DE727331C - Elektrische Nachlaufsteuerung - Google Patents

Elektrische Nachlaufsteuerung

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Publication number
DE727331C
DE727331C DES142810D DES0142810D DE727331C DE 727331 C DE727331 C DE 727331C DE S142810 D DES142810 D DE S142810D DE S0142810 D DES0142810 D DE S0142810D DE 727331 C DE727331 C DE 727331C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
motor
limit switch
control
contact
contacts
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Expired
Application number
DES142810D
Other languages
English (en)
Inventor
Konrad Skrzipczyk
Karl Weber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens APP und Maschinen GmbH
Original Assignee
Siemens APP und Maschinen GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens APP und Maschinen GmbH filed Critical Siemens APP und Maschinen GmbH
Priority to DES142810D priority Critical patent/DE727331C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE727331C publication Critical patent/DE727331C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D3/00Control of position or direction
    • G05D3/12Control of position or direction using feedback
    • G05D3/125Control of position or direction using feedback using discrete position sensor
    • G05D3/127Control of position or direction using feedback using discrete position sensor with electrical contact

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Control Of Position Or Direction (AREA)

Description

  • Elektrische Nachlaufsteuerung Zusatz zum Patent 69,1 189 Durch das Eatent 691 189 ist eine aus einem Gleichstromnetz über ein die Soll-und die Iststellung miteinander vergleichendes Schaltwerk gespeiste elektrische Nachlaufsteuerung bekanntgeworden, bei der der Verstellbereich des einzustellenden Gegenstandes durch zwei Endlagen begrenzt und zur Wiederherstellung des .durch eine i8o° überschreitende Stellungsdifferenz: zwischen Gebier und Empfänger gestörten Folgesinnes (Gleichtrittes) des zu steuernden Motors für jede Endlage ein Endlagenschalter ungeordnet ist. Jeden- dieser beiden Endlogenschalter unterbricht in seiner Arbeitsstellung deinerseits den zugeordneten Steuerstromkreis, andererseits schaltet er eine Steuerleitung für das den Motor auf die-entgegengesetzte Drehrichtung schaltende Steuermittel an. Als- Steuermittel für den zu steuernden Motor dienten zwei Relais, deren jedes über zwei Steuerleitungen erregbar ist, vorn denen die eine über Beinen Ruhekontakt des Gegenrelais in der einen Schaltwerkstellung des Empfängers ,angeschlossen ist, während die in der anderen Schaltwerkstellung des Empfängers angeschaltete Steuerleitung über einen Arbeitskontakt des eigenen Relais ,geführt ist, der in der Arbeitsstellung des entgegengesetzten Endlagenschalters überbrückt ist.
  • Die beiden Relais sind hierbei nicht nur für die Endlagen und die Gleichtrittschaltung vorgesehen, sondern sie steuern auch gleichzeitig den Einstellmotor. In der Praxis hat sich nun herausgestellt, daß, die Abfallzeiten der Relais zu ;groß, sind. Wird der Gebier nach der einen Seite ,ausgelenkt, so erfolgt zwar die Nachsteuerung des einzustellenden Gegenstandes im richtigen Drehsinn, beim Erreichen der Sollstellung läuft aber die Steuerung infolge der verhältnismäßig en--11 Kontaktstellung des Schaltwerkes über diese Sollstellung hinaus und ,auf den Gegenkontakt auf. Statt nun jetzt die Drehrichtung zu ändern und in die Sollstellung einzupendeln, läuft der Motor in der gleichen Drehrichtung weiter, weil das einmal angezogene Relais infolge seiner großen Abfallzeit noch nicht abgefallen ist und sich weiterhin über den eigenen Um-schaltIzontakt selbst hält. Die Steuerung läuft demzufolge in die Endlage und pendelt dort hin und her.
