DE618802C - Installationsdrehschalter mit Zugschnurbedienung - Google Patents

Installationsdrehschalter mit Zugschnurbedienung

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Publication number
DE618802C
DE618802C DES101685D DES0101685D DE618802C DE 618802 C DE618802 C DE 618802C DE S101685 D DES101685 D DE S101685D DE S0101685 D DES0101685 D DE S0101685D DE 618802 C DE618802 C DE 618802C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
cover
return spring
tabs
cover plate
Prior art date
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Expired
Application number
DES101685D
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Dittschlag
Eugen Hollstein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to NL34275D priority Critical patent/NL34275C/xx
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DES101685D priority patent/DE618802C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE618802C publication Critical patent/DE618802C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H17/00Switches having flexible operating part adapted only for pulling, e.g. cord, chain

Landscapes

  • Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
16. SEPTEMBER 1935
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVe 618802 KLASSE 21 c GRUPPE
Installationsdrehschalter mit Zugschnurbedienung
Zusatz zum Patent 595
In dem Patent 59.5 781 ist ein Installationsdrehschalter mit Zugschnurbedienung angegeben, dessen Bedienungsorgan in der gleichen Weise wie ein Drehknebel auf die Schalterachse eines normalen Schaltereinsatzes aufgesetzt werden kann. Dadurch, daß das aus Isolierstoff bestehende Gehäuse des Bedienungsorgans das Ende der Schalterachse, die Rückholfeder und das Federgesperre haubenförmig in sich aufnimmt und mit der Verzahnung des Gesperres aus einem Stück besteht, ist der Aufbau des Bedienungsorgans derart vereinfacht worden, daß das Bedienungsorgan mit den gleichen Hauptabmessungen hergestellt werden kann wie die üblichen Drehknebel der Drehschalter. Bei die-. sem Bedienungsorgan wird die für die Wirkungsweise des Zugwerks erforderliche Verbindung zwischen dem einen Ende der Rückholfeder und der Abdeckung des Schalters dadurch erzielt, daß das Ende der Rückholfeder an einer gegenüber der Schalterabdekkung undrehbaren Scheibe befestigt ist. Diese Scheibe ist mit einer den Innenraum des Bedienungsorgans abschließenden, gegenüber dem Bedienungsorgan drehbaren Abdeckplatte starr verbunden, die um einen Wulst des Gehäuses des Bedienungsorgans gebördelt ist und mit Lappen in die Schalterabdeckung greift.
Nach der Erfindung wird der in dem Patent 595 781 beschriebene Aufbau des Bedienungsorgans weiter ausgebildet und verbessert. Erfindungsgemäß ist die in dem Innern des Bedienungsorgans befindliche, gegenüber der Abdeckung des Schalters undrehbare Scheibe von einem Ringkörper mit herausgebogenen Lappen gebildet, von denen einer mit der Rückholfeder verbunden und mindestens ein anderer in die Abdeckung des Schalters eingreift. Durch die Verwendung der ringförmigen Scheibe gelingt es, von der Abdeckplatte als Verbindungsmittel zwischen der Rückholfeder und der Schalterkappe abzusehen. Die Abdeckplatte kann undrehbar an dem Gehäuse des Bedienungsorgans durch Umbördeln befestigt werden. Die undrehbare Befestigung der Abdeckplatte ist in
*) Von dem Patentsucher sind als die Erfinder angegeben worden:
Eugen Hollstein in Berlin-Charlottenburg
und Wilhelm Dittschlag in Birkenwerder b. Berlin.
fabrikatorischer Hinsicht leichter auszufuhren als die drehbare Verbindung zwischen beiden Teilen.
In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel gezeigt.
