DE726314C - Vorrichtung zur wiederholten Wiedergabe einer beliebigen Stelle einer Schallplattenaufzeichnung bei Sprechmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zur wiederholten Wiedergabe einer beliebigen Stelle einer Schallplattenaufzeichnung bei Sprechmaschinen

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DE726314C
DE726314C DER102678D DER0102678D DE726314C DE 726314 C DE726314 C DE 726314C DE R102678 D DER102678 D DE R102678D DE R0102678 D DER0102678 D DE R0102678D DE 726314 C DE726314 C DE 726314C
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Germany
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arm
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grooves
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DER102678D
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Joseph Louis Routin
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B3/00Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
    • G11B3/02Arrangements of heads
    • G11B3/08Raising, lowering, traversing otherwise than for transducing, arresting, or holding-up heads against record carriers
    • G11B3/095Raising, lowering, traversing otherwise than for transducing, arresting, or holding-up heads against record carriers for repeating a part of the record; for beginning or stopping at a desired point of the record
    • G11B3/0952Raising, lowering, traversing otherwise than for transducing, arresting, or holding-up heads against record carriers for repeating a part of the record; for beginning or stopping at a desired point of the record using automatic means
    • G11B3/0955Raising, lowering, traversing otherwise than for transducing, arresting, or holding-up heads against record carriers for repeating a part of the record; for beginning or stopping at a desired point of the record using automatic means using mechanical means for detecting the end of the recording

Landscapes

  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur wiederholten Wiedergabe einer beliebigen Stelle einer Schallplattenaufzeichnung bei Sprechmaschinen Die Erfindung bezieht sich namentlich auf die Verwendung von Schallplatten für Lehrzwecke, und zwar auf Vorrichtungen, die in Verbindung mit einer Sprechmaschine oder einem elektrischen Schallabnehmer die Wiederholung einer beliebigen Stelle der Schallplattenaufzeichnung gestatten.
  • Erfindungsgemäß benutzt man zu diesem Zweck .in Verbindung mit einer Sprechmaschine bekannter Bauart einen linealartigen Einstellarm, der eine. größere Länge als -der Schallplattendurchmesser hat und der an einem Ende mit einem Lager um den Wellenstumpf des Antriebstellers schwenkbar ist, während das andere Ende des Einstellarmes einen Handgriff trägt und der ferner eine Reihe getrennter, in der Ablaufrichtung der Schallplatte sich erweiternder Ouerrillen aufweist, deren Abstände von der Schallplattenmitte einstellbar sind, wobei die Verschiebungen der Schalldose mit Hilfe des entweder auf die Tonnadel oder auf einen an der Schalldose befestigten Stift einwirkenden Einstellarmes erzielt werden. Zwecks Ermöglichung der Einstellung des Beginns der Wiedergabe auf irgendeiner der Schallrillen sind Mittel vorgesehen, um den Abstand jeder Rille vom Mittelpunkt der Schallplatte mit großer Genauigkeit einstellen zu können.
  • Weitere Mittel sind ferner vorgesehen, um namentlich selbsttätig die Reihenfolge der nacheinander vorzunehmenden Einstellungen zu bestimmen, den Übergang zwischen den einzelnen ausgewählten Stellen der Schallaufzeichnung zu gewährleisten, das Markieren der verschiedenen Einstellungen zu gestatten und den Schutz der Schallplatte vor etwaiger Beschädigung zu gewährleisten. Die Merkmale der Unteransprüche sind nur in Verbindung mit denen des Hauptanspruches, nicht aber für sich allein Gegenstand der Erfindung.
