DE609691C - Selbsttaetige Abstellvorrichtung fuer Sprechmaschinen - Google Patents

Selbsttaetige Abstellvorrichtung fuer Sprechmaschinen

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DE609691C
DE609691C DE1930609691D DE609691DD DE609691C DE 609691 C DE609691 C DE 609691C DE 1930609691 D DE1930609691 D DE 1930609691D DE 609691D D DE609691D D DE 609691DD DE 609691 C DE609691 C DE 609691C
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DE
Germany
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stop
tonearm
lever
disc
stop lever
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DE1930609691D
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CARL LINDSTROEM A G
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CARL LINDSTROEM A G
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  • Holding Or Fastening Of Disk On Rotational Shaft (AREA)

Description

Es sind bereits ' Abstellvorrichtungen für Sprechmaschinen bekanntgeworden, bei denen durch einen vom Tonarm durch Reibungskupplung mitgenommenen Anhaltehebel beim Erreichen der Endrille der Schallplatte durch die Nadel das Anhalten der Maschine bewirkt wird.
Bei einer dieser Vorrichtungen hat man auf einer mit der Plattentellerwelle kraftschlüssig gekuppelten Scheibe eine Gleitfläche angeordnet, die den Anschlaghebel nach jeder Umdrehung der Scheibe um das Maß der ihm vom Tonarm erteilten Schwenkung zurückschwenkt, bis er am Spielende infolge einer stärkeren Schwenkung des Tonarmes an der Gleitfläche vorbei in die Bahn einer auf dieser Scheibe sitzenden Anschlagfläche gelangt. Diese Einrichtung ist daher nur für Schallplatten brauchbar, die einen stark gekrümmten Übergang zur Auslaufrille haben.
Bei einer anderen Vorrichtung, die für Schallplatten ohne eine solche Übergangsrille bestimmt ist, wird die Nase des Anschlaghebels von der mit der Plattentellerwelle kraftschlüssig gekuppelten Scheibe bei jedem Umlauf erst in die Bahn einer auf dieser Scheibe sitzenden Anschlagfläche gebracht und dann von dem wandernden Tonarm wieder aus dieser Bahn herausbewegt, so daß sie erst beim Stillstand des Tonarmes auf die Anschlagfläche trifft. Der Anschlaghebel ist hierbei dreh- und verschiebbar auf einem anderen Hebel geführt, der seinerseits kraftschlüssig mit dem Tonarm verbunden ist, während die Anschlagscheibe nur einen einzigen Nocken hat, der mit einer Schrägfläche des Anschlaghebels und bei Stillstand des Tonarmes mit der beweglichen Anschlagnase zusammenwirkt.
Erfmdungsgemäß wird dieselbe Wirkung mit vereinfachten Mitteln dadurch erreicht, daß der die Anschlagnase tragende Hebel unmittelbar mit dem Tonarm durch Reibungskupplung verbunden ist und die mit der Plattentellerwelle kraftschlüssig gekuppelte Scheibe einen Verschiebungs- und einen Anschlagnocken trägt, die in Umfangs- und in radialer Richtung derartigen Abstand voneinander haben, daß die Nase des Anschlaghebels bei der gleichförmigen Einwärtsschwenkung des Tonarms auf die Gleitfläche des Verschiebungsnockens bei Stillstand auf den Anschlagnocken trifft.
Zweckmäßig ist an dem freien Ende des Anhaltehebels eine Feder angebracht, die sich beim Zurückführen des Tonarmes gegen einen Anschlag legt und den Anhaltehebel in seiner richtigen Lage sichert. Die Gleitfläche und die Festhalteanschläge sind zweckmäßig, wie dies für Anschläge oder Vorsprünge anderer Einrichtungen bekannt ist, durch Ausbiegungen aus dem Material der Scheibenfläche geformt.
Die Zeichnung zeigt den Erfindungsgegenstand in seinen wichtigsten Teilen in einer beispielsweisen Ausführungsform, und zwar:
Abb. ι eine Seitenansicht und 6g
Abb. 2 eine Draufsicht.
