DE728374C - Antriebsvorrichtung fuer elektrische Abbrennschweissmaschinen mit einem Gleichstrommotor fuer den Antrieb des Schweissschlittens - Google Patents

Antriebsvorrichtung fuer elektrische Abbrennschweissmaschinen mit einem Gleichstrommotor fuer den Antrieb des Schweissschlittens

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DE728374C
DE728374C DES138915D DES0138915D DE728374C DE 728374 C DE728374 C DE 728374C DE S138915 D DES138915 D DE S138915D DE S0138915 D DES0138915 D DE S0138915D DE 728374 C DE728374 C DE 728374C
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welding
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DES138915D
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Walter Meenen
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Siemens Corp
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Siemens Corp
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/24Electric supply or control circuits therefor
    • B23K11/25Monitoring devices
    • B23K11/251Monitoring devices using analogue means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/04Flash butt welding
    • B23K11/046Apparatus therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arc Welding Control (AREA)
  • Resistance Welding (AREA)

Description

  • Antriebsvorrichtung für elektrische Abbrennschweißmaschinen mit einem Gleichstrommotor für den Antrieb des Schweißschlittens Die Erfindung betrifft eine Antriebsvorrichtung für elektrische Abbrennschweißmaschinen. Bei derartigen Maschinen werderi drei Arbeitsvorgänge unterschieden. Zunächst werden die zu verschweißenden Teile zum Zwecke der Vorwärmung abwechselnd gegeneinander und voneinander weg bewegt. Dann erfolgt das Abbrennen, bei dem die Teile langsam gegeneinander vorgeschoben und die hervorstehenden Teilchen geschmolzen und unter lebhaftem Funkensprühen aus der Stoßfläche herausgeschleudert werden. Wenn dann die zu vereinigenden Oberflächen genügend erwärmt und abgebrannt und nach einer Meßlehre die Teile derart verkürzt sind, daß die gewünschte Gesamtlänge der Schweißstelle erreicht ist, erfolgt die Stauchung, bei der die Teile unter erhöhtem Druck gegeneinandergedrückt und endgültig miteinander verschweißt werden.
  • Soweit selbsttätig arbeitende Maschinen in Frage kommen, ist bisher der Vorwärme- und Abbrennvorgang mittels durch die Schweißspannung geschalteter Relais gesteuert worden, wobei dann selbsttätig an der Meßlehre weitere Kontakte geschlossen wurden, die den Stauchvorgang bewirkten.
  • Gemäß dem Hauptpatent ist vorgeschlagen worden, für Abbrennschweißmaschinen eine Einrichtung zu wählen, die für den Vorschub der Elektroden in Lichtbogenschweißmaschinen angewandt wird. Es werden dabei ein Vorschub- und ein Rückzugmotor verwendet, die ein Differentialgetriebe beeinflussen, das den Vorschub oder Rückzug des Schweißschlittens bewirkt. Der Vorschubmotor ist über einen Transformator und einen Gleichrichter an die Schweißspannung gelegt. Auch hierbei ist für den Stauchvorgang eine Umschaltung erforderlich, die von einer Meßlehre selbsttätig ausgeführt werden kann. Bei einer solchen Anlage ergibt sich eine Schwierigkeit dadurch, daß `nährend des Vorwärmevorgangs beim Zusammenstoßen die Schweißspannung, auch wenn die Werkstückteile sich berühren, nicht auf \u11 abfällt, sondern etwa in Höhe der halben Leerlaufspannung bestehen bleibt. Es ist also ohne besondere Vorkehrungen der Vorschubmotor bestrebt, den Schweißschlitten, trotzdem die Teile sich bereits berühren, noch weiter gegeneinanderzutreiben, obgleich in diesem Augenblick bereits der Rückzugmotor allein in Tätigkeit treten müßte. Auch ist dabei zu berücksichtigen, daß die Schweißspannung während des Abbrennens zwar niedriger als die Leerlaufspannung, aber höher als die Kurzschlußspannung beim Vorwärmen ist. Beim Abbrennen muß aber eine verlangsamte Vorwärtsbewegung des Schweißschlittens ausgeführt werden.
