DE7300634U - Raumabdichtungsvorrichtung - Google Patents

Raumabdichtungsvorrichtung

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DE7300634U
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Description

BLUMBACH . WESER · BERGEN . KRAMER ZWIRNER · HIRSCH
PATENTANWÄLTE IN MÜNCHEN UND WIESRADEN
PüslodtGsso München: PalenlconsuM BMuncnenou kadockesiruiie ·ίο leieiun \^Cii) GiiüJ/SSiiSi 7·..:*:.-. Postadresse Wiesbaden: Palonlconsull 62 Wiesbaden Sonnenbergof Straße 43 lelttlcn (UftV/ij 662ίιϊ/ϊόϊ59ο
Volkinar Heuser
Miehlen
Hauptstraße 71 G 73 00 034.5
Raumabdichtungsvorrichtung
j Die Neuerung bezieht sich auf eine Raumabdichtungsvorrich-
tung, insbesondere Fenster, enthaltend einen .festen Rahmen,
einen bewegbaren Flügelrahmen und einen dazwischen angeordnete Dichtung.
Neben Fenster kommt auch eine Ausbildung der Raumabdichtungsvorrichtung als Tür oder Wandtrennelernent in Betracht. Bei diesen Raumabdichtungsvorrichtungen schafft die Alteruiig der Dichtung - meist aus Gummi - Probleme, Nachteilig bei bekannten Konstruktionen ist der Umstand, daß der Austausch der Dichtung schwierig oder gar unmöglich ist, \»όγ allem. ". dann, wenn die Dichtung bei einwirkender Hitze zusammengepresst wird und dann an der Gegenfläche haften bleibt.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Raumabdi'chtungsvorrichtung der ^eingangs angegebenen Art so auszugestalten, daß eine gute Abdichtung über längere Zeitdauer
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er v/artet werden kann, v,robei die Dichtung außerdem leicht austauschbar sein soll. Die gestellte Aufgabe wird dadurch gelöst, dai3 die Dichtung einen Einspannteil und eine Dichtlippe aufweist, und daß die Dichtung in dem an die Dichtlippe angrenzenden Bereich mit Stützflächen versehen ist, die zur Auflage auf einem verlängerten Arm des Rahmens dienen, wenn auf die Dichtung im Bezug zur Längsachse quer gerichtete Kräfte einwirken.
Ein Ausführungsbeispiel der Neuerung wird nachfolgend anhand der Zeichnung beschrieben. Dabei zeigt:
Fig. 1 eine skizzenmäßige Ansicht eines Fensters; Fig. 2 eine vergrößerte Einzelheit, nämlich den Querschnitt durch einen Rahmenschenkel und. einen Flügelschenkel;
Fig. 3 wiederum in vergrößertem Maßstab ein Querschnitt durch das eigentliche Dichtelement.
Die Fig. 1 und 2 zeigen ein Fenster mit einem festen Rahmen 10 bis 12 und einen bewegbaren Flügelrahmen 13 bis 16. Der feste Rahmen v/eist eine Innenwand 10 und eine Außenwand 11 sowie Verbindungswände 12 und 12a auf. In Richtung auf das Mauerwerk sind Verankerungsteile 10a, 10b, 11a, 11b vorgesehen. An der Verbindunsswand 12a sitzen nach innen in die
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Fensteröffnung gerichtete und nit Abstand voneinander angeordnete Halterippen 6 und 7 für eine Dichtung 1, deren Querschnitt, jedoch um 180° gedreht, aus Fig. 3 ersichtlich ist. Infolge eines verlängerten/Anschlages 6b ist die Rippe 6 länger als die Rippe 7. An den Rippen 6, 7 sitzen VorSprünge 6a, 7a zum Festhalten der zwischengeklemmten Dichtung 1. Der Anschlag 6b ist für die an der Dichtung 1 ausgebildeten Stützflächen 4 und 8 vorgesehen.
Der Flügelrahmen 13 bis 16 v/eist eine Innenwand 13, eine Außenwand 14, eine innere Verbindungswand 15, eine äußere Verbindungswand 15a und eine mittlere Anschlagswand 16 mit Rippenfortsatz I6a auf. Die Außenwand 14 ist mit einem einwärts Zurückgesetzen Uberlappungsanschlag 14a versehen, der teilweise von einer Abdeckrippe 11c des festen Rahmens überdeckt wird. In der Außenwand 14 sind im einzelnen nicht dargestellte schwalbenschwanzförmige Einfräsungen 17, 17a zum Einschieben einer elastischen Abdichtung 19a für eine Glasscheibe 2? vorgesehen. Zum Einspannen der Scheibe 27 dient eine Einspannleiste aus Quer- und Längswänden ?.O bis 22 sowie hakenförmigen Rippen 23, 24. Die Rippen 23, 24 greifen in entsprechende Vertiefungen von Rippen 25, 26 ein. Die Einspannleiste weist ebenfalls schwalbenschwanzförmige Einfräsungen 18, 18a zur Aufnahme einer elastischen Abdichtung 19 für die Glasscheibe 27 auf.
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Um einen dichten Abschluß zwischen festem Rahmen 10 bis 12 und Flügelrahmen 13 bis 16 sicherzustellen, ist die Dichtung 1 angepasst ausgebildet. Sie besitzt ein auf die Wand 12a gerichtetes Einspannteil 1a, das in den Zwischenraum der Rippen 6 und 7 hineinpasst und auf jeder Seite mit gegenüberliegenden Einschnitten 1c und 1d versehen ist, in welche die Vorsprünge 6a, 7a eingreifen. Zu dem Rippenfortsatz 16a der Anschlagswand 16 hin weist die Dichtung eine Dichtlippe 1b auf. Zwischen dem Einspannteil 1a und der Dichtlippe 1b ist ein sich verjüngendes Mittelstück mit hohlkehlenartigen Flächen 3, 3a vorgesehen, das in ein verbreitertes Schulterteil 3b mit den Anschlagsflächen 4, 8 übergeht. Die Dichtlippe 1b weist einen sich allmählich verändernden Querschnitt auf und ist im wesentlichen symmetrisch zur Mittelachse ausgebildet.
Wie aus Fig. 2 zu erkennen ist, drückt bei geschlossenem Fenster die Anschlagswand 16 mit ihrem Rippenfortsatz i6a auf die Dichtlippe 1b, so daß sich die Dichtung 1 biegt, bis die Anschlagsflächen 4, 8 auf dem verlängerten Anschlag 6b der Rippe 6 auflie@3n. Es können sowohl horizontale wie vertikale Kräfte übertragen werden.
Die neue elastische Dichtung 1 gewährleistet eine gute und sichere Abdichtung, hat eine lange Lebensdauer und
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zeigt keine Ermüdung. Die Abdichtfläche zwischen Dichtlippe 1b und Rippenfortsatz 16a ist relativ schmal und die Dichtlippe 1b kann gegenüber dem Schließdruck ausweichen, wobei sich eine angepasste Durchbiegurg und eine Abstützung im Mittelstück ergibt.
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Claims (1)

