DE727385C - Mit mehreren Hilfswerkzeugen vereinigte Schere - Google Patents

Mit mehreren Hilfswerkzeugen vereinigte Schere

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Publication number
DE727385C
DE727385C DEH157522D DEH0157522D DE727385C DE 727385 C DE727385 C DE 727385C DE H157522 D DEH157522 D DE H157522D DE H0157522 D DEH0157522 D DE H0157522D DE 727385 C DE727385 C DE 727385C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
scissors
legs
bulges
handle
auxiliary tools
Prior art date
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Expired
Application number
DEH157522D
Other languages
English (en)
Inventor
Arthur Voss
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
J A HENCKELS FA
Original Assignee
J A HENCKELS FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by J A HENCKELS FA filed Critical J A HENCKELS FA
Priority to DEH157522D priority Critical patent/DE727385C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE727385C publication Critical patent/DE727385C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B13/00Hand shears; Scissors
    • B26B13/12Hand shears; Scissors characterised by the shape of the handles
    • B26B13/20Hand shears; Scissors characterised by the shape of the handles with gripping bows in the handle

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Opening Bottles Or Cans (AREA)
  • Scissors And Nippers (AREA)

Description

  • .Mit mehreren Hilfswerkzeugen vereinigte Schere Es sind bereits verschiedene Vorschläge bekannt, eine Schere mit einem Hilfswerkzeug, wie z. B. einem Dorn, einem Büchsenöffner oder einem Korkzieher, zu verbinden. Soweit hierbei nicht überhaupt von der Grundform der Schere abgegangen ist, ragen diese Hilfswerkzeuge jedoch aus den Scherenschenkeln so weit hervor, daß deren Gebrauch beeinträchtigt wird oder die Werkzeuge in nur unvollkommener Weise verwendet werden können.
  • Ferner ist es bereits bekannt, zu Spezialwerkzeugen ausgebildete Scheren, wie z. B. Scheren .als Büchsenöffner oder zangenartig wirkende Scheren, mit einem Zusatzinstrument, wie etwa einem Locher oder Schraubenzieher, zu versehen.
  • Demgegenüber bezieht sich die Erfindung auf eine Ausführungsform einer mit Hilfswerkzeugen vereinigten Schere, deren Griffschenkel durch die Anordnung zweier sich gegenüberliegender, zum Umfassen von Kronenkork- o. dgl. Verschlüssen geeigneter, mit Brechkanten versehener Ausbuchtungen zu einem Kücheninstrument ausgebildet sind. In der Trennlinie zwischen den Scherenschenkeln in Richtung der Fingerösen sind gezahnte, bogenförmige Ausnehmungen vorgesehen. Diese liegen gegebenenfalls unmittelbar neben den Ausbuchtungen, die den offner für Kronenkorke bilden, und dienen zum öffnen von Schraubverschlüssen. Diese gezahnten, bogenförmigen Ausnehmungen können auch in die Ausnehmungen, die den Kronenkorkßffner bilden, übergehen.
  • Die Brechkanten, die beim öffnen eines Verschlusses unter die Faltung des Kronenkorkes fassen, sind als Brechbacken mit parallelen Seitenwänden ausgebildet und weisen eine geringere Wandstärke auf als die Scherenschenkel.
  • Beim Gebrauch der Schere zum öffnen von Kronenkorken dienen -die Fingerösen gemeinsam als Hebelgriff. Entsprechend bilden die Schneidschenkel die Griffe bei Anwendung der bogenförmig geza'hnten Werkzeugbacken zum Öffnen .etwa von Schraubverschlüssen.
  • DieseAusgestaltung der Schere beeinträchtigt deren Gebrauch zum Schneiden nicht, da alle Werkzeuge innerhalb der Verbindungslinien von der breitesten Stelle der Fingerösen zur Scherenspitze liegen. Durch die Öffnung der Scherenschenkel um den Drehzapfen ist es möglich, die Werkzeuge für Verschlüsse und Verschraubungen jeder Größe anzuwenden. Die Herstellungsweise der Schere in rostbeständiger und auch mechanisch widerstandsfähiger Ausführung ermöglicht eine weitestgehende Anwendung der Schere im Haushalt, als Hilfswerkzeug für Handwerker und für sonstige gewerbliche Zwecke. An den Griffösen kann zusätzlich ein Konservenöffner vorgesehen sein.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Aufsicht auf eine Schere in der Größe einer Haushaltschere in geschlossener Stellung, Abb.2 einen Schnitt nach Linie II-II der Abb. i, Abb. 3 eine Ansicht gemäß Linie I I I-I I I der Abb. 1, Abb. q. einen Schnitt nach Linie IV-IV der Abb. i, Abb. 5 eine Teilansicht einer Schere gemäß Abb. i in geöffneter Stellung, Abb.6 einen Schnitt nach Linie VI-VI der Abb. i, in Richtung der Schneidschenkel gesehen.
  • Der Erfindungsgegenstand besteht aus den Schneidschenkeln io und i i, die insbesondere zum Zerteilen von hartem Schneidgut gezahnt sein können und um den Zapfen 12 drehbar sind. Die mit den Fingerösen 15, 16 versehenen Griffschenkel sind mit 13, 14 bezeichnet. -Erfindungsgemäß> weisen die Griffschenkel 13, 1 ¢ der Schere zwei sich gegenüberliegende Ausbuchtungen 17, 18 auf, die möglichst in der Nähe des Drehzapfens 12 liegen. Die Innenseiten der Ausbuchtungen 17, 18 sind mit i 9 bezeichnet. Ihre Krümmungsradien sind so bemessen, daß die Griffschenkel i3, 1.1 auf eine Flaschenkappe aufgesetzt werden können und diese ganz oder teilweise umfassen.
