DE721409C - Vorrichtung zum Schwenken von Anschlussrinnen an Brikettkuehlrinnenschraenken - Google Patents

Vorrichtung zum Schwenken von Anschlussrinnen an Brikettkuehlrinnenschraenken

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Publication number
DE721409C
DE721409C DEG97980D DEG0097980D DE721409C DE 721409 C DE721409 C DE 721409C DE G97980 D DEG97980 D DE G97980D DE G0097980 D DEG0097980 D DE G0097980D DE 721409 C DE721409 C DE 721409C
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DE
Germany
Prior art keywords
cabinets
swivel
trough
cooling channel
briquette
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Expired
Application number
DEG97980D
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English (en)
Inventor
Heinz Diezmann
Rudolf Rothkegel
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GEWERKSCHAFT MICHEL
Original Assignee
GEWERKSCHAFT MICHEL
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Publication date
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
    • C10L5/00Solid fuels
    • C10L5/02Solid fuels such as briquettes consisting mainly of carbonaceous materials of mineral or non-mineral origin
    • C10L5/26After-treatment of the shaped fuels, e.g. briquettes
    • C10L5/30Cooling the shaped fuels, e.g. briquettes

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Ship Loading And Unloading (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Schwenken von Anschlußrinnen an Brikettkühlrinnenschränken Zum Schwenken der Anschlußrinnen, die in Braunkohlenbrikettfabriken die Verbindung zwischen Strangpresse und Kühlrinnenschrank einerseits und zwischen Kühlrinnenschrank und Verladung oder Stapelschuppen anderseits herstellen, wurden bisher sog. Galgenschwenkeinrichtungen benutzt. Es ist, auch schon jorgeschlagen worden, die Einlaufrinne dieser Schwenkeinrichtungen mit der Auslaufrinne zwangsläufig zu kuppeln. Die bisher allgemein gebräuchliche Galgenschwenkeinrichtung ist aus Abb. i ersicheli:ch. Die Schwenkrinnrs a ist an dem Galgen G mittels eines über Rollen c geführten Seiles d aufgehängt. Das Seil d ist durch das Dach e des Kühlrinnenschrankes bei ee hindurchgeführt. Der vom Gewicht der Schwenkrinne a auf das Seil d ausgeübte Zug wird durch das Gegengewicht/ ausgeglichen, so daß .es möglich ist, die verhältnismäßig schwere Schwenkrinne a von Hand zu heben. und zu senken, um sie je nach Bedarf an die Kühlschrankrinnen hl, h., und h3 anzuschließen oder auch, was aus Abb. i nicht ersichtlich ist, mit Kühlschrankrinnen in Verbindung zu bringen, die in waagerechter Richtung neben hl, h., und k3 liegen. Diese bekannte Galgenschwenkeinrichtung hat verschiedene Nachteile.
  • Sie baut sehr hoch, weil das Gegengewicht f in der höchsten Stellung der Schwenkrinne a noch über dem Kühlschrankdache bleiben muß, wenn es nicht auf dem Dach zum Aufsitz-en kommen oder Dachdurchb.ruchsöffnungen erfordern soll. Sie verlangt für die Seilführung stets eine Durchbrechung ee des Daches .e oberhalb der Schwenkrinne a, die sich bei schlechtem Wetter schädlich auf die Briketts auswirkt. Ferner ist bei einem Reißen der Verbindung zwischen Schwenkrinne a und Gegengewicht f eine Gefahr gegeben, da sowohl die herabfallende Schwenkrinne als auch das fallende Gegengewicht Personen verletzen und Sachschaden anrichten können. Außerdem läßt sich eine Galgenschii#.enkeinrichtung nur in beschränktem Umfange benutzen, wenn aus besonderen Gründen auf der Verladeseite des Kühlschrankes .ein oder mehrere Rinnen, .etwa die oberste waagerechte Rinnenreihe kt des Kühlschrankes mit Anschlußrinnen aa dauernd fest verbunden sind. Alle diese Nachteile werden durch die Erfindung vermieden.
  • Es sind auch mit Ausbrechvorrichtungen zwangsläufig zusammenarbeitende Brikettschwenkrinnen bekanntgeworden, die die Aufhängung der Gegengewichte unterhalb des Kühlschrankes ermöglichen und auch eine Durchbrechung des Daches nicht erforderlich machen. Diese Brikettschwenkfinnen haben den Nachteil, daß sie durch die Kupplung mit den Ausbrechvorrichtungen schwer bauen und im übrigen die Gegengewichte mit ihnen fest verbunden sind, so daß sie beim Schwenken in waagerechter Richtung mit verschoben werden müssen. Dagegen läßt sich die neue Brikettschwenkrinne, die unabhängig von einer Ausbrechvorrichtung arbeitet, in waagerechter Richtung 'bewegen, ohne daß die Gegengewichte mit verschoben werden müssen.
  • Die Neuerung ist in Abb. z in Vorderansicht, in Abb. 3 in Seitenansicht und in Abb. q. im Grundriß beispielsweise dargestellt. An dem Hauptstützrahmen g des Kühlschrankes wird auf der Pressen- und der Verladeseite je ein Rahmen 1t fest angebracht, der auf beiden Seiten senkrechte Schlitze i hat. In diesen Schlitzen bewegt sich eine Gleitschiene L, die zweckmäßig aus einem Winkeleisen besteht. Die Gleitschiene L' dient als Auflager für die Schwenkrinne a, die ihrerseits mit Hilfe von Rollen in auf der Gleitschiene L in waagerechter Richtung verschoben werden kann. Das Gewicht der Gleitschiene l und der Schwenkrinne a wird aufgenommen voneinem Gegengewicht ff, das durch eine an sich bekannte Verbindung, etwa Seile oder Ketten, die über Rollen n laufen, mit der Gleitschiene L verbunden ist. Diese Seile oder Ketten sind seitlich angeordnet, so daß sie am Kühlschrank vorbeilaufen können und das Gegengewicht tf unter den Kühlrinnenschrank gehängt werden kann. Die Führungsrollen n können unmittelbar auf dem Hauptstützrahmen g des Kühlschrankes gelagert werden, so daß sie noch unter das Dach e zu liegen kommen. Der Schwenkvorgang spielt sich nun so ab, daß die Schwenkrinne a zusammen mit der Gleitschienel in die gewünschte Höhe gehoben und dann die auf den Rollen in, laufende Schwenkrinne auf der Gleitschiene in gewünschter Weise waagerecht verschoben wird. Die in die gewünschte Stellung gebrachte Schwenkrinne wird gegen Seiten-oder Höhenverschiebung in. bekannter Weise durch eine einfache Verriegelung o oder ähnliches gesichert. Reißt das Seil oder die-Kette, so bleibt die Schwenkrinne infolge der Verriegelung in ihrer Lage erhalten, und es fällt nur das Gegengewicht zu Boden, ohne Sachschaden anzurichten. Gegebenenfalls kann der Platz unter dem Gegengewicht unterhalb des Kühlschrankes noch unzugänglich gemacht werden. Reißt das Seil während des Schwenkens, so kann die Schwenkrinne mit der Gleitschiene nur bis auf die untere Kante des Rahmens h fallen und kaum Schaden anrichten. während das Gegengