DE728024C - Nebelfahnenerzeuger fuer Flugplaetze - Google Patents

Nebelfahnenerzeuger fuer Flugplaetze

Info

Publication number
DE728024C
DE728024C DEP76907D DEP0076907D DE728024C DE 728024 C DE728024 C DE 728024C DE P76907 D DEP76907 D DE P76907D DE P0076907 D DEP0076907 D DE P0076907D DE 728024 C DE728024 C DE 728024C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
oil
gas
valve
fog
heating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP76907D
Other languages
English (en)
Inventor
Eduard Bolle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Julius Pintsch AG
Original Assignee
Julius Pintsch AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Julius Pintsch AG filed Critical Julius Pintsch AG
Priority to DEP76907D priority Critical patent/DE728024C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE728024C publication Critical patent/DE728024C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64FGROUND OR AIRCRAFT-CARRIER-DECK INSTALLATIONS SPECIALLY ADAPTED FOR USE IN CONNECTION WITH AIRCRAFT; DESIGNING, MANUFACTURING, ASSEMBLING, CLEANING, MAINTAINING OR REPAIRING AIRCRAFT, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; HANDLING, TRANSPORTING, TESTING OR INSPECTING AIRCRAFT COMPONENTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B64F1/00Ground or aircraft-carrier-deck installations
    • B64F1/18Visual or acoustic landing aids

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

  • Ne-belfahnenerzeuger für Flugplätze Auf Flugplätzen werden, um den landenden Flugzeugen die Windrichtung und damit die Landerichtung anzuzeigen, Rauch- bzw. Nehelfahnen erzeugt. Zur Erzeugung solcher Nebelfahnen werden Einrichtungen verwendet, bei denen Öl oder eine ähnliche v erdampfbare Flüssigkeit auf eine erhitzte Platte tropft. Diese bekannten Nebelfahnenerzauger haben den Nachteil, daß "sich die Öldämpfe .mit den Heizgasen vermischen, wodurch häufig die ganze- Einrichtung in Brand gerät. Um diese Brandgefahr zu vermeiden, wurde bereits vorgeschlagen, den Verdampfungsraum von dem Heizraum vollständig zu trennen. Dies hatte, aber den Nachteil, daß die Öldämpfe nicht ohne weiteres aus dem Verdampfungsraiun austraten:, so da.B es notwendig war, die Öldämpfe durch ein Gebläse aus dem Verdampfungsrainn auszutreiben., wodurch aber, da sich in dem Verdampfungsraum die Öldämpfe mit dem Sauerstoff der Luft vermischen konnten, wieder die Möglichkeit bestand, daß die Öldämpfe in Brand gerieten oder gar explodierten.
  • Alle diese Übelstände werden gemäß der vorliegenden Erfindung beseitigt. Die Erfindung betrifft einen Nebelfahnenerzeuger für Flugplätze, bei welchem die Nehelfahne durch Verdampfen von Öl oder ähnlichen verdampfbaren Flüssigkeiten erzeugt wird. Das Neue wird gesehen in der Erzeugung des Öldampfes ,in einer spiralförmigen Rohrschlange von ge-, ringem Querschnitt, die von - außen beheizt wird, und in der Überhitzung des Öldampfes in dieser gleichen Rohrschlange.
  • Durch die erfindungsgemäße Maßnahme erhält der Dampf eine höhere Dampfspannung und tritt aus der Austrittsdüse des Rohrsystems unter Druck aus, so daß die Notwendigkeit, Öldämpfe durch ein Gebläse auszutreiben, entfällt. Das Rohrsystem und die zur Beheizung des Rohrsystems dienendem Brenner o. dgl. werden vorteilhaft in einer Heizkammer untergebracht. Die Austrittsöffnung des Rohrsystems liegt außerhalb der Heizkammer derart angeordnet, daß eine Berührung der Brennerabgase mit dem ab-' blasenden Öldampf und damit eine Entflammung des Ofens ausgeschlossen ist. Vorteilhaft wird -die Dampfaustrittsöffnung so angeordnet, daß der austretende Dampf nicht mit der durch .die Wärme des Ofens er-' wärmten Luft, sondern nur mit kalter Luft in Berührung kommt.
  • Es ist bekannt, das Öl unter Druckluft oder Druckgas der Verdampfungseinrichtung zuzuführen. Die Erfindung entwickelt diese bekannte Maßnahme in vorteilhafter undivirtschaftlicher Weise weiter, indem sie vorschlägt, zur Erzeugung des Druckes das Heizgas, z. B. Propangas, zu benutzen, so daß dem Heizgas zwei Funktionen zufallen, einmal die Deckung des Wärmebedarfes und zum anderen die Druckwirkung auf den Ölvorrat. Die Druckwirkung auf den Ölvorrat ist in der Anordnung der Erfindung in erster Linie dazu erforderlich, um den Gegendruck des Öldampfes auszugleichen; denn hier ist zum ersten. Male der Gedanke verwirklicht, den Öldampf aus der Austrittsöffnung mit ein,em über Atmosphärendruck liegenden Druck austreten zu lassen. Die bekannten Anordnungen, die diese Erscheinung nicht aufweisen, bedurften des auf den (Avorrat wirkenden Gasdruckes lediglich zur Überwindung der inneren Reibung des Öles in der Leitung und der Höhendifferenz zwischen Vorrats- und Verbrauchsstelle.
  • Um beim Wegbleiben des von der Druckluft oder dem Druckgas ausgeübten Druckes die Heizgaszufuhr zu sperren, wird in weiterer Entwicklung der erfindungsgemäßen Anlage vorgeschlagen, in die Heizgasleitung ein Ventil (Membrativentil) einzuschalten, welches mit dem Druck- gas oder der Druckluft in Verbindung steht. Solange der Druck vorhanden ist, ist das Ventil in seiner Offenstellung und gibt die Heizgasleitung frei. Hört der Druck auf, geht das Ventil in die Schließstellung und sperrt dadurch die Hei-z.-gaszufuhr ab.
  • Ein -weiteres Überwachungsorgan nird durch die Erfindung in Gestalt eines Absperrventils vorgeschlagen, welches von einer thermostatischen Einrichtung gesteuert wird, die ihrerseits wieder _ unter dem Einfluß der Heizvorrichtung steht. Ein Absperrventil in der Ölleitung vorzusehen, ist bekannt, aber nicht eines, das in der vorbeschriebenen Weise gesteuert ist und *irkt. Man erhält auf diese Weise mancherlei Vorteile. Zunächst eine Ölersparnis, denn die Ölzufuhr ist nur dann ermöglicht, nachdem Betriebstemperatur ..erreicht ist. Weiterhin überwacht das Ventil den Betrieb und schaltet die ülzufuhr.ab, wenn die Betriebstemperatur, beispielsweise durch Niedrigbren:nen oder Erlöschen der Brennerflamme, absinkt. Schließlich gestattet das Ventil, den Rauchfahnenerzeuger fernzusteuern, nämlich lediglich durch An- und Abschalten der Brenngaszufuhr.
