DE7227828U - Spielzeugtelefon - Google Patents
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Description
"Spielzeugtelefon"
Die Erfindung "betrifft ein Spielzeugtelefon mit einem Hörer und
einem zweiteiligen Gehäuse, dessen Gehäuseboden eine gegenüber einem Klöppelring drehbare, auf einer eine Zähnung aufweisenden
Welle gelagerte, Glocke und einen mit einem Zahnsegment versehenen, gegen eine Rückstellkraft verschwenkbaren Glockenhebel
trägt, der von außen über eine Drucktaste zu betätigen ist, die eine Öffnung des Gehäusedeckels durchsetzt, der eine feste Zahlscheibe
und eine entgegen der Wirkung einer Feder drehbare Wählscheibe trägt.
Bei den bislang bekannten derartigen Spiolzeugtelefoneii ist der
Glockenhebel im allgemeinen als doppelarmiger Hebel ausgebildet, der mit einer Drehwelle nd t ovalem Querschnitt klemmend zwischen
Federbacken eingesetzt ist. Durch Betätigen der Glockentaste wird das eine Glockonhebelende nach unten gedrückt und bewegt
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l das andere als Zahnsegment ausgebildete Glockenhebelende
nach oben, wodurch ein verschiebbar gelagertes, mit dem Zahnsegment käminendes, Zahnrad angehoben wird und dadurch in die
Zähnung der Welle der Glocke eingreift und diese verdreht. Bei einer Entlastung der Glockentaste fällt der Glockenhebel, und
damit auch das Zahnrad, sowohl durch das Gewicht des schwereren Zahnsegmentendes als auch durch die Wirkung der Klemmbacken auf
seine ovale Dretiwslle nach unten zurück. Die Glocke dreht sich
dann bis zu ihrem Stillstand frei gegenüber dem Klöppelring, der an einem drehbar auf der Welle der Glocke sitzenden Bauteil aufgehängt
ist, weiter.
Diese bekannte Ausbildung eines Spielzeugtelefons erfordert neben einer Vielzahl von Teilen für die Betätigung der Glocke einen
hohen Montageaufwand, der gerade auf dem Spielzeugsektor einen nicht vertretbaren besonders hohen Prozentsatz der Herstellungskosten
darstellt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Spielzeugtelefon so auszugestalten, daß vor allem die Montage gegenüber den vorbekannten
Anordnungen wesentlich vereinfacht und verbilligt wird.
Zur L·!;·sun;'; dieser Aufgabe ist bei einem Spielzeugtelefon der
eingangs genannten Art gemäß der Erfindung vorgesehen, daß der Gloc/iexihebel einen, einseitig eingespannten, elastisch verbiegbaren
.".chv/enkarm aufweist, dessen freies das Zahnsegment tragende
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» 1 · t I Il I f im
Ende aus einer Nichteingriffsstellung, vorzugsweise nach unten, in eine Stellung verbiegbar 1st, in der das Zahnsegment kämmend
in die Zähnung der Welle der Glocke eingreift.
B-ei dieser Anordnung wird durch Betätigung der Drucktaste der Schwenk-arm zunächst nach unten verbogen und dreht dabei durch
dasSingreifen seines Zahnsegments in die Zähnung der Welle der Glocke diese in einer Richtung. Beim selbsttätigen Zurückschwenken
des nach unten gebogenen Schwenkarms wird die Drehrichtung der Glocke umgedreht und diese kann sich nach der Rückkehr
des Schwenkarms in seine Nichteingriffsstellung frei v/eiterdrehen.
Auf diese Weise ergibt sich der gleiche Effekt wie bei der bislang
bekannten Ausbildung der Betätigungsanordnung der Glocke, jedoch ist der Aufwand an Teilen und insbesondere der Montageaufwand
erheblich verringert, da es lediglich der Einspannung des Schwenkarms am einen Ende bedarf.
Mit Vorteil kann der Schwenkarm der eine Schenkel eines im wesentlichen
L-förmigen Bügels sein, dessen anderer Schenkel vertikal in eine Klemmhalterung am Gehäuseboden eingesetzt ist, so
daß der Montageaufwand für den Glockenhebel überhaupt nicht mehr ins Gewicht fällt.
