DE730183C - An den Ausleger einer Druckmaschine heranfahrbare Vorrichtung zum Einschiessen von Schutzbogen zwischen die von der Druckmaschine kommenden bedruckten Bogen - Google Patents

An den Ausleger einer Druckmaschine heranfahrbare Vorrichtung zum Einschiessen von Schutzbogen zwischen die von der Druckmaschine kommenden bedruckten Bogen

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Publication number
DE730183C
DE730183C DEW103556D DEW0103556D DE730183C DE 730183 C DE730183 C DE 730183C DE W103556 D DEW103556 D DE W103556D DE W0103556 D DEW0103556 D DE W0103556D DE 730183 C DE730183 C DE 730183C
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DE
Germany
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conveyor
sheet
protective sheet
printing machine
protective
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Expired
Application number
DEW103556D
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English (en)
Inventor
Fritz Simon
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CARL WERNER FA
Original Assignee
CARL WERNER FA
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F13/00Common details of rotary presses or machines
    • B41F13/54Auxiliary folding, cutting, collecting or depositing of sheets or webs
    • B41F13/70Depositing
    • B41F13/705Interleaving slip sheets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Discharge By Other Means (AREA)

Description

  • An den Ausleger einer Druckmaschine heranfahrbare Vorrichtung zum Einschießen von Schutzbogen zwischen die von der Druckmaschine kommenden bedruckten Bogen Die Erfindung betrifft eine Einschießvorrichtung, die an den Ausleger einer Druckmaschine in Form eines Gestelles heränfahrbar ist und die zum Einschießen von Schutzbogen zwischen die bedruckten Bogen dient. Der jeweilige Schutzbogen kommt unter den mit der bedruckten Seite nach oben zeigenden Bogen, derart, daß am letzten Förderweg die beiden Bogen übereinanderliiegeil und gemeinsam abgelegt werden. Dazu werden getnäß der Erfindung drei endlose Förderer verwendet, von denen zwei übereinander in einem spitzen Winkel zueinander angeordnet sind und für das Zusammenführen eines bedruckten Bogens und eines Schutzbogens benutzt werden, während der sich an diese Förderer anschließende dritte Förderer die beiden übereinanderliegenden Bogen (Einschuß-und Druckbogen) zur Stapelstelle führt. , Bei Handbetrieb ist der die 'Schutzbogen zuführende Förderer mit Einstellmarken und Taktrollen versehen, die den Schutzbogen so unter den Druckbogen einführen, daß die Vorderkanten der beiden Bogen genau zusammentreffen. _ Die Erfindung schließt auch, ein, d'aß die Schutzbogen selbsttätig durch die bekannten Mittel eines Bogenanlegers angelegt werden.
  • Das Anheben des Tisches, der für die Entnahme der Schutzbogen dient und unter, dem Auslegergestell der Druckmaschine angeordnet ist, wird nach Entnahme von Bogen durch ein Schalten nach oben erfolgen müssen, da die Klinkenbewegung, die üblicherweise zum Senken des Auslegertisches dient, für diesen Zweck verwendet wird. Erfindungsgemäß wird die Klinkenbewegung durch geeignete mechanische und kinematische Mittel umgekehrt. Der Druckbogen wird bis zu der schräg gestellten Fördervorrichtung, die diesen zur Treffstelle mit dem Schutzbogen führt, mittels einer einfachen Fördervorrichtung gebracht, die erfindungsgemäß unter den Ausleger der Druckmaschine eingeschoben wird.
  • Der dritte Förderer kann aus bekannten Kettenförderern bestehen, die mit Greifern ausgestattet sind. Diese fassen den Druck-und Schutzbogen gemeinsam zusammen, nachdem diese an einer Vordermarke gemeinsam at.sgericht:et und mittels Vor,-reifer an die Kettengreifer übergeben wurden. Das Ablegen des Schutz- und Druckbogens auf den Ablegestapel erfolgt dann vollständig selbsttätig.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in den Fig. i und 2 der Zeichnung in zwei beispielsweisen Ausführungsförmen veranschaulicht.
