DE726567C - Zweiteilige Filmfuehrung fuer Vergroesserungsgeraete - Google Patents
Zweiteilige Filmfuehrung fuer VergroesserungsgeraeteInfo
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- DE726567C DE726567C DET55345D DET0055345D DE726567C DE 726567 C DE726567 C DE 726567C DE T55345 D DET55345 D DE T55345D DE T0055345 D DET0055345 D DE T0055345D DE 726567 C DE726567 C DE 726567C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B27/00—Photographic printing apparatus
- G03B27/32—Projection printing apparatus, e.g. enlarger, copying camera
- G03B27/52—Details
- G03B27/62—Holders for the original
- G03B27/64—Holders for the original using a vacuum or fluid pressure
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- Physics & Mathematics (AREA)
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- Exposure And Positioning Against Photoresist Photosensitive Materials (AREA)
Description
- Zweiteilige Filmführung für Vergrößerungsgeräte Die Erfindung geht aus von einer zweiteiligen Filmführung, bei welcher der Film mit der Schichtseite gegen eine Planglasplatte anpreßbar ist. Gemäß der Erfindung bilden dabei Ober- und Unterteil der Führung zwischen sich eine sich nach außen luftdicht abschließende Kammer, an die eine Handdruckluftpumpe angeschlossen ist, durch die auf die Blankseite des Films einwirkende Preßluft erzeugt werden kann.
- Die Anwendung von Druckluft bei Filmführungen ist an sich bekannt. So hat man bei photographischen Kammern für Luftfahrzeuge den Film zur Erzielung einer vollkommenen Planlage mit der Rückseite gegen seine ebene undurchsichtige Platte gepreßt, um eine Planlage zu erzwingen. Weiterhin ist es bei Kontaktkopiermaschinen für Kinofilme bekannt, die Filme mittels Druckluft aneinanderzupressen, um auf diese Weise einen innigen Kontakt der Filme zu erzielen, ohne sie der Gefahr von mechanischen Verletzungen auszusetzen. Demgegenüber ist durch die Erfindung für photographische Vergrößerungsgeräte eine Filmführung geschaffen, bei der es darauf ankam, bei angemessenem Aufwand die Planlage des Films unter Vermeidung der Newtonschen Ringe zu sichern, wie sie auftreten können, wenn man den Film zwischen zwei Planglasplatt:en plan preßt. Bei Verwendung einfacher Metallmasken ist das Auftreten von Newtonschen Ringen zwar auch unterbunden, jedoch haben ,diese den Nachteil, daß sich der Film durch die Wärmeentwicklung der Lichtquelle aus der Einstellebene herauswölbt, was auf Kosten der Bildschärfe geht.
- Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes gibt die Zeichnung wieder, und zwar zeigen: Fig. z und z Schnitte durch die Filmführung ohne die Luftpumpe, Fig.3 eine Aufsicht darauf, Fig. q. und 5 -Schnitte durch die Luftpumpe und Fig.6 den Verschlußriegel für die Filmführung.
- Die Filmführung weist eine untere Metallplatte a mit der eingekitteten Glasplatte b rauf, die sieh gemeinsam mit der oberen Metallplatte c und der Glasscheibe d um das Gelenk g auseinanderklappen läßt. Im geschlossenen Zustand schließen die beiden Glasplatten b und d den Raum j ein. Dazwisiohen liegt, mit dem oberen Teil der Filmführung fest verbunden, die Metallaussdhnittmaske e, .die das Negativformat begrenzt. Sie trägt auf der Unterseite noch eine Gummimaske gleicher Größe, f, die im geschlossenen Zustand den Raum j luftdicht abschließt. In diese Kammer münden das Lufteinführungsrohr h sowie das Luftaustrittsrohr h. Das letzte trägt an seinem Ende ein Ventil l3. An das Rohr h ist die Druckluftpumpe (Fig. q. und 5) angeschlossen. Preßt man den Griff o gegen den Griff p, so saugt der Kolben n durch das Ventil 1i Luft an. Läßt man nun den Griff o los, dann wird der Kolben it durch die Schraubenfeder gu herabgepreßt, so daß die vorher eingesaugte Luft aus dem Ventill. herausgepreßt wird. Das Ventil 12 ist durch einen Schlauch m mit dem Luftzuführungsrohr h verbunden. Die ausströmende Luft gelangt auf diesem Weg in den Raum j, .der sich nun mit Druckluft füllt. Durch Betätigen des Ventils 13 kann man die Luft wieder entweichen lassen und den Druck mindern oder ganz aufheben.