Unterhalb des Werkbodens 1 (Abb. 1) des Sprechmaschinengehäuses ist in bekannterWeise
das Triebwerk 2 mit der durch den Werkboden ι hindurchragenden Plattentellerwelle 3 angeordnet. Auf der Plattentellerwelle 3 ist in bekannter Weise der Plattenteller 4 mit der aufgelegten Schallplatte 5 gelagert. Ebenfalls auf dem Werkboden 1 ist in dem Tonarmlager 6 der schwingbare Tonarm 7, welcher die Schalldose 8 trägt, drehbar angeordnet. Mit dem Schaft 9 des Tonarmes 7 ist durch eine geeignete Reibungskupplung 10 ein in einem Schlitz 27 des Werkbodens 1 geführter Anhaltehebel 11 verbunden. Der Hebel 11 ragt mit seinem freien Ende unter den Plattenteller 4 und ist an seiner der Plattentellerwelle 3 abgekehrten Seite mit einer Blattfeder 12 versehen, welche ihrerseits ihren Anschlag an einem auf dem Werkboden 1 angebrachten Stift 13 findet. Statt der Blattfeder 12 kann auch eine andere Feder (Zug- oder Druckfeder) verwendet werden. An dem freien Ende des Anhaltehebels 11 ist ein nach oben aus der Ebene des Hebels herausragender Anschlag 14 (Abb. 2) befestigt, welcher zum Festhalten des Antriebes mit einem oder mehreren Festhalteanschlägen 15, die auf einer um den Zapfen 16 auf dem Werkboden 1 drehbaren Scheibe 17 angeordnet sind, in Eingriff kommen kann. Außerdem ist auf der Scheibe 17 eine Gleitfläche 18 vorgesehen, welche bei einer bestimmten Stellung des Anhaltehebels 11 mit dem Gegenanschlag 14 in Berührung kommt. Die Scheibe 17 ist als Schnurscheibe ausgebildet und wird mittels eines elastischen Riemens oder sonstigen Übertragungsmittels 19 von einer auf der Tellerwelle 3 befestigten Schnurscheibe 20 angetrieben.
Die Wirkungsweise der Ausrückvorrichtung ist folgende:
Nach Auflegen der Schallplatte 5 auf den Plattenteller 4 wird der Tonarm 7 mit der Schalldose 8 in Richtung des Pfeiles 21 nach der am äußeren Umfang der Schallplatte befindlichen Anfangsrille bewegt und die Nadel der Schalldose mit der Anfangsrille in Eingriff gebracht. Infolge dieser Bewegung in Richtung des Pfeiles 21 ist der Anhaltehebel 11 entgegen der Wirkung der Feder 12 gegen den Anschlag 13 gedruckt worden und wird bei Freilassen des Tonarmes 7 infolge der Wirkung dieser Feder 12 in die in Abb. 2 dargestellte Lage gebracht. Die Bewegung des Hebels 11 gegenüber dem Tonarm 7 wird durch die elastische Kupplung 10 ermöglicht. In der dargestellten Stellung (Abb. 2) kann der Festhalteanschlag 15 der Scheibe 17 bei der Drehung des Plattentellers an dem Gegenanschlag 14 des Anhaltehebels 11 vorbeigleiten, so daß die Drehung der Scheibe 17 und somit des Plattentellers 4 nicht gehindert wird. Bei der weiteren Drehung der Scheibe 17 in Richtung des Pfeiles 22 gelangt die Gleitfläche 18 an den Gegenanschlag 14, welcher durch die Tonarmbewegung der SchaUrillenbreite entsprechend in Richtung des Pfeiles 23 wandert, und. wird den Anschlag 14 entgegen der Pfeilrichtung 23 verschieben, so daß der Hebel 11 gegenüber dem Tonarm 7, da die Reibungskupplung 10 nachgibt, verstellt wird. Durch diese Rückwärtsbewegung entgegen der Pfeilrichtung 23 kommt der Gegenanschlag 14 in die Bahn der Anschläge 15, so daß ein Eingriff der Anschläge und somit ein Festhalten der Scheibe 17 erfolgen müßte. Da jedoch die Bewegung" des Tonarmes in Richtung des Pfeiles 24 noch andauert, wird aber der Anhaltehebel 11 in Richtung des Pfeiles 23 mitgenommen und der Gegenanschlag 14 in eine derartige Lage zu dem sich mit der Scheibe 17 in Richtung des Pfeiles 22 drehenden Festhalteanschlag 15 gebracht, daß der Gegenanschlag 14 abgleitet. Dieses Spiel wiederholt sich, bis die Schalldose die Endrille erreicht