  • An ihren dem Drehzapfen 12 gegenüberliegenden Teilen besitzen die Ausbuchtungen 17, 18 Brechkanten 2o, 21 mit parallelen Seitenwänden 22. Die Brechkanten 20, 21 sindgem.äß Abb.2 und 3 gegenüber den Griffschenkeln 17, 18 bei 23 abgesetzt, d. h. sie besitzen eine geringere Wandstärke als die Scherenschenkel. Durch den Absatz 23 werden gleichsam zwei sich gegenüberliegende, in den Raum zwischen den Ausbuchtungen 17, 18 hineinragende Brechbacken geschaffen, die unter den Rand der zu entfernenden Verschlußkappe greifen können. Hierbei kommt der mit 25 bezeichnete Teil unterhalb des Drehzapfens 12 der Schere auf den Verschluß zu liegen. Beim Schwenken der Griffschenkel 13, 14 und der Schneidschenkel i o, i i im gleichen Drehsinn wird durch die hierdurch entstehende Hebelwirkung ein leichtes Entfernen des Verschlusses erreicht. Da verhältnismäßig lange Hebelarme vorhanden sind, genügt schon ein geringer Druck auf die Griffschenkel13, 14 zum Öffnen von Kronenkork- und, ,ähnlichen Verschlüssen.
  • Bei größeren Verschlüssen können die Griffschenkel 13, 1.1 genügend weit ausgeschwenkt werden, und der vergrößerte, mit 26 bezeichnete Raum zwischen den Ausbuchtungen i;. 18 (Abb. 5) ermöglicht es auch in diesem Fall, die Brechkanten 2o, 21 an die zu entfernende Kappe angreifen zu lassen. Durch die parallelen Seitenwände 22 der Brechkanten oder Brechbacken 2o, 21 und durch den Absatz 23 ist ein ungewolltes Abgleiten der an einem Verschluß angesetzten Schere vermieden.
  • Der Erfindungsgegenstand ermöglicht auch ein leichtes Öffnen von Schraub- o. dgl. Verschlüssen, die einer Drehung von Hand widerstehen. Zu diesem Zweck sind in den mittleren Teilen 28, 29 der Griffschenkel 13, 1,4 unmittelbar neben den Ausbuchtungen 17, 18 bogenförmig gezahnte Ausnehmungen 27 vorgesehen. Da diese Teile einen größeren Abstand von dem Scherenzapfen 12 haben, gestatten sie auch ein Öffnen von großen Behältern bei entsprechender Anwendung des Erfindungsgegenstandes.
  • Gemäß Abb. i kann an einer oder beiden Fingerösen 15, 16 ein Brechdorn 30 gegebenenfalls als Konservenöffner angeordnet sein. Mit diesem ist es beispielsweise möglich, durch einfache Stülpdeckel fest verschlossene Behälter aller Art in einfachster Weise dadurch zu öffnen, daß, der Dorn an dem unteren Deckelrand angesetzt und gekantet wird. Er ist zweckmäßig schraubenzieher- oder messerartig zugeschärft und kann auch die Form eines Büchsenöffners haben.
  • Trotz der vermehrten Verwendungsmöglichkeit des Erfindungsgegenstandes unterscheidet dieser sich kaum von den gebräuchlichen Scheren für den Haushalt o. dgl., deren Handhabung durch die Anordnung zusätzlicher Angriffsflächen, Vorsprünge usw. nicht beeinträchtigt wird. Beim Schneiden von Stoffen usw. wird eine Schere gewöhnlich über eine feste Unterlage, Tisch o. dgl. geführt, wobei eine Grifföse und ein Scherenschenkel nur je mit einem Punkt auf der Unterlage aufliegen. Auch diese Anwendungsweise gestattet der Erfindungsgegenstand; denn die Ausbuchtungen 17, 18 liegen in unmittelbarer Nähe des Drehpunktes der Scherenschenkel und zweckmäßig innerhalb der Verbindungslinie zwischen Fingerösen 13, 14 und den Schneidschenkelenden.
  • Da die Brechkanten 20, 21 um den gleichen Betrag 23 von der Oberfläche der Griffschenkel 13, 14 aus abgesetzt sind, ist es bei Verwendugg der Schere als Verschlußöffner unbeachtlich, ob die eine oder .andere Seite der Schere oben liegt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mit mehreren Hilfswerkzeugen vereinigte Schere, dadurch gekennzeichnet, daß die Griffschenkel (13, 14.) durch die Anordnung zweier sich gegenüberliegender, zum Umfassen von Kronenkorko. dgl. Verschlüssen geeigneter, mit Brechkanten (20, 21) versehener Ausbuchtungen (17, 18) und/oder gezahnter Ausnehmungen (27) gleichzeitig zu einem Küchenwerkzeug ausgebildet sind.
  2. 2. Schere nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die gezahnten, bogenförmigen, etwa zum Öffnen von Schraubverschlüssen geeigneten Ausnehmungen (27) unmittelbar neben den Ausbuchtungen (17, 18) angeordnet sind oder in diese übergehen.
  3. 3. Schere nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Brechkanten (20, 21) der Ausbuchtungen (17, 18) als Brechbacken mit parallelen Seitenwänden ausgebildet sind und eine geringere Wandstärke als die Scherenschenkel aufweisen. q.. Schere nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fingerösen (15, 16) gemeinsam als Hebelgriff für den Kronenkorkeöffner (17, 18, 20, 21) und die Schneidschenkel (i o, i i ) als Griffschenkel der Werkzeugbacken (28, 29) dienen.
DEH157522D 1938-11-01 1938-11-01 Mit mehreren Hilfswerkzeugen vereinigte Schere Expired DE727385C (de)

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