  • -Nach Fig. i besteht die Einschießvorrichtung im wesentlichen aus einem fahrbaren Gestell z, auf dem drei zweckmäßig zueinander verstellbare Förderer 2, 3 und q. wie endlose Bänder angeordnet sind, die um die Förderwalzen 5, 6 bzw. 7, 8 und 8, g umlaufen. Diese Einschießvorrichtung wird an den Ausleger -der Druckmaschine o. dgl. herangefahren, und zwar so, daß der Förderer 2 die Verbindung mit dem Ausleger der Druckmaschine, der Förderer 3 die Verbindung mit dem unter dem Ausleger angeordneten Stapel der Einschießbogen und der Förderer 4 die Verbindung nach dem Ablegestapel herstellt. Da der Förderer 2 um die Achse der Walzen 8 und auch der Förderer .I um die Actse der Walzen 8 in der Höhe verschwenkt werden können, kann die Einschießvorrichtung bei Druckmaschinen o. dgl. mit beliebig hohem Auslegegestell benutzt werden, und es kann mit ihr auch auf beliebig hohe Stapel abgelegt werden. Zweckmäßig wird auch der Förderer 3 durch Anordnung beispielsweise eines Lang16ches 1o in dem Tragblech des Gestells i um die Achse der Walzen 8 verschwenkbar gemacht, so daß der Stoßwinkel zwischen den Förderern 2 und 3 geändert werden kann und auch die Schutzbogen von beliebiger Ausgangshölle des Schut7bogen stapels 15 abgenommen. werden können.
  • Beim Verwenden der neuen Vorrichtung werden an Stelle des üblichen Auslegetisches der Druckmaschine zweckmäßig endlose Bänder i i benutzt, die von der im Auslegergestell 12 belagerten Bänderwalze 13 und der im Gestell i der Einschießvorrichtung gelagerten Bänderwalze 5 geführt werden. Sämtliche Bändergruppen erhalten ihre Bewegung über Zwischenketten von der Auslegerkette 1I der Druckmaschine.
  • Der von dein Schutzbogenstape115 entnommene Bogeri wird bei Handbetrieb bis an die Märken 16 des Förderers 3 herangeführt und hier festgehalten, bis sich die Marken senken und den Schutzbogen den Weg freigeben. Gleichzeitig senken sich die Takt-; rollen 17 und drücken den Schutzbogen auf die Bänderwalze 7, so daß er auf den endlosen Bändern 3, d. zur Ablegestelle geführt wird. Der Zeitpunkt des Senkens der Vordermarken 16 und der Taktrollen 17 ist s0 bemessen, daß die Vorderkante des Schutzbogens zu gleicher Zeit mit der Vorderkante des von den Auslegergreifern 18 aus der Maschine über die endlosen Bänder i i und geführten Druckbogens an der Bänderförderwalze 8 zusammentrifft. Von hier aus werden dann die beiden Bogen, und zwar der Schutzbogen unter dem Druckbogen, zusamm:en von den ,endlosen Bändern 4. w eitergeführt und schließlich durch eine oder zwei weitere Hilfskräfte auf den Ablegestapel 1g abgelegt. Die den Schutzbogen an die Marken 16 heranschiebende Arbeitskraft sitzt auf einem am Auslegergestell 12 befestigten Sitz 20 unterhalb des Auslegers.
  • Das Einstellen des Förderers 4. entsprechend dem Anwachsen des Ablegestapels 19 kann z. B. durch eine am Gestell i angebrachte Handkurbel :2i und die Übersetzungsräder 22, 23 und 2d. geschehen, durch welche die Zahnstange 25, die an den die Bänderwalze g tragenden Rahmen 26 angelenkt ist, gehoben und gesenkt werden kann.
  • Der Schutzbogenstape115 liegt auf dem Auslegertisch 27, der an den Ketten 28 hängt. Im Gegensatz zum regelrechten Betrieb, bei dem die neue Einschießvorrichtung nicht verwendet wird, wird beim Verwenden der Einschießvorrichtung der Tisch 27 entsprechend dein Abnehmen der Höhe des Stapels IS gehoben. Diese Änderung der Be-,vegungsrichtun g .wird durch eine Umkehr der sonst die Stapelsenkung hervorrufenden Klinkenbewegung 29 erreicht. Zwecks leichterer Abnahme der Schutzbogen werden die obersten Bogen des Schutzbogenstapels 15 in an sich bekannter Weise durch Blasluft aus den Düsen 30 gelockert.
  • Anstatt die Schutzbogen von Hand aus auf die Bänderreihe 3 aufzulegen, kann die Bogenzuführung auch selbsttätig, beispielsweise durch Sauger 30" erfolgen, die d:e Bogen zwischen die Taktrollen 17 und die Bänder 3 führen; in diesem Falle werden die Vordermarken 16 überflüssig.
  • ach F'ig. :2 sind in dem Fahrgestell 31 zwei endlose Förderer, z. B. Förderbänder 32 und 33, angeordnet, die um die Walzen 34. und 35 bzw. 36 und 37 umlaufen. Der Förderer 33 arbeitet mit einem ebenfalls im Gestell 31 angebrachten endlosen Förderer 38 zusammen, der um die Walzen 37 und 39 umläuft und auf das der vom, Auslegergreifer 40 aus der Druckmaschine herangeführte Druckbogen abgelegt wird.
