DE72963C - Transportables Wasserringelspiel mit zerlegbarem ringförmigen Wasserkanal und einer die Belastung eines Kahnes tbeilweise auf die anderen Kähne vertheilenden Fahrzeugkuppelung - Google Patents
Transportables Wasserringelspiel mit zerlegbarem ringförmigen Wasserkanal und einer die Belastung eines Kahnes tbeilweise auf die anderen Kähne vertheilenden FahrzeugkuppelungInfo
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- DE72963C DE72963C DENDAT72963D DE72963DA DE72963C DE 72963 C DE72963 C DE 72963C DE NDAT72963 D DENDAT72963 D DE NDAT72963D DE 72963D A DE72963D A DE 72963DA DE 72963 C DE72963 C DE 72963C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63G—MERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
- A63G3/00—Water roundabouts, e.g. freely floating
- A63G3/02—Water roundabouts, e.g. freely floating with floating seats
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei diesem Ringelspiel werden die die Personen aufnehmenden Kähne im Wasser
schwimmend getragen und während ihrer Bewegung in einem endlosen Kanal wird ihnen
durch künstlich erzeugte Wellen eine schaukelnde Bewegung gegeben, die der Schaukelbewegung
des auf den Wellen im offenen Strom sich bewegenden Kahnes thunlichst vollkommen entspricht.
Auf beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι ein Querschnitt durch das Ringelspiel, Fig. 2 ein Grundrifs desselben;
Fig. 3 eine Einzelansicht des Treibwerkes und der Aufhängung der Kähne;
Fig. 4 eine Seitenansicht mehrerer hinter einander folgender Kähne.
. Das Ringelspiel besteht aus einer einen endlosen ringförmigen Kanal \ bildenden Doppelzarge A B, die durch einen starken Boden c wasserdicht mit einander verbunden und in einander gefügt sind. An der Innenwand des Kanals entlang befindet sich ein von Rollen E und jF" getragener und geführter Zahnkranz D. Dieser Zahnkranz kann als Stirnradkranz, Kegelradkranz oder als Schneckenrad kranz ausgeführt sein, je nach der Art des Antriebes. Im dargestellten Beispiel ist er als Stirnradkranz ausgeführt, indem der Antrieb direct von einem in der Mitte stehenden Motor G aus durch ein Getriebe H bewirkt wird, welches auf der mit der Schwungradachse y in Verbindung stehenden Vorgelegeachse J sitzt. , Motor und Vorgelege sind auf einem dem Zwecke entsprechend gebauten Wagen χ montirt, so dafs deren Aufstellung jederzeit und an jedem Ort rasch bewirkt werden kann, ohne einer Fundamentirung zu bedürfen. Das ganze Triebwerk wird durch eine Plattform K gedeckt. Auf dem Zahnkranz stehen gebogene Tragsäulen oder Tragarme W, welche mit ihren nach abwärts gebogenen freien Enden über den Kanal reichen und zur Anhängung der Kähne V bestimmt sind. Diese sind zu dem Zwecke an einem Ende mit doppelten Oesenstangen L versehen und am anderen Ende in der Höhe mitten zwischen den beiden Oesenstangen L je mit einer ähnlich geformten Stange M. Mittelst dieser Oesenstangen werden die Kähne an die durch die Oesen in L und M frei hindurchgehenden Enden der Säulenarme W eingehängt, so zwar, dafs sie reichlich freies Spiel für Auf- und Abwärtsbewegung haben und auch seitlich sich etwas bewegen können. Die Anordnung der Oesenstangen L und M ist in der angeführten Weise getroffen, damit im Fall einer Ueberbelastung eines Kahnes die Last auf die benachbarten Kähne mit übertragen wird. Der Kanal Z ist mit Wasser gefüllt, so dafs die Kähne schwimmend getragen werden, während die Arme W nur zur Fortbewegung dienen. Um dem Wasser und den Kähnen wellenförmige Bewegung zu ertheilen, sind in dem Kanal hierzu geeignete Vorrichtungen angebracht, z. B. quer eingesetzte Flügel oder Hindernisse N, über welche das Wasser steigen mufs, oder welche eine Hebung desselben verursachen, oder es
