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Speisewärmvorrichtung Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Speisewärmvorrichtung,
bestehend aus einem Gehäuse mit Heizkörpern und abdeckbaren Lufteintritts- und -austrittsöffnungen.
Zugleich ist die Speisewärmvorrichtung noch für Reklamezwecke eingerichtet.
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Derartige Speisewärmvorrichtungen ohne Reklameeinrichtungen sind bekannt,
aber sie weisen zwecks Entweichens der Luft oben Zacken auf, zwischen welchen bei
aufgelegtem flachem Deckel ohne Randabbiegungen die von unten nach oben aufsteigende
Luft entweichen kann. Da die Speisewärmvorrichtungen aus Glas bestehen; so ist die
Gefahr des Abbrechens dieser Zacken sehr groß. Aus diesem Grunde ist die Speisewärme
orrichtung gemäß der Erfindung oben mit einem glatten zusammenhängenden Rande versehen,
während die Zacken an der metallenen Deckplatte durch Randabbiegungen hergestellt
sind, welche sie im Abstand von dem Gehäuserand halten, wodurch der Luft Austrittsöffnungen
geschaffen sind. Während ferner die heute auf dem Markte befindlichen Speisewärmvorrichtungen
entweder bloß für Kerzenheizung oder bloß für elektrische Heizung eingerichtet sind,
ist die neue Speisewärme orrichtung sowohl für Kerzenheizung als auch für elektrische
Heizung eingerichtet, und zwar dadurch, daß das Gehäuse mit Auflagern zum Halten
einer Platte mit einem elektrischen Heizdraht oder einer Platte mit Sitzen für Kerzenbeheizung
und einer Lufteintrittsöffnung versehen ist.
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Der Gegenstand der Erfindung ist in verschiedenen beispielsweisen
Ausführungsformen in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i den Längsschnitt
durch eine Speisewärmvorrichtung, die für elektrische Heizung und Heizung mittels
Kerzen eingerichtet ist.
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In Abb. i ist die Speisewärmvorrichtung mit elektrischer Heizung dargestellt.
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Abb. a zeigt den Längsschnitt durch dieselbe Speisewärmvorrichtung,
die aber mit Kerzen geheizt wird.
Abb.3 stellt den Grundriß zu der
Speisewärmvorrichtung nach Abb. 2 dar.
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Abb.4 zeigt den Bodenteil der Speisewärinvorrichtung mit den Füßen
der Deckplatte. Abb. 5 stellt den Grundr iß zu der Speisewärmvorrichtung nach Abb.
i dar.
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Abb.6 zeigt den Längsschnitt durch eine Speisewärmvorrichtung, deren
äußere Wand beliebige Farben aufweisen soll.
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Abb.7 stellt den Grundriß der Speisewärmvorrichtung nach Abb. 6 dar.
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ach Abb. i weist das aus Glas hergestellte 1
Gehäuse i den oberen
glatten Rand 32 und die Füße 4. auf, zwischen denen die Aussparungen 3 vorhanden
sind. An den Auflagern 9 ist die Platte 33 für elektrische Heizung befestigt, während
die Aufleger io zur Befestigung der Platte 34 dienen, auf welcher Kerzen zum Beheizen
angebracht sind. Die Aussparungen 5, 6 dienen zur Einführung des elektrischen Schalters
35 auf der einen oder anderen Seite. Die Platte 3.4 weist die Luftzuführungsöffnung
1-2 und die beiden Sitze i i für die Kerzen auf. Das Gehäuse i weist die Griffe
2 auf, welche in den Rand 36 übergehen, auf welchem die Deckplatte 37 mit den Randabbiegungen
7 und den Aussparungen 8 aufsitzt. Der Rand 32 dient der Deckplatte 37 als Führung.
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Wird die Deckplatte 37 und damit das auf ihr befindliche Speisegefäß
durch die in den Sitzen i i eingesetzten Kerzen erwärmt, so strömt die Luft von
den Aussparungen 3 nach den Aussparungen 8 in der Deckplatte 37, aus welchen sie
ins Freie tritt.
