murmeln oder Gegenstände gleicher Grosse innerhalb einer durchsichtigen, hohlen Halbkugel zu geeigneten Zielen bzw. Auffängern geschleudert werden.
Ein Ziel der Neuerung ist es, eine Vorrichtung zum Spielen eines Geschicklichkeitsspieles vorzusehen, in der eine Murmel
-, Ο —
oder ein anderer geeigneter Gegenstand geschleudert werden kann, urn auf einem geeigneten Ziel zu liegen zu kommen.
Ein weiteres Ziel der Neuerung ist es, ein Geschicklichkeitsspiel vorzusehen, in dem ein besonders gekennzeichneter Gegenstand geschleudert wird und an oder auf einem entsprechend gekennzeichneten Ziel bzw. A.uf fänger zu liegen kommt.
Noch ein weiteres Ziel der Neuerung ist es, ein Geschicklichkeitsspiel vorzusehen, in welchem Wurfkörper in einer durchsichtigen Haube enthalten sind.
Noc1 ein Ziel der Neuerung ist es, ein Geschicklichkeitsspiel vorzusehen, in dem die Portbewegungsbahn einer Murmel, nachdem mit ihr in Richtung eines gewählten Zieles gezielt und sie in Richtung desselben geschleudert wurde, beobachtet werden kann, um die Genauigkeit des mit der Hand gesteuerten Versuches, den Gegenstand richtig zu schleudern, bestimmen zu können.
Es ist ein weiteres Ziel der Neuerung, ein Geschicklichkeitsspiel vorzusehen, in dem die Plugbahn oder Vorwärtsbewegung einer durch eine Feder geschleuderten Murmel oder eines ähnlichen Gegenstandes mit der Hand geändert werden kann.
Es ist ein Merkmal des neuerungsgemässen Geschicklichkeitsspieles, dass dafür gesorgt ist, dass jeder Versuch, eine Murmel oder einen ähnlichen Gegenstand so zu schleudern, dass er auf einem bezeichneten Ziel bzw. Auffänger zu liegen kommt, automatisch überwacht und sichtbar ragistriert werden kann.
• ·
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Neuerungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass ein federbetätigtes Spielzeug zum Werfen von Gegenständen auf Ziele vorgesehen ist, gekennzeichnet durch folgende Teile:
a) einen Mantel mit angeformtem, herabhängendem, hülsenförmigem Ansatz,
b) einen in dem Ansatz verschieblich angeordneten Kolben, dessen unteres Ende über die untere Kante des Ansatzes herausragt und dessen oberes Ende im Inneren des Mantels angeordnet ist,
c) ein im Mantel genau eingepasstes schalenförmiges Element, dessen leicht konkaver Boden eine zentral angeordnete öffnung von einer Grosse zum Aufnehmen nur eines Gegenstandes auf einmal enthält,
d) eine Flachfeder mit rechteckiger, breiter, im wesentlichen ebener Überspannung mit Schnappwirkung, die auf dem oberen Ende des Kolbens aufruht, unter der zentralen öffnung des Bodens angeordnet ist und zwei angeformte, sich aus entgegengesetzten Kanten der Überspannung erstreckende, nach oben divergierende Stege besitzt, deren obere Enden die Unterseite des Bodens in Gleitkontakt erfassen, sich durch eine Aufwärtsbewegung des Kolbens auseinanderspreizen und die Überspannung mit einer Schnappbewegung nach oben durchbiegen, wobei die mit Schnappwirkung arbeitende überspannung so konstruiert ist, dass sie bei Aufwärtsbiegen nach oben, und bei Entfallen des Aufwärtsdruckes auf die überspannung nach unten durchschnappt,
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e) einen werfbaren Gegenstand, der auf der mi's Schnappwirkung arbeitenden überspannung frej aufzuruhen und durch die Schnap^bewegung der Feder nach oben geworfen zu werden vermag.
f) eine durchsichtige Kapsel, deren Grosse das Werfen eines Gegenstandes uurc.h das nach oben Durchschnappen des mit Schnappwirkung arbeitenden Pederbereichs gestattet,
g) wenigstens einen feststehenden Auffänger im /on Kapsel und Schale begrenzten Bereich als Richtziel für den Flug eines durch die Feder geworfenen Gegenstandes.
Vorteilhafte Ausführungsformen der Neuerung enthalten allgemein eine grosse, durchsichtige Kunststoffhaube in Halbkugelform, die oben an einem schalenförmigen Benähter angebracht ist und diesen umfasst. Der Boden des schalenförmigen Behälters weist eine nach unten konkave Form auf. Mehrere nach oben gerichtete Becher (Ziele bzw. Auffänger) sind am Boden in Abständen voneinander befestigt. Bei anderen Formen der Neuerung können die Becher durch Auffänger in Form von Eii,.jrn, Tassen, Haken oder nachgemachten Torpfosten ersetzt sein, welche entweder am Boden befestigt oder an den Seitenwänden der Haube angebracht sind. Mehrere Murmeln oder andere Formen aufweisende Gegenstände, wie Würfel, Ringe oder Miniaturfussbälle., die normalerweise am Boden unter den Bechern oder arideren Auffängern ruhen, sind vorgesehen. Der konkave Boden weist eine zentrale öffnung auf, in welche ein Gegenstand durch die Schwerkraft rollt oder gleitet. Die öffnung im Boden ist nicht gross genug, um mehr als einen Gegenstand auf einmal aufzunehmen. Von einem den schalenförmigen Behälter umgebenden Gehäuse erstreckt sich ein angeformter zylindrischer
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Ansatz nach unten. Ein am unteren Ende geschlossener zylindrischer Kolben ist in dem Ansatz verschieblich aufgenommen und so angebracht, dass er sich im letzteren vertikal hin- und herbewegen kann. Der geschlossene Boden des Kolbens ragt normalerweise aus der unteren Kante des Ansatzes. Der das obere Ende des zylindrischen Kolbens umgebende Rand erfasst die flache überspannung einer horizontal angeordneten Flach- (Kricket-) Fede*. Letztere ist mittels einer c3 chnappb ewegung zwischen zwei Stellungen hin- und herbeweglich. Der zentrale Schnappbewegungsbereich der flachen Überspannung der Flachfeder ist unmittelbar unter der öffnung des Bodens angeordnet, um die Murmel oder den ähnlichen Gegenstand aufzunehmen und zu halten. In Ruhestellung ist der die Murmel aufnehmende mittlere Bereich der horizontalen überspannung der Flachfeder nach unten gebogen. Die Feder wird durch Aufwärtsbewegung des Kolbens in bezug auf den hülsenförmigen Ansatz gegen die flache Überspannung der Feder durchgedrückt. Wenn der Rand des oberen, offenen Endes des zylindrischen Kolbens gegen die Feder gedruckt wird, wird der nach unten gebogene Zentralbereich der Überspannung der Feder in eine nach oben gebogene Stellung durchgedrückt. Bei Durchschnappen der Feder in die nach oben gebogene Stellung schleudert sie die Murmel oder ein anderes Wurfgeschoss nach oben innerhalb der hohlen halbkugelförmigen Haube in einer bogenförmigen Bahn in Richtung zum Ziel, d.h. zu einem aufgerichteten Becher, Korb, Haken, etc. Bei jedem Durchbiegen der Flachfeder wird auch ein Mechanismus betätigt, welcher die Anzahl der sich wiederholenden Versuche registriert, die Wurf
körper erfolgreich auf den entsprechenden Zielen aufzubringen.
Weitere Einzelheiten der Neuerung sollen anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert und beschrieben werden, wobei auf die beigefügten Zeichnungen Bezug genommen ist.
- 6 —
1 ist eine - 6 - • · · • ' : feder-
Fig. perspektivische Ansicht des
betätigten Spielzeuges gemäss einer Ausführungsform der Erfindung und zeigt die zu schleudernden Murmeln in Ruhestellung auf den entsprechenden Zielplattformen,
Fig. 2 ist eine Draufsicht,
Fig. 3 ist eine Seitenansicht,
Fig. 4 ist ein Vertikalschnitt nach Linie 4-4 in Fig. 2 mit Schnitt durch die Haube. Die Figur zeigt eine Betätigungsstufe des Spielzeuges, wobei durch strichpunktierte Linien die Form der Feder und Wurfbahn der Murmel zu der Zeit geneigt ist, wenn die Murmel in Richtung des Zieles geworfen und das Durchbiegen der Feder im Zählwerk registriert ist.
Fig. 5 ist eine Draufsicht auf einen Schnitt durch das Spielzeug nach Linie 5~5 in Fig. 4 und zeigt insbesondere in Draufsicht die projizierte Form der Feder und ihre Lage im Spielzeug.
In den Zeichnungen bezeichnet die Bezugszahl Io ein federbetätigtes Wurfspiel für einen oder mehrere Spieler.
