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Lüfter für Gasschutzräume Die Erfindung betrifft einen Lüfter für
Gasschutzräume, der aus einem Filter, einem von Hand angetriebenen und einem durch
einen Elektromotor angetriebenen Gebläse besteht.
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Erfindungsgemäß zweigt zwischen dem Filter und einem als Handpumpe
dienenden Blasebalg ein im Querschnitt kastenartiges Rohr ab, das an seinem einen
Ende ein Gewinde zur Aufnahme des Filters und diesem Gewinde gegenüber einen Flansch
zum Anschließen des Pumpendeckels aufweist, während sein anderes Ende den Saugstutzen
des Elektrogebläses trägt.
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Verwendet man Schutzraumbelüfter mit zwei abwechselnd betätigten Handpumpen,
die mit je einem Filter in Verbindung stehen, so kann zwischen den Filtern und den
Handpumpen eine im Querschnitt kastenartig ausgebildete Leitung angeordnet sein,
die mit ihren beiden Enden ,an je ein Filter und die dazugehörige Handpumpe angeschlossen
ist, während in ihrer Mitte ein Rohr abzweigt,- das als Saugstutzen ,ausgebildet
ist und gleichzeitig als Träger des Motorgebläses dient.
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Es sind schon mit einer Membranpumpe versehene Schutzraumbelüfter
bekannt, bei denen auf der Luftaustrittsseite der Membranpumpe ein Elektrogebläse
angeordnet ist. Bei diesem Schutzraumbelüfter muß das Elektrogebläse die Luft durch
die Membranpumpe hindurch ansaugen, anderseits muß beim Betrieb der Membranpumpe
die Luft durch das Elektrogebläse hindurchgedrückt werden. Hierdurch wird der Durchflüßwiderstand
bei dem Betrieb der beiden Gebläse vergrößert.
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Dieser Nachteil ist bei dem neuen Lüfter für Gasschutzräume vermieden.
Die Anordnung des Elektrogebläses erfolgt in der Weise, daß weder der Betrieb des
Blasebalges durch das Elektrogebläse noch der Betrieb des Elektrogebläses durch
den Blasebalg behindert wird. Läßt man, beispielsweise das Gebläse laufen, so wird
die Luft nur durch das Filter hindurch angesaugt, da die an der Handpumpe bzw. dem
Blasebalg angeordneten 'Rückschlagventile ein Saugen durch den Balg hindurch verhindern.
Das Gebläse leistet anfangs, wenn das Filter noch geringen Widerstand aufweist,
mehr als verlangt wird. In diesem Falle wird ein an der Saugleitung des Filters
befindlicher Schieber so eingestellt, daß nur die gewünschte Luftmenge gefördert
wird. Die Menge der geförderten Luft kann man am Ausschlag einer am Druckstutzen
des Ventilators angeordneten Klappe ablesen. Diese Klappe ist gleichzeitig ein Rückschlagventil,
welches verhindert, daß bei der Betätigung der Handluftpumpe Luft durch den Ventilator
angesaugt wird.
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In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen des neuen Lüfters für
Gasschutzräume dargestellt.
Abb. i zeigt einen mit einer Handpumpe
und einem Filter versehenen Lüfter für Frischlufterzeugung in Luftschutzräumen.
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Abb. z zeigt einen mit zwei Handpumpen und zwei Filtern versehenen
Schutzraumbelüfter, und Abb. 3 stellt einen Schnitt der Abb. z dar. Wie aus Abb.
i ersichtlich, ist der Schutzraumbelüfter drehbar in einem Gestell 1z gelagert.
Er besteht im wesentlichen aus dem durch den Handgriff i zu betätigenden Blasebalg
b und dem Reinigungsfilter a. An dem Blasebalg sind die Rückschlagventile
h und l
angeordnet, die sich beim Auseinanderziehen bzw. beim Zusammendrücken
des Blasebalges öffnen oder schließen. Die zu reinigende Luft wird dem Filter durch
die Saugleitung f zugeführt, an der ein Schieber g zum Regeln der zugeführten Luftmenge
angeordnet ist. Zwischen dem Filter a und dem Blasebalg b
zweigt ein
im Querschnitt kastenartiges Rohr c ab, das an seinem einen Ende ein Gewinde zur
Aufnahme des Filters a und diesem Gewinde gegenüber einen Flansch zum Anschließen
. des Pumpendeckels aufweist, während sein anderes Ende den Saugstutzen des Elektrogebläses
d trägt. Dieses ist an seiner Druckseite mit einer Klappe e versehen, die sich beim
Austritt der Luft je nach deren Menge mehr oder weniger weit öffnet.
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Nach Abb. a kann der Schutzraumbelüfter auch mit zwei Handpumpen ausgestattet
sein, die mittels einer Wippe o von zwei Personen bedient werden. Jede der als Blasebälge
ausgebildeten Handpumpen trägt zwei Rückschlagventile h und L und
steht mit je einem Reinigungsfilter a in Verbindung. Die Blasebälge ruhen im Gestell
h. Zwischen den Filtern a und den Handpumpen b ist eine im Querschnitt kastenartig
ausgebildete Leitung m angeordnet, die mit ihren beiden Enden an je ein Filter und
die dazugehörige Handpumpe angeschlossen ist, während in ihrer Mitte ein Rohr n
abzweigt, das als Saugstutzen ausgebildet ist und gleichzeitig als Träger des Motorgebläses
d dient. Auch bei dieser Anordnung ist die Saugleitung f der Filter a mit einem
Regelschieber g ausgestattet.