Um ein zu starkes Verbiegen des Schwenkarms des Glockenhebels auszuschließen und damit zu verhindern, daß er über seine
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Elastizitätsgrenze hinaus beansprucht wird und eventuell zerbrechen
könnte, kann mit Vorteil am Schwenkarm ein nach unten gerichteter Stützbügel angeformt sein, der sich beim Niederdrücken
des Schwenkarms am Gehäuseboden abstützt und damit dessen Verschwenkbarkeit begrenzt. Zu diesem Zweck sitzt der
Stützbügel mit Vorteil unmittelbar unterhalb der Auflagestelle der Drucktaste.
Die Drucktaste kann einstückig am Schwenkarm angeformt sein oder auch ein separates Bauteil darstellen, wobei im letzteren
Fall mit Vorteil am Schwenkarm Stege zur seitlichen Führung der Drucktaste vorgesehen sind.
Eine weitere Vereinfachung des Aufbaus und der Montage eines Spielzeugtelefons ergibt sich in Weiterbildung der Erfindung
dadurch, daß der in den Rand der Glocke eingreifende Klöppelring in einen Ansatz eines Lagerbtigels der pfeile der Glocke eingehängt
ist, so daß ein bislang verwendetes separates drehbar auf der ',/eile der Glocke gelagertes Bauteil zum Einhängen des
Klöppelrings entfällt.
Die Erfindung geht dabei von der Erkenntnis aus, daß allein die
Verschwenkbarkeit des Klöppelrings an einem derartigen starren Ansatz für eine gute Tonoualität des Glockentons ausreicht
und. daß es nicht notwendig ist, daß der Klöppeirin;;, wie bisher,
zusätzlich auch noch an einer in sich beweglichen Aufhängung
angelenkt sein nuß.
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In besonders einfacher Weise läßt sich diese erfindungsgemäße Aufhängung des Klöppelrings dadurch erzielen, daß der genannte
Ansatz einen Einhängeschlitz aufweist, der nach vorne durch
seitlich abbiegbare Federstege abgeschlossen ist, die beim Einsetzen des Klöppelrings einen Einsatzspalt freigeben und anschließend
wieder in ihre Verschlußstellung zurückfedern.
Bei den bislang bekannten Spielzeugtelefonen ist die feste ZaJiI-scheibe
entwed-er auf den Gehäusedeckel aufgedruckt oder auf diesen eine entsprechend bedruckte Scheibe aufgeklebt. Die durchsichtige,
mit Fingeröffnungen verseheneWählscheibe sitzt auf einer am Gehäusedeckel angeformten oder angeklebten Achse und
wird durch eine Torsionsfeder in ihrer durch Anschläge am Gehäuse und an der Zahlscheibe begrenzten Ruhestellung gehalten
und bei einer Verdrehung durch die Feder wieder in diese zurückgeführt.
Eine besonders wirksame Vereinfachung der Montage ergibt sich bei einem Spielzeugtelefon in Ausgestaltung der Erfindung
dadurch, daß die Zahlscheibe und die Viählscheibe, zusammen mit einem Geräuschgeber zur Erzeugung eines ratternden Wählgeräusches
beim Drehen der Wählscheibe, als getrenntes 'v/ählerbauteil
in eine Ausnehmung des Deckelteils des Gehäuses einsetzbar sincl, wobei di·:· ...altcrung in dieser Ausnehmung mit, Vorteil
durch das von unten in die Öffnung des Deckelteils eingesetzte 'Jählerbaute 11 feuernd übergreifende einstückig am Deckelteil
angefonntc Rastarme erfolgen kann.
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In besonders vorteilhafter Weise kann die Wählscheibe einen in einen axial durchbohrten Mittelzapfen der Zahlscheibe einsteckbaren
Lagerbolzen mit einer Sackbohrung zum Aufstecken eines die beiden Scheiben zusammenhaltenden Rändelkopfbolzen aufweisen,
während am Rand der Zahlscheibe eine Halterung für eine in den Rändelkopf eingreifende Feder vorgesehen ist, die gemeinsam
mit dem Rändelkopf den Geräuschgeber bildet.