  • Von hier aus gelangt der Druckbogen über den Förderer 33 an,d'ie Vordermarken 4 r ; zu gleicher Zeit-trifft hier auch der dem Schutzbogenstapel42 selbsttätig, beispielsweise durch Kippsauger o. dgl.,entnommene und über den Förderer 32 geführte Schutzbogen ein.
  • Die Schutzbogen liegen bei dieser Ausführungsform der Vorrichtung auf dem Auslegertisch 42, der entsprechend der Abnahme der @ Stapelhöhe wie .bei der Anlage nach Fig. i gehoben wird. Die Steuerung des Stapeltisches 42 erfolgt durch einen Fühler 43, der durch das Fühlergestänge 44 des Auslegers der Druckmaschine über eine Zugstange 45 betätigt wird, die beim Verwenden der Einschießvorrichtung einzubauen ist.
  • Die an den Vordermarken 41 ausgerichteten übereinanderliegenden zwei Bogen werden durch Vorgreifer 46 erfaßt und an die an der Auslegerkette 47 angebrachten Greifer 50 übergeben, die die Druckbogen zusammen mit den unter ihnen liebenden Schutzbogen auf den Ablegestape149 ablegen, so daB sowohl das Einschießen als auch Ablegen der Bogen vollkommen selbsttätig erfolgt.
  • Der Antrieb der Einschießvorrichtung erfolgt beispielsweise von der -Druckmaschine aus über ein Kegelradgetriebe 5o.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. An den Ausleger einer Druckmaschine heranfahrbare Vorrichtung zum Einschießen von Schutzbogen zwischen die von der Druckmaschine kommenden bedruckten Bogen, bei der jeweils der Schutzbogen unter den mit der bedruckten Seite nach oben zeigenden Druckbogen geführt wird, worauf die beiden übereinanderliegenden Bogen gemeinsam ausgeführt und abgelegt werden, gekennzeichnet durch drei in einem Gestell angeordnete endlose Förderer (2, 3, 4 bzw. 32, 33, 47), von denen zwei (2, 3 bzw. 32, 33) übereinander und in einem spitzen Winkel zueinander angeordnet sind und für das Zusammenführen eines bedruckten Bogens und eines Schutzbogens benutzt werden, während der an die beiden Förderer (2, 3 bzw. 32, 33) sich anschließende dritte Förderer (4 bzw. 47) die beiden zusammengeführten übereinanderliegenden Bogen (Einschuß- und Druckbogen) zur Stapelstelle führt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der die Schutzbogen zuführende Förderer (3) beim Anlegen der Schutzbogen im Handbetrieb mit Einstellmarken (16) und Taktrollen (17) versehen ist, die in an sich bekannter Weise den angelegten Schutzbogen in solcher Übereinstimmung mit der Zuführung des Druckbogens freigeben bzw. auf den Schutzb@ogenförderer (3) aufdrücken, daß die beiden Bogen gleichzeitig mit ihren Vorderkanten zusammentreffen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Anlegen der Schutzbogen zwischen den Förderer (3) und die Taktrollen (17) "selbsttätig, beispielsweise durch an sich bekannte Sauger (30a), erfolgt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Tisch (27) für die Aufnahme des Schutzbogenstapels (15) unter dem Auslegergestell (12) der Druckmaschine angeordnet ist und in an sich bekannter Weise entsprechend der Abnahme der Höhe des Stapels durch Umkehrung der Bewegung der üblicherweise zum Senken des Auslegertisches benutzten Klinkensteuerung (29) angehoben wird. .
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckbogenförderer.(2 bzw. 33) mit einer unter den Ausleger der Druckmaschine schiebbaren Fördervorrichtung (I I bzw. 38) ausgerüstet ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der von der Treffstelle des Druckbogenförderers (33) und Schutzbogenförderers .(32) angeordnete .dritte Förderer (47) als Auslege rkettie ausgebildet ist, -deren Greifern ((48) :die zusammengetroffenen und an einer Vordermarke (41) ausgerichteten Druckbogen und Schutzbogen zusammen durch Vorgreifer (46) übergeben werden.
DEW103556D 1938-05-21 1938-05-21 An den Ausleger einer Druckmaschine heranfahrbare Vorrichtung zum Einschiessen von Schutzbogen zwischen die von der Druckmaschine kommenden bedruckten Bogen Expired DE730183C (de)

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