DE724110C - Verfahren und Vorrichtung zur photographischen Aufzeichnung von Morsezeichen oder anderen Nachrichtenzeichen auf kreisfoermigen Zeichentraegern, wobei die Aufzeichnung in Form einer Spirale erfolgt - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur photographischen Aufzeichnung von Morsezeichen oder anderen Nachrichtenzeichen auf kreisfoermigen Zeichentraegern, wobei die Aufzeichnung in Form einer Spirale erfolgt

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DE724110C
DE724110C DEK150588D DEK0150588D DE724110C DE 724110 C DE724110 C DE 724110C DE K150588 D DEK150588 D DE K150588D DE K0150588 D DEK0150588 D DE K0150588D DE 724110 C DE724110 C DE 724110C
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Erwin Kaesemann
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L13/00Details of the apparatus or circuits covered by groups H04L15/00 or H04L17/00
    • H04L13/18Details of the apparatus or circuits covered by groups H04L15/00 or H04L17/00 of receivers
    • H04L13/182Printing mechanisms
    • H04L13/184Photographic printing and recording

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Photometry And Measurement Of Optical Pulse Characteristics (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur photographischen Aufzeichnung von Morsezeichen oder anderen Nachrichtenzeichen auf kreisförmigen Zeichenträgern, wobei die Aufzeichnung in Form einer Spirale erfolgt Es ist an .sich bekannt, Nachrichtenströme bzw. Zeichen auf linearen Phonogrammträgern photographisch zu registrieren. Diesen Verfahren haften für bestimmte Verwendungszwecke technisch Nachteile an. Zum Beispiel sind derartige Aufzeichnungen, wenn man sie zum Wiedergeben von Morsezeichen für Übungszwecke verwenden will, nur kurze Zeit verwendungsfähig und auch unpralktisch und unhandlich im Gebrauch. Aus ,diesem Grunde werden bei der vorliegenden Anmeldung ,die Nachrichtenströme, die lbeispielsweise in Form von Morsezeichen vorliegen, auf scheibenförmigen Aufzeichnungsträgern, die etwa Form und Abmessung handelsüblicher Schallplatten haben, photographisch aufgezeichnet. In der Zeichnung ist eine Einrichtung zur photographischen Aufzeichnung solcher Zeichen auf einen Träger vorbeschriebener Art schematisch dargestellt. Dabei erfolgt die Aufzeichnung in Form einer Spirale, die am äußeren Umfang der Platte beginnt und sich auf die Mitte zu bewegt, oder auch umgekehrt. Man hat schon versucht, Morsezeichenträger herzustellen, indem man von bandförmigen Schablonen ausging, bei denen .die Kanten dieses Bandes zum mechanischen Schließen und Öffnen eines Kontaktes verwendet werden, beispielsweise wie in der deutschen Patentschrift Gag 541 beschrieben ist. Nach den Angaben .in dieser Patent-,Schrift wurde ein Band der vorerwähnten Art zusammen mit einer Zwischenlage zu einer Spirale eingerollt. Diesem Verfahren haftet äls Hauptnachteil an, daß erstens, d@ie Zeichen auf einem Metallband eingestanzt werden und zweitens gleiche Länge haben. Rollt man einderartiges Band zu einer Spirale zusammen und dreht man diese Spirale an einem Kontaktsystem vorbei, so würden bei konstanter Geschwindigkeit des den Antrieb .der Schablone bewirkenden Platten- Cellers Zeichen verschiedener Länge gesendet werden, da nämlich die Umfangsgeschwindigkeit der Spirale nach dem Platteninnern zu abnimmt. Aus diesem Grunde ist man bei diesem Verfahren gezwungen, durch den verhältnismäßig komplizierten veränderlichen Friktionsantrieb, der noch dazu .durch die Spirale selbst gesteuert werden muß, die Umfangsgeschwindigkeit zu verändern, um beim Senden über den Umfang der Spirale konstante Zeichenlänge zu bekommen. Außerdem haften diesem Verfahren noch mehrere technische Nachteile an; u. a. ist zu berücksichtigen, daß Schablonen einen sehr kostspieligen Herstellungsprozeß benötigen und außerdem leicht beschädigt werden können, denn es braucht beispielsweise nur einmal die vorstehende Kante des die Zeichen tragenden Metallbandes verbogen werden, und die Apparatur und das abtastende Kontaktsystem wird schwer beschädigt. Diese Nachteile, die durch die Verwendung von s:piralförmigen Schablonen mit gleicher Zeichenlänge auftreten, werden vermieden .durch das erfindungsgemäßeVerfahren zur photographischen Aufzeichnung von Morsezeichen auf scheibenförmigen Zeichenträgern, wobei die Aufzeichnung in Form einer Spirale erfolgt. Dabei treten, wie beim Patent 629 541, ebenfalls durch die veränderliche Umfangsgeschwindigkeit der aufzuzeichnenden Spirale andere technische Schwierigkeiten auf, und zwar würde in diesem Falle bei der Aufnahme der Zeichen die veränderliche Umfangsgeschwindigkeit nicht die Länge der von einer solchen Aufnahme später gesendeten Zeichen, sondern deren Stärke nachteilig beeinflußt. Um-diesen Nachteil zu vermeiden, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, die Lichtstärke der Aufzeichnungsvorrichtung in Abhängigkeit von der jeweiligen Umfangsgeschwindigkeit des Aufzeichnungsträgers so zu regeln, daß der Quotient aus Lichtstärke des Aufzeichnungssystems und Umfangsgeschwindigkeit für alle Stellen des Aufzeichnungsträgers konstant ist.
