DE730540C - Niederdruckgliederkessel mit einer von einem Wassermantel umschlossenen, mittleren Brennkammer - Google Patents

Niederdruckgliederkessel mit einer von einem Wassermantel umschlossenen, mittleren Brennkammer

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Publication number
DE730540C
DE730540C DEB190434D DEB0190434D DE730540C DE 730540 C DE730540 C DE 730540C DE B190434 D DEB190434 D DE B190434D DE B0190434 D DEB0190434 D DE B0190434D DE 730540 C DE730540 C DE 730540C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
boiler
combustion chamber
water jacket
low
sectional boiler
Prior art date
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Expired
Application number
DEB190434D
Other languages
English (en)
Inventor
Hermann Vieler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bohm & Kruse
Original Assignee
Bohm & Kruse
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Filing date
Publication date
Application filed by Bohm & Kruse filed Critical Bohm & Kruse
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Application granted granted Critical
Publication of DE730540C publication Critical patent/DE730540C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B11/00Steam boilers of combined fire-tube type and water-tube type, i.e. steam boilers of fire-tube type having auxiliary water tubes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

  • Niederdruckgliederkessel mit einer von einem Wassermantel umschlossenen,, mittleren Brennkammer Die Erfindung bezieht sich auf '2,#Tiederdruckgliederkessel mit einer von einem Wassermantel. umschlossenen, mittleren Brennkammer, vornehmlich für körnige Brennstoffe, die nach Art einer Vorfeuerung die Kesselstirnseite überragt.
  • Bei bekannten Kesseln dieser Art ist die von dem Wassermantel umschlossene Brennkammer nach Art -einer VoTfeuerung vor den sonst allseitig geschlossenen Gliederkessel gesietzt, um den Flammenweg des Kessels zu erhöhen. jedoch eignet sich dieser Kessel weniger zur Verfeuerung minderwertiger Brennstoffe, da für diesen Zweck der Flammenweg noch zu kurz ist.
  • Bei dem den Gegenstand der Erfindung bildenden Niederdruckgliederkessel ragt die Brennkammer zwischen die seitlich auseinandergesbellten: Teile des Gliederkessels mit ihrem verlängertem. Hinterteil hinein und steht durch je einen der Breite der Kesselheizzüge annähernd entsprechenden Feuerzug mit letzteren in Verbindung. Auf dies: Weise ist der Flammenweg im gesamten Kanal so vergrößert, daß auch minderwertige körnige Brennstoffe mit Erfolg verfeuert werden können.
  • Eine weitere Verbesserung der H@edzwirkung läßt sich dadurch !erzielen, .daß die Seitenwände des zwischen den Kesselhälften befindlichen Teils, der Brennkammer zur Verlängerung .des Flammnenweges nach oben gezogen -sind.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des ErfinCungs.gegenstandes beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Fig. r in ihrer linken Hälfte einen Querschnitt nach der Linie A-B und in ihrer rechten Hälfte einen Querschnitt nach der Linie C-D der Fig. 2, Fig. z einen senkrechten Längsschnitt nach der Linie E-F der Fig. 3 und Fig.3 die Draufsicht auf den Kessel.
  • Der zur Erzeugung von Warmwasser oder Niederdruck-dampf dienende Gliederkessel :st aus den Halbgliedern i, i' gebildet, die so> aufgestellt sind, daß zwischen ihnen ein fr-@icr Raum 2 verbleibt. In den freien Raum 2 z« eschen den Gliederkesselhälften i, i' ist eine vorspringende Brennkammer 5, 5' eingesietzt. die zwe:clkmäßig aus Schmiedeeisen hergestellt und doppelwandig ausgebildet ist. H-nten sind die Glied@erkes:selhälften i, i' durch ein Paßstück 3 und vorn durch ein Patistück 4. miteinander verbunden, die bis zur Oberkante der Gliede-rleesselhälftten reichen und dien freien Raum zwischen Kesselhälften und Brennkammer nach vorn und hinten abschließen.
  • Der durch die Doppelwand der Brennkammer gebildete Wasserraum-gt@eht mit d--n Paßstücken 3 und 4. in Wasserverbindung.
  • Oberhalb des Gliederkessels i, i' ist ein trommelartiger Dom 6 angeordnet, der durch Siederöhre 7 mit dem Wasserraum der Brennkammer 5 verbunden ist. Die Siederohre? sind in mehreren Reihen nebeneinander angeordnet. Der Dom 6 ist durch :ein Hosenrohr 8 mit der mittleren Brennkammer und den, seitlichen Gliederkesselhälften verbunden, und zwar sowohl vorn als auch hinten. Eine weitere Verbindung g ist zwis.cbjeti den Kesselhälften und dem vorderen Teil s' der Brennkammer vorgesehen. Der Was.siervorlauf befindet sich am trommelartigen Dom. bei io und der Wasserrücklauf an der Rückwand bei i i. Dieser Wasserrücklauf führt einmal unmittelbar in die Brennkammer 5 und außerdem durch die Krümmer 12 in die Kesselhälften und dann durch die Leitung 9 in den vorderen Teil des Gliederkessels.
  • Der vorspringende Teil 5' der Brennkammer, deren zwischen den Kesselhälften gelegene Seitenwände zur Verlängerung des in Pfeilen angedeuteten Brenmveges nach oben gezogen 'sind, ist mit zwei neben:einanderliegenden Brennstofftrichtern 13, 14 ausgerüstet, durch deren Austrittstutzen 15 der Brennstoff dem Brennraum 16 mittels eines einstellbaren Schiebers i7 in re,;elharer Menge zugeführt werden kann.
  • Die Feuerstelle befindet sich auf einem auswechselbaren. G:eschränk 18. In dieses Geschränk können je nach Bedarf Düs:enplatten oder Roste eingelegt sein. Bei Verfeuerung
    von kleinkörnigen Brennstoffen kann auf die
    vorhandenen Rostplatten eine bußeiserne
    Platte aufgelegt sein. In diesem Fall min.',
    die Verbrennungsheft seitli.clt ztigcfiihrt wer-
    den. Bei Einbau von Rosten empfiehlt es
    sich, Unterwind zti verwenden, der mt Hilfe
    eines Gebläses i y erzeugt werden. kann. Der
    Untertvind wird aus der Erstltrftkanimer 20
    unterhalb des Rostes entnommen- Mit dieser
    Erstluftkanrmer steht eine Luftleitung 2i in
    Verbindung, die in eine Düse 22 mündet,
    durch die Zweitluft in den hinteren Brenn-
    raum geführt werden kann. Der Querschnitt
    dieser Zweitluftleitung ist regelbar, um da-
    durch die -Menge der Zweitluft dein jewc:ls
    verwendeten Brennstöfi- anzupassen. An die
    Erstluftkammer 2o ist ferner eine in einen
    Hohlraum der Brennkammertiir einmün-
    dende Leitung 23 angeschlossen, Ton der aus
    Oberluft unmittelbar von oben. auf die Feuer-
    stelle geleitet «-erden. kann.
    Der Dom 6 ist noch mit eineue Wasser-
    standsrohr 25 und einem Thermostat oder
    Feindruckregler 26 versehen. Diese Regel-
    geräte sind so mit dem Gebläse ic) verbun-
    den, daß durch die jeweilig zugeführten Luft-
    mengen die Brennleistung selbsttätig geregelt
    wird. Die Erstluftkammer ist vorn durch
    eine Aschenklappe 27 abgeschlossen, die bei
    Verwendung von natürlichem Zug aber dem
    Bedarfsfall entsprechend eingestellt wl,rden