Das federbetätigte Wurfspiel enthält eine durchsichtige, allgemein halbkugelförmige, durchlöcherte Haube 12, welche oben auf einem schalenformigen Element 18 fest angebracht ist. Die Haube 12 und das schalenförmige Element bilden eine innere Höhlung, welche gross genug ist, dass Wurfkörper 14 in Richtung der nach oben gerichteten becherförmigen Ziele bzw. Auffänger 16 geschleudert werden können, welche an dem Boden 2o der Schale 18 angebracht sind.
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Der Boden oder die Grundfläche 2o der Schale besitzt die Form einer leicnt konkaven Scheibe mit einer zentral angeordneten öffnung 22. Diese öffnung 22 im Boden 2o ist nur so gross, dass eine Murmel oder ein anderer Wurfkörper 14 auf einmal in ihr Platz findet. Die in Richtung des Zieles 16 zu schleudernde Murmel rollt aufgrund der Schwerkraft auf der konkaven Scheibe und wird von der zentralen öffnung aufgenommen.
Das schalenförmigeElement 18 ist genau in einem äusseren kreisförmigen Mantel 2k angeordnet und gegen eine Drehbewegung durch zwei vertikal abstehende Stifte 44 gesichert, welche am Mantel angeformt sind und sich durch entsprechende öffnungen 46 im Boden des Schalenelements erstrecken. Die Wand 26 des Mantels berührt und umringt die Schalenwand, erstreckt sich nach oben und endet in einem Plansch 28, welcher genau auf den Plansch 3o der halbkugelförmigen Haube ausgerichtet ist. An beiden Flanschen sind Flächen vorgesehen, welche Haube und Mantel dicht zusammen- und die Schale darin einschliessen.
Vom Mantel 24 hängt ein angeformter zylindrischer Ansatz 32 herab, in dem ein Kolben 34 verschieblich angeordnet ist. Das untere Ende 36 des Kolbens 34 ist geschlossen, und der das oTfene obere Ende umringende Rand 38 des zylindrischen Kolbens berührt die Flachfeder 4o. Der Kolben 34 besitzt einen sich radial nach aussen erstreckenden Kragen 48, welcher an dem Kolben angebracht ist und ihn umringt. Der Kragen 48 wirkt mit einer Schulter 5o des Mantels als ein Anschlag zusammen, um eine völlige Trennung von Kolben und Ansatz zu verhindern. Jedoch ist der Kragen an einer SteLle des Kolbens in vertikaler Richtung angeformt, die eine angemessene vertikale Bewegung des Kolbens gestattet, um die Feder durchzubiegen und damit ein Zurückkehren der Feder in eine umgebogene Form zu gestatten.
Flachfeder - 8 - ·! : ruht frei dem. oberen
Eine (Kricketfeder) ;iTi SCiiaicn-
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4o auf
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förmigen Element 18 angeordnet. Die Kricketfeder wird durch vier am Mantel an^eformte und dich nach oben erstreckende Nasen 42 in ihrer zentralen Lage gehalten. Die Kricketfeder ist aus elastischem ebenem Metallblech hergestellt und besitzt eine in Draufsicht rechteckige Form. Die Kricketfeder besteht insbesondere aus einem Stück und enthält zwei sich gegenüberliegende, nach oben und aussen divergierend3 gleiche Stege 52, 54, welche sich beide von der Winkelbiegur.g 53 gerade erstrecken und in einem kleinen, nach aussen abstehenden, im wesentlichen horizontal angeordneten Fuss 56 enden, der an der Unterfläche des schalenförmigen Elements 18 anliegt. Abgesehen von der Ausrichtung ist die Feder der in US-PS 3 356 369 offenbarten sehr ähnlich.
Die überspannung 58 der Kricketfeder verschliesst im wesentlichen das offene Ende des Kolbens 34. Oer Kolben ist unter der überspannung der Kricketfeder vertikal mittenrichtig angeordnet .