  • Gemäß der Erfindung werden diese Schwierigkeiten dadurch beseitigt, daß in den Ankerstrornkreis des Gleichstromvorschubmotors ein eine Gegenspannung liefernde, zweckmäßig unabhängig angetriebener Stromerzeuger eingeschaltet ist, dessen Spannung so bemessen ist, daß die Kurzschlußspannung beim Vorwärmen ausgeglichen wird. Wenn nur ein einziger Motor für den Vorschub und den Rückzug vorgesehen ist, muß die Gegenspannung höher bemessen sein als die Kurzschlußspannung, so daß der Motor auf Rücklauf gesteuert wird. Wenn aber außer dem Vorschubmotor ein besonderer Rückzugmotor vorgesehen ist, die beide zusammen über ein Differentialgetriebe den Schweißschlitten antreiben, ist die Gegenspannung so zu bemessen, daß beim Kurzschluß der Vorschubmotor zur Ruhe kommt und der meist dauernd angetriebene Rückzugmotor allein oder vornehmlich zur Wirkung kommt. Beim Abbrennen veranlaßt die etwas erhöhte Spannung eine langsame Vorwärtsbewegung.
  • In den Zeichnungen sind mehrere Aüsfiillrungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. _ Die Schweißmaschine enthält eine feste Einspannvorrichtung i für den einen zu verschweißenden Teil 2 und einen Schweißschlitten 3, auf dem der zweite Werkstücktei1 q. fest angeordnet wird. Der Schweißschlitten wird mittels eines Spindeltriebes 5 von dem Planetenrad 6 eines Differentialgetriebes bewegt, dessen Sonnenräder 7, über je einen Schneckentrieb g mit einem Vorschubmotor Io und einem Rückzugmotor i i gekuppelt sind. Der Rückzugmotor liegt an einer Gleichspannung Iz derart, daß er dauernd in einer Richtung umläuft. Der Anker des Vorschubmotors ist an einen Gleichrichter i-. angeschlossen, der über einen Transformator 15 an die beiden Spannvorrichtungen i und 3 für das Schweißgut angeschlossen ist, so daß er von der Schweißspannung gespeist wird. Der Schweißtransformator 16 ist an ein Wechselstromnetz 17 angeschlossen. In dem Stromkreis des Vorschubmotors Io ist ein Gegenspannungserzeuger 18 eingeschaltet, der von einem (beispielsweise an das Wechselstromnetz 17 angeschlossenen) Motor i9 dauernd angetrieben wird.
  • Der Vorschubmotor wird finit einer Spannung betrieben, die der in dem Transformator 15 erzeugten und in dem Gleichrichter 14 umgewandelten Schweißspannung, vermindert um die Gegenspannung des Stromerzeugers 18, entspricht. Die Gegenspannung des Stromerzeugers 18 wird unter der Annahme, daß die Kurzschlußspannung an den Schweißstücken etwa der halben Leerlaufspannung entspricht, gleich diesem Betrag gewählt, während der Rückzugmotor mit einer wesentlich geringeren Spannung betrieben wird. Der. Arbeitsvorgang ist dann der folgende: Beim Vorwärmen wird der Schweißschlitten rasch vorwärts bewegt. Die wirksame Spannung an dem Vorschubmotor entspricht dabei etwa der halben Spannung an dem Gleichrichter 14 im Kurzschlußzustand der Vorwärmung. Wenn die später zu verschweißenden Teile 2 und d. einander berühren, fällt die Schweißspannung etwa auf den halben Wert herab, und infolge der Wirkung des Gegenspannungserzeugers wird die Spannung am Vorschubmotor Null, so daß der Rückzugmotor mit einer verhältnismäßig geringen Geschwindigkeit die Teile z und 4 wieder auseinanderzieht, bis die Leerlaufspannung hergestellt ist. Dieser Vorwärmevorgang wiederholt sich mehrere :Tale, bis die Stirnflächen der Teile 2 und .I entsprechend stark erwärmt sind. Die Schweißspannung erhöht sich dann etwa um clie Hälfte des Kurzschlußbetrages, so daß die Gegenspannung sie nicht mehr aufzuheben vermag. Der Vorschubmotor schiebt deshalb den Schweißschlitten mit geringerer Geschwindigkeit vor, und es findet das Abbrennen statt, durch das dauernd Teile der einander gegenüberstehenden und sich teilweise berührenden Flächen abgeschleudert i werden und die Abbrennspannung aufrechterhalten wird. Sobald ein gewisses 'Maß des Abbrennens erreicht ist, erfolgt an einer nicht dargestellten Meßlehre selbsttätig eine Umschaltung, wodurch der Vorschubmotor auf Stauchen umgeschaltet oder ein besonderer Stauchinotor eingeschaltet wird.