  • Es ist eine Vorrichtung zur wiederholten Wiedergabe einer Schallplattenaufzeichnung bekanntgeworden, die auch zur Wiedergabe eines Teils der Aufzeichnung verwendet werden kann. Diese Vorrichtung besitzt eine Anzahl in der ganzen Breite der Aufzeichnung beginnender Führungsrillen, die sämtlich spiralförmig zum Plattenrand hin verlaufen und in die äußerste Rille einmünden, so daß die Nadel in jedem Fall zu dem Ende der äußersten Rille geführt wird. Wegen der infolge der Plattenabmessungen begrenzten Verstellbarkeit der Vorrichtung sind daher nur solche Wiederholungen der Wiedergabe möglich, die in dem ersten Viertel, günstigstenfalls aber in der ersten Hälfte der Schallaufzeichnung beginnen, keinesfalls jedoch Wiederholungen. einer beliebigen Stelle der Aufzeichnung. Die bekannte Vorrichtung hat außerdem den Nachteil, daß sie etwa die Hälfte der Schallplattenfläche bedeckt.
  • Die schematisch gehaltenen Fig. i und a zeigen beispielsweise im Grundriß bzw. im Aufriß, wie die Erfindung mittels eines nur eine einzige Nut aufweisenden und unmittelbar auf die Nadel einwirkenden Einstellarmes verwirklicht werden kann. Ferner zeigen: Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie A-F der Fig. i, Fig. d. und 5 im Grundriß bzw. im Aufriß, teilweise im Schnitt, eine abgeänderte Ausführungsform mit mehreren Nuten im Einstellarm gemäß Fig. i, Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie X-Y der Fig. 4., Fig. 7 und 8 schematisch ein weiteres Ausführungsbeispiel für die Fig. d., 5 dargestellte Vorrichtung, bei der der Einstellarm einerseits auf die Nadel und andererseits auf einen an der Schalldose befestigten Stift einwirkt, Fig. 9 und io schematisch ein Ausführungsbeispiel für eine Stützvorrichtung die an der Vorrichtung nach den Fig. 7 und 8 verwendet 1i werden kann, Fig. i i schematisch eine abgeänderte Ausführung der in den Fig. 9 und io dargestellten Vorrichtung.
  • In den F'ig. 1, z und 3 bezeichnet i die Antriebswelle der Sprechmaschine, die sich in der Pfeilrichtung F dreht und auf der der Teller 2 sitzt, der eine Schallplatte 3 trägt: 4-4a bezeichnet einen dünnen und starren linealartigen Einstellarm, dessen Ende q. mit einem Loch zum Aufsetzen auf den Wellenstumpf i versehen ist. 5 bezeichnet einen auf dem Einstellarm angeordneten Schieber; 6 ist eine Schraube, durch die der Schieber 5 mit dem Einstellarm fest verbunden werden kann: 7 ist eine in den Schieber 5 vorgesehene Nut, die so ausgebildet ist, daß man, wenn sich d:e Nadel der Schalldose in einer der Tonspuren zwischen S1 und S@ befindet, durch Verschieben des Einstellarmes von Hand in der Pfeilrichtung F zunächst das Abheben der Nadel durch die schiefe Ebene R1 (Abb. 3) und dann das Zurückführen der Nadel nach hinten durch die Wirkung des gekröpften Teiles C (Abb. i), der daumenartig wirkt, und endlich durch die schiefe Ebene R. das Wiederaufsetzen der Nadel auf die Schallplatte bewirkt, 'wobei die Nadel durch die Wirkung der Führungsnasen b1 und b, ohne Rücksicht auf die Stellung. die die Nadel beim Abheben einnahm, genau in die Tonspur S1 wieder eingesetzt wird. Ein Nonius 8 aus einem am Schieber 5 befestigten mit einer Teilung versehenen Plättchen bewegt sich vor einer auf dem Einstellarm vorgesehenen Teilung.
  • Die beschriebene Vorrichtung arbeitet wie folgt: Man erfaßt das Ende4a des Einstellarmes zwischen dem Daumen und dem Zeigefinger der rechten Hand und hebt damit den Einstellarm etwas, um das Abbremsen des Antriebsmotors zu vermeiden, worauf man die Nadel der Schalldose in die Nut 7 einlegt.
  • Nach diesem Einsetzen werden folgende Arbeitsgänge ausgeführt.