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Niederdruckgliederkessel mit einer von einem Wassermantel umschlossenen, mittleren. Brennkammer, vornehmlich für körnige Brennstoffe, die nach Art euer Vorfeuerung die Kesselstirnseite überragt, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennkammer (5') zwischen die seitlich auscinandergestellten Teile des Gliederkessels (i, i') mit ihrem verlängerten Hinterteil (5) hin.einrag t und durch j:e einen der Breite der Kesselheizzüge annähernd entspreeh;enden Feuerzug (2) mit letzterem in Verbindung steht.
  2. 2. Nie.derdruckgliederkessel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände des zwischen den Kesselhälften. (i, i') befindlichen Teils der Brennkammer (5) zur Verlängerung des Flammenweges nach oben gezogen sind.
DEB190434D 1940-04-13 1940-04-13 Niederdruckgliederkessel mit einer von einem Wassermantel umschlossenen, mittleren Brennkammer Expired DE730540C (de)

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DE730540C true DE730540C (de) 1943-01-14

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DE (1) DE730540C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE970137C (de) * 1951-12-23 1958-08-21 Strebelwerk G M B H Gliederkessel fuer Warmwasser, Heisswasser oder Niederdruckdampf

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE970137C (de) * 1951-12-23 1958-08-21 Strebelwerk G M B H Gliederkessel fuer Warmwasser, Heisswasser oder Niederdruckdampf

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