  • In Fig.2 ist eine Schweißeinrichtung gezeigt, die einegenauere Regelungdes Schweißvorganges ermöglicht, wie sie namentlich für etwas größere Schweißquerschnitte erforderlich ist.
  • An den Transformator 16 sind die zu verschweißenden Teile 2 und q. wie vorher angeschlossen. Der Transformator 15 speist den Gleichrichter. Id.. An diesen ist über eine Beruhigungsdrossel 2o ein Spannungsteiler 21 angeschlossen, mit dessen einem Ende die eine Klemme des Gegenspannungserzeugers 18 verbunden ist. An eine bewegliche Anzapfung 22 des Spannungsteilers sind die andere Klemme des Gegenspannungserzeugers und der Anker des Vorschubmotors Io angeschlossen, wobei zu diesem ein veränderlicher Bremswiderstand 23 parallel geschaltet ist. Die Anzapfung 22 am Spannungsteiler 21 ist an dem Schweißschlitten 3 derart befestigt, daß bei dessen Vorwärtsbewegung ein immer größerer Teil des Widerstandes 2i in den Kreis des Gegenspannungserzeugers eingeschaltet wird. Der Schlitten wird mittels des Spindeltriebes 5 bewegt. Dessen Antriebszahnrad 2,4 kann über eine Kupplung 25 von einem Stauchmotor 26 oder über eine zweite Kupplung 27 und einen Schneckentrieb 28 von dem Differentialtriebwerk 3o angetrieben werden, auf das in der bei Fig. i beschriebenen Weise der Vorschubmotor Io und der Rückzugmotor i i wirken. Die Erregungen 31, 32 dieser beiden Motoren sind an den von einem Motor i9 dauernd angetriebenen Gegenspannungserzeuger 18 angeschlossen, ebenso wie auch der Rückzugmotor II. Diesem parallel geschaltet ist ein zur Spannungsregelung einstellbarer Widerstand 33.
  • Die Antriebsspannung für den Vorschubmotor ist gleich dem Spannungsabfall, der an dem rechts der Anzapfungsstelle 22 liegenden Teil des Spannungsteilers 21 vorhanden ist. Ihm entgegen wirkt die Gegenspannung der 'Maschine 18. In dem Maß,wie der Schweißschlitten 3 sich vorwärts bewegt, wird die Anzapfung 22 nach links verschoben und der auf den Vorschubmotor Io wirkende Teil der Schweißspannung vergrößert. Auf diese Weise wird sowohl beim Vorwärmen als auch beim Abbrennen der Abfall der Schweißspannung beim Annähern der zu verschweißenden Teile etwas ausgeglichen, so daß beim Vorwärmen die Rückzugbewegung des Schweißschlittens zunächst etwas verzögert und beim Abbrennen der Vorschub unterstützt werden, auch wenn infolge stärkerer Berührung der Schweißflächen die Schweißspannung- etwas stärker absinkt. Der Widerstand 23 wirkt als Bremswiderstand, so daß der Motor Io augenblicklich zum Stillstand kommt, wenn die ihm aufgedrückte Spannung auf Null zurückgeht.
