DE7301934U - Vorrichtung zum Ausbringen von Unkrautspritzmittel - Google Patents

Vorrichtung zum Ausbringen von Unkrautspritzmittel

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DE7301934U
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GEBRAUCHSMUSTERANMELDUNG
rranz Göhl, 6530 Bingen 11
Vorrichtung zum Ausbringen von Unkrautspritzmittel
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Ausbringen von Unkrautspritzmittel in den Reihen im Wein- sowie Hopfenbau und ähnlichen Kulturen, die an einem Schlepper montiert ist.
Derartige Vorrichtungen sind in den verschiedensten Ausführungen bekannt. So ist es beispielsweise üblich, das über die Zapfwelle eines Schleppers angetriebene Sprühgerät für den Pflanzenschutz in Reihenkulturen durch Anbringung eines Unkraut-Spritzgestänges für die Unterstockspritzung zu verwenden. Hierbei wird also sowohl für die Pflanzenschutzspritzung als auch für die UriKrautspritzung der gleiche Brühebehälter benutzt, was eine umständliche Reinigung des Brühebehälters mit Aktivkohle nach Verwendung als Unkrautspritzmittelbehälter bedingt. Ein weiterer Nachteil einer solchen Vorrichtung besteht darin, daß für das anschließend erforderliche Kultivieren oder Fräser) ein nochmaliges
Durchfahren der Reihenkulturen notwendig ist. Darüber hinaus ist mit ί
den bekannten Vorrichtungen ein sofortiges Abschalten des Spritzmittel- |
stromes nicht möglich, was aber insbesondere bei der Unkrautspritzung >
unbedingt erforderticn ist, aa nier aurcn aas f\jacnötr<jmeri oes opr-tü- -j
mittels unbeabsichtigt Jungkulturen beschädigt werden können,.
Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangsgenannten Art konstruktiv möglichst einfach zu gestalten, das Unterstockspritzen und Kultivieren in einem Arbeitsgang zu ermöglichen, das Reinigen des Spritzbehälters auszuschalten und ferner ein schnelles Abschalten des Spritzmittelstromes zu gewährleisten.
Diese Aufqabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß an der Frontseite des Schleppers ein Spritzgestänge mit angeschlossenem Spritzmittelbehälter angeschlossen ist, und daß zwischen dem Spritzgestänue und dem Spritzmittelbehälter eine Impellerpumpe eingebaut is>", die über eine gesonderte Energiequelle antreibbar ist. Um einen besonders einfachen Antrieb für die Impellerpumpe zu erhalten, ist in weiterer Ausgestaltung der Erfindung die Impellerpumpe über einen von der Batterie des Schleppers gespeisten Elektromotor antreibbar.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß das Unterstockspritzen, d.h. das Ausbringen von Unkrautvertilgungsmitteln, und das Kultivieren in einem Arbeitsgang möglich sind. Sonach ist also die Zapfwelle eines Schleppers für das Anbringen einer Hackfräse, eines Mulchgerätes oder dergleichen frei. Der Anbau der Vorrichtung nach der Erfindung an der Frontseite des Schleppers erfolgt mit wenigen Handgriffen unter Verwendung des Schlepperzugmaules. Ferner ist ein Reinigen des Spritzmittelbehälters nach den einzelnen Arbeitsgängen nicht mehr notwendig, was zum einen eine erhebliche Zeitersparnis bedeutet und zum anderen die Verwendung von Aktivkohle erübrigt.
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Weitere Einzelheiten und Merkmale einer Vorrichtung nach der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles, das in der Zeichnung dargestellt ist. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Schleppers mit angebrachter Vorrichtung gemäß der Erfindung,
Fig. 2 eine Vorderansicht der Vorrichtung nach der Erfindung gemäß der Fig. 1,
Fig. 3 eine Draufsicht der Vorrichtung gemäß der Erfindung nach der Fig. 1 .
An einem Schlepper 1 bekannter Bauart ist frontseitig an dessen Zugmaul 2 eine Vorrichtung 3 zum Ausbringen von Unkrautspritzmittel angebracht. In das Zugmaul 2 ist ein Befestigungsgestänge 4 eingesetzt, das den Spritzmittelbehälter 5, die Impellerpumpe 6 sowie das Spritzgestänge 7 trägt. Das Spritzgestänge 7 ist in einer an dem Befestigungsgestänge 4 angebrachten Führungsbuchse 8, die mit einer Feststellschraube 9 versehen ist, höhenverstellbar. Die Seitenverstellbarkeit des Spritzgestänges 7 ist durch die teleskopartige Rohrai:sführung derselben gegeben, wobei die jeweils gewünschte Seitenauslegung des Spritzgestänges 7 durch die Feststellschraube 10 einstellbar ist. An den Enden der teleskopartig ineinander verschiebbaren Rohre 11 ist jeweils ein federnder Abstreifer 12 angeordnet. Die in Fahrtrichtung des Schleppers 1 bogenförmig ausgebildeten Abstreifer 12 tragen in der Nähe ihres äußeren Randes eine allseits bewegliche, in jeder Stellung feststellbare Düse 13. Die federnde und bogenförmige Ausbildung der Abstreifer 12 verhindert bei einem Fahren gegen auskragende Stöcke eine Zerstörung des Spritzgestänges 7.
Die Düsen 13 an den Abstreifern 12 sind über Schlauchleitungen 14 mit einem Dreiwegehahn 15 am Armaturenbrett 16 des Schleppers 1 ver-
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bunden. Von diesem Dreiwegehahn 15 führt eine Schlauchleitung 17 zu der Impellerpumpe 6, die über eine weitere Schlauchleitung an den Spritzmittelbehälter 5 angeschlossen ist. In der Schlauchleitung 17 ist in der Nähe des Armaturenbretts 16 ein Druckregulierventil 18 eingebaut. Die Irnpellerpumpe G ist mit einem Elektromotor 19 gekuppelt, der von der Batterie 20 des Schleppers 1 gespeist wird. An dem Armaturenbrett des Schleppers 1 befindet sich ebenfalls der Ein- und Ausschaltor 21 für den Elektromotor 19.
Bei Benutzung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist zunächst nach Entfernung des Deckels 22 des Spritzmittelbehälters 5 die entsprechende Flüssigkeit in diesen Behälter einzufüllen. Nunmehr ist gemäß der Breite der Reihenkultur die Seiten- und Höhenverstellung des Spritzgestänges 7 vorzunehmen. Nunmehr ist an der Zapfwelle des Schleppers 1 mit Hilfe des Gestänges 23 beispielsweise eine Fräse anzubringen. Mit Hilfe eines derart ausgerüsteten Schleppers ist es also möglich nach Betätigung des Ein- urd Ausschalters 21 sowi- Je~ Dreiwegehahnes 15 gleichzeitig eine Unterstockspritzung zur Unkrautvertilgung und eine Kultivierung des Bodens vorzunehmen, was einen erheblichen Zeitgewinn mit sich bringt.
-Schutzansprüche-
73Θ19341&5.73