Sin besonderer Vorteil einer derartigen Ausbildung eines getrennten,
in eine Ausnehmung des Gehäusedeckel einsetzbaren, Wählerbauteils liegt neben der kostengünstigen Möglichkeit der
Montage des Wählerbauteils in Heimarbeit darin, daß zur Rückstellung der Wählerscheibe in ihre Ruhelage nicht mehr, wie
bisher, eine relativ umständlich zu fertigende Torsionsfeder verwendet werden muß. So ist in weiterer Ausbildung der Erfindung
vorgesehen, daß der Rändelkopfbolzen verdrehsicher mit dem Lagerbolzen der Wählscheibe verbunden ist und daß an einem
Einsatz an der Unterseite des Rändelkopfes eine Dehnungsfeder, insbesondere eine Spiralfeder, angreift, deren anderes Ende an
der Zahlscheibe befestigt ist, um die Wählscheibe nach einer Verdrehung stets in ihre, durch Anschläge bestimmte, Ausgang
s r.te 1 lung zurückzuführen.
Go Möglichkeit war bei der bislang verwendeten Ausbildung der
Zalilschcibo Uiid der Wahlscheibe nicht gegeben, da ansonsten die
- wesentlich kostengünstiger zu fertigende und zu montierende Spiralfeder
durch die stets durchsichtige Wählerscheibe nach
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vorne sichtbar gewesen wäre.
Um den Rändelkopfbolzen verdrehsicher mit dem Lagerbolzen der Wählscheibe zu verbinden, sind am Rändelkopfbolzen, sowie in
der Sackbohrung des Lagerbolzens ineinandergreifende Rillen und Rippen angeformt.
Der Ansatz an der Unterseite des Rändelkopfes zur Anlenkung der Dehnungsfeder kann mit Vorteil als achsparalleler, sich bis
unmittelbar an die Unterseite der Zahlscheibe erstreckender, Stift ausgebildet sein, in den eine Öse der Dehnungsfeder eingehängt
wird, die nach dem Eindrücken des Rändelkopfbolzens infolge des Anstoßens des Stiftes an der Zahlscheibe nicht
mehr herausspringen kann. Am anderen Ende kann die Dehnungsfeder vorteilhaft in einen am Rand der Zahlscheibe angeformten
Haken eingehängt sein.
Um ein möglichst vorbildgetreues Spielzeugtelefon zu erhalten, wird bisher auf den Mittelabschnitt der durchsichtigen Wählscheibe
eine beispielsweise schwarz gefärbte Plakette mit weiß ausgesparten Kästchen aufgeklebt, die Kästchen auf der
tfählrcheibe richtiger Telefone entsprechen, in die man wichtige
Notrufnummern eintragen kann.
Um den durch das Aufkleben dieser Plaketten bedingten Montageaufwand
zu verringern, ist in Weiterbildung der Erfindung vorgesehen, daß die vorzugsweise eine dunkle, insbes. schwarze;
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Oberfläche aufweisende Zahlscheibe eine, eine zentrale Kreisfläche
sowie die ringförmig darum angeordneten Zahlen bildende, Kontrastbeschichtung aufweist und daß bei der aus durchsichtigem
Material bestehenden Wählscheibe eine zentrale Kreisfläche, mit etwa gleich großem Durchmesser wie die genannte Kreisfläche
der Zahlscheibe, mit einem der Grundfarbe der Zahlscheibe entsprechenden Farbauftrag mit wenigstens einem ausgesparten
Fenster versehen ist.
Vorzugsweise kann die Zahlscheibe aus schwarz eingefärbtem Kunststoff bestehen,auf welche die Zahlen und die zentrale
Kreisfläche in weiß aufgedruckt sind, so daß die Aussparungen in der schwarz bedruckten Kreisfläche der durchsichtigen Wählscheibe
wegen der dahinterliegenden weißen Kreisfläche der Zahlscheibe ebenfalls weiß erscheinen, ohne daß eine/auf v/endige
zweifarbige Bedruckung der Wählscheibe notwendig ist.