Ebenfalls mittenrichtig an der Überspannung angeordnet und einstückig mit ihr hergestellt ist eine nach unten konkave, flache kreisförmige Einsenkung 6o von kleinerem Durchmesser als die Abmessungen der überspannung vorgesehen. An einander gegenüberliegenden Seiten der Einsenkung sind in einem Abstand von derselben zwei nach aussen divergierende dreieckige niedrige überhöhung 62 angeordnet. Die überspannung 58, die Einsenkung 60 und die Überhöhungen 62 schaffen zusammen die Ausgangslage für die Schnappferewegung der Feder. Bei Aufwärtεdrücken der Feuerüberspannung durch Aufwärtsbewegung des Kolbens in bezug auf den hülsenförmigen Ansatz ist es der zentral angeordnete konkave Bereich der Feder, der die Murmel in der zentral angeordneten öffnung im Boden der Schalte hält, welcher in eine konvexe
Lage umschnappt oder -springt und dabei die darauflie-
2*? ne'e Murmel als Wurfkörper in Richtung des Zieles schleudert
f Ein kleiner rechtwinkeliger, vertikaler Stab 6*1 mit angeform
tem kreisförmigem, flachem Fuss oder Boden 66 ruht an einer Ecke der Federüberspannung auf dieser. Der Stab erstreckt dich durch eine öffnung im Boden eines U-förmigen Rahmens 68, an dem ein an einem Rad 72 befestigtes Stirnzahnrad drehbar angebracht ist. Das obere Ende des Stabes berührt einen Zahn des Zahnrades. Der Rahmen 68 ist an dem Boden in geeigneter Weise befestigt und innerhalb eines am Boden 2o ausgebildeten Gehäuses 76 angeordnet.
Bei Ruhestellung des erfindungsgemässen Spielzeugs ist die Kricketfeaer herabgedrückt, und die Murmel oder ein anderer Wurfkörper liegt irei und unbehindert auf der zentralen kreisförmigen Einsenkung der Überspannung. Diese Ruhestellung des Spielzeugs ist in Fig. L\ dargestellt, dabei ragt das geschlossene Ende des Kolbens aus der Unterkante des hülsenförmigen Ansatzes heraus.
Das Spielzeug wird durch einen Stoss nach oben auf die ebene Oberfläche des Kolbenbodens durch die Finger des Spielers betätigt, da das ganze Spielzeug mit beiden Händen gehalten wird. Das Spielzeug kann auch dadurch betätigt werden, dass es auf eine ebene Haltefläche aufgestellt und mit einem Druck der Hand auf die Haube nach unten auf die Fläche gedrückt wird, auf der der Kolbenboden aufruht. Der hülsenförmige Ansatz führt den Kolben bei seiner Aufwärtsbewegung, und wenn diese erfolgt, überträgt der Rand des Kolbens die auf den Kolben ausgeübte nach oben wirkende Kraft auf die Kricketfeder.
Die durch Pfeil A in Fig. h angedeutete nach oben wirkende Kraft lässt die Kricketfeder auf ihrer Ruhestellung durch-
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schnappen in eine mit strichpunktierten Linien in Fig. 4 bezeichnete Stellung, bei der die Stege 52 und 54 an der Unterfläche des Bodens 2o der Schale entlangglitten und sich weiter auseinanderspreizten und die Drehung der Stege nach aus sen ein Federmomentpaar auf beide Seiten der Überspannung 58 ausübten.» so dass die Überspannung anfing, sich nach oben zu biegen. Bei Spannen der Kricketfeder in der Weise, dass ihre Stege anfangen3 sich nach aussen zu spreizen und die Überspannung sich bis zu einem gewissen Ausrnass nach oben wölbt, schnappt die ursprünglich nach unten konkave oder in einer der Richtung A der ursprünglichen Federbewegung entgegengesetzten Richtung eingedrückte Einsenkung 60 der Überspannung, d.h. sie bewegt sich rasch in der Richtung A der ursprünglichen Bewegung und verkehrt dadurch ihre Form durch fliessenden Übergang in eine nach oben gebogene Form der Überspannung (strichpunktierte Linien in Fig. 4). Bei in der Weise nach oben gekrümmtem Zentralbereich der Überspannung, dass er in die Bogenform der übrigen Überspannung übergeht, gehen die dreieckigen Überhöhungen 62 auch im wesentlichen in die gleiche Form über und eine weitere Spannung wird auf diese ausgeübt, welche an den Scheitelpunkten der Überhöhung konzentriert ist, und zwar in Nähe des nach oben gekrümmten Mittelbereiches der Überspannung.
Die rasche Aufwärtsbewegung des eingebeulten Mittelbereiehs der Überspannung schleudert die darauf ruhende, jedoch innerhalb von Haube und Schale befindliche Murmel in Richtung des Zieles l6.
Durch eine leichte Neigung des Spielzeugs kann die Flugrichtung der Murmel in gewissem brad gesteuert werden, wobei man hofft, dass sie auf ein Ziel, bzw. einen Auffänger fällt und verbleibt. Die Bahn der Murmel während ihrer Bewegung in Richtung zum Ziel kann durch die transparente Haube beobachtet
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und bei jedem Versuch, die Murmel zu ihrem Ziel zu schleudern, eine geeignete Veränderung des Kippwinkels des Spielzeugs vorgenommen werden.
