DE726767C - Huelse fuer Schrotpatronen - Google Patents

Huelse fuer Schrotpatronen

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DE726767C
DE726767C DER105179D DER0105179D DE726767C DE 726767 C DE726767 C DE 726767C DE R105179 D DER105179 D DE R105179D DE R0105179 D DER0105179 D DE R0105179D DE 726767 C DE726767 C DE 726767C
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DE
Germany
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cardboard
sleeve
case
stopper
base
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Expired
Application number
DER105179D
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English (en)
Inventor
Dr Wolfgang Weigel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ROEMMLER AG H
Original Assignee
ROEMMLER AG H
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B5/00Cartridge ammunition, e.g. separately-loaded propellant charges
    • F42B5/26Cartridge cases

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Hülse für Schrotpatronen Die Hülsen von Schrotpatronen bestehen im allgemeinen aus einer Papphülse, die durch einen Boden an einem Ende verschlossen wird. Zur sicheren Befestigung zwischen Papphülse und Hülsenboden befindet sich im Innern der Hülse noch ein Pappstopfen. Die Hülsen der bekannten Schrotpatronen besitzen ausschließlich Böden aus Messingblech oder vermessingtem Eisenblech bzw. gleichwertigen Metallen. Es hat nicht an Versuchen gefehlt, diese metallenen Baustoffe durch solche zu ersetzen, die in unbeschränktem Umfange zur Verfügung .stehen. Den Versuchen stehen jedoch recht erhebliche Schwierigkeiten entgegen, weil die Verbindung zwischen Papphülse und Hülsenboden eine so innige sein muß, daß selbst bei den beim Schuß auftretenden außerordentlich hohen Gasdrücken, namentlich am Hülsenboden, sich weder Risse bilden, die den Schützen belästigen oder gar gefährden könnten, noch sich Verdrückungen oder Dehnungen einstellen, die das richtige Auswerfen der abgeschossenen Hülsen in Frage stellen.
  • Die Erfindung betrifft eine Hülse für Schrotpatronen, bei der es gelungen ist, die Aufgabe der Vermeidung von Metall bei der Anfertigung der Hülsenböden restlos zu lösen. Nach der Erfindung wird die Papphülse mit nach innen umgebördeltem Rand zwischen dem Pappstopfen' und dem aus kunstharzhaItigen Preßstoff bestehenden Hülsenboden eingebettet und der Pappstopfen sowie der Hülsenboden durch das an sich bekannte Hitzedruckverfahren miteinander verbunden. Bei bekannten Hülsen für Schrotpatronen verwendet man unter Umständen noch besondere Verstärkungseinlagen, die ebenfalls bei den bekannten Ausführungen aus Pappe oder aus Blech bestehen. Solche Verstärkungseinlagen sind auch beim Gegenstand der Erfindung möglich, sie erhalten dann ebenfalls an einem ihrer Enden einen nach innen umgebördelten Rand, mit welchem sie bei der fertigen Hülse zwischen Pappstopfen und Hülsenboden eingebettet werden.
  • Es war nicht zu erwarten, daß zur Anfertigung der so hoch beanspruchten Hülsenböden der an sich bereits bekannte kunstharzhaltige Preßstoff geeignet wäre. Es ist zu berücksichtigen, daß beim Abschuß einer Schrotpatrone mit normaler Gebrauchsladung Drücke von etwa 5ooat auftreten, die naturgemäß in besonderem Maße sich auf den Hülsenboden auswirken, da die Papphülse meist satt an den inneren Gewehrlaufwandungen anliegt und dadurch eine Entlastung gegenüber den hohen Drücken erfährt. Es ist völlig überraschend, daß der Kunstharzpreßstoff den außerordentlich hohen Belastungen standhält. Versuche haben ergeben, daß selbst bei wesentlich stärkerer Beschußladung, welche gegenüber der normalen Gebrauchsladung einen Gasdruck von rund S5oat ergibt, in keinem einzigen Falle ein Versager festzustellen war. Die Verbindung zwischen dem aus Kunstharzpreßstoff bestehenden Hülsenboden und den übrigen Teilen der Hülse läßt sich wahrscheinlich gerade zufolge der Verwendung des Kunstharzpreßstoffes und durch die Ausgestaltung der Papphülse bzw. der Verstärkungseinlagen mit umgebördelten Rändern so innig durchführen, daß bei den angestellten Versuchen weder eine Rißbildung , eintrat noch Verdrückungen oder Dehnungen festgestellt werden konnten. In jedem Falle wurden die abgeschossenen Hülsen ohne jede Beanstandung ausgeworfen. Ein derartiges Ergebnis konnte trotz der vielseitigen Verwendung des Kunstharzpreßstoffes auf anderen Gebieten keineswegs erwartet werden.
  • Es ist für die Erfindung nebensächlich, ob die Hülse noch mit Verstärkungseinlagen in Form von kleinen Papphülsen oder kleinen Blechhülsen versehen wird. Sind Verstärkungseinlagen erwünscht oder notwendig, so bietet die Erfindung die Möglichkeit ihrer Anwendung.
  • Der kunstharzhaltige Preßstoff besteht einerseits aus dem Bindemittel, d. h. einem Kunstharz, welches durch Kondensation vorn Phenol und Formaldehyd, aus Kresol mit einem Aldehyd, oder aus Harnstoff, Tioharnstoff, oder Harnstoff und Tioharnstoff mit Formaldehyd hergestellt wird. Als Füllstoff kommen alle organischen und anorganischen Stoffe in Frage, so Holzmehl, Asbestfasern, Leinen- oder sonstige Gewebefasern, auch Gewebe- oder beispielsweise Papierschnitzel u. dgl.
  • Die Zeichnung läßt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes im Schnitt erkennen. Die Hülse besteht aus dem eigentlichen zylinderförmigen Körper a aus gewöhnlicher Pappe. An einem seiner Enden ist dieser Körper a mit einem nach innen tongebördelten Rand b versehen. Im Innern des Hülsenkörpers a liegt der auch bei bekannten Ausführungen vorhandene Pappstopfen c. Der umgebördelte Rand b des Hülsenkörpers a liegt zwischen diesem Pappstopfen c und dem Hülsenboden d eingebettet, der aus einer der erwähnten Prehstoffarten hergestellt ist. Beim Ausführungsbeispiel sind noch Verstärkungseinlagen vorgesehen, und zwar eine Einlage e aus Pappe sowie eine Blecheinlage f . Es ist aber für die Erfindung unwesentlich, ob solche Einlagen e, f vorgesehen sind oder nicht, es kann auch nur eine dieser beiden Einlagen vorgesehen sein. Falls Einlagen vorgesehen sein sollten, erhalten auch diese wie beim Ausführungsbeispiel nach innen umgebördelte Ränder g, h, die ebenso wie der umgebördelte Rand b des Hülsenkörpers a zwischen dem Pappstopfen c und dein aus Kunstliarzpreßstoff bestehenden Hülsenboden d eingebettet liegen.
  • Die Herstellung der Hülse erfolgt unter Anwendung des an sich bekannten Hitze-Druckverfahrens, also in einer hochbeheizten Preßform, in die die zur Anfertigung des Hülsenbodens d erforderliche Preßmasse eingeschüttet und im übrigen die weiteren Hülsenteile eingelegt werden. Es hat sich gezeigt, daß bei Anwendung dieses Verfahrens die Verbindung zwischen dem Hülsenboden d und dem Pappstopfen c eine ganz außerordentlich feste wird, vermutlich liegt dies daran, daß während des Preßvorganges ein Teil des in der Preßmasse enthaltenen Bindemittels beim -Aufschließen desselben in die Pappmasse des Pappstopfens c eindringt und nunmehr .unter der Einwirkung der Hitze-erhärtet.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Hülse für Schrotpatronen bestehend aus einem zylindrischen Hülsenkörper aus Pappe mit oder ohne Verstärkungseinlage, einem Pappstopfen und einem Hülsenboden aus hunstharzprebstoff, dadurch gekennzeichnet, daß die Papphülse (a sowie die gegebenenfalls vorhandene Verstärkungseinlage (e, f) mit nach innen umgebördelten Rändern (b, J, lt.. zwi- schen dem Pappstopfen (c i und dein Hülsenboden (d) eingebettet sind und Pappstopfen (c) sowie Hülsenboden (d-) durch das an sich bekannte Hitzedruckverfahren miteinander verbunden sind.
  2. 2. Hülse nach Anspruch i mit Verstärkungseinlage, dadurch gekennzeichnet, daß der Hülsenboden (d) ganz oder teilweise aus geschichtetem Preßstoff besteht.
DER105179D 1939-05-10 1939-05-10 Huelse fuer Schrotpatronen Expired DE726767C (de)

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