  • In der Zeichnung .ist x der mit nicht ;dargestellten Antriebsmitteln angetriebene Aufzeichnungsträger, 2 das die Aufzeichnung, beispielsweise der Morsezeichen, bewirkende Aufzeichnungsorgan, welches eine Lichtquelle, z. B. eine Glühlampe, enthält sowie eine Abbildungsoptik, welche in dem Punkt 3 einen feinen Lichtspalt auf den Aufzeichnungsträger abbildet. Durch eine in der Zeichnung nicht besonders dargestellte elektromagnetisch betätigte Blende kann der Lichtstrahl entweder unterbrochen oder freigegeben werden, so daß er entsprechend ,den von der Morsetaste q. gegebenen Zeichen auf den Aufzeichnungsträger einwirkt. Die Aufzeichnungsoptik ist auf einer Führungsschiene 5 beweglich angeordnet und wird entsprechend den Umdrehungen des Aufzeichnungsträgers durch in :der Zeichnung ebenfalls nicht besonders dargestellte Hilfsmittel, z. B. eine Spindel, langsam von der Mitte nach dem Ende zu oder umgekehrt bewegt, so daß eine spiralförmige Aufzeichnung auf dem Träger entsteht ähnlich der tneehanisehen Aufzeichnung wie bei einem Phonographen. Die Schwärzungsunterschiede, .die nach dem Entwickeln der Aufzeichnung entstehen, sind jedoch nicht über die ganze Fläche konstant, da die Umfangs.geschwindigkeit der Aufzeichnungsspur mit wechselndem Durchmesser der Aufzeichnung ansteigt und infolgedessen der Lichtstrahl wechselnd unterschiedlich lange auf den Phonograintnträger einwirkt. Bei der lichtelektrischen Abtastung einer so hergestellten Aufzeichnung werden infolgedessen die in der Photo-r_elle auftretenden Stromimpulse entsprechend den unterschiedlichen Schwärzungswerten zwischen einem Minimum- undeinemMaximumwert schwanken. -Um .diesen Nachteil des Verfahrens zu beseitigen, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, die Helligkeit des auf den Träger abgebildeten Lichtfleckes bzw. des Spaltbildes entsprechend der Änderung der Umfangsgeschwindigkeit zu regulieren, und zwar soll die Regelung so erfolgen, daß der Quotient aus Leuchtdichte .der Spaltabbildung- und der jeweiligen Umfangsgeschwindigkeit für alle Teile des Aufzeichnungsträgers konstant ist. Zu diesem Zwecke ist der Führungsschlitten für dasAufzeichnungsorgan mit einer Anzeigevorrichtung verbunden, bestehend aus ,dem Zeiger 6 und der Skala 7, welche es gestattet, die jeweilige Stellung des Aufzeichnungsorgans zu dem Aufzeichnungsträger exakt festzustellen. Außerdem ist zur Kontrolle der Lichtstärke der Aufzeichnungslampe am Aufzeichnungsorgan eine Photozelle 8 angeordnet und mit einem empfindlichen Meßinstrument 9 (Mikroamperemeter) verbunden. Zur Regelung der Lichtstärke dient -der Widerstand 1o, welcher die von der Batterie kommende Betriebsspannung für .die Aufzeichnungslampe reguliert. Zweckmäßigerweise werden solche Photozellen und Meßi.nstrumente zur Kontrolle der Lichtstärke verwendet, die eine lineare Abhängigkeit von der jeweilig zu messenden Lichtstärke aufweisen. Es läßt sich ferner ermöglichen, daß die Skalen der Anzeigeworrichtung 5 mit der Skala des Instruments 9 in Übereinstimmung gebracht werden können. Bei der Bedienung ,des Apparats braucht dann jeweils der Widerstand immer nur so eingestellt werden, daß das Instrument den gleichen Skalenteil anzeigt, den auch die Anzeigevorrichtung 7 aufweist. In weiterer Ausiges.taltung der Erfindung kann die Anzeigevorrichtung auch direkt