DE723840C - Verfahren zur Ausmessung einer auf einem Kathodenstrahl-Oszillographen mittels einer periodisch sich aendernden Frequenz aufgezeichneten stehenden Frequenzkurve eines Filters - Google Patents
Verfahren zur Ausmessung einer auf einem Kathodenstrahl-Oszillographen mittels einer periodisch sich aendernden Frequenz aufgezeichneten stehenden Frequenzkurve eines FiltersInfo
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- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
- G01R27/00—Arrangements for measuring resistance, reactance, impedance, or electric characteristics derived therefrom
- G01R27/28—Measuring attenuation, gain, phase shift or derived characteristics of electric four pole networks, i.e. two-port networks; Measuring transient response
- G01R27/32—Measuring attenuation, gain, phase shift or derived characteristics of electric four pole networks, i.e. two-port networks; Measuring transient response in circuits having distributed constants, e.g. having very long conductors or involving high frequencies
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Description
- Verfahren zur Ausmessung einer auf einem Kathodenstrahl-Oszillographen mittels einer periodisch sich ändernden Frequenz aufgezeichneten stehenden Frequenzkurve eines Filters Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Ausmessung der Frequenzkurve eines Filters z. B. zur Ermittlung der Bandbreite einer Resonanzkurve, die auf einem Kathodenstrahl-Oszillographen in an sich bekannter Weise mittels eines Wobbelsenders aufgezeichnet wird.
- Ein Wobbelsender (W in der Abbildung) besteht bekanntlich aus. einem Oszillator, dessen Frequenz man z. B. durch eine als Induktivität geschaltete Röhre im Takte einer dieser Röhre zugeführten veränderlichen Gittervorspannung periodisch ändert. Führt man dem Gitter der Wobbelröhre eine Kippspannung von einem Kippgerät K zu, so erfolgt die Frequenzänderung der Zeit proportional. Schaltet man nun den Ausgang des Wobbelsenders über den zu untersuchenden Schwingungskreis B und einen Hochfrequenzverstärker h auf die Vertikalablenkplatten eines Kathodenstrahl-Oszillographen Br, während man die Kippspannung an die Horizontalablenkplatten gibt, so entsteht auf dem Fluoreszenzschirm die Resonanzkurve. Da die durch die Wobbelröhre hervorgerufene Selbstinduktionsänderung ziemlich gering ist, lä13t man den eigentlichen Wobbelsender auf einer hohen Frequenz arbeiten, die man dann mit einer zweiten von einem zusätzlichen Osziliator erzeugten Frequenz überlagert; nach Gleichrichtung erhält man so die niedrigere eigentliche Arbeitsfrequenz, welche dem zu prüfenden Schwingungskreis oder Bandfilter zugeführt wird.
- Um die Eigenschaften eines Bandfilters genau zu untersuchen, ist es nötig, die os.zillographierte Kurve irgendwie ausmessen zu können. Man könnte an der Fluoreszenzscheibe eine Marke (Faden o. dgl.) anbringen und durch Ändern der Frequenz des erwähnten zusätzlichen Oszillators das Bild über die Seheibe wandern lassen und auf diese Weise die Frequenzabstände ausmessen. Dieses Verfahren hat zwei bedeutende Nachteile. Erstens ist es nur mit erheblichem Aufwand möglich, die beiden Oszillatoren so frequenzkonstant zu machen, daß die Eichung in allen Fällen stimmt, besonders da man ja den Hauptoszillator wegen der Wob,-belung nicht quarzstabilisieren kann, zweitens verschwindet die Kurve beim Verschieben zum Teil aus dem Bildfeld, so daß man den Überblick verliert.
- Nach der Erfindung wird die sich ändernde (gewobbelte) Meßfrequenz außer dem zu messenden Filter auch einem in der Frequenz einstellbaren geeichten Lochfilter, insbesondere einem scharf abstimmbaren, geeichten Empfänger, zugeführt, dessen Ausgangssrannung gleichgerichtet und einer Lichtsteuerelektrode des Oszillographen zur Erzeugung einer in der Lichtstärke sich von der aufgezeichneten Frequenzkurve abhebenden, durch die Einstellung des Lochfilters verschiebbaren Marke zugeführt wird.
- Diese Marke kann über das ganze Oszillogramm verschoben werden, während die zugehörige Frequenz an dem einstellbaren Lochfilter auf einer Skala abgelesen werden kann.
- Der Aufbau ist folgender: an den Ausgang des Wobbelsenders W wird lose ein Empfänger E, bestehend aus Audion und NF-Stufe, angekoppelt. Wobbelt jetzt der Sender durch die am Empfänger eingestellte Frequenz durch, so entsteht im Ausgang des Empfängers ein Stromimpuls. Durch zweckmäßigen Aufbau des Empfangskreises (geringe Dämpfung, lose Ankopplung an die Audionröhre), der das geeichte Lochfilter darstellt, kann der Stromimpuls sehr kurzzeitig und scharf gemacht werden. Im Ausgang des Empfängers liegt ein Transformator, der die Aufgabe hat, die hohe Anoden-Shannung des Kathodenstrahloszillographen vom Empfänger fernzuhalten, und dessen beide Wicklungen daher gegeneinander für iooo bis Zooo V isoliert sein müssen. Der am Ausgang des Transformators auftretende Stromstoß wird durch einen Gleichrichter G gleichgerichtet und geglättet, worauf er der Lieb' steuerelektrode des Oszillographen zugeführt wird. Die Lichtstenerelektrode erhält bei Bedarf im Ruhezustand eine geringe positive Vorspannung, die einer gegen Erde isolierten Batterie entnommen wird. Der Gleichrichter wird z. B. so gepolt, daß der Stromimpuls als negativer Spannungsstoß auf die Lichtsteuerelektrode wirkt, wodurch die positive Torspannung kompensiert wird und der Kathodenstrahl erlischt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Ausmessung einer auf einem Kathodenstrahl-Oszillographen mittels einer periodisch sich ändernden Freque-nz aufgezeichneten stehenden Frequenzkurve eines Filters, dadurch gekennzeichnet, daß die sich ändernde Meßfrequenz einem zusätzlichen, in der Frequenz einstellbaren geeichten Lochfilter, insbesondere einem geeichten, scharf abstimmbaren Empfänger, zugeführt wird, dessen Ausgangsspannung gleichgerichtet und einer Lichtsteuerelektrode des Oszillographen zur Erzeugung einer in der Lichtstärke sich vor, der aufgezeichneten Frequenzkurve abhebenden, durch die Einstellung des Lochfilters verschiebbaren Marke zugeführt wird.
Priority Applications (1)
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| DET51377D DE723840C (de) | 1938-11-25 | 1938-11-25 | Verfahren zur Ausmessung einer auf einem Kathodenstrahl-Oszillographen mittels einer periodisch sich aendernden Frequenz aufgezeichneten stehenden Frequenzkurve eines Filters |
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Publications (1)
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|---|---|
| DE723840C true DE723840C (de) | 1942-08-12 |
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ID=7563636
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| DET51377D Expired DE723840C (de) | 1938-11-25 | 1938-11-25 | Verfahren zur Ausmessung einer auf einem Kathodenstrahl-Oszillographen mittels einer periodisch sich aendernden Frequenz aufgezeichneten stehenden Frequenzkurve eines Filters |
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1938
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