  • Die Erfindung betrifft eine elektrische Nachlau fsteueruing nach Patent 691 i Sg mit Hilfe zweier Relais, bei der die beiden Relais beim Ansprechen der zugehörigen Endlagenschalter den Gleichtritt des Einstellmotors mit der vom Geber ausgeführten Verstellung erzwingen, während die Steuerung des Einstellmotors vom Schaltwerk aus :erfolgt. Bei dieser Nachl.aufsteuerum;g läuft beim AuÜertrittfallen der Steuerung der Einstellmotor zunächst im falschen Folgesinn bis zum Erreichen der benachbarten Endlage weiter. Der zugehörige Endlagenschalter bringt ein Relais zum Ansprechen, welches seinerseits den Einstellmotor umsteuert. Letzterer bewegt nun im richtigen Folgesinn den einzustellenden Gegenstand in die Sollage.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel :des Erfindungsgedankens dargestellt. Der den 'nicht mitgezeichneten Gegenstand einstellende Motor ist ein Gleichstr omreihenschlußmotor mit dem Anker A und den beiden Feldwicklun,g:en F, und F". Wird der Anker des Motors über die Wicklung F, angeschaltet, so :entspreche seine Deehrichtung einer Nachdrehung des einzustellenden Gegenstandes im Uhrzeigersinne. Wird der Anker A über die Wicklung F" angeschlossen, so kehrt sich der Folgesinn der Steuerung um. Erreicht der einzustellende Gegenstand die Endlage I, so spricht der Endlagenschalter GI an, öffnet seine Kontakte ä 1 und schließt gleichzeitig seine Kontakte gi . In der Endlage II wird der EndlargenschalterG" betätigt, der seine Kontakte ,g., öffnet und gleichzeitig seine Ko@ntaktegs' schließt. Zur Überwachung der Endlage und der Gleichtrittschaltung dienen die beiden Relais C und D,. Das Relais C stellt die Arbeitskontakte cl und c3 sowie die Ruhekontakte c., und e4 und entsprechend das Relais D .die Arbeitskontakte dl und d3 sowie i die Ruhel>ontakted ., und dl. Die Steuerung des Motors erfolgt in Abhängigkeit von der vorm Empfängersystem gestellten Nocken-Scheibe N .in Verbindung mit einem vorn Einstellmotor nachg edrehten zweistufigen Schaltwerk S mit den Kontakten s, und siI. Die Stellung der Nock:enscheibeN gibt dabei die Sollstellung, die Stellung des Schaltwerkes S die Iststellung wieder. Ist die Verstellung zwischen der Soll- und der Iststellung nur gering, so ist der Widerstand W in den Motorstromkreis eingeschaltet. Bei größeren Abweichungen wird der Widerstand W in an sich bekannter Weise kurzgeschlossen, und der Motor läuft mit :erhöhter Geschwindigkeit nach seiner Sollstellung hin. Mit VW ist ein Vorschaltwiderstand bezeichnet. Beim Übereinstimmen zwischen Soll- und Iststellung liegen ihre in der Zeichnung durch Dreiecke angedeuteten Einstellmarken auf demselben Radius. Die Ableitungen von den Federkontakten s, und sii und die Zuleitungen von dem einen Pol der Stromquelle zu den beiden Köntaktstützen des Schaltwerkes S erfolgen über nicht mit,gezeichnete Schleifringe bziv. Schleifkontakte.
  • Wird der Geber z. B. nach rechts bewegt, so folgt ihm auch die mit dem Empfänger gekuppelte Nockenscheibe N in gleichem Drehsinn nach und schließt dabei den Kontakts". Der Anker A wird demzufolge über die Wicklung F, angeschaltet und beginnt im Uhrzeigersinn so lange zu laufen, bis das vom Motor nachgedrehte Schaltwerk ,S den Kontakt sii wieder freigegeben hat. In diesem Augenblick ist die Sollstellung des einzustellenden Gegenstandes erreicht, und der Einstellmotor wird gegebenenfalls :durch zusätzliche Bremsung zum Stillstand ,gebracht.