Fig. ι stellt den ,Schnitt durch den Schalter dar. Fig. 2 gibt einen Blick auf die Unterseite des Bedienungsorgans und Fig. 3" eine Ansicht auf die Unterseite des Schaltgesperres bei entfernter Abdeckung 16, 17 wieder. Fig. 4 zeigt eine weitere Einzelheit. Die Bezugszeichen der Zeichnung sind in Übereinstimmung mit -denen des in dem Hauptpatent beschriebenen Ausführungsbeispiels gewählt.
Der Schalter enthält einen normalen Schaltereinsatz i, dessen Schaltwalze mit 2 und dessen Achse mit 3' bezeichnet ist, ferner eine normale Isolierkappe 4, die den Einsatz 1 vollständig unter sich aufnimmt.
Mit dem unrunden Ende S der Achse 3 ist ein einseitig wirkendes Gesperre gekuppelt, das von dem zugehörigen Bedienungsorgan 6 wie von einem Gehäuse Überdeckt ist. Das Bedienungsorgan besteht aus einem Isolierkörper, der mit einem Arm 7 zum Befestigen einer Zugschnur 8 versehen ist. Die Höhlung des Körpers 6 ist in ihrem tieferen Teil gemäß Fig. 3 als Innenverzahnung ausgebildet. Die Zahnflanken sind einseitig abgeschrägt. • Im Innern des Körpers 6 sitzt ein Mitnehmer 9, der wie ein normaler Schaltergriff auf das unrunde Ende 5 der Schalterachse 3 gesetzt und mit einer axialen Schraube 10 daran befestigt ist. Zwischen dem Kopf der Schraube und dem Mitnehmer 9 sitzt eine Druckfeder, die bestrebt ist, den Mitnehmer und die von ihm gehaltenen Teile gegen die Schalterkappe 4 zu pressen. Der gehäuseähnliehe Körper 6 hat unmittelbar über dem Schraubenkopf 10 eine Bohrung 11, durch die die Schraube 10 von außen her bedient werden kann.
Die federnde Rast des Gesperres enthält einen unter der Wirkung einer Feder stehenden Körper 20. Der Rastenkörper 20 hat die Form einer Haube und ist in einer Bohrung 21 des Mitnehmers 9 geführt. Innerhalb der Bohrung 21 befindet sich eine Druckfeder 22, die den Rastenkörper gegen die Zahnflanken des Gesperres drückt.
In dem unteren Teil ist die Höhlung des Gehäuses erweitert und enthält die schraubenförmige Feder 15, deren eines ihrer beiden Enden an dem Bedienungsorgan befestigt ist. Die Wand der erweiterten Höhlung hat einen umlaufenden Absatz 23. Auf dem Absatz 23 ist eine ringförmige Scheibe 24 gegenüber dem Gehäuse drehbar angeordnet. Die ringförmige Scheibe 24 hat auf der dem Gesperre zugewandten .Seite einen herausgebogenen Lappen 25, auf der anderen Seite zwei herausgebogene Lappen 26. Der auf der Seite des Gesperres liegende Lappen 25 greift in das umgebogene Ende 27 der Rückholfeder 15 ein. Der Innenraum des Bedienungsorgans wird durch die Abdeckplatte 17 abgeschlossen, die zugleich zur Führung der ringförmigen Scheibe in dem Gehäuse des Bedienungsorgans dient und durch Umbördeln um den Wulstrand des Körpers 6 mit diesem undrehbar verbunden ist. Zwischen der Abdeckplatte 17 und der ringförmigen Scheibe 24 ist eine Isolierscheibe 16 angeordnet. Durch die Isolierscheibe 16 wird vermieden, daß der Mitnehmer und die Schalterachse mit der Abdeckplatte 17, die unter Umständen von außen am Wulstrand berührt werden kann, in leitender Verbindung stehen.
Das Bedienungsorgan 6 wird mit dem gesamten Gesperre und der Abdeckplatte 17 zweckmäßig als besonderer Teil hergestellt, so daß er wie ein normaler Drehknebel auf einen beliebigen, Drehschalter aufgesetzt werden kann. Befindet sich das Bedienungsorgan auf der Schalterachse, so greifen die Lappen 26 der ringförmigen Scheibe in Löcher oder Aussparungen der Abdeckung 4 und vermitteln dadurch die Befestigung des freien Endes der Rückholfeder 15 an der Abdeckung des 90 ι Schalters. Die ringförmige Scheibe 24 befindet sich daher beim Bewegen des Bedienungsorgans gegenüber der Abdeckung des Schalters in Ruhe.