Bei Aufwärtskrümmen der Federüberspannung, um den Mittelbereich in eine konvexe Form umschnappen zu lassen, drückt die gekrümmte Überspannung den Stab in einen kleinen Winkel nach oben gegen den Zahn des Stirnzahnrades (gemäss der strichpunktierten Linie in Fig. 4) und bewirkt eine Umdrehung des Zahnrades und damit Antrieb des Rades durch eine Teiidrehung. Auf der Radfläche sind Zeichen angebracht, welche durch das Fenster 7^ des Zahnrad, Rad und Rahmen enthaltenden und umschliessenden Gehäuses 76 einzeln zu beobachten sind. Di; Zeichen zeigen die Anzahl der Versuche (oder Erfolge) an, die Murme] auf dem Ziel bzw. Auffänger aufzubringen.
Wenn die Finger die Bodenfläche des Kolbens loslassen, genügt die innere Spannung an den Scheitelpunkten der Überhöhungen der Überspannung, um dem überspannten Mittelbereich einen Anstoss zum Umschnappen nach unten zu geben. D.h., der Mittelbereich der überspannung erhält einen Anstoss für eine plötzliche Rückwärtsbewegung und wird dadurch rasch in der Richtung B gestossen, nämlich der Rückwärtsbewegung der überspannung, um ihre ursprüngliche nach unten über die übrige überspannung vorragende ursprüngliche Form wieder einzunehmen. Durch die Rückwärtsbewegung der überspannung löst sich der Stab aus der Berührung mit dem Zahn des Sahnrades und wird eine vertikale Bewegung nach unten und in eine Lage ermöglicht, bei der das obere Ende des Stabes den nächsten Zahn des Zahnrades berührt.
Wie bereits erwähnt, enthält der Bewei-tungsmechanismus ein drehbares Rad mit Zeichen, welche durch ein kleines Fenster im obersten Teil des äusseren Gehäuses 76 für die Bewertungsvorrichtung beobachtet werden können. Jeder Bewegungsschritt
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des drehbaren Rades der Bewertungsvorrichtung zeigt eine durch das Fenster zu beobachtende nachfolgende Nummer an.
Bei verschiedenen anderen Anordnungen können z.B. an den Seitenwänden der halbkugelfölmigen Haube angebrachte Körbe oder Bügel anstelle der nach oben gerichteten Becher und Murmeln mit dem Aussehen von Ba -ketbällen verwendet werden. Es können auch zwei diametral einander gegenüber angeordnete Körbe, wie die Körbe an beiden Endei, eines basketballfeldes und eine Murmel für zwei oder mehrere Spieler verwendet werden, um ein dem Basketball nachgeahmtes Spiel zu spielen. In ähnlicher Weise können die Körbe durch kleine nachgemachte Fussba!torpfosten ersetzt sein und anstelle der Murmeln ein Fussball als Wurfkörper verwendet werden. Die gezeigten becherförmigen, aufgerichteten Plattformen können so hergestellt werden, dass sie über der Scheibe verschiedene Honen aufweisen und auf diese Weise das Spiel schwieriger gestalten, wenn irat Murmel-wurfkörper.i gespielt wird. Auch können dia Murmeln jeweils aussermittige Gewichte enthalten, so dass sie nicht gleichmässig i'ollen und auf diese Weise ein richtiges Landen oder Zurruhekommen auf dem Ziel noch schwieriger gestalten. Es können auch verschiedene Färbsenemata und noch einige Ziele mehr verwendet werden, damit ein einzelner Wurfkörper zu einem bestimmten Ziel von entsprechender Farbe gerichtet wird.