Sämtliche Teile eines erfindungsgemäßen Spielzeugtelefons
können, mit Ausnahme der Glocke und der Dehnungsfeder, insbesondere im Wege des Spritzgießens hergestellte Kunststoffteile
sein.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Auführungsbeispiels
an Hand der Figuren der Zeichnung. Dabei zeigen:
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i/'i[.;. i eine perspektivische Ansicht eines erfinduiv/.s^.cr.äΟεν
Telefons mit abgenommenem, von unten einsehbaren, Gehäusedeckel,
ohne den Kürer;
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie H-II durch den Gehäuseboden
nach Fig. 1;
Fig. 3 einen Schnitt nach Linie HI-III durch den Gchäusedeckel
nach Fig. 1 und
Fig. 4 und 5 Draufsichten auf eine Zahlscheibe bzv/. eine ihr zugeordnete Wählscheibe.
Der Gehäuseboden 1 besitzt eine Randwand 2 mit nach oben überstehenden,
Vertiefungen 3 aufweisenden Verbindungslaschen 4, während an der Innenseite der Randwand 5 des Gehäusedeckels 6
Vorsprünge 7 angeformt sind, die beim Aufsetzen des Gehäusedeckels 6 auf den Gehäuseboaen 1 in die Ausnehmungen 3 federnd
einrasten und somit die beiden Teile miteinander verbinden.
Am Gehäuseboden 1 sind in Abstand voneinander Lagerbügel 8 angeformt
5 die zur drehbaren Lagerung der '.velle 9 einer Glocke
dienen und die, abgesehen von einer kreisrunden Ausbildung der Lagerenden 11, eine Zähnung 12 auf v/ei st.
In einen Einhängeschlitz 13 eines Ansatzes 14 des einen Lagerbügels
8, der vorne durch aufeinander zu gerichtete Federstege 15 verschlossen ist, ist ein Klöppelring 16 eingehängt, der
beim Drehen der Glocke 10 an nach innen gerichtete Vorsprünge
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-ΙΟΙ? des freien Glockenrandes anstößt und die Glocke 10 damit
zum Schwingen bringt. Nach oben gerichtete Stifte 18 am Ansatz 14 verhindern, daß sich der Klöppelring 16 im Einhängeschlitz
13 so verschiebt, daß er nicht mehr in die Vorsprüage 17 der
Glocke 10 eingreift.
Zum Einsetzen des Klöppelrings 16 drückt man mit diesem gegen die Federstege 15, so daß diese unter seitlicher Abbiegung
einen Spalt zum Einsetzen des Klöppelrings 16 in den Einhängeschlitz 13 freigeben um anschließend sofort wieder in ihre
ursprüngliche Stellung zurückzukehren, so daß der Klöppelring 16 im Einhängeschlitz 13 gefangen ist.
Ein aus einem im wesentlichen L-förmigen Bügel bestehender Glockenhebel 19, dessen einer Schenkel 20 in eine am Boden
angeformte Klemmhalterung 21 eingesteckt ist, bildet mit seinem anderen Schenkel einen Schwenkarm 22, der am freien
Ende ein Zahnsegment 23 trägt, das in der Ruhestellung des Schwenkarms 22 in einer Nichteingriffsstellung oberhalb der
Zähnung 12 der Welle 9 der Glocke 10 liegt.
Der mit geeigneten Rippen verstärkte aber trotzdem noch elastisch verbiegbare Schwenkarm 22 trägt auf der Oberseite zwei
Stege 2l·■ zur seitlichen Führung von Fortsätzen 25 einer Drucktaste
26, die durch eine Ausnehmung 27 des Gehäusedeckels nach au3en ragt. Auf der Unterseite des Schwenkarms 22 ist ein
Stützbügel 2b angeformt, der bei einer durch Betätigung der
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Drucktaste 26 erfolgenden Verbiegung des Schwenkarms 22 nach unten sich auf dem Gehäuseboden 1 abstützt, und damit die Verschwenkbewegung
begrenzt.
