DE72837C - Schaukelrost - Google Patents

Schaukelrost

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DE72837C
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DE
Germany
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grate
bars
plate
rocking
fixed
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT72837D
Other languages
English (en)
Original Assignee
TH. E. CADDY in Daybrook, Grfsch. Nottingham, England
Publication of DE72837C publication Critical patent/DE72837C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H9/00Revolving-grates; Rocking or shaking grates
    • F23H9/08Revolving-grates; Rocking or shaking grates the bars being rocked about their longitudinal axes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegender Schaukelrost für gewerbliche und hauswirthschaftliche Feuerungen kennzeichnet sich dadurch, dafs mit fest gelagerten Roststäben bewegliche Stäbe abwechseln, welchen durch einen Hebelmechanismus unter Vermittelung ihrer Lagerplatte Bewegung mitgetheilt werden kann, zum Zweck, die Asche zu entfernen und die Schlacke zu lockern, ohne dafs der Verbrennungsprocefs gestört wird. Bei dem neuen Schaukelrost sollen vorzugsweise hohle Roststäbe Verwendung finden.
Fig. ι und 2 stellen den Schaukelrost in seiner Anwendung bei einem Dampfkessel mit Innenfeuerung dar, und zwar ist Fig. 1 ein senkrechter Längsschnitt, Fig. 2 ein Querschnitt durch das Flammrohr.
Fig. 3 zeigt den Querschnitt eines hohlen Roststabes.
In Fig. 4 ist ein senkrechter Längsschnitt und in Fig. 5 ein Grundrifs des vorderen Theiles des Schaukelrostes mit dem Bewegungsmechanismus gezeichnet.
Die festen Roststäbe α werden von nach unten abgekröpften Ansätzen b1 der festen Lagerplatte b, die beweglichen Roststäbe al von Ansätzen c1 der beweglichen Lagerplatte c getragen. Die Ansätze bl und c1 bilden Kämme, welche mit ihren Zinken in einander greifen. Es wechselt somit immer ein Ansatz b1 mit einem Ansatz c\ mithin ein fester mit einem beweglichen Stab ab. Durch die von a1 ausgehenden, in c1 eindringenden Zapfen j oder eine ähnliche Anordnung wird der Zusammenhang der beweglichen Stäbe mit ihrer Lagerplatte c hergestellt.
Die Platte c ist an b mittelst der Lenkstangen d aufgehängt, indem diese Lenkstangen oben und unten cylindrische Querstege dl tragen und mit letzteren in entsprechenden Lagern ruhen. Die Lenkstangen gehen durch Aussparungen d'2 der Platte b hindurch, welche mit Kappen e zur Verhütung des Eindringens von Staub abgedeckt sind. Am unteren Ende d3. sind die Lenkstangen durch eine Querstange f zu einem starren System verbunden. Durch Zapfen k, Fig. 5, welche fest auf c sitzen, stützt sich die bewegliche gegen die feste Platte. Unterstützt man nun die hinteren Enden der beweglichen Stäbe derart, dafs sie sich auf ihrer Unterlage verschieben können, so kann man mit Hülfe der Platte c dem Stabsystem eine in der Längsrichtung desselben hin- und hergehende, zugleich um ein Geringes nach oben und unten schwankende Bewegung ertheilen.
Zu diesem Behuf greift an Knaggen h1 der Platte c ein Schubstangenpaar h und an dieses der gekröpfte Hebel g2 an, welch letzterer bei gl an b drehbar ist. Der Hebel g-2 kann so lang gemacht werden, dafs mittelst desselben die Stäbe mit Leichtigkeit bewegt werden können; zweckmäfsiger ist, denselben kurz zu halten und ihn zum Gebrauch durch ein abnehmbares Stück i, Fig. i, zu verlängern.
Um die Platte c mit dem Stabsystem α1 λ1 in der Ruhelage feststellen zu können, ist an

Claims (1)

  1. ersterer bei ο1, Fig. 5, ein Haken ο drehbar angebracht, welcher sich vor den Stift ρ an der festen Platte b legt.
    Sollen die Stäbe a1 beim Hin- und Hergehen zugleich eine stärkere Auf- bezw. Abwärtsbewegung erfahren, so kann man sich hierzu folgender Anordnung bedienen. Auf. c sind Schrägflächen ll angebracht, auf welchen sich eine Walze I abwälzt. Dieselbe, welche mit Zapfen in einer Führung m läuft, stützt sich oben gegen b; es mufs sich daher das rechte Ende von c um so tiefer senken, als sich / dem höchsten Punkt der Schrägfläche nähert. Durch eine Verzahnung η kann das richtige Abwälzen gesichert werden.
    Es sollen bei dem neuen Schaukelrost vorzugsweise Roststäbe angewendet werden, welche durch innere Luftkanäle gekühlt werden, da die 'beweglichen wie die festen Stäbe infolge der Bewegung dem zerstörenden Einflufs des Feuers mehr ausgesetzt sind als die stets ruhenden, nie aus der Fläche heraustretenden Stäbe eines gewöhnlichen Rostes. Im Interesse der Entfernung der Asche beim Schaukeln und einer günstigen Luftzuleitung durch die sich gegen die Rostfläche immer mehr verengenden Spalten wird ein nach unten sich verjüngender Hohlstab angewendet, wie er in Fig. 3 im Querschnitt dargestellt ist. Dieser Roststab ist über ein zu einem flachen Keil zusammengedrücktes Rohr as gegossen, das. sich nach λ4 zu verjüngt. Der gleiche Erfolg kann durch einen entsprechend gestalteten Kern erreicht werden.
    Pa τ ε ν τ - A ν s ρ R ü c η ε :
    Ein Schaukelrost, bei welchem feste, auf unten abgekröpften Ansätzen (b1) der Lagerplatten (b) ruhende Roststäbe (a) mit beweglichen Roststäben (ax) abwechseln, welche an einer von Lenkstangen (d) getragenen Platte (c) derart gelagert sind, dafs denselben vermittelst des um einen in der Platte (b) liegenden Drehpunkt (gl) schwingbaren Hebels (g2), der durch Hebel (h) mit dem Knaggen (hl) der Platte (c) verbunden ist, eine wesentlich in der Längsrichtung der Stäbe hin- und hergehende Bewegung mitgetheilt werden kann.
    Bei dem zu 1. bezeichneten Schaukelrost die Anordnung einer Walze (I), welche sich zwischen den Platten b und c auf einer Schrägfläche (I1)' abwälzt, um die Platte c beim Vorgang in eine schräge Lage einzu-' stellen und dadurch ein Heben und Senken der Stäbe (a1) bei der Hin- und Herbewegung zu veranlassen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT72837D Schaukelrost Expired - Lifetime DE72837C (de)

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