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Claims (14)

Il · · Schutzansprüche
1. Federbetätigtes Spielzeug zum Werfen von Gegenständen auf Ziele bzw. Auffänger, gekennzeich net durch:
einen Mantel (24) mit angeformtem, herabhängendem, htilsenförmigem Ansatz (32);
einen im Ansatz (32) verschiebbar angeordneten Kolben (34) , dessen unteres Ende (36) über die untere Kante des Ansatzes herausragt und dessen oberes Encie im Innern des Mantels (24) angeordnet ist:
ein im Mantel (24) geuau eingepasstes schalenförmiges Element (18), dessen leicht konkaver Boden eine zentral angeordnete öffnung von einer Grosse zum Aufnehmen nur eines Gegenstandes auf einmal enthält;
eine Flachfeder (4o) mit rechteckiger, breiter, im wesentlichen ebener Überspannung (58) mit Schnappwirkung, die auf dem oberen Ende des Kolbens (34) aufruht, unter der zentralen öffnung des Bodens angeordnet ist und zwei angeformte, sich aus entgegengesetzten Kanten der überspannung (58) erstreckende, nach oben divergierende Stege (52) aufweist, deren obere Enden die Unterseite des Bodens in Gleitberührung erfassen, sich durch eine Aufwärtsbewegung des Kolbens (34) auseinanderspreizen und die überspannung
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mit einer Schnappbewegung nach oben durchbiegen, wobei die mit Schnappwirkung arbeitende überspannung so ausgebildet ist, dass sie bei Aufwärtsbiegen nach oben, und bei Fortfall des Aufwärtsdruckes auf die Überspannung (58) nach unten durchschnappt;
einen werfbaren Gegenstand (14)( der auf derüberspannung (58) frei auflegbar und durch die Schnappbewegung der Feder (4o) nach oben werfbar ist;
eine durchsichtige Kapsel (12) mit einer das Werfen des Gegenstandes erlaubenden Grosse, und
wenigstens einen feststehenden Auffänger (16) als Richtziel für den Flug des durch die Feder (4o) geworfenen Gegenstandes (14) im von der Kapsel (12) und der Schale (18) umgebenen Raum.
2. Spielzeug nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein jedes Durchschnappen der Flachfeder registrierendes Zählwerk mit
einem vertikalen Stab (64) mit angeformtem, ebenen, frei auf der überspannung (58) der Feder (4o) aufruhendem Fuss oder Boden (66),
einem Rad (72) als Träger für an seinem Rand angebrachte Zeichen, das an einem Stirnzahnrad (7o) starr befestigt, mit diesem über dem Stab (64) koaxial drehbar und so angeordnet ist, dass ein Zahn des Zahnrades mit dem oberen Ende des Stabes (64) in Eingriff bringbar ist,
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einem das Rad (72) , das Stirnzahnrad (7o) und den oberen. Bereich des Stabes (64) umschliessenden Gehäuse (76) mit einem Fenster (74) , unter dem bei jeder Drehung des Rades durch die im wesentlichen nach oben gerichtete Bewegung des Stabes bei Aufwärtsbiegung der Federüberspannung ein Bereich des Rades (72) zu liegen kommt.
3. Spielzug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , dass der am Mantel (24) angeformte und von ihm herabhängende Ansatz (32) eine zylindrische Hülse ist, und dass der Kolben (34) ein zylindrischer Kolben mit geschlossenem unteren und offenem oberen Ende ist.
4. Spielzeug nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet , dass die Kapsel (12) kuppeiförmig ist.
5. Spielzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass an der Federüberspannung (58) ein durchschnappbarer Teil angeformt ist.
6. Spielzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet , dass der durchschnappbare Teil eine zentral an der überspannung (58) angeordnete, nach unten konkave Einierkung (6o) ist.
7. Spielzeug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwei dreieckige Überhöhungen (62) an den Kanten der Überspannung (58) an gegenüberliegenden Seiten der konkaven Einsenkung (6o) vorgesehen sind, wobei
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die Basis jedes Dreiecks an der betreffenden Kante der überspannung und senkrecht zum betreffenden Steg (52,54) der Überspannung angeordnet ist.
8. Spielzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass eine Vielzahl von in Abständen zueinander angeordneten Auffängern (16) im von der Kapsel (12) und Schale (18) umschlossenen Bereich vorgesehen ist.
9. Spielzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass eine Vielzahl von werfbaren Gegenständen (14) vorgesehen ist.
10. Spielzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche,-dadurch gekennzeichnet , das? eina der Vielzahl von werfoaren Gegenständen (14) entsprechende Vielzahl von Auffängern (16) vorgesehen ist.
11. Spielzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass der Auffänger
(16) ein am Boden der Schale (18) befestigter, nach oben gerichteter Becher ist.
12. Spielzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gakennzeichnet , dass eine Vielzahl von am Boden der Schale (18) befestigter, nach oben gerichteter, becherförmiger Auffänger ( 16) vorgesehen ist.
13. Spielzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass der werfbare Gegenstand (14) eine Kugel ist.
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14. Spielzeug nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , dass der werfbare Gegenstand (14) eine Kugel mit aussermittiy liegendem Schwerpunkt ist.
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