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Wird die Deckplatte 37 und damit das auf ihr befindliche Speisegefäß
durch den elektrischen Heizdraht 38 erwärmt, so strömt die Luft von den Aussparungen
5 nach den Aussparungen 8 in der Deckplatte 37. Soll aber eine Strömung der Luft
nicht stattfinden, also die ganze Wärme im Innern der Speisewärmvorrichtung aufgespeichert
werden, besonders für den Fall, daß ein aus besonderem `'Werkstoff bestehender Wärmesammler,
der nach Ausschalten des Stromes die Wärme noch längere Zeit festhält, vorgesehen
ist, so wird das Gehäuse umgedreht, so daß der Rand 3-a auf dem Boden aufliegt.
Die Deckplatte 37 wird auf die Füße d. und Aussparungen 3, die jetzt oben liegen,
aufgelegt, so daß dieser Teil vollständig abgeschlossen ist, denn die Randabbiegungen
7 der Deckplatte 37 passen genau in die Aussparungen 3. Die Platte 33 ist so eingerichtet,
daß sie gewendet werden kann, damit der Heizdraht auf die andere Seite kommt. Jetzt
ist der ganze Raum, in welchem der Heizdraht liegt, gegen jede Luftströmung abgeschlossen,
und die Wärme wird aufgespeichert. Die elektrische Heizung kann auch in der Weise
stattfinden, daß die Speisewärmvorrichtung die Lage in Abb. t beibehält, und die
Deckplatte 37 wird abgenommen. Das Gefäß kann unmittelbar auf den Rand
32 gesetzt werden, so daß die in 5 eintretende Luft nicht abziehen kann.
Gegebenenfalls kann 5 abgeschlossen werden. Bei umgedrehtem Speisewärmer werden
die Auflager 9 für die Platte 34 und die Auflager To für die Platte 33 benutzt.
Die Platten 33. 3:I können auf der oberen oder unteren Seite der Auflager 9, io
festgehalten werden. Bei Kerzenbetrieb strömt die Luft von _# durch 1z nach 3. In
diesem Falle muß aber das Speisegefäß direkt auf die Oberkante der obenstehenden
Füße gesetzt werden, und die Deckplatte 37 fällt weg. Zum Anschluß an die elektrische
Leitung dient ein Stecker 13, 14..
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Bei Kerzenbeleuchtung nach Abb. 2 können die Aussparungen 5 und 6
mit dünnen, auswechselbaren Plättchen aus durchsichtigem Werkstoff abgedeckt werden,
auf denen Inschriften, Zeichnungen usw. angebracht werden können. Das Kerzenlicht
läßt diese Aufschriften für den Beschauer klar und deutlich hervortreten. Diese
Plättchen können mit Befestigungsmitteln versehen sein. mittels welcher dieselben
leicht in den Aussparungen 5 und 6 befestigt und aus denselben wieder leicht entfernt
werden können. In gleicher Weise kann nun um die senkrechte Wand der Deckplatte
37 ein Streifen aus durchsichtigem Werkstoff gelegt werden, auf welchem Inschriften,
Zeichnungen usw. angebracht werden können. Das Kerzenlicht dringt durch den durchsichtigen
Rand 36 und läßt dein Beschauer die Inschriften und Zeichnungen auf dem äußeren
durchsichtigen Streifen deutlich erscheinen.
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In Abb.6 und 7 ist eine Speisewärmvorrichtung dargestellt, welche
die durchsichtigen doppelten Wände 22, 23 und die Deckplatte 24. mit den Löchern
25 aufweist. Wulste 39 bewirken, daß ein auf die Deckplatte 2.I aufgesetztes Gefäß
die Löcher 40 niemals abdecken kann. Der Hohlraum .Ir zwischen den Wänden 22, 23
dient zum Einsetzen farbiger, durchsichtiger Stoffe, welche die Wandung der vom
Inneren durch Kerzen erleuchteten Speisewärmvorrichtung in den entsprechenden Farben
aufleuchten lassen.