- Die Filmführung als saIche ist so flach gehalten, daß sie sich ohne weiteres in jede praktisch vorkommende Negativbühne einschieben läßt. Die Bodenplatte a ist kürzer als die Deckplatte c, um den Film leicht in die Mulden der Negativbühne einrollen zu lassen. Das Ventil h ist so angeordnet, daß es nach Einführen in den Vergrößerungsapparat leicht bedient werden kann. Der Hebel r (Fig. 6) an der Vorderseite der Filmführung gestattet je nach Druckanwendung auf den linken oder rechten Hebelteil ein schnelles Schließen oder Öffnen der Kammer und ermöglicht somit ein schnelles Arbeiten.
- Die Druckluftpumpe ist in Handgröße gearbeitet, aber so groß, daß ein einziger Druck für die Füllung der Kammer genügt. Der Federdruck ist auf i/4 bis i/2 kg/cm2 abgestimmt. DieLänge desZuführung;sschlauchesm ist so bemessen, daß die Pumpe in Griffnähe liegt. Er hat seinen Anschlug auf der linken Seite der Kammer, um mit der linken Hand an der Pumpe und mit der rechten an der Kammer arbeiten zu können. Der Arbeitsgang beim Vergrößern geht nun folgendermaßen vor sich: In die geöffnete Kammer wird der Film so eingefügt, daß er zwischen die Führungsstifte v zu liegen kommt. Das Oberteil c wird heruntergeklappt und durch .den Hebel r verriegelt. Die Filmführung wird nun in den Vergrößerungsapparat eingeschoben und die Druckluftpumpe betätigt. Der Raum j, der nun durch die Rückseite des Films begrenzt wird, füllt sich mit Druckluft, die den Film mit der Schichtseite gegen die Glasplatte b preßt. Bei der nun folgenden Scharfstellung kann man die völlige Planlage des Films kontrollieren. Gegebenenfalls noch bestehende Mängel lassen sich durch nochmaliges Pumpen oder- durch leichten Zug an den beiden Filmenden beheben.-Durch Reibung beim Reinigen des Films werden sehr leicht Staubteilchen angez gen. Durch Betätigung des Ventils l3 kann man jedoch die Druckluft noch einmal oder mehrmals entweichen lassen, um vorhandene Staubteilchen vom Film zu entfernen. Beim Weitertransportieren des Films bleibt die Kammer im Vergrößerungsapparat. Es wird nur der Hebel r ausgerückt und die Kammer leicht angehoben, worauf sich der Film leicht weiterziehen läßt. Die weitere Arbeitsweise ist wie vorher. Die Filmführung läßt sich mit dem Filmwährend der ganzen Arbeit auf der Negativbühne bewegen und zentrieren, so daß man den Bildausschnitt wie auch sonst ausrichten kann.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Zweiteilige Filmführung für photographische Vergrößerungsgeräte, bei welcher der Film mit der Schichtseite gegen eine Planglasplatte anpreßbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß Ober- und Unterteil (c, a) der Filmführung zwischen sich eine sich nach außen luftdicht abschließende Kammer (j) bilden, an die eine Handdruckluftpumpe angeschlossen ist, durch die auf die Blankseite des Films einwirkende Preßluft erzeugt werden kann.
- 2. Filmführung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Kammer (j) ein Auslaßventil (l3) in Verbindung steht.
- 3. Filmführung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Ober- und Unterteil (c, a) miteinander verriegelbar sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET55345D DE726567C (de) | 1941-04-23 | 1941-04-23 | Zweiteilige Filmfuehrung fuer Vergroesserungsgeraete |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET55345D DE726567C (de) | 1941-04-23 | 1941-04-23 | Zweiteilige Filmfuehrung fuer Vergroesserungsgeraete |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE726567C true DE726567C (de) | 1942-10-16 |
Family
ID=7564497
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET55345D Expired DE726567C (de) | 1941-04-23 | 1941-04-23 | Zweiteilige Filmfuehrung fuer Vergroesserungsgeraete |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE726567C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3417691A1 (de) * | 1984-05-12 | 1985-11-28 | Dr.-Ing. Rudolf Hell Gmbh, 2300 Kiel | Vorrichtung zur aufspannung von abtast- und aufzeichnungsvorlagen in der reproduktionstechnik |
-
1941
- 1941-04-23 DE DET55345D patent/DE726567C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3417691A1 (de) * | 1984-05-12 | 1985-11-28 | Dr.-Ing. Rudolf Hell Gmbh, 2300 Kiel | Vorrichtung zur aufspannung von abtast- und aufzeichnungsvorlagen in der reproduktionstechnik |
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