  • Zum Abhören dreht man zunächst den Einstellarm langsam in der Drehrichtung der Schallplatte so lange, bis die Nadel sich ungefähr in einem Abstand von i mm vom Rand befindet; alsdann läßt man den Einstellarm auf die Schallplatte herunter, worauf man ihn sofort losläßt: endlich .bewegt man die rechte Hand plötzlich so, daß der Einstellarm aufgehalten werden kann, der nunmehr durch die Drehung der Schallplatte mitgenommen wird, bevor er gegen die Nadel stößt.
  • Zwecks Unterbrechung einer Tonwiedergabe, deren Dauer nicht über die Zeit hinausgegangen ist, .die die Nadel braucht, um sich von der Tonspur S1 bis zu der Tonsl)ur.S= zu bewegen, wird der Einstellarm stets unter leichtem Anheben derart verschwenkt, daß die Nadel nach Übergang in die Nut 7 voll der Schallplatte entfernt gehalten wird. Man findet somit die Stellung wieder, die dem Einsetzen entspricht.
  • Bei Wiedergaben längerer Zeitdauer muß die Nadel in. die Nut von Hand zurückgeführt werden. In den Fig. d., 5, 6, in denen die vorher verwendeten Bezugsziffern die gleichen Teile bezeichnen, ist L ein Arm, der auf einer dachförmig ausgebildeten Metallschiene besteht, deren,Längsseiten abgeschrägt sind; 9, io und i i bezeichnen Teile, die an L befestigt sind und sechs gänsefußfärmige Nuten, A, B, C, D; E und F, begrenzen; 12 bezeichnet einen zylindrischen Kern, der mit sanfter Reibung auf L angeordnet und mit einem exzentrischen Loch 13 versehen ist; 14 bezeichnet eine Büchse mit leicht konischer Bohrung, die mit 12 verbunden ist; 15 ist ein mit 1a fest verbundener gerändelter Knopf, in dem eine zylindrische Aussparung 16 evorgesehen ist; 17 ist eine mit 15 fest verbundene Skala, die mit einem auf dem Einstellarm L fest angeordneten Zeiger 18 zusammenwirkt; i9 ist eine verformte Stahlscheibe, die zwischen i i und 17 eingeschaltet ist, um der Drehung von 15 ein bestimmtes Reibungsdrehmoment entgegenzusetzen; z-4 und 25 sind zwei sehr dünne biegsame Lederstreifen, die an L derart befestigt sind, daß die zwischen den Abschrägungen von L und der Schallplatte befindlichen Teile ihre ganze Biegsamkeit beibehalten; 26 und 27 bezeichnen die für 27 verwendeten Befestigungspunkte.
  • Es liegt auf der Hand, daß sich der Einstellarm L bei einer bestimmten Winkeleinstellung desselben durch eine Drehung des Knopfes 15 allmählich in der Längsrichtung verschieben läßt, und vorausgesetzt daß diese Verschiebung etwas größer als der Abstand zweier benachbarter Nuten voneinander gemacht werden kann, so wird es offenbar stets möglich sein, die Vorrichtung nach der Wahl der passenden Nut so einzustellen, daß die Nadel in einem vorbestimmten Abstand vom Mittelpunkt der Schallplatte aufgesetzt wird. Es ist zu bemerken, daß jede Markierung bei dieser Ausführungsform die beiden Angaben für die Nut und für die Teilung der Skala umfassen soll.
  • Die Arbeitsweise bleibt genau dieselbe wie im Falleder Ausführung nach Fig. i. Durch die Anordnung der Büchse 14 soll vermieden werden, daß das Ende des Exzenterkranzes ii beim Heben des Griffes io gegen die Schallplatte streift.
  • Durch die zylindrische Aussparung 16 des Knopfes 15 und der Verjüngung der Bohrung der Büchse 14 soll vermieden werden, daß durch das Heben des Griffes io eine Brems-Wirkung durch. Festklemmen der Welle entsteht.
  • Da der Durchmesser von 17 größer als der von 12 ist, werden die Ablesungen erheblich erleichtert, weil die Verstellungen der Teilung größer als die des Einstellarmes sind.