  • Sind Geber und Empfänger um mehr als I äo° gegeneinander verstellt worden, so läuft die Steuerung zunächst in die falsche Endlage und von dort aus in die Sollstellung. Es sei wiederum angenommen, :daß zunächst der Kontakts" ,geschlossen wird. Beim Erreichen der Endlage wird der E,ndlagenschalter GI betätigt, öffnet seine Kontakte g, und schließt seine Kontakte- g,'. Die öffnung der Kontakte ,g1 bewirkt eine Unterbrechung des Motorstromkreises. Beim Schließen der Kontakte g1` wird das Relais D an Spannung gelegt und schließt dabei seine Arbeitskontakte dl und d3, sowie öffnet seine Ruhekontakte d. und d, Durch dl wird der über die Feldwicklung FII führende linke Motorstromkreis geschlossen, während durch d., der über die Feldwicklung F, führende rechte Motorstromkreis geöffnet wird. Der Einstellmotor bewegt sich nunmiehr in der gegenüber vorher umgekehrten Drehrichtung nach der Sollstellung hin. Kurz nach Beginn der Umkehrbewegung des Einstellmotors kehrt der Endlagenschalte@r,Gl wieder in seine Ruhelage zurück, wodumch die Kontaktegi geschlossen, die Kontakte gi geöffnet werden. Dias Zurückgehen des Endlagenschalters GI hat jedoch keinen Eiinfluß mehr auf die nun@m6hr im richtigen Folgesinn arbeitende Nachlaufsteuerung, da .der über die FeldwicklungFl führende rechte Motorstromkreis durch @d2 auch weiterhin unterbrochen bleibt. Das Relais D hält sich nach der öffnung der Kontakte gi über die diesen parallel geschalteten, unter sich 'm Reihe liegenden Kontakte ,l, und c4. Kommt das vom Einstellllmotor nachgedrehte Schaltwerk S in die zur Sollstellung um 18o° versetzte Lage, so werden für kurze Zeit beide Kontaktes, und s11 durch die Nockenscheibe N geschlossen. Diese Schaltung bleibt ,aber ohne Einfluß auf den Steuersinn, da der Kontaktd2 auch weiterhin geöffnet bleibt. Öffnet dann der Kontakts", so fällt das Relais D, ab, und seine Arbeitskontakte,di und dg werden wieder ,geöffnet, seine Ruhekontakte,d2 und t14 geschlossen. Das weitere Einlaufen des Einstellmotors in die Sollstellung geschieht dann über den Kontakt si.
  • Bei entgegengesetzter Verstellung vollzieht sich das Einlaufen des Einstellmotors in die Sollstellung unter Zuhilfenahme des Endlagenschalters @GI, und des Relais C in der entsprechenden Weise.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrische Nachlaufsteuerung nach Patent 69i 189 mit Hilfe zweier Relais, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Relais beim Ansprechen der zugehörigen Endla4genschalter den Gleichtritt des Einstellmoto@rs :mit der vorm Geb r ausgeführten Verstellung erzwingen, während die Stewerun,g des Einstellmotors vom Schaltwürk aus erfolgt. z. Elektrische Nachlaufsteuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß beim Ansprechen eines Endla;genschalters auch das zugehörige Relais anspricht, dabei den bisherigen Motorstromkreis über einen eigenen Ruhekointakt unterbricht, den Einstellmotor über einen eigenen Arbeitskontakt im @entgegengesetzten Driehsinn an eine Spannungsquelle anschaltet und sich über einen weiteren eigenen Arbeitskontakt nach dem Zurückgehen des Endlagenschalters in .seine Ruhestellung üb:ew den ihm zugeordneten Schaltwerkkontakt so lange hält, bis der andere Schaltwerkkontakt die weitere Steuerung des Einstellmotors überno@mmen hat.
DES142810D 1940-11-05 1940-11-05 Elektrische Nachlaufsteuerung Expired DE727331C (de)

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DE (1) DE727331C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1048987B (de) * 1953-12-02 1959-01-22 Asea Ab Einrichtung zur Drehzahlsteuerung eines Elektromotors

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1048987B (de) * 1953-12-02 1959-01-22 Asea Ab Einrichtung zur Drehzahlsteuerung eines Elektromotors

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