  • Der Gegenspannungserzeuger 18 ist in dem den Vorschub enthaltenden Kreis über die Kontakte 34 eines Schaltschützes 35, das von der nicht dargestellten Meßlehre selbstätig gesteuert wird, an die von ihre zu speisenden Kreise angeschlossen. Dementsprechend wird, nachdem der nötige Abbrand der zu verschweißenden Teile :2 und d. erreicht ist, das Schütz 35 erregt und der Gegenspannungserzeuger nebst sämtlichen von ihm gespeisten Teilen abgeschaltet, so daß die Bewegung des Schweißschlittens durch die Motoren Io und i i aufhört. Gleichzeitig wird ein zweites Schütz 36 erregt, das den Stauchmotor 26. an Spannung legt und damit den Stauchvorgang ausführen läßt. Gleichzeitig werden die Kupplungen 2d., 25 gesteuert.
  • Fig.3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel, das sich von demjenigen nach Fig.2 dadurch unterscheidet, daß auf der Welle des den Gegenspannungserzeuger antreibenden Motors i9 noch ein Leonardstromerzeuger 38 angeordnet ist, an den der Vorschubmotor Io angeschlossen ist. E s wird dann durch die an dem Gleichrichter I4 abgenommene Spannung über Spannungsteiler 21 und den einstellbaren Widerstand 23 nur die Erregung 37 der Leonardmaschine gesteuert. Die Regelung des Vorschubmotors Io kann auf diese Weise feiner und in weiteren Grenzen ausgeführt werden als bei der Anordnung nach Fig. 2.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Antriebsvorrichtung für elektrische Abbrennschweißmaschinen mit einem in Abhängigkeit von der Schweißspannung über einen Transformator und einen Gleichrichter gesteuerten Gleichstrommotor für den Antrieb des Schweißschlittens nach Patent 693 189, dadurch gekennzeichnet, daß in den Ankerstromkreis des Gleichstrommotors (io) ein eine Gegenspannung liefernder, zweckmäßig unabhängig angetriebener Stromerzeuger (i8) eingeschaltet ist, dessen Spannung so bemessen ist, daß der beim Zusammenstoßen der Werkstücke während des Vorwärmvorganges verbleibende Restbetrag der Schweißspannung aufgehoben wird, so daß der Vorschub rechtzeitig aufgehalten bzw. der Rückzug ausgeführt wird.
  2. 2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an den von der Werkstückspannung gespeisten Gleichrichter (14) ein Spannungsteiler (21) angeschlossen ist, an dessen Teilspannung der eine dieser entgegengesetzte Spannung erzeugende Stromerzeuger (i8) und der Vorschubmotor (Io) in Reihe angeschlossen sind, und daß der Anzapfungspunkt (a2) des Spannungsteilers (2i) für den Anschluß des Motors und des Gegenspannungserzeugers mit dem Schweißschlitten (3) derart gekuppelt ist, daß bei Annäherung der Elektroden (2, 4) die abgegriffene Spannung vergrößert wird (Fig. -2).
  3. 3. Antriebsvorrichtung nach Anspruch-, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromerzeuger (i8) für die Gegenspannung den Ankerstrom des Rückzugrnotors und die Erregung (3i, 32) für beide Motoren liefert (Fig. a).
  4. 4. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorschubmotor (Io) an einen einstellbaren, seine Anschlußleitungen überbrückenden Bremswiderstand (23) angeschlossen ist.
  5. 5. Antriebsvorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß für den Vorschubmotor (Io) ein besonderer, zweckmäßig gemeinsam mit dem Gegenspannungserzeuger (i8) angetriebener Leonardstromerzeuger (38) vorgesehen ist, dessen Erregung an den in den Kreis des Gegenspannungserzeugers eingeschalteten Spannungsteiler (2i) angeschaltet ist (Fig. 3).
DES138915D 1936-09-01 1939-10-18 Antriebsvorrichtung fuer elektrische Abbrennschweissmaschinen mit einem Gleichstrommotor fuer den Antrieb des Schweissschlittens Expired DE728374C (de)

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