  • Durch dieAnordnungderbiegsamenLederschuhe 24 und 25 soll das Geräusch, das die Reibung des Einstellarmes L gegen die Schallplatte verursachen könnte, sowie jede Deschädigung der Oberfläche der Schallplatte vermieden werden.
  • Um zu vermeiden, daß die Nadel längs des Einstellarmes gleiten kann, genügt es, die Seite, längs welcher das Abheben der Nadel erfolgt., ntsprechend dem von der Nadel beschriebenen Kreisbogen auszubilden.
  • In den Fig. 7 und 8, worin i ebenso wie in den Fig.4 und 5 die Tellerantriebswelle, 3 die Schallplatte, F die Bewegungsrichtung derselben und 15 einen Einstellknopf bezeichnet, der mit einer Skala 17 fest verbunden ist, die sich vor- einem Zeiger 18 bewegt, bezeichnet 93 einen aus Metall bestehenden Einstellarm, dessen obere Fläche glatt und die eine Seite 93a zweckmäßig entsprechend einem Kreisbogen, der mit dem von der Nadel beschriebenen Kreisbogen gleichächsig ist, umgebogen ist; a1, hl, ei, dl, ei, fi bezeichnen eine Anzahl lotrechter V-förmiger Nuten bzw. Einkerbungen, die,der gekrümmten Seite 93a vorgesehen sind; 94 ist ein Metallstift, der durch Anziehen der Schraube 96 im Nadelhalter 9,5 der Schalldose 31 befestigt werden kann; 97 ist ein mit 94 fest verbundenes Metallstück, auf dem die Schalldosennadel 98 mittels einer Schraube 99 derart befestigt ist, daß, wenn 94 auf 93 ruht (s. Fig. 8), die Spitze der Nadel 98 sich etwas unterhalb der unteren Oberfläche von 93 befindet.
  • Bei dieser Ausbildung wird der Einstellarm niemals auf die Schallplatte aufgelegt und soll immer in der in der Nähe der Nadel auf der linken Seite derselben festgehalten werden.
  • Um das Abhören von der in Fig.8 gezeigten Stellung aus zu bewirken, verfährt man folgendermaßen: Erster Schaltvorgang: Nimmt man an, @daß der Einstellarm mit der rechten Hand in einer genügenden Höhe festgehalten wird, um jede Berührung der Nadel mit der Schallplatte zu vermeiden, so wird die Nadel zuerst dadurch gegenüber einer der Einkerbungen gebracht, daß man 94 mit der linken Hand auf 93 - gleiten läßt; alsdann wird die gekrümmte Seite des Einstellarmes gegen den Nadelschaft derart angedrückt, daß die Nadel beim Einsetzen derselben in die gewählte Einkerbung eine genau bestimmte Stellung einnimmt; endlich wird der Einstellarm so weit nach hinten zurückgeführt, bis die Nadel in der aus der Fig. 8 ersichtlichen Weise vollständig aus der Einkerbung herausgelöst ist.
  • Zweiter Schaltvorgang: Der Einstellarm wird allmählich so weit gesenkt, bis die Nadel ohne Stoß.mit der Schallplatte in Berührung kommt; alsdann wird der Einstellarm in einer solchen Stellung festgehalten, daß er weder die Schallplatte noch den Stift 94 noch die Nadel 98 berührt. Zwecks Unterbrechung des Abhörens genügt es, den Einstellarm derart wieder abzuheben, daß er die in der Fig.8 gezeigte Stellung wieder einnimmt.
  • Es ist zu bemerken, daß die Nadel für ein kurzzeitiges Abhören gegenüber der gewählten Einkerbung verbleiben kann und daß die für die Wiederaufnahme des Abhörens nötige Handhabung in diesem Falle vereinfacht wird.
  • . Bei der Vorrichtung nach den Fig. 7 und 8 könnte befürchtet werden, daß am Ende der ersten Zeit ein Verrutschen des Stiftes 94 eintreten kann, da die Nadel der Schallplattenmitte näher rücken würde. Um die Folge dieses etwaigen Verrutschens zu berichtigen, brauchen an der linken Seite von 93 nur Riffelungen (a2, b2 . . . . f2) vorgesehen zu werden, deren Länge so beschränkt ist, daß sich 9.4 auf dem glatt gebliebenen Teil von 93 befindet, sobald 98 auf 93a kommt.
