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Vorrichtung zum Anwärmen von Lötlampen In dem Patent 71850i ist eine
Vorrichtung zum Vorwärmen von Lötlampen beschrieben, deren eines Ende auf die Düse
der Lötlampe aufgesetzt wird, während das andere. mit Durchlöcherungen und einem
Docht versehene Ende das Mischgehäuse umfaßt.
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Es hat sich nun herausgestellt, daß bei dieser Vorrichtung ein dichter
Abschluß an dem auf die Düse aufgesetzten Ende nur schwer zu erzielen ist. Infolgedessen
nimmt der Vorwärmapparat bei Betätigung der Pumpe den Brennstoff aus der Lampe nur
langsam auf, und es bilden sich Tropfen, die in die Pfanne der Lötlampe fallen und
beim Anzünden eine starke Verrußung veru-rsachen;. während das Vorwärmen selbst
dadurch verzögert wird.
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Diese übelstände werden durch ,die vorliegende Erfindung beseitigt,
die darin bes s teht, daß an der Gabel ein an diese anges s chlossenes, mit einer
Mulde un_1 darin angebrachten Lochungen versehenes Rohr an einer Stelle .angebracht
ist, die unterhalb der Tropfstelle am düsenseitigen Breniprohrende -zu. lieg;n kommt.
Auf diese Weise ist'es möglich, den Vorwärmapparat sofort nach dem Offnen der Lampe.
anzuzünden und die Lötlampe in einer bisher unerreicht kurzen Zeit auf die erforderliche
Temperatur zu bringen.
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Diese Erfindung ermöglicht weiterhin-die @'er«-enduiig dieser Vori`-ärmapparate
für Lötlampen ohne Druckpumpe. Zu diesem Zweck wird oberhalb der mit Löchern versehenen
Mulde oder Rinne, die hier vorteil-.hafx-.@i_..dem die Vorwärmgabel bildenden Rohr
vorgesehen ist, eine mit einem nach oben abgewinkelten E.infüllrohr verbundene Gabel
angeordnet, aus deren f )ffnungen :der in das Rohr eingefüllte Brennstoff in die
Mulde tropft und von hier aus wieder dem
Docht in der Hauptgabel
zugeleitet wird. Wird nun der vom Docht der Hauptgabel aufgesaugte Brennstoff entzündet,
so entsteht in dem Brennstoffbehälter der Lampe sehr bald ein gewisser >r berdruck,
so d,aß bei dein dann erfolgenden Öffnen der Lampe weiterer' Brennstoff aus der
Düse in den Vorwärm.er gespritzt wird, der das weitere Vorwärmen bis zur genügenden
Erhitzung des Mischgehäuses bewirkt. Um eine noch stärkere und schnellere Flammenwirkung
an der Gabel des Einfüllrohres zu erzielen, schließt man nach .dem Einfüllen des
Brennstoffe das obere Ende des Einfüllrohres mit dem Daumen ab. Dadurch dringen
die im Einfüllrohr bereits entstandenen Gase unter Druck aus denTropfdüsen heraus,
und es entwickelt sich sofort eine langgezogene blaue Flamme. Auf diese Weise kann
auch eine Lötlampe ohne Pumpe in denkbar kurzer Zeit auf die erforderliche Temperatur
gebracht werden.
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In- den Zeichnungen ist je ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Es zeigt Abb. i eine Lötlampe finit Pumpe und dein Erfindungsgagenstand im Längsschnitt,
Abb.2 die den Vergaserkopf umfassende Gabel des Vorwärmers, Abb. 3 eine mit dem
Erfindungsgegelistand ausgerüstete Lätlampe ohne Pumpe, teilweise im Längsschnitt,
Abb. d. einen senkrechten Längsschnitt durch die beiden den Vergaserkopf umfassenden
Gabeln, Abb. 5 die beiden Gabeln von oben gesellen. Nach der Erfindung ist unterhalb
der Tropfstelle p das finit einer Mulde q sowie mit Durchlöcherungen r versehene
Rohr s angeordnet, dessen beide Enden in die Gabel g münden, so daß die von der
Mulde q aufgefangenen Tropfen in die Gabel g gelangen und voll dem darin befindlichen
Docht aufgesaugt werden. Es kann mithin schon kurze Zeit na:h dem Üffnen .des Ventils
angezündet werden, und die Erwärmung des Vergaserkopfes erfolgt auf diese Weise
denkbar schnell.
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Bei einer Lötlampe ohne Pumpe (Abh. 3) verwendet man vorteilhaft eine
Vorwä.rmvorrichtung, bei welcher die Mulde q finit den Durchlöcherungen rin :der
Gabel g angebracht und darüber eine kleinere Gabel t angeordnet ist, die mit einem
Rohr fit in Verbindung steht, dessen nach oben abgebogenes Ende v zuiii Einfüll.:n
des Brennstoffes dient. In der Gabel t sind einige Tropfdüsen zu angebracht, :durch
die der Brennstoff in die :dulde d abtropft und vag hier durch die in der Mulde
q vorgesehenen Löcher r zu dem in der Gabel g vorgesehenen Docht gelangt. Entzündet
ina:i den vom Docht aufgesaugten Brennstoff, sa treten ans den Düsen h die Amwärinflaninien
heraus, die nach kurzer Zeit durch den aus der Düse a austretenden und vom
Rohr b z--igeführten Brennstoff gespeist wer(len, bis der Vergaserkopf -die
erforderliche Temperatur erreicht hat.
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Die Gabel t wird zweckmäßig in einem geringen Abstand von der Gabel
g angeordnet, so daß zwischen den beiden Gabeln ein Luftspalt bestehen bleibt, wodurch
die Verbrennung beschleunigt wird.
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Um gleich zn Beginn einen @röl@eren Heizeffekt zu erzielen, kann man
nach dein 17,#ntzünden des Brennstoffes (las obere Ende des Einfüllrohres ir finit
(lein Daumen versclilie-Pen. Dadurch werden die sich im Rohr rr entwickelnden Gase
unter Druck aus den 7`ropfdfise:i ,t, herausgedrückt, wodurch eine langgezogene
Flamme mit großer Heizwirkung entsteht.