hat und die Bewegung des Tonarmes in Richtung des Pfeiles 24 zum Stillstand gekommen ist. Nunmehr wird bei der Drehung der Scheibe 17 in Richtung des Pfeiles 22 mittels der Gleitfläche 18 der Gegenanschlag 14 wiederum in die Bahn der Festhalteanschläge 15 gebracht und, da infolge Aufhörens der Tonarmbewegung auch ein Weiterschwingen des Hebels 11 und des Anschlages 14 in Richtung des Pfeiles 23 nicht mehr erfolgt, wird der Festhalteanschlag 15 gegen den Gegenanschlag 14 treffen und in dieser Stellung mit der Scheibe 17 festgehalten werden. Da mit der Scheibe 17 durch den elastischen Riemen 19 auch die Schnurscheibe 20 und somit die Tellerwelle 3 und der Plattenteller 5 gekuppelt ist, wird ein Festhalten des Plattentellers und des gesamten Getriebes bewirkt werden. Infolge der Anordnung der elastischen Riemenverbindung zwischen den Scheiben 17 und 20 wird das Festhalten des Triebwerkes nicht stoßartig infolge des Auftreffens des Anschlages 15 gegen den Anschlag 14 erfolgen, sondern diese Stoßbewegung wird durch den elastischen Riemen 19 aufgehoben oder gemildert werden.
Durch ein Zurückführen der Schalldose 8 und des Tonarmes 7 in Richtung des Pfeiles 21 werden die Anschläge 14 und 15 wieder außer Berührung gebracht, so daß der Plattenteller freigegeben und die Einrichtung wieder betriebsbereit ist.
Um die Reibungskupplung 10 nicht übermäßig zu beanspruchen, kann zur Mitnahme des Hebels 11 beim Zurückführen des Tonarmes 7 an dem Tonarmschaft 9 ein Anschlag 25 angebracht sein, welcher mit einem auf dem Hebel 11 befestigten Stift 26 in Eingriff kommt. Die Festhalteanschläge 15 sowie die Gleitfläche 18 werden zweckmäßig durch ausgestanzte Abbiegungen der Fläche der Scheibe 17 gebildet. Die Feder 12 kann durch Einschneiden
und Abbiegen eines Materialstreifens an der Kante des Hebels ii mit diesem aus einem Stück gebildet werden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Selbsttätige Abstellvorrichtung für Sprechmaschinen mit einem vom Tonarm durch Reibungskupplung mitgenommenen Anschlaghebel, dessen Nase von einer mit der
    ίο Plattentellerwelle kraftschlüssig gekuppelten Scheibe mittels einer Gleitfläche bei jedem Umlauf erst in die Bahn einer auf dieser Scheibe sitzenden Anschlagfläche gebracht und dann von dem wandernden Tonarm wieder aus dieser Bahn herausbewegt wird, so daß sie beim Stillstand des Tonarmes ■ auf die Anschlagfläche trifft, dadurch gekennzeichnet, daß der die Anschlagnase tragende Hebel (11) unmittelbar mit dem Tonarm durch Reibungskupplung verbunden ist und die mit der Plattentellerwelle (3) kraftschlüssig (Gummischnur 19) gekuppelte Scheibe (17) einen Verschiebungs- (18) und einen oder mehrere Anschlagnocken (15) trägt, die in Umfangs- und in radialer Richtung derartigen Abstand voneinander haben, daß die Nase (14) des Anschlaghebels bei der gleichförmigen Einwärtsschwenkung des Tonarms (7) auf die Gleit-. fläche des Verschiebungsnockens (18), bei Stillstand auf den Anschlagnocken (15) trifft.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anhaltehebel (11) am freien Ende eine Feder (12) trägt, die sich beim Zurückführen des Tonarmes (7) gegen einen Anschlag (13) legt und den Anhaltehebel (11) in seiner richtigen Lage sichert.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitfläche (18) und die Festhalteanschläge (15) durch Ausbiegungen aus dem Material der Scheibenfläche (17) geformt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930609691D 1930-08-09 1930-08-09 Selbsttaetige Abstellvorrichtung fuer Sprechmaschinen Expired DE609691C (de)

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