  1. BLUMBACH · WESER · BERGEN · KRAMER ZWIRNER - HIRSCH
    PATENTANWÄLTE IN MÜNCHEN UND WIESBADEN
    Postadresse München: Patentconsull 8 München 60 Radedcestraöe 43 Telefon (0£9) 883603/883604 Telex 05 212313 Postadresse Wiesbaden: Patentconsult 62 Wiesbaden Sonnenberger Straße 43 Telefon (06121) 562943/561993 Tulex 04-186237
    Schutzansprüche
    1. Rauinabdichtungsvorrichtung, insbesondere Fenster, enthaltend einen festen Rahmen, einen bewegbaren Flügelrahmen und eine dazwischen angeordnete Dichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung (1) einen Einspannteil (1a) und eine Dichtlippe (1\>) aufweist, und daß die Dichtung (1) in dem an die Dichtlippe (1b) angrenzenden Bereich mit Stützflächen (4, 8) versehen ist, die zur Auflage auf einen verlängerten Anschlag (6b) des Rahmens dienen, wenn auf die Dichtung in Bezug zur Längsachse (5) quer gerichtete Kräfte einwirken.
    2. Rahmenabdichtungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einspsnnteil (1a) sich gegenüberstehende Einschnitte (1c, 1d) aufweist, die von Rippen (6, 7) des festen Rahmens (10, 11) eingespannt sind.
    3. Raumabdichtungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung (1) im MittelstUck zwischen der Dichtlippe (1b) und dem Einspannteil (1a) sich auf beiden Seiten des Querschnittpro.fils hohlkehlenartig (3, ?a) verjüngt.
    4. Raumabdichtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtlippe (1b), ausgehend von einer Schulter (3b) und der Stützflache (4), sich allmählich verjüngt und eine Länge aufweist, die etwa einem Drittel der Gesamtlänge der Dichtung (1) entspricht.
    5. Raumabdichtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
    dadurch gekennzeichnet, daß an dem festen Rahmen (10 bis 12) hinter einer Abdeckrippe (11c) eine Einspanneinrichtung aus Rippen (6, 7) für die Dichtung (1) angeordnet ist, welche einen Zwischenraum mit Einschnürungsstelle (zwischen 6a, 7a) bestimmen.
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    6. Raumabdichtungsvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der verlängerte Anschlag (6b) an der einen Rippe (6) der Einspanneinrichtung angebracht ist«
    7. Raumabdichtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6 ,
    dadurch gekennzeichnet, daß der Flügelrahmen (13 bis 16) eine Anschlagswand (16) mit Rippenfortsatz (i6b) zur Zusammenarbeit mit der Dichtlippe (Ib) aufweist.
    8. Raumabdichtungsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Flügelrahmen (13 bis 16) einen Überlappungsanschlag (1Aa) aufweist, der mit einem Überlappungsanschlag (11c) des festen Rahmens (10 bis 12) zusammenwirkt und bezüglich des abzudichtenden Raumes v.reit ;-r außen angeordnet ist.
    9. Raurnabdichtungsvorrichtung nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Flügelrahmen (13 bis 16) auf der Innenseite seiner Außenwand (14) einen für die Aufnahme einer elastischen Scheibendichtung (19a) vorgesehenen Schwalbenschwanz-Eins chub (17; 17a) trägt.
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    10. RsumabclicVit.ur.ff'svorric-htung nach den Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Flügelrahmen (13 bis 16) eine Verbindungwand (15) mit Halterippen (25, 26) aufweist, die zur Aufnahme eines Scheibenhalteteils (18, 20 bis 24) dienen.
    11. Raumabdichtungsvorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Scheibenhalteteil (18, 20 bis 24) Wände (21, 22) mit hak ;enartigen Portsätzen (23, 24) für Rastzweükc aufweist.
    12. Raumabdichtungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 10 und 11,
    dadurch gekennzeichnet, daß das Scheibenhalteteil (18, 20 bis 24) an seinem inneren Ende einen Schwalbenschwanz-Einschub (18, 18a) zur Aufnahme einer inneren Scheibendichtung (19) trägt,
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DE7300634U 1973-01-09 Raumabdichtungsvorrichtung Expired DE7300634U (de)

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