DE72369C - Feuerungsrost. (3 - Google Patents

Feuerungsrost. (3

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DE72369C
DE72369C DENDAT72369D DE72369DA DE72369C DE 72369 C DE72369 C DE 72369C DE NDAT72369 D DENDAT72369 D DE NDAT72369D DE 72369D A DE72369D A DE 72369DA DE 72369 C DE72369 C DE 72369C
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DENDAT72369D
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English (en)
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R. GÖLL in Frankfurt a. M., Eschersheimer Landstr. 112
Publication of DE72369C publication Critical patent/DE72369C/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H13/00Grates not covered by any of groups F23H1/00-F23H11/00
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H2700/00Grates characterised by special features or applications
    • F23H2700/001Grates specially adapted for steam boilers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Incineration Of Waste (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
RICHARD GOLL in FRANKFURT a. M. · Feuerungsrost.
Dritter Zusatz zum Patente JU 70781 vom g. October 1891.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. August 1892 ab. Längste Dauer: 8. October 1906.
Der Zweck der im Haupt-Patent Nr. 70781 und den beiden Zusatz-Patenten geschützten Flügel bezw. Ansätze an den Roststäben war, dem Durchtritt der Luft an den verschiedenen Roststellen verschiedene Schwierigkeit entgegenzusetzen. Die vorliegende Erfindung beabsichtigt den Ersatz dieser Flügel durch eine fortlaufende Leiste, welche seitlich von dem Roststabe in die Rostfuge hineinragt.
Dadurch, dafs man diese Leiste an den Stellen, wo der natürliche Windeintritt beschränkt werden soll, dicker macht, verengt man daselbst die Rostfuge und erzielt die gewünschte Wirkung.
Diese Leiste wird natürlich nicht immer deutlich als solche erkennbar aus dem Roststabkörper kantig.herausstehen (Fig. 1, 2 und 3), sondern oft in die Form desselben unmerklich übergehen.
Am zweckmäßigsten wird man sie am unteren Rande des Roststabes anbringen. Dadurch hört der untere Querschnitt der Rostfuge auf, ein parallellinig begrenzter zu sein, sondern seine Breite entspricht an jeder Stelle der Luftmenge, welche an der Rostoberfläche nöthig ist, und der an der Rostunterfläche auftreffenden Luftmenge.
Verlegt man die Leiste bezw. die stellenweise Verdickung des Roststabes nach oben und läfst sie bis oben durchgehen, so erreicht man dasselbe Ziel, Verringerung des Luftzutritts durch die Rostfuge; aufserdem hat man aber die bedeckte Rostfläche noch vergröfsert, also ihr Verhältnifs zum Luftstrom geändert.
Diese Vergröfserung der bedeckten Rostfläche an den Stellen, wo weniger Luft erwünscht ist, als naturgemäfs eintritt, ist also gleichfalls ein Ersatz der Flügel des Haupt-Patentes, auch wenn sie nicht in Form der Leisten auftritt.
Man kann sie namentlich zweckmäfsig dadurch erreichen, dafs man an einem Zickzackroststab die seitlichen Ansätze von verschiedener Längenausdehnung macht, bei gleichbleibender Rostfuge ist dann die Luftzufuhr da am stärksten, wo die seitlichen Ansätze am kleinsten sind.
Fig. ι bis 3 zeigen die Anordnung einer Leiste am Fuise des Roststabes, welche die Rostfuge in der Mitte verengt und da den Lufteintritt beschränkt.
Fig. 4 und 5 veranschaulichen eine Leiste, welche an dem keilförmigen Roststab in der Mitte ansteigt, mithin denselben Zweck erreicht und zugleich gute Festigkeitseigenschaften verleiht.
Fig. 6,7, 8 und 9 zeigen den Grundrifs und drei Schnitte eines Rostes, bei welchem derselbe Erfolg durch eine stetige Querschnittsänderung der Roststäbe erzielt wird.
Fig. ι ο und 11 stellen einen Zickzackrost dar, bei dem das Verhältnifs der bedeckten zur freien Rostfläche sich an den verschiedenen Stellen vermöge der verschiedenen Bemessung der seitlichen Ansätze ändert.
Fig. 12 und 13 zeigen, wie derselbe Erfolg bei einem Hohlroststab durch verschiedene Bemessung der Fugen weite erreicht wird.
Fig. 14 ist ein Roststab, welcher in der oberen Rostfläche Ansätze von verschiedener Oberfläche hat, zu demselben Zweck.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Der Ersatz der in dem Haupt-Patent gekennzeichneten Ansätze durch eine am Roststab entlang laufende Leiste, welche die Rostfuge an verschiedenen Stellen verschiedenartig einengt (Fig. 1 bis 5).
    Eine Ausführungsform der unter 1. gekennzeichneten Anordnung, bei welcher der Roststab einen veränderlichen Querschnitt zeigt (Fig. 6 bis 9).
    Eine Ausführungsform der in dem Haupt-Patent gekennzeichneten Ansätze, bei welcher die Oberflächen dieser Ansätze in der Ebene der Rostfläche eine verschiedene Gröfse besitzen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT72369D Feuerungsrost. (3 Expired - Lifetime DE72369C (de)

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