DE722586C - Vorrichtung zum Betaetigen von Signal- und Anzeigegeraeten - Google Patents
Vorrichtung zum Betaetigen von Signal- und AnzeigegeraetenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L3/00—Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal
- B61L3/02—Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control
- B61L3/06—Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control controlling by electromagnetic or particle radiation, e.g. by light beam
- B61L3/065—Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control controlling by electromagnetic or particle radiation, e.g. by light beam controlling optically
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
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- B60Q1/00—Arrangement of optical signalling or lighting devices, the mounting or supporting thereof or circuits therefor
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Description
- Vorrichtung zum Betätigen von Signal- und Anzeigegeräten . Es ist bekannt, Signal- und Anzetiggevorrichtungen, insbesondere solche, die in der Dunkelheit Leuchtzeichen geben, dadurch in und außer Gebrauch zu setzen, daß man stie aus der senkrechten Stellung, in Ader sie ihre Anzeigefläche dem Beobachter entgeggenhalten, in die waagerechte Ruhestellung überführt und umgekehrt. Beispielsweise benutzt man derarti-e Einrichtungen bei Warnzeichen im Kraftwagenverkehr. Hier wird das Warnsignal entweder von Hand um ein Gelenk gekippt, oder man benutzt einen Hebel bzw. eine Welle, die vom Führerhaus aus betätigt werden. Mittels der letzteren Einrichtung ist je- doch ein Umlegen des Signals nur dann möglieh, wenn durch den Hebel oder die Welle geeignete Übertragungsmittel in Tätigkeit ge- setzt werden. So erfolgt die Übertragung beim Drehen einer Welle #durch Kegelrad-oder Schneckenradgetriebe. Bei Hebelanordnungen schaltet man zwischen Hebel un#d Signal ein Gestänge ein, das durch Zug betätigt wird. Ferner hat man auch bereits Einrichtun,gen getroffen, um das Umlegen des Signals auf elektromagnetischern Wege zu bewerkstelligen.
- ge der Alle diese Einrichtungen sind infolg ,dabei erforderlichen technischen Hilfsmittel mit Mängeln behaftet. Sie sind Abnutzungen unterworfen, verursachen Geräusche, und vor allem sind die Herstellungskosten verhältnismäßig groß.
- Die vorliegende Erfindung hat zum Gegenstand eine Vorrichtung zum Betätigen von Signalen und Anzeigevorrichtungen aller Art, insbesondere für Fahrzeuge, und besteht darin, daß das Signal oder die Anzeigevorrichtung durch eine einfache Drehbewegung der Antriebswelle von der Anzeigestellung in idie Ruhestellun#g übergeführt wird und um"-e7 kehrt. Es wird dies dadurch erreicht, daß die Überführung des Signals bzw. der Anzeigefläche aus der senkrechten Gebrauchsstellun,g in die waagerechte Ruhestellung und umgekehrt durch eine Drehbewegung der Antriebswelle erfolgt, die im Winkel von -15' oder nahezt' 45' zur Horizontalen angeordnet ist und ohne Zwischenschaltung von Übertragungsmitteln unmittelbar mit dem Signal bzw. der Anzeigefläche verbunden ist.
- Der Gegenstand der Erfindung kann für alle Zwecke Verwendung finden, bei denen Signale gegeben oder Anzeigen sichtbar gemacht -,verden sollen. Z. B. im Eisenbahn-und Straßen#bahnverkehr, zum Senden militärischer und maritimer Signale, für Blinklichtsignale, zum Einstellen von Schildern, Vorführungen von Reklameanzeigen usw. In erster Linie ist die Erfindung gedacht für Warnsignale für Kraftfahrzeuge, Jie auf dem Dach des Fahrzeuges angebracht, das Vorhandensein von Anhängewagen anzeigen. An einem Ausführungsbeispiel dieser Art soll die Erfindung erläutert werden, ohne daß durch dieses Beispiel der Verwendungszweck beschränkt sein soll. In der Zeichnung ist die Erfindung in der beispielsweisenAusführungsform in Aibb. i und 2 veranschaulicht.