  • Es ist ferner zu bemerken, daß die Benutzung des besonderen Nadelhalters 97-99 den Vorteil bietet, daß die Befestigung des Stiftes 94 an jeder beliebigen Schalldose augenblicklich erfolgen kann.
  • Wenn in Betracht gezogen wird, daß es für die Schonung der Schallplatte unerläßlich ist, daß die Nadel während ihrer Mitnahme durch die Schallrillenspirale vollständige Bewegungsfreiheit beibehält, so muß selbstverständlich dafür gesorgt sein, daß der Stift erst auf den glatten Teil des Einstellarmes übergeführt werden muß, bevor er entweder angehoben oder gesenkt wird..
  • Diese Abart hat den wesentlichen Vorteil, daß sie die selbsttätige Bestimmung der zu wählenden Reihenfolge von Schaltvorgängen bzw. Einstellungen gestattet, damit jedes Abhören einer neu ausgewählten Stelle der Schallaufzeichnung genau an der Stelle einsetzt, wo das Abhören der vorhergehenden Stelle aufgehört hat.
  • Zwecks Erzielung dieses Ergebnisses braucht nur der Motor am Ende der abgehörten-Stelle angehalten zu werden, und der Einstellarm wird derart eingestellt, daß er etwa 1 mm unter dem Stift 94. verläuft. Der Knopf 15 wird alsdann so weit herumgedreht, bis das Ende der einen Riffelungen (112 . . . f2) unter die Spitze des Stiftes"94 gelangt ist.
  • In den Fig.9 und io, in welchen 3 die Schallplatte und 36 die Werkplatte der Sprechmaschine bezeichnen, ist ioo ein an 36 befestigter und derart ausgeschnittener Metallwinkel, daß zwei Lager ioi und io2 gebildet werden, auf welchen das Ende des Einstellarmes 93 zum Aufruhen gebracht werden kann. 103 bezeichnet einen Anschlag, der derart angeordnet ist, daß er den Einstellarm in der in Fig.2 dargestellten Stellung festlegt und in welcher Stellung die Nadel aus den s°nkrechten Rillen vollständig herausgehoben ist.
  • Es ist ohne weiteres zu sehen, daß die Mitverwendung dieses Auflagers den Schutz der Schallplatte gewährleistet, denn es bedingt das zwangsläufige Abheben der Nadel, bevor diese in eine der senkrechten Rillen eingerückt werden kann. Außerdem bietet es dem Vorteil, daß jede Ermüdung vermieden wird, da der Einstellarm während der Tonwiedergaben auf dem Auflager ioi ruhen kann.
  • In der Fig. i i ist io4 ein Blechstück, das mit einem Schlitz 105 versehen ist, in den das Ende des Einstellarmes 93 eingreift: roh ist ein Bügel, der in den Schlitzführungen 107 und: io8 verschoben werden kann und durch eine Feder iog ständig gegen die linke Seite von 93 angedrückt wird: iio und iii sind zwei Lenker, die einerseits an io.i und andererseits an zwei an der Platte 36 befestigten Haltern 112 und i,3 angelenkt sind: 114 und 115 sind zwei Anschläge, die die Größe der Verschiebung begrenzen, die dem Betätigungshebel 116 erteilt werden kann.