Bei einer derartigen Verbiegung des Schwenkarms 22 nach unten greift das Zahnsegment 23 kämmend in die Zähnung 12 der Welle
9 der Glocke 10 ein und dreht damit die Glocke 10 gegenüber dem Klöppelring 16. Nach dem Loslassen der Drucktaste 26 kehrt
der Schwenkarm 22 aufgrund seiner Elastizität in seine ursprüngliche Nichteingriffsstellung mit der Zähnung 12 der
Welle 9 zurück, wobei er die Welle 9 und damit auch die Glocke
10 nunmehr in umgekehrter Richtung verdreht, in der sie eich
nach der Freigabe durch das zurückfedernde Zahnsegment 23 weiterdreht und infolge des Eingreifens des Klöppelrings 16
ein Klingelgeräusch erzeugt.
Die obere Deckwand 29 des Gehäusedeckels 6 besitzt eine kreisrunde
Ausnehmung 30 zum Einsetzen eines Wählerbauteils 31, das eine Zahlscheibe 32 und eine Wählscheibe 33 enthält. Zur Halterung
des Wählerbauteils 31 in der Ausnehmung 30 übergreift die Zahlscheibe 32 mit einem Randflansch 34 die die Ausnehmung
30 begrenzende Deckwand 29 des Gehäusedeckels 6, von der einstückig angeformte Rastarme 35 ausgehen, die Ansätze 36 am
Rand der Zahlscheibc 32 übergreifen und diese damit klemmend von hinten an die Deckwand 29 andrücken.
Die mit Fingeröffnungen 37 versehene Wählscheibe 33 besitzt
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einen rückwärtigen Lagerbolzen 3S mit einer axialen Sackbohrung
39, der in einen axial durchbohrten Hittelzapfen 40 der Zahlscheibe 32 eingesteckt ist und nach hinten über diesen Mittelzapfen
40 übersteht. In die Sackbohrung 39 ist klemmend und durch ineinandergreifende Rippen und Rillen unverdrehbar ein
Rändelkopfbolzen 41 eingesteckt, mit einem an der Unterseite des Rändelkopfes 42 angeformten Stift 43, der durch Anstoßen
an der Zahlscheibe 32 das Einstecken des Randelkopfbolzens 41 in die Sackbohrung 39 begrenzt. In dieser Einsatzstellung
sind die Zahlscheibe 32 und die Wählscheibe 33 axial unverschiebbar
aber gegeneinander verdrehbar miteinander verbunden; wobei der Rändelkopfbolzen 41 jeweils mit der Wählscheibe 33
mitgedreht wird. In den Stift 43 ist eine Öse 44 einer Spiralfeder 45 eingehängt, die am anderen Ende in einen Haken 46
am Rand der Zahlscheibe 32 eingehängt ist.
Bei einer Verdrehung der Wählscheibe 33 gegenüber der unverdrehbar
im Gehäusedeckel 6 gehalterten Zahlscheibe 32 aus einer durch Anschläge 47 und 48 bestimmten Ruhestellung der beiden
Scheiben gegeneinander wird die Spiralfeder 45 stärker gespannt und zieht damit nach dem Loslassen der Wählscheibe 33 diese
wieder in die Ruhestellung zurück. Die Spiralfeder 45 umschlingt dabei, je nach dem Maß der Verdrehung der Wählscheibe 33 gegenüber
der Zahlscheibe 32, den liittelzapfen 40 bis zu 270 oder
noch mehr.
Zwischen zwei parallel zueinander beanstandete, am Rand dor
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Zahlscheibe 32 angeformte Stützen 49 ist eine, vorzugsweise
aus Kunststoff bestehende Feder 50 einklornmbar, die elastisch
leicht deformiert in die Rändelung 51 des Rändelkopfes 42 des Rändelkopfbolzens 41 eingreift, so daß sich bei Verdrehung
der Wählscheibe 33 und damit auch des Rändelkopfbolzens 41 das
typische schnarrende Wählgeräusch eines Telefons ergibt.
