AT137075B - Kohlenstaubfeuerung. - Google Patents
Kohlenstaubfeuerung.Info
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Description
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Kohlenstaubfeuerung.
Kohlenstaubfeuerungen der heute üblichen Bauart, bei welchen der Kohlenstaub durch eine oder mehrere Düsen in den Verbrennungsraum eingeblasen und beim Austritt aus der Düse entzündet wird, haben den Nachteil, dass sie den Schwankungen der Kesselbelastung nur in unvollkommener Weise zu folgen vermögen. Die Erfahrung hat gelehrt, dass ein für eine bestimmte Kohlenstaubmenge konstruierter Brenner nur dann verlässlich zu arbeiten vermag, wenn die Leistung des Kessels und damit der Feuerung nicht unter 30% der Vollast sinkt. Wenn die Leistung des Kessels unter dieses Mass sinkt, so ist es nicht möglich, die Kohlenstaubzufuhr in gleichem Masse zu drosseln, da sonst die Gefahr besteht, dass die Flamme infolge der zu niedrigen Temperatur der Umgebung erlischt.
Abgesehen von der Störung des Betriebes birgt dieser Umstand auch die Gefahr, dass der unverbrauchte Kohlenstaub in der Brennkammer unter Umständen gefährliche Explosionen hervorrufen kann. Bei Feuerungen der heute üblichen Bauart ist es daher für den Fall eines Sinkens der Kesselleistung unter das erwähnte Mass von zirka 30% der Volllast nötig, mehr Kohlenstaub zuzuführen, als der Dampflieferung entspricht und den überschüssigen Dampf ins Freie entweichen zu lassen. Dies bedeutet natürlich einen sehr unökonomisrhen Betrieb der Anlage.
Auch das Anheizen des kalten Kessels hat bei den Kohlenstaubfeuerungen bisheriger Bauart
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der Hilfsölfeuerung und der Kohlenstaubfeuerung die erstere ziemlieh lang im Betriebe gelassen werden musste, um auch in der Nähe des Kohlenstaubeintrittes Temperaturen zu erzielen, die zur Entzündung des Kohlenstaubes nötig waren. Wenn bei kleinen Leistungen die Ölfeuerung zwecks Vermeiden eines Verlöschen der Kohlenstaubflamme angestellt blieb, war der Ölverbrauch natürlich noch beträchtlicher.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Kohlenstaubfeuerung, bei der neben jedem
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Zündflamme, die gegenüber der Flamme des Kohlenstaubbrenners sehr klein ist, brennt ständig und gewährleistet auf diese Weise ein sicheres Brennen der Kohlenstaubflamme auch bei den kleinen Leistungen der Feuerung. Auf diese Weise kann die Kohlenstaubzufuhr stets entsprechend der jeweiligen Dampfleistung des Kessels geregelt werden. Auch das Anheizen des Kessels geht viel rascher vor sich, da nach Entzünden der Zündflamme die Kohlenstaubflamme sofort entzündet werden kann, weil diese Zündung mit Rücksicht auf die Nähe der Zündflamme sofort in vollkommen zuverlässiger Weise erfolgt.
Mit Rücksicht auf den kdein gehaltenen Durchmesser ist der Ölverbrauch nur geringfügig und beeinflusst die Ökonomie in nicht nennenswerterweise.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform einer solchen Feuerung dargestellt.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist ein Kohlenstaubbrenner J sowie ein als Zündflamme dienender Ölbrenner 2 vorgesehen, welch letzterem in bekannter Weise das Öl durch die Leitung 3 und die zur Zerstäubung nötige Luft durch die Leitung 4 zugeführt wird. Der Ölzufluss wird durch ein in die Ölleitung eingebautes Absperrorgan 5 geregelt. Durch eine solche Anordnung wird eine innige Vermengung der beiden Flammen erzielt und damit der gewünschte Effekt erreicht.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCHE : Kohlenstaubfeuerung, dadurch gekennzeichnet, dass jedem einzelnen Kohlenstaubbrenner ein als Zündflamme wirkender Ölbrenner derart zugeordnet ist, dass die beiden Flammen einander innig berühren, so dass dadurch ein Erlöschen der Kohlenstaubflamme bei allen Betriebsverhältnissen verhindert ist. EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT137075T | 1932-09-02 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| AT137075B true AT137075B (de) | 1934-04-10 |
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| AT137075D AT137075B (de) | 1932-09-02 | 1932-09-02 | Kohlenstaubfeuerung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT137075B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5653215A (en) * | 1995-02-09 | 1997-08-05 | Mattel, Inc. | Air-powered projectile launcher |
-
1932
- 1932-09-02 AT AT137075D patent/AT137075B/de active
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