In der Isolierscheibe 16 und der Abdeckplatte 17 ist ein kreisförmiger Schlitz 28 vorgesehen, durch den die herausgebogenen Lappen 26 der ringförmigen Scheibe 24 hindurchragen. Der kreisförmige Schlitz 28 der Abdeckplatte und der Isolierscheibe ist durch zwei Stege 29 unterbrochen. Die beiden Stege 29 der Abdeckplatte 17 bilden Anschläge zur Begrenzung der Bewegung des Bedienungsorgans. In den Endstellungen des Bedienungsorgans legen sich nämlich die beiden Stege 29 gegen die in die Abdeckung 4 des Schalters greifenden Lappen 26.
Der dargestellte Schalter hat folgende Wirkungsweise:
Durch die Rückholfeder 15 wird das Bedienungsorgan in der Ruhestellung gehalten, in der der Arm 7 gehoben ist. In der Ruhestellung liegen die Anschläge 29 der Abdeckplatte 17 an den Lappen 26 der ringförmigen Scheibe an. Wird der Arm des Bedienungsorgans durch die Schnur 8 nach unten gezogen, so vermag der federnde Rastenkörper nicht über die Flanken des Gesperres zu gleiten. Durch die Bewegung des Bedienungsorgans wird vielmehr der Rastenkörper mitgenommen. Die Schalterachse wird dadurch in die nächste Schaltstellung bewegt.
Wird nach Erreichen dieser Schaltstellung das Bedienungsorgan weiterbewegt, so legen sich die Anschläge 29 der Abdeckplatte an die andere Seite der Lappen 26 an, so daß ein Weiterbewegen des Bedienungsorgans verhindert ist. Wird die Schnur 8 wieder losgelassen, so zieht die Rückholfeder 15 das Bedienungsorgan in die Ruhelage zurück, während der Mitnehmer durch das Sprungwerk der Schaltwalze 2 in der erreichten Stellung festgehalten wird. Bei der Rückbewegung des Bedienungsorgans gleitet der Rastenkörper über die sanft ansteigende Flanke der Verzahnung, so daß der Mitnehmer nicht mitgenommen wird.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Installationsdrehschalter mit einem an Stelle eines Drehknebels auf einen normalen Schaltereinsatz aufsetzbaren Organ für Zugschnurbedienung, dessen Isolierstoffgehäuse haubenförmig das 'Gesperre, das Ende der Schalterachse und die Rückholfeder in sich aufnimmt und eine gegenüber der Abdeckung des Schalters undrehbare Scheibe enthält, die die Verbindung des einen Endes der Rückholfeder mit der Schalterabdeckung vermittelt nach Patent 595 781, dadurch gekennzeichnet, daß die gegenüber der Schalterabdeckung undrehbare Scheibe von einem Ringkörper mit herausgebogenen Lappen gebildet ist, von denen einer mit der Rückholfeder verbunden ist und mindestens ein anderer in die Abdeckung des Schalters eingreift.
  2. 2. Zugschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Innenraum des Bedienungsorgans durch eine undrehbar mit seinem Isolierstoffgehäuse (6) verbundene Abdeckplatte (17) abgeschlossen ist, die nebst einer zwischen ihr und der ringförmigen Scheibe (24) befindlichen Isolierscheibe (16) Schlitze (28) für den Durchtritt der in die Abdeckung des Schalters eingreifenden Lappen (26) der Ringscheibe hat.
  3. 3. Zugschalter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Bedienungsorgans durch die in die Abdeckung des Schalters eingreifenden Lappen (26) der ringförmigen Scheibe (24) begrenzt ist, gegen die sich" in den Endstellungen Anschläge (29) der an dem Isolierstoffgehäuse (6) undrehbar befestigten Abdeckplatte (17) legen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES101685D 1931-11-01 1931-11-01 Installationsdrehschalter mit Zugschnurbedienung Expired DE618802C (de)

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NL34275D NL34275C (de) 1931-11-01
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