  • Da die Gelenkpunkte i io und i i i an den Spitzen eines Parallelogramms angeordnet sind, so sieht man sofort, daß man durch Heben des Hebels 116 das Abheben des Einstellarmes 93 und dessen Verschiebung nach links bewirken wird. Man sieht ferner, dal die Wirkung der Feder iog eine waagerechte Verschiebung von 93 so weit ermöglicht, bis die Nadel 98 genau auf dem Boden der Einkerbung sitzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur wiederholten Wiedergabe einer beliebigen Stelle einer Schallplattenaufzeichnung bei Sprechmaschinen, gekennzeichnet durch einen linealartigen Einstellarm (4-.I11, L, 93), der eine größere Länge als der Schallplattenhalbmesser hat und der an einem Ende mit einem Lager um den Wellenstumpf (i) des Antriebstellers schwenkbar ist, während das andere Ende des Einstellarmes einen Handgriff trägt, und ferner -dadurch gekennzeichnet, daß der Einstellarm eine Reihe getrennter, sich in der Ablaufrichtung der Schallplatte erweiternder Querrillen (7, A, B, C usw.) aufweist, deren Abstände von der Schallplattenmitte einstellbar sind, und daß die Verschiebungen der Schalldose mit Hilfe des entweder auf die Tonnadel oder auf einen an, der Schalldose befestigten Stift einwirkenden Einstellarmes erzielt werden. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am Einstellarm eine Teilung vorgesehen ist, welche die Abstandseinstellungen zwischen den Querrillen (7) und der Schallplattenmitte kenntlich macht. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilung mit einer Übersetzung (Nonius) zur Erleichterung der Ablesung der Abstände versehen ist. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet,. daß das Mittel zur Einstellung des Abstandes. der Querrillen (A, B .. . F) von der Mitte (i) der Schallplatte in einem zylindrischen Kern (12) besteht, der mit sanfter Reibung auf :dem linealartigen Einstellarm (L) eingebaut ist und eine außermittige Bohrung (13) aufweist, die zum Aufsetzen des Einstellarmes auf die Antriebstellerwelle dient, und daß die Ablesungen der Abstände gegenüber einem am Einstellarm sitzenden Zeiger (18) z. B. auf einem Teilkreis (17) erfolgen kann, der mit dem Kern (12) fest verbunden ist und einen größeren Durchmesser als der Kern aufweist. 5. Vorrichtung mach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Querrillen auf der Oberseite des Einstellarmes (L) vorgesehen sind und daß die beiden Seiten des Einstellarmes Schrägkanten bilden, so daß der Einstellarm zwischen die Schallplatte und die Nadel eingeschoben werden kann. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der auf seiner Oberseite glatte Einstellarm (L, 93) auf der einen Längsseite aufgeweitete senkrechte Rillen (a1, b1 usw.) aufweist und daß an der Schalldose oder am Nadelhalter (95) ein Führungsstift (94) derart befestigt ist, daß er sich stets über dem Einstellarm (L, 93) befindet, entweder :die Nadel selbst oder der Führungsstift sich in eine der Nuten oder Rillen (a1, b1 usw.) einrücken läßt. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die die senkrechten Rillen (a1, b1 usw.) tragende Seite des Einstellarmes (93) entsprechend dem von der Nadel beschriebenen Kreisbogen gekrümmt ist. B. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Seite des Einstellarmes (93), die nicht mit den senkrechten Rillen versehen ist, Riffelungen beschränkter Länge eingegraben sind. 9. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß an der Werkplatte (36) ein Stützglied (ioo) mit einem Lager (1o1) vorgesehen ist, das das Ende des Einstellarmes (93) in :der geeigneten Höhe hält, damit die Nadel (98) mit der Schallplatte (3) in Berührung bleibt und ein zweites erhöhtes Lager (1o2) der Stütze (ioo) das Ende des. Einstellarmes (93) in der geeigneten Höhe hält, um das Abheben der Nadel (98) zu erzielen, derart, däß die Querverschiebung der Schalldose (31) erst nach vorherigem Abheben der Nadel (98) erzielt wird. io. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß .das Ende des Einstellarmes (93) mit dem Schlitz (1o5) einer von zwei Lenkern (i i o, I I I) getragenen Metallschiene (1o4) in Eingriff steht und diese beiden Lenker von einer Kurbel (116) geschaltet werden, die als Einheit das Stütz- und Führungsglied des Einstellarmes bildet.
DER102678D 1937-12-03 1938-06-25 Vorrichtung zur wiederholten Wiedergabe einer beliebigen Stelle einer Schallplattenaufzeichnung bei Sprechmaschinen Expired DE726314C (de)

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