  • Die Abbildungen zeigen zwei Ausführungsbeispiele des Gegenstandes. der Erfindung. In einer Heizkammer A ist das Rohrsystem I<, der Brenner B und die zugehörige Zündflamme C angeordnet. Bei der Ausführungsform gemäß Abb. i kann das in dem Behälter N gespeicherte Heizgas, z. B. Propangas, solange sich die Anlage außer Betrieb befindet, nur über den Druckregler 12 zur Zündflamme C fließen, welche dauernd brennen muß, damit die Anlage jederzeit sofort in Betrieb gesetzt werden kann. Um die Anlage in Betrieb zu setzen, ist eine SchaltuhrD, an deren Stelle auch ein ferngesteuertes Ventil, beispielsweise ein Elektromagnetventil, angewendet werden kann, vorgesehen. Sobald dieses Ventil bzw. die Schaltuhr den Gasstrom freigibt, tritt dieser zunächst in den Ölbehälter 1 ein und erzeugt hier einen von der Einstellung des Reglers R abhängigen Überdruck. Von dem Behälter I gelangt das Heizgas in die zu dem Brenner B führende. Leitung und entzündet sich an der Zündflamme C, so daß das Rohrsystem l( beheizt wird. Der durch die Durchführung des Heizgases durch den Ölbehälter I ,dort erzeugte Überdruck fördert das Öl aus dem Behälter I in das Rohrsysteml(. Zur Erzeugung des Ölzufluisses ist in der Ölzuleitung ein Reglerventil. L vorgesehen. Das in das Rohrsystem I< eintretende Ö1 t@-ird verdampft, überhitzt und bläst durch die Düse J1 ins Freie ab. Durch die plötzliche Kondensation des überhitzten Öldampfes an der kühlen Außenluft wird eine starke Nebelbildung bewirkt. In dem Behälter I ist nahe dem Boden ein Schwimmer S angeordnet, welcher, solaiigc der Behälter hinreichend mit ü1 gefüllt ist, das Gasieintrittsventil V geöffnet hält. Ist der Ölbehälter 1 entleert, so daß der Schwimmer S keinen Auftrieb mehr erhält, so schließt sich das Ventil T und sperrt damit das Gas für den Brenner B ab. Durch diese Einrichtung ist dafür gesorgt, daß das Rohrsystem K nicht mehr weiterbeheizt wird, wenn kein ÜI mehr nachströmt. Falls der GasbehälterN vollständig entleert ist, so daß die Gaszufuhr aufhört, hört damit automatisch auch die Ölzufuhr auf, da auf dem Ölbehälter 1 kein Gasdruck mehr Liegt. Ein anderes Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung ist in Abb. 2 dargestellt, und zwar wird bei dieser Ausführungsform .das Öl nicht durch den Druck des Heizgases, sondern durch Luftdruck gefördert. Selbstverständlich kann als Druckgas an Stelle von Luft auch irgendein anderes Druckgas verwendet werden, beisp@ielsweis.e für den Fall, daß ein leicht brennbares Öl verwendet werden muß, um jede Brandgefahr auszuschließen, ein chemisch träges Gas, etwa Stickstoff oder Kohlensäure. Das Heizgas ist auch bei dieser Anlage wieder in :einem .DruckbehälterN gespeichert und strömt über ein Reduzierventil R zu der Zündflamme C und über die Schaltuhr D bzw. das an deren Stelle zu verwendende fernsteuerbare Ventil und ein MembranventilP zum - Brenner B. Öffnet die Schaltuhr D den Gasstrom zum Brenner, sö entzündet sich das aus dem Brenner ausströmende Gas an .der ständig brennenden ZündflammeC. Durch die- Wärme des Brenners wird ein Ausdehnungselement E, als welches beispielsweise eine Bimetallspirale o: dgl. dienen kann, erwärmt, welche das Absper r ventil F in der Ölzuleitung öffnet und damit den Zustrom des Öles zu dem Rohrsystem I( freigibt. Das Öl wird in diesem Fall dadurch gefördert, daß der Ölbehälter I Zeit dem Druckluft- oder Druckgasbehälter Gr über einen Druckregler H verbunden ist. Das in der Brenngaszuleitung angeordnete MembranventilP ist ebenfalls an die Druckgasleitung angeschlossen, so daß der Brenngasstrom so lange offengehalten wird, als über dem Ölvorrat ein Überdruck vorhanden ist. Ist der Druckgasbehälter leer, so daß kein Öl mehr gefördert wird, so schließt sich das Membranventil P, und es erlischt der BrennerB. In dem Ölbehälter I ist wieder ein Schuvnnmer S angeordnet, welcher, wenn -der Ölvorrat aufgebraucht ist, das Ventil. V schließt, wodurch gleichzeitig die Ölförderung aufhört und durch das Membranventil P die Brenngasleitung unterbrocken wird. Anstatt die Ölförderung durch Druckgas bzw. durch den. Gasdruck des Brenngases vorzunehmen, könnte der Öltransport auch, falls ein ausreichend großes natürliches Gefälle zur Verfügung steht, durch dieses Gefälle, anderenfalls durch feder-oder gewichtsbelastete Kolben o. dgl. bewirkt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Nebelfahnenerzeuger für Flugplätze, bei welchem die Nebelfahne durch Verdampfen von Öl oder ähnlichen verdampfbaren Flüssigkeiten erzeugt wird, gekennzeichnet durch die Erzeugung dies Öldampfes in einer spiralförmigen Rohrschlange von geringem Querschnitt. die von außen beheizt wird, und .durch die iberhitzung des Öldampfes in dieser gleichen Rohrschlange.
  2. 2. Nebelfahnenerzeuger nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß das Öl aus seinem Behälter durch das zur Speisung der Feuerung benutzte Heizgas, insbesondere Propangas, gefördert wirü.
  3. 3. Nebelfahnenerzeuger nach den Ansprüchen i und 2, bei welchem das Öl aus seinem Behälter durch Druckluft oder Druckgas gefördert wird, .dadurch gekennzeichnet, daß in der Heizgasleitung ein Ventil (Membranventil) vorgesehen ist, das bei @ Wegbleiben des Gasdruckes der Druckluft oder des Druckgases die Heizgaszufuhr sperrt. q. Nebelfahnenerzeuger nach den Ansprüchen i bis 3, bei welchem in der Ölzuleitung ein Absperrventil vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, .daß das Absperrventil durch eine von der Heizvorrichtung beeinflußte thermostatische Einrichtung gesteuert wird, derart, daß die Ölzufuhr zum Verdampfungsrohrsystem nur bei ordnungsgemäßem Betrieb der Heizvorrichtung ermöglicht ist. ,
DEP76907D 1938-03-06 1938-03-06 Nebelfahnenerzeuger fuer Flugplaetze Expired DE728024C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP76907D DE728024C (de) 1938-03-06 1938-03-06 Nebelfahnenerzeuger fuer Flugplaetze