. Das Ringelspiel besteht aus einer einen endlosen ringförmigen Kanal \ bildenden Doppelzarge A B, die durch einen starken Boden c wasserdicht mit einander verbunden und in einander gefügt sind. An der Innenwand des Kanals entlang befindet sich ein von Rollen E und jF" getragener und geführter Zahnkranz D. Dieser Zahnkranz kann als Stirnradkranz, Kegelradkranz oder als Schneckenrad kranz ausgeführt sein, je nach der Art des Antriebes. Im dargestellten Beispiel ist er als Stirnradkranz ausgeführt, indem der Antrieb direct von einem in der Mitte stehenden Motor G aus durch ein Getriebe H bewirkt wird, welches auf der mit der Schwungradachse y in Verbindung stehenden Vorgelegeachse J sitzt. , Motor und Vorgelege sind auf einem dem Zwecke entsprechend gebauten Wagen χ montirt, so dafs deren Aufstellung jederzeit und an jedem Ort rasch bewirkt werden kann, ohne einer Fundamentirung zu bedürfen. Das ganze Triebwerk wird durch eine Plattform K gedeckt. Auf dem Zahnkranz stehen gebogene Tragsäulen oder Tragarme W, welche mit ihren nach abwärts gebogenen freien Enden über den Kanal reichen und zur Anhängung der Kähne V bestimmt sind. Diese sind zu dem Zwecke an einem Ende mit doppelten Oesenstangen L versehen und am anderen Ende in der Höhe mitten zwischen den beiden Oesenstangen L je mit einer ähnlich geformten Stange M. Mittelst dieser Oesenstangen werden die Kähne an die durch die Oesen in L und M frei hindurchgehenden Enden der Säulenarme W eingehängt, so zwar, dafs sie reichlich freies Spiel für Auf- und Abwärtsbewegung haben und auch seitlich sich etwas bewegen können. Die Anordnung der Oesenstangen L und M ist in der angeführten Weise getroffen, damit im Fall einer Ueberbelastung eines Kahnes die Last auf die benachbarten Kähne mit übertragen wird. Der Kanal Z ist mit Wasser gefüllt, so dafs die Kähne schwimmend getragen werden, während die Arme W nur zur Fortbewegung dienen. Um dem Wasser und den Kähnen wellenförmige Bewegung zu ertheilen, sind in dem Kanal hierzu geeignete Vorrichtungen angebracht, z. B. quer eingesetzte Flügel oder Hindernisse N, über welche das Wasser steigen mufs, oder welche eine Hebung desselben verursachen, oder es
kann dies auch durch zeitweise in das Wasser einstofsende Organe verursacht werden (wie ζ. Β
durch Kolben und dergl.)
Durch Treppen O sind die «Ufer» des Kanals und die Kähne von aufsen zugänglich. Das
Ganze ist durch ein auf einer Säule P ruhendes Schirmdach gedeckt. An geeigneter Stelle ist
am Boden des Kanals eine Wasserablafsvorrichtung angebracht zum Entleeren desselben.
Für kleine Verhältnisse kann der Betrieb von Hand oder auch durch einen Gasmotor erfolgen.
In Orten, wo ein continuirlicher Wasserzuflufs vorhanden ist, kann die Einrichtung auch so
getroffen werden, dafs das Wasser beständig zu- und abfliefst, in welchem Falle das Wasser
theilweise mit zum Antrieb dienen kann, indem die Zuströmung in der Richtung des Gondellaufs
bewerkstelligt wird, und der Abfiufs nahe dieser Stelle aber so, dafs eine gewisse Trennung
von Ab- und Zuflufs stattfindet.
Claims (1)
- Patent-Anspruch: :Ein transportables Wasserringelspiel mit zerlegbarem ringförmigen Wasserkanal, in welchem behufs Wellenerzeugung Hindernisse (NJ angebracht sind, und einer die Belastung eines Kahnes theilweise auf die anderen Kähne vertheilenden Fahrzeugkuppelung, bestehend aus Oesen (L MJ, von denen zwei (L) an dem einen Ende, eine (MJ an dem anderen Ende eines jeden Kahnes angebracht und welche derart über .Mitnehmerarme (W) geschoben sind, dafs die Kähne sich vertical auf und ab bewegen können und die einzelne Oese (M) zwischen den beiden Oesen (LJ liegt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE72963C true DE72963C (de) |
Family
ID=346144
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT72963D Expired - Lifetime DE72963C (de) | Transportables Wasserringelspiel mit zerlegbarem ringförmigen Wasserkanal und einer die Belastung eines Kahnes tbeilweise auf die anderen Kähne vertheilenden Fahrzeugkuppelung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE72963C (de) |
-
0
- DE DENDAT72963D patent/DE72963C/de not_active Expired - Lifetime
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