Die Zahlscheibe 32 besteht mit Vorteil aus schwarz eingefärbtem
Kunststoff, auf dessen Oberfläche dis Zahlen O bis 9 sow.\e
eine zentrale Kreisfläche 52 durch eine Kontrastbeschichtung 55
in weißer Farbe aufgedruckt sind. Auf die aus durchsichtigem Kunststoff bestehende Wählscheibe 33 ist sine wenigstens gleich
große Kreisfläche 53 durch einen schwarzen Farbauftrag 56 mit
ausgesparten Fenstern 54 aufgedruckt.
Beim zusammengebauten Wählerteil deckt die schwarze Kreisfläche 53 der Wählscheibe 33 die weiße Kreisscheibe 52 auf der
Zahlscheibe 32 mit Ausnahme im Bereich der Fenster 54 ab, so daß dieser infolge der dahintcliegcnden weißen Kreisfläche 52
der Zahnscheibe 32 weiC erscheinen.
Auf diese Weise erscheint die gesamte zentrale Kreisfläche 53
der V/ählscheibe so, als bestünde sie aus einer schwarzen Kreis
fläche mit weiß ausgespotten iiV nstern, was den äußeren .Tindruc"
der ''Jähl scheibe eines richtige;.'! Telefons entspricht, bei der
diese v/oißen Fenster 54 auf e:.n:r: dunlvlen I-Iinterr.rund zum Tiüntrar;on
vcn v.rj.ciitigen I-Totrufnunmern vorgesehen sind.
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Die erfindungsgemäße Ausbildung der Zahlscheibe 32 und der
Wählscheibe 33 ermöglicht die Herstellung dieses äußeren Eindrucks mit lediglich einer einfarbigen Bedrückung jeder der
beiden Scheiben und ohne die aus Montagegründen unerwünschte Notwendigkeit des Aufklebens gesonderter, entsprechend bedruckter
Plaketten.
Selbstverständlich wäre es auch möglich, eine weiße Zahlscheibe 32 mit schwarzem Aufdruck zu verwenden, in viel ehern Fall dann
die Kreisfläche 53 der Wählscheibe 33 ebenfalls weiß aufgedruckt
sein müsste. Dabei ergäbe sich allerdings der Eindruck einer Plakette auf der Wählscheibe 33 mit schwarzen Fenstern
auf weißem Untergrund.
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Claims (1)
- Schutzansprüche:1. Spielzeugtelefon rait einem Hörer und einem zweiteiligen Gehäuse, dessen Gehäuseboden eine gegenüber einem Klöppelring drehbare, auf einer eine Zähnung aufweisenden Welle gelagerte Glocke und einen mit einem Zahnsegment versehenen, gegen eine Rückstellkraft verschwenkbaren Glockenhebel trägt, der von außen über eine Drucktaste zu betätigen ist, die eine Öffnung des Gehäusedeckels durchsetzt, der eine feste Zahlscheibe und eine entgegen der Wirkung einer Feder drehbare Wählscheibe trägt, dadurch gekennzeichnet, daß der Glockenhebel (19) einen einseitig eingespannten elastisch verbiegbaren Schwenkarm (22) aufweist, dessen freies, das Zahnsegment/fragendes 3'nde aus einer Ilichteingriffsstellung, vorzugsweise nach unten, in eine Stellung verbiegbar ist, in der das Zahnsegment (23) kämmend in die Zähnung (12) der 'welle (9) der Glocke (10) eingreift.2. Spielzeugtelefon nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkarm (22) der eine Schenkel eines im wesentlichen L~förmigen Bügels ist, dessen anderer Schenkel (20) vertikal in eine Klenunhalterung (21) am Gehäuseboden (i)e in/;.' e s e t ζ t i st.•j'o.ielseu.''telefon nach Anspruch. 1 oder 2. dadurch r'ekenn-I.)zeichnet, da G am 3chv:enharni (22) ein nach unten ^ericiitetor Stützbü;".;el (28) angeformt ist, der sich heim iüederehrücken7227828 i9.io.72mm ] {jdes Schv/enkarms (22) am Gehäuseboden (1) abstützt und damit die Verschwenkbarkeit begrenzt.4. Spielzeugtelefon nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Schwenkarm (22) Stege (24) zur seitlichen Führung der Drucktaste (26) vorgesehen sind,5. Spielzeugtelefon nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Drucktaste (26) einstückig am Schwenkarm (22) angeformt