- Im Dach a des Führerhauses ist ein Rohrstutzen bzw. Topf b eingelassen, auf dem sich eine Hülse c verschieben läßt, um die Anordnung der Stärke des Daches anpassen zu können. Über der Hülse c ist ein als Bock oder Gehäuse ausgebildeter Träger d auf dem Dach befestigt. Durch Hülse und Träger hindurch führt die Drehwelle e, die im Winkel von etwa 45' zum Wagendach angeordnet ist. Innerhalb des Führerhauses ist die Welle zu einem Kurbelbegriff f abgebogen bzw. ist ein besonderer Griff an der Welle vorgesehen. Das freie Ende der Welle steht in fester Verbindung mit dem Signalgehäuse g, das die üb- liche Bauart zeigt. Die Drehwelle ist zweiteilig ausgebildet. Der mass-ive Teil e besitzt am Ende einen Schlitz k, über dendasRohr ei geschoben ist. Letzteres ist an seinem freien Ende flach gedrückt und mit -dem Signalgehäuse verschweißt oder sonstwie verbunden. Im unteren Ende des Rohres ei ist ein Stift i eingenietet ' der sich in eine Mulde k des Trägers d legt. Zwischen dem Flansch 1 und der Trägerwand ist auf dem Rohre, eine auf Druck beanspruchte Schraubenfeder in vorgesehen. Ferner sitzt im Fl-ansch i der Kontakt it. Um eine Kontrolle über das Brennen der Signallampe zu haben, sind am Signalgehäuse g, im Träger d und- in der Hülle c öffnun-gen o, p, q vorgesehen, durch die der Lichtschein, - ebenenfalls unter Einfügung e,eg l# _# eines Spiegels r oder einer reflektierenden el Fläche zum Auge des Fahrers geleitet wird. Die Hülse b, c ist als Anschlag für die Drehbewegungder Welle e ausgebildet, indem der Stift s nach vollendeter Drehung um iSo' gegen die Kanten der Hülse stößt. Dieser Anschlag ist erforderlich, sofern Kabel zum Beleuchtungskörper geführt sind, um ein Verdrehen des Kabels zu vermeiden.
- Die Wirkungsweise nach der Erfindung ist die folgende: In der ausgezogen gezeichneten b el Stellung befindet sich die Signalanordnung in Gebrauchsstellung. Das Signalgehäuse g steht senkrecht über dem Führerhause und ist in dieser Stellung durch den Stift i, der unter Wirkung der Feder in in die Mulde k eingeschnappt ist, verriegelt. Beim Brennen der Glühlampe fällt der Schein durch die Öffnungen o, p, q und kann v- om Fahrzeugführer el beoba--ht,et werden. Das Fenster q lie Igt im Blickfeld des Fahrers, so daß keine Kopfwendung nötig ist, dasselbe zu beobachten. Um das Signal in kuhestellung zu bringen, ist nur der Kurbelarm f um i8o0 umzulegen. Der Stift i gleitet hierbei aus der Mulde k heraus. Das Signalgehäuse wird bei dieser Drehbewegung mitgenommen und legt sich in die ge- strichelt gezeichnete Stellung, also parallel zum Führergehäusedach. Der Stift i schnappt wiederum in die Mulde k ein und verriegelt die Signalvorrichtung in dieser Ruhestellung. Das Ein- und Ausschalten des Stromkreises zur Signallampe erfolgt in bekannter Weise selbsttätig durch die Drehbewelgung der Welle e, die den Kontakt öffnet und schließt.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Betätigen von Signal- und Anzeigegeräten, bei denen die anzeigende Fläche abwechselnd in Gebrauchs- und Ruhestellung gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Überführung des Signal#s bzw. der Anzeigefläche aus der senkrechten Gebrauchsstellung in die waagerechte Ruhestellung und umgekehrt durch eine Drehbewegung der Antriebswelle erfolgt, die im Winkel von 45' oder nahezu 45' zur Horizontalen angeordnet ist und ohne Zwischenschaltung von übertragungs:mitteln unmittelbar mit dem Signal bzw. der Anzeigefläche ver-ZD bun#den ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zür Befestigung des Gerätes am Fahrzeugdach. o. dgl. eine doppelwandigle und gegeneinander verschiebbare Hülse (b, c) dient, die den verschiedenen Wandstärken des Fahrzeu-,ges o. dgl. angepaßt werden kann. 3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kontrollfenster für die Signallampe in das Blickfeld des Fahrzeugführers gerückt ist, indem die Hülse (b, c) ein Fenster (q) erhält, durch das die durch die öffnung (o, p) im Signalgehäuse und im -Träger (d) in die Hülse fallenden Strahlen beobachtet werden können. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Hülse (b, c) ein Spiegel (r) oder eine reflektierende Fläche vorgesehen ist, zum Auffangen und Rückstrahlen der von der Signallampe ausgehenden Strahlen. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (b, c) als Anschlag für die Drehbewegung der Antriebswelle (e) ausgebildet ist, die mit einem Stift (s) gegen die Kanten der Hülse stößt.
Priority Applications (2)
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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|---|---|
| DE722586C true DE722586C (de) | 1942-07-13 |
Family
ID=7616787
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW107579D Expired DE722586C (de) | 1940-08-01 | 1940-08-01 | Vorrichtung zum Betaetigen von Signal- und Anzeigegeraeten |
Country Status (2)
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1940
- 1940-08-01 DE DEW107579D patent/DE722586C/de not_active Expired
-
1941
- 1941-07-04 BE BE442017D patent/BE442017A/fr unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE442017A (de) | 1941-08-30 |
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