DE730769C - Dieselschlagbaer mit Stufenkolben - Google Patents

Dieselschlagbaer mit Stufenkolben

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DE730769C
DE730769C DEC56824D DEC0056824D DE730769C DE 730769 C DE730769 C DE 730769C DE C56824 D DEC56824 D DE C56824D DE C0056824 D DEC0056824 D DE C0056824D DE 730769 C DE730769 C DE 730769C
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DE
Germany
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combustion chamber
piston
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stepped piston
combustion
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DEC56824D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hugo Cordes
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HUGO CORDES DIPL ING
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HUGO CORDES DIPL ING
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J7/00Hammers; Forging machines with hammers or die jaws acting by impact
    • B21J7/20Drives for hammers; Transmission means therefor
    • B21J7/22Drives for hammers; Transmission means therefor for power hammers
    • B21J7/24Drives for hammers; Transmission means therefor for power hammers operated by steam, air, or other gaseous pressure
    • B21J7/26Drives for hammers; Transmission means therefor for power hammers operated by steam, air, or other gaseous pressure operated by internal combustion

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Combustion Methods Of Internal-Combustion Engines (AREA)

Description

  • Dieselschlagbär mit Stufenkolben Dieselschlagbären mit Stufenkolben, bei denen die den Verbrennungsraum durchsetzende Stufe des Kolbens völlig aus dem Verbrennungsraum heraustritt, sind bekannt. Die Auspufföffnung liegt bei den bekannten Ausführungen oberhalb des Verbrennungszylinders. Auch ist es bekannt, diese Auspufföffnung gleichzeitig als Einlaßöffnung für die Frischluft zu benutzen. Bei dieser Anordnung der Öffnung ist die Spülung im Bärkörper, vor allem in dem sich beim Austritt des Kolbens aus dem Verbrennungsraum unter der Stufenfläche des Schlagkörpers bildenden Ringraum, nicht ausreichend. Wenn nämlich nach dem Arbeitshub der Kolben den Verbrennungszylinder verlassen will, ist in dem letzten infolge der Verbrennung noch ein Überdruck von einigen Atmosphären vorhanden, während unter der Stufenfläche des Schlagkörpers, also in dem um den Kolben gebildeten Ringraum, der Druck unter dem der Atmosphäre liegt. Diese große Druckdifferenz bewirkt, daß kurz nachdem der Kolben den Verbrennungsraum verlassen hat, die aus diesem austretenden Gase nicht wie beabsichtigt restlos aus der Austrittsöffnung heraus ins Freie treten, sondern teilweise in den Ringraum unter die Stufenfläche des Schlagkörpers gesaugt und gedrückt werden. Dieses zu verhindern und somit eine möglichst restlose Lufterneuerung zu erreichen, dient die vorliegende Erfindung.
  • Diese betrifft einen Dieselschlagbären der oben beschriebenen Art, bei der eine Offnung, die sowohl als Einlaßöffnung für die Frischluft als auch als Auspufföffnung für die Verbrennungsgase dient, kurz vor der Kolbenaustrittskante innerhalb des zylindrischen Teiles des Verbrennungsraumes angeordnet ist. Dadurch wird der Überdruck der Verbrennungsgase, bevor der Kolben den zylindrischen Teil des Verbrennungsraumes verläßt, durch die Öffnung im Verbrennungsraum ins Freie verpuffen und wird ein Eindringen der Gase in den Ringraum unter der Stufenfläche weitgehendst verhindert. Eine weitere Verbesserung besteht darin, beim Herabfallen des Schlagkörpers die unter der Stufenfläche befindliche Luft nicht allein durch die Öffnung im Verbrennungsraum zum Entweichen zu bringen, sondern dieselbe durch eine Öffnung oberhalb des Verbrenungsraumes, die durch ei-n Rückschlagventil verschlossen ist, austreten züt lassen.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele dargestellt, und zwar zeigt die Fig. i einen Dieselschlagbär mit Stufenkolben, bei welchem der Verbrennungsraum einen Teil des Rammkörpers bildet, und die Fig. 2 einen solchen, bei dem der Schlagbolzen gleichzeitig als Verbrennungsraum ausgebildet ist.
