AT165852B - - Google Patents
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Description
<Desc/Clms Page number 1>
EMI1.1
EMI1.2
variiert, auftritt. Die Wobbelspannung wird über eine Verstärkerröhre 4 mit Hilfe einer Tonfrequenz (z. B. 50 Hertz aus dem Wechselstromnetz) gewonnen, die bei 5 an das Gitter dieser Röhre gelegt wird.
Die gewobbelte Hochfrequenz wird nun einerseits über eine Verstärkerstufe 6 an einen geeichten Messkreis 7 gelegt, über den sie an einen Demodulator 8 gelangt, in dem sie gleichgerichtet wird. Am Belastungswiderstand 9 der Demodulatorstufe entsteht beim Vorbeistreichen der Hochfrequenz über den Resonanzpunkt des Messkreises ein Spannungsimpuls, der über eine Impulsstufe 10 an den Wehneltzylinder W der Braunschen Röhre 11 als negativer Tastimpuls geführt wird. Im Augenblick des Vorbeistreichens der Hochfrequenz über die Resonanzstelle des Messkreises wird demzufolge der Kathoden- strh1 der Braunschen Röhre unterdrückt.
An das horizontale Plattenpaar Z der Braunschen Röhre 11 wird nun als Zeitablenkung ebenfalls die Wobbelspannung gelegt, die über den Kondensator C der Röhre 4 entnommen wird. Auf der so entstehenden Frequenzlinie der Braunschen Rohre 11 wird demnach die
Resonanzstelle des Messresonanzkreises als
Dunkelpunkt erscheinen.
Die vom Hochfrequenzgenerator 1 erzeugte gewobbelte Hochfrequenz wird ausser, wie ge- schildert, über den Messkreis auf einem zweiten
Weg über einen Hochfrequenzverstärker 12 an den zu untersuchenden Kreis gelegt, dessen
Eingang an die Ausgangsklemmen 13 der Hoch- frequenzverstärkerstufe angeschlossen wird-Der
Ausgang des zu untersuchenden Kreises wird an den Eingang 14 eines Demodulators 15 ge- legt und über einen Ablenkverstärker 16 an das vertikale Plattenpaar M der braunschen Röhre 11 geführt. Beim Überstreichen der Hochfrequenz über den zu untersuchenden Kreis, etwa der abzugleichenden Stufe eines Empfangsgerätes, erfolgt an der Resonanzstelle dieser Stufe eine vertikale Ablenkung des Kathodenstrahls.
Infolge der durch die Wobbelspannung herbeigeführten Zckablenkung erscheint am Schirm der
Braunschen Röhre die vollständige Resonanz- kurve des zu untersuchenden Kreises.
Das Schirmbild der Braunschen Röhre (Fig. 2) zeigt in der Gesamtwirkung also sowohl die
Resonanzstelle des Messkreises in Form eines
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Dunke1pùnktes A als auch die Form der Resonanzkurve und die Resonanzstelle B des zu unter- suchenden Krcises, Der Abgleichvorgang ght nun so vor sich ; dass die Resontrve tdes i untersuchenden Kreises mit dessen Abstimmitteln so lange verschoben wird, bis die Mitte der ResönänzkurveBImitdem Dunkelpunkt A zusammenfällt (Fig. 3).
Das Verfahren kann auch naturgemäss dafür verwendet werden, die Resonanzfrequenz eines zu untersuchenden Kreises zu bestimmen. Hiebei wird der in Frequenzen geeichte Messkreis so lange verstimmt, bis der Dunkelpunkt in die Mitte der Resonanzkurve zu liegen kommt.
Auch die Resonanzgüte und die Bandbreite von Kreisen kann mit dem geschilderten Verfahren durch entsprechende Eichung der Anzeigerröhre sowie der Abgangsspannung und Ablenkverstärkung bestimmt werden.
Das die Erfindung betreffende Verfahren hat vor allem den Vorteil, dass die Genauigkeit des Hochfrequenzgenerators sowie die Wobbelfrequenz und auch der Wobbelbereich vollkommen unkritisch sind. Für die Genauigkeit der Frequenzmessung ist einzig und allein die Genauigkeit des Messkreises 7 in Fig. 1 massgebend, weshalb auf die Stabilität und Unbeeinflussbarkeit dieser Stufe durch äussere Einflüsse besonderer Wert zu legen ist.
Bei der praktischen Anwendung des Verfahrens wird der Messkreis sowie der Hochfrequenzgenerator zweckmässig mit einem Re- reichschalter versehen und innerhalb des Be- reiches kontinuierlich regelbar gestaltet werden, um ein genügend grosses Frequenzband lückenlos bestreichen zu können. Ebenso wird man den Wobbelbereich, die Breite des Dunkelpunktes, die Ablenkverstärkung für Zeit-und Mess- platten der Braunschen Röhre, die Ausgangs- Spannung und andere Messgrössen regelbar oder einstellbar vorsehen.
Die Bereichschaltung und die Abstimmung des Hochfrequenzgenerators könnte gemeuam mit dem Messkreis in Einknopfbedienung erfolgen, so dass der Dunkelpunkt im Schinnbild immer an derselben Stelle liegen könnte, während die Resonanzkurve des zu prüfenden Kreises sich sowohl bei Verstimmung des zu prüfenden Kreises als auch bei Änderung der Messfrequenz im Bild verschieben würde. Bei getrennter Bedienung von Messkreis und Hochfrequenzgenerator verschiebt sich bei Verstimmung des Messkreises der Dunkelpunkt allein, während durch Verstimmen des Generators Dunkelpunkt und Resonanzkurve gemeinsam bewegt werden.
BeimAbgleich würde sich schliesslich die Resonanzkurve im Bildbereich auf den Dunkelpunkt einstellen lassen. Die günstigste Lösung dürfte die gemeinsame Bereichschaltung von Messkreis und Hochfrequenzgenerator bei getrennter Feineinstellung der beiden Frequenzen sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Verfahren zum Abgleich und zur Messung des Frequenzganges von Schaltgebilden mit Hilfe eines Wobbelsenders und der diagrammförmigen Darstellung der Messwerte am Leuchtschirm einer Kathodenstrahlröhre, dadurch gekennzeichnet, dass zum Zwecke des Frequenzvergleichs im Frequenzgang des unbekannten Gebildes die Resonanzstelle eines geeichten Messkreises oder die eines anderen Schwinggebildes als hervortretender Punkt, z. B. Dunkel- punkt, markiert wird, der dadurch entsteht, dass der Kathodenstrahl in jenem Augenblick beein- flusst, z. B. unterdrückt wird : in dem die Frequenz des Wobbelsenders an der Resonanzstelle des Messkreises vorbeistreicht.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT165852B true AT165852B (de) |
Family
ID=34714911
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT165852D AT165852B (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT165852B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE961992C (de) * | 1953-03-29 | 1957-04-18 | Telefunken Gmbh | Verfahren zur Ableitung von Frequenzmarken bei der Aufnahme und Ausmessung von Frequenzcharakteristiken mittels oszillographischer Resonanzkurvenaufzeichnung |
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- AT AT165852D patent/AT165852B/de active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE961992C (de) * | 1953-03-29 | 1957-04-18 | Telefunken Gmbh | Verfahren zur Ableitung von Frequenzmarken bei der Aufnahme und Ausmessung von Frequenzcharakteristiken mittels oszillographischer Resonanzkurvenaufzeichnung |
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