Claims (5)

  1. Meine Akte: 5.1.1973
    145/72 G
    SC HUTZANSPRÜCHE
    . Vorrichtung zum Ausbringen von Unkrautspritzmittel in den Reihen im Wein- sowie Hopfenbau und ähnlichen Kulturen, die an einem Schlepper montiert ist, dadurch gekennzeichnet, daß an der Frontseite des Schleppers (1) ein Spritzgestänge (T) mit angeschlossenem Spritzmittelbehälter (5) angeordnet ist, und daß zwischen dem Spritzgestänge (T) und dem Spritzmittelbehälter (5) eine Impellerpumpe (6) eingebaut ist, die über eine gesonderte Energiequelle antreibbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Impellerpumpe (6) über einen von der Batterie (20) des Schleppers (1) gespeisten Elektromotor (19) antreibbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Außenseiten des Spritzgestänges (T) jeweils eine allseits bewegliche, in jeder Stellung feststellbare Düse (13), die von einem Abstreifer (12) umgeben ist, vorgesehen ist.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 -3, dadurch gekennzeichnet, daß das Spritzgestänge (T) höhen- und seitenverstellbar ist.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen (13) des Spritzgestänges (T) über einen Dreiwegehahn (15) einzeln oder gemeinsam betätigbar sind.
    730193AiO. 5.73
DE7301934U Vorrichtung zum Ausbringen von Unkrautspritzmittel Expired DE7301934U (de)

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DE7301934U true DE7301934U (de) 1973-05-10

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