  • In der F ig. i besteht der Bärkörper i aus dem oberen Zvlinderteil 2 und dem als Verbrennungsraum ausgebildeten unteren Zylinderteil 3. In den unteren Zylinderteil ist ein Schlagbolzen d. eingesetzt, der gegen den Verbrennungsraum 3 mit Kolbenringen 5 abgedichtet ist. Der Schlagbolzen .a. ruht in bekannter Weise auf einer Schlagplatte 6, die mit Bolzen 7 längs beweglich am Bärkörper i gelagert ist. In dein Verbremnungsraum 3 wird mittels einer nicht dargestellten, an dem Bärlcörper befestigten Pumpe in der bekannten Weise Brennstoff eingespritzt. In dem Bärkörper befindet sich ein Stufenkolben, der aus dem im oberen -7ylinderteil2 hin und her gleitenden zylindrischen Schlagkörper 8 und aus dem im tmteren Zvlinderteil3 eintauchenden VerbrennungskoIben 9 besteht. Dabei ist das Teil i9 des Verbrennungskolbens g von der Stufenfläche i,) bis zu der Kante 22 im Durcbinesser etwas kleiner als der Verbrennungsraum 3. Beide Teile sind mit Kolbenringen io und i i versehen. Beim Herunterfallen des Schlagkörpers kommt die Schlagfläche 12 des Verbrennungskolbens 9 mit der Schlagfläche des Schlagbolzens q. in Berührung, während zwischen der Stufenfläche 13 und dein Bärkörper eine Berührung nicht stattfindet. Innerhalb des Verbrennungszylinders 3 befindet sich die Ein- und Auslaßöffnung 14 und im oberen Zylinderteil für die oberhalb des Schlagkörpers befindliche Luft die Ein- und Ausl.aßöffnung 15. Außerdem kann noch oberhalb des V erbrennungsratimes im oberen Zylinderteil eine Auslaßöffnung 16 vorgesehen werden, die durch ein Rückschlagrrentil 17 derartig abgeschlossen ist, daß die im oberen Zylinderteil befindliche Luft wohl nach außen austreten kann, aber nicht umgekehrt.
  • In der Fig.2 ist die Erfindung an einer anderen Ausführungsart eines Dieselbären mit Stufenkolben dargestellt. Hier besteht der Bärkörper 18 aus einem glatten Zylinderteil, der gleichzeitig als Führung für den Schlagbolzen 2o mit Verbrennungsraum 3 dient. Der Schlagbolzen 20 mit dem Verbrennungsraum 3 ruht auf einer Schlagplatte 6 und ist mittels der Bolzen 2 i. die in den Schlitzen 23 geführt werden, längs beweg] ich am Bärkörper 18 befestigt und gegenüber dem Bärkörper i8 am Drehen verhindert. Im übrigen ist -die Ausbildung des Schlagkörpers und der Ein- und Auslaßöffnungen dieselbe wie in Fig. i.
  • Für die Erfindung ist die Ausbildung des Dieselbären mit Stufenkolben belanglos. Es kommt lediglich auf die erfindungsgemäße Anordnung der Ein- und Auslaßöffnung innerhalb des'Verbrennungsrau-ines sowie der gegebenenfalls zusätzlichen, durch ein Riickschlagventil abgeschlossenen Auslaßöffnul@g kurz oberhalb des Verbrennungsraumes all.
  • Die Wirkungsweise. ist in allen Fällen folgende: Der Stufenkolben wird in bekannter Weise angehoben, fallen gelassen und in die v erdichtete Luft im Verbrennungsraum in bekannter Weise Brennstoff eingespritzt. Durch die Verbrennung wird der Stufenkolben narb oben getrieben. Bevor der Kalben 9 den Verbrennungszylinder 3, wie in den Fig. i und -2 dargestellt, verläßt, gibt er die Auslaßöffnung 1:I frei, und die Gase können ins Freie entweichen. Beim weiteren llochgehen des Stufenkolbens sangt derselbe Frischluft durch dieselbe Öffnung 14 ein. Bei der AW w i rtsbewegung des Stufenkolbens entweicht ein Teil der Luft wieder durch die Öffnung 14 ins Freie. Nachdem der Verbrennungskolben 9 mit seiner Kante 22 die Öffnung 14 erreicht hat, kann infolge des kleineren Durchmessers des Kolbenteiles i9 der Rest der Luft fast vollständig aus der Öffnung 14 entweichen. Dieser vorstellend geschilderte Vorgang wiederholt sich dann in der gleichen Weise.
  • Damit die Luft, die sich in dem Ringraum unter der Stufenfläche 13 bei der Abwärtsbewegung des Stufenkolbens befindet, auch in der Zeit, wo der Kolben 9 in den Verbrennungsraum 3 eintritt, bis zu dem Augenblick, wo die Kante 22 des Kolbens 9 die Öffnung wieder freigibt, ungehindert entweichen kann, ist es vorteilhaft, kurz oberlialb des Verbrennungsraumes noch eine Auslaßöffnung 16 vorzusehen. Damit bei der Aufwärtsbewegung des Stufenkolbens durch diese keine Frischluft in den Zylinderraum 2 eintreten kann, ist dieselbe mit einem Rückschlagventil 17 abgeschlossen. Bei -dieser Ausführung können der Kolben 9 und das Kolbenteil ig auch durchgehend mit einem Durchmesser ausgeführt «-erden. Die Öffnungen 14 können geneigt und düsenförmig sowie tangential in bekannter Weise ausgebildet sein, um die Spülung sowie Wirbelung zu verbessern.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Dieselschlagbär mit Stufenkolben, bei dem die den Verbrennungsraum durchsetzende Stufe des Kolbens völlig aus dem Verbrennungsraum heraustritt und mit einer Öffnung, die sowohl als Einlaßöffnung für die Frischluft als auch als Auslaßöffnung für die Verbrennungsgase dient, dadurch gekennzeichnet, daß diese Öffnung innerhalb des zylindrischen Teiles Ales Verbrennungsraumes liegt.
  2. 2. Dieselsch.lagbär nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß kurz oberhalb des Verbrennungsraumes eine zusätzliche, durch ein Rückschlagventil abgeschlossene Auslaßöffnung vorgesehen ist.
DEC56824D 1941-10-10 1941-10-10 Dieselschlagbaer mit Stufenkolben Expired DE730769C (de)

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