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP76907D DE728024C (de) 1938-03-06 1938-03-06 Nebelfahnenerzeuger fuer Flugplaetze

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE728024C true DE728024C (de) 1942-11-18

Family

ID=7393071

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP76907D Expired DE728024C (de) 1938-03-06 1938-03-06 Nebelfahnenerzeuger fuer Flugplaetze

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE728024C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE728024C (de) Nebelfahnenerzeuger fuer Flugplaetze
DE151952C (de)
DE3223108A1 (de) Oelbrenneranordnung fuer feldkochherde
DE370587C (de) Durch einen Thermostaten beeinflusstes Sicherheitsventil fuer Gasbrenner
DE695735C (de) Benzinbrenner
DE721279C (de) Steuereinrichtung fuer das Hauptbrennstoffventil von Erhitzern, die mit gasfoermigen oder fluessigen Brennstoffen beheizt werden und denen der zur Verbrennung erforderliche oder ein zu erhitzender Luftstrom unter Druck oder Saugwirkung zugefuehrt wird
DE2162521A1 (de) Sicherheitsvorrichtung für gasbeheizte Apparate, wie insbesondere Warmwasserbereiter, Gasbadeofen und gasbeheizte Zentralheizungskessel
DE656262C (de) OElbrenner fuer mit Kaelteapparat betriebene Kuehlschraenke bzw. Waermeschraenke
DE1096310B (de) Sicherheitsvorrichtung fuer mit Gas gespeiste Heizgeraete
DE353384C (de) OElfeuerungsanlage fuer Heizkessel, Heizoefen u. dgl., bei welcher der Brennstoff durch einen in der Flammenzone angeordneten, als Vergaserteil dienenden Rohrteil den Brennern zugefuehrt wird
AT136797B (de) Selbsttätige Absperrvorrichtung für Brenner von Gasgeräten.
DE685976C (de) Einrichtung zur Regelung von OElfeuerungsanlagen fuer Fahrzeuge, insbesondere Lokomotiven
DE825119C (de) Verdampfungsanlage fuer fluessige, leichtsiedende Brennstoffe
DE473672C (de) Gasabsperrventil fuer Heisswasservorratsbehaelter
EP0097315A2 (de) Ölbrenneranordnung für Feldkochherde
DE440948C (de) Feuerungseinsatz mit einer wasserlosen Verdampfung in Hausbrandfeuerungen fuer festeBrennstoffe
DE425902C (de) Sicherheitsvorrichtung fuer Feuerungsanlagen
AT137075B (de) Kohlenstaubfeuerung.
AT217187B (de) Heizvorrichtung mit einem Brenner für flüssigen Brennstoff
DE1133849B (de) Sicherheitsvorrichtung fuer einen mit fluessigem Brennstoff betriebenen Brenner
DE1005252B (de) Durchlauferhitzer, vorzugsweise mit Gasheizung
DE604477C (de) Regelvorrichtung fuer Hochdruckdampferzeuger mit geringem Wasserinhalt
DE164779C (de)
DE919062C (de) Feuerungsanlage fuer fluessige oder gasfoermige Brennstoffe fuer mit Dampf betriebene Fahrzeuge, insbesondere fuer Lokomotiven
DE1243317B (de) Gasfeuerung mit Abgas-Klappensteuerung