DE72891C - Gasfeuerungsanlage - Google Patents
GasfeuerungsanlageInfo
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- DE72891C DE72891C DENDAT72891D DE72891DA DE72891C DE 72891 C DE72891 C DE 72891C DE NDAT72891 D DENDAT72891 D DE NDAT72891D DE 72891D A DE72891D A DE 72891DA DE 72891 C DE72891 C DE 72891C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D99/00—Subject matter not provided for in other groups of this subclass
- F23D99/002—Burners specially adapted for specific applications
- F23D99/004—Burners specially adapted for specific applications for use in particular heating operations
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D2206/00—Burners for specific applications
- F23D2206/0021—Gas burners for use in furnaces of the reverberatory, muffle or crucible type
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Waste-Gas Treatment And Other Accessory Devices For Furnaces (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
Gasfeuerungsanlage.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 14, Juni 1892 ab.
Bei weiterer Entwickelung der neuen Siemens-Oefen mit Regenerirung der Abhitze
und der Abgase, also mit chemischer Regenerirung, hat sich ein Uebelstand insofern
herausgestellt, als die metallenen Theile der Dampfstrahlgebläse, für die Speisung der Gaserzeuger
mit Ofenabgasen oder heifser Luft (aus den Regeneratoren) einer verhältnifsmäfsig
schnellen Abnutzung unterworfen waren, vornehmlich bei solchen Oefen genannter Art,
welche mit höheren Temperaturen — z. B. mit Stahlschmelzhitze — arbeiten. Auch in
solchen neuen Si em ens-Oefen mit chemischer
Regenerirung der heifsen Abgase, welche metallangreifenden Staub in den Abgasen führen
— z. B. Glasschmelzöfen — macht sich eine schnellere Abnutzung der Dampfdüsen unangenehm
bemerkbar. Dieser Uebelstand hat zur Anordnung eines Gebläses für diese Oefen geführt, bei welchem die Dampfdüse aufserhalb
des Stromes der anzusaugenden Gase liegt, wä'hrend bei der älteren Anordnung die Dampfdüse
ausnahmslos mitten im Strom der anzusaugenden heifsen Gase gelagert war. Die
neue Anordnung des Dampfgebläses gewährt aufser wirksamem Schutz für die Metallteile
den bedeutungsvollen Vortheil, dafs die Dampfdüse gegenüber der aus feuerfestem Material
hergestellten Fangdüse genau eingestellt und in diejenige Lage gebracht werden kann, bei
welcher die gröfstmögliche Menge Gase bei geringstem Dampfverbrauch angesaugt und den
Gaserzeugern zugeführt wird. Der hohe praktische Werth des neuen Dampfgebläses wird
am besten durch die Thatsache bewiesen, dafs bei Herdstahlschmelzöfen (Siemens-Martin-Procefs)
mit Regenerirung der Abhitze und der Abgase erst mit dem neuen Dampfstrahlgebläse
ein vollkommen zuverlässiger Betrieb hat erreicht werden können.
Die Zeichnung stellt in den Fig. 1 und 2 die ältere Anordnung des Dampfgebläses dar. Aus
derselben ist ohne Weiteres zu erkennen, dafs die Dampfdüse A im Strom der anzusaugenden
heifsen Gase liegt und ihre Dampfrichtung in die' Fangdüse E in der Ankunftsrichtung dieser
Gase ausbläst. Eine Einstellung der Dampfdüse gegenüber der Fangdüse während des
Betriebes ist nur in erheblich beschränktem Mafse möglich. Auch wird der Wirkungsgrad
des Gebläses vom Dampfrohr selbst ungünstig beeinfmfst durch die von letzterem bewirkte
Querschnittsverengung, zu welcher auch noch das unentbehrliche Lager L beiträgt.
Fig. 3 zeigt die neue Anordnung. Die Dampfdüse A liegt im seitlichen Mauerwerk wirksam
geschützt gegen die unmittelbare Einwirkung anzusaugender heifser metallzerstörender Gase.
Die Dampfstrahlen aus dieser Düse werden unter einem spitzen Winkel zur Ankunftsrichtung der anzusaugenden Gase aus einem
oder mehreren Löchern am Kopfende der Düse, deren Anzahl. und Abmessungen von der
Leistung des Ofens abhängen, in die aus feuerfestem Material hergestellt Fangdüse E eingeblasen.
Die Lage der Dampfdüse A gegen-
(2. Auflage, ausgegeben am 16. April igoi.J
über der Fangdüse E ermöglicht eine genaue Einstellung der ersteren gegenüber letzterer
zur Sicherung des höchsten Wirkungsgrades des Gebläses. Der volle Querschnitt der Fangdüse
steht für das zu befördernde Gasgemisch zur Verfugung und wird nicht mehr durch das
Dampfrohr und sein Lager verengt. Fig. 4 zeigt eine andere Ausführungsform, bei welcher
die Dampfstrahlen aus der Dampfdüse-A unter einem rechten Winkel zur Ankunftsrichtung
der anzusaugenden heifsen Gase in die Fangdüse E eingeblasen werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Gasfeuerungsanlage mit chemischer Regenerirung der heifsen Abgase, bei welcher eine längere Dauer des erforderlichen Dampfstrahlgebläses und eine genauere Einstellung desselben dadurch erreicht sind, dafs die metallene Dampfdüse (A) nicht wie bisher im Strom der anzusaugenden Gase liegt, sondern im seitlichen Mauerwerk verborgen ist und ihren Dampfstrahl unter einem Winkel zur Ankunftsrichtung der heifsen Gase in die aus feuerfestem Material hergestellte Fangdüse (E) einbläst.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE72891C true DE72891C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=346077
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT72891D Expired DE72891C (de) | Gasfeuerungsanlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE72891C (de) |
-
0
- DE DENDAT72891D patent/DE72891C/de not_active Expired
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