ist.6. Spielzeugtelefon nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der in den Rand der Glocke (10) eingreifende Klöppelring (16_) in einen Ansatz (14) eines Lagerbügels (8) der V/elle (9) der Glocke (10) eingehängt ist.7. Spielzeugtelefon nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch einen Einhängschlitz (13) des Ansatzes (14) abschließende, seitlich abbiegbare Federstege (15).8. Spielzeugtelefon nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahlscheibe (32) und die Wählscheibe (33), zusammen mit einem Geräuschgeber zur Erzeugung eir.es ratternden V/ühlgerrai^ches beim Drehen der '.Wählscheibe, l\:f getrennteü V.älilerbauteil (51) in eine Ausnehmung (30) des •Jchäuscdeckels (G) einnetzbar sinü.722782819.10.729. Spielzeugtelefon nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch das von unten in die Ausnehmung (30) des Gehäusedeckels (6) eingesetzte Wählerbauteil (31) federnd übergreifende, am Gehäuseteil (6) angeformte Rastarme (35).10. Spielzeugtelefon nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die '.Wählscheibe (33) einen in einen axial durchbohrten Mittelzapfen (40) der Zahlscheibe (32) einsteckbaren Lagerbolzen (38) mit einer Sackbohrung (39) zum Aufstecken eines die beiden Scheiben zusammenhaltenden Rändelkopfbolzens (41) aufweist und daß am Umfangsrand der Zahlscheibe (32) eine· Halterung (49) für eine in den Rändelkopf (42) eingreifende Feder (50) vorgesehen ist.11. Spielzeugtelefon nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Rändelkopfbolzen (41) verdrehsicher mit dem Lagerbolzen (3S) der Wählscheibe (33) verbunden ist und daß an einem Ansatz an der Unterseite des Rändelkopfes (42) eine Dehnungsfeder, insbesondere eine Spiralfeder (45), angreift, deren anderes Ende an der Zahlscheibe (52) befestigt ist, um die Wählscheibe nach einer Verdrehung stets in ihre durch Anschläge (47, 4ö) bestimmte Ruhestellung zurückzuführen.-\'<■'.. K/piclzcugtelcfon nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß am Rändelkopfbolzen (41), sov/ie in der Sackbohrung (39) der, Lagorbolzcnc (3ß) ineinandergreifende Rillen und Rippen722782819.10.72- 18 -angeformt sind.13. Spielzeugtelefon nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Ansatz ein achsparalleler, sich bis unmittelbar an die Unterseite der Zahlscheibe (32) erstreckender Stift (43) zum Einhängen einer Öse (44) der Dehnungsfeder ist.14. Spielzeugtelefon nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Dehnungsfeder in einen am Umfangsrand der Zahlscheibe (32) angeformten Haken (46) eingehängt ist.15. Spielzeugtelefon nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die vorzugsweise feine dunkle, insbes. schwarze, Oberfläche aufweisende Zahlscheibe (32) eine, eine zentrale Kreisfläche (52) sowie die ringförmige darum angeordneten Zahlen bildende, Kontrastbeschichtung (55), vorzugsweise in weiß, aufweist und daß bei der aus durchsichtigem Material bestehenden Wählscheibe (33) eine zentrale Kreisfläche (53) mit einem der Grundfarbe der Zahlscheibe (32) entsprechenden Farbauftrag (56) mit wenigstens einem ausgesparton Fenster (54) versehen ist.16. Spielzougtelefon nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Teile, mit Ausnahme der Glocke (1O) des Klöppelrings (16) und der Dehnungsfeder, insbes. im722782819.10.72- 19 Wege des Spritzgießens hergestellte Kunststoffteile sind.722782819,10.72 1
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7227828U true DE7227828U (de) | 1972-10-19 |
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|---|---|---|---|
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