auf einen Widerstand wirken und dadurch die Lichtstärke selbsttätig regulieren. An Stelle des Widerstandes kann .die Übertragung auf ein Blendensystem wirken, welches in. dem Aufzeichnungsorgan angeordnet ist und die Lichtstärke ebenfalls linear regelt. Es ist nicht unbedingt erforderlich, die Kontrolle der Lichtstärke durch ein Photometer vorzunehmen. Man kann das Photometer durch ein in den Heizstromkreis der Glühlampe eingeschaltetes Amperemeter ersetzen, nur muß dann das Verhältnis zwischen der Zunahme der Lichtstärke und der Anzeige des Amperemeters einmal empirisch ermittelt werden, damit die Skala des Instruments mit :der Anzeigevorrichtung für die Stellung des Aufzeichnungsorgans in Übereinstimmung gebracht werden kann. Mit Hilfe des vorgeschlagenen Verfahrens, bzw. der angewendeten Vorrichtung ist es ermöglicht, Aufzeichnungen von konstanter Intensität mit gleichbleibenden Schwärzungsunterschieden in Spirallinien herzustellen.
  • Es sei noch darauf hingewiesen, daß Vorstehendes sinngemäß Anwendung finden kann, wenn es sich um die photographische Aufzeichnung von Schallschwingungen oder anderen oszillatorischen Vorgängen handelt. In diesem Fall muß dann die bei den Morsezeichen verwendete schwerfällige Blende durch ein schwingungsfähiges Blendensystem ersetzt werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren und Vorrichtung zur photographischen Aufzeichnung von Morsezeichen oder anderen Nachrichtenzeichen auf kreisförmigen Zeichenträgern (Glasscheiben mit photographi:scherEmulsion bzw. Papierscheiben), wobei die Aufzeichnung in Form einer Spirale erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtstärke der Aufzeichnungsvorrichtung in Abhängigkeit von der jeweiligen Umfangsgeschwindi.gkeit des Aufzeichnungsträgers so geregelt wird, daß der Ou;otient aus Lichtstärke des Aufzeichnungssystems und Umfangsgeschwindigkeit für alle Stellen des Aufzeichnungsträgers konstant ist.
  2. 2. Verfahren und Vorrichtung nach Anspruch i, ,dadurch gekennzeichnet, daß die Aufzeichnungsapparatur ein Photometer zur Kontrolle der Aufzeichnungslichtstärke und eine Anzeigevorrichtung für die jeweilige Stellung des Lichtspaltes auf dem Aufzeichnungsträger enthält.
  3. 3. Verfahren und Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ,die Regelung der Lichtstärke von Hand erfolgt.
  4. 4. Verfahren und Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelung der Lichtstärke .durch die Verschiebung des Aufzeichnungsorgans selbsttätig erfolgt.
  5. 5. Verfahren und Vorrichtung nach. Anspruch i bis 4, dadurch ,gekennzeichnet, daß die Regelung der Lichtstärke -durch Änderung der Glühlampenheizung erfolgt.
  6. 6. Verfahren und Vorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelung der Lichtstärke durch eine Blende im Strahlengang der Lichtquelle erfolgt.
  7. 7. Verfahren und Vorrichtung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, .daß die Blende so ausgebildet ist, d:aß die Regelung linear zur Bewegung des Aufzeichnungsorgans erfolgt.
DEK150588D 1938-05-08 1938-05-08 Verfahren und Vorrichtung zur photographischen Aufzeichnung von Morsezeichen oder anderen Nachrichtenzeichen auf kreisfoermigen Zeichentraegern, wobei die Aufzeichnung in Form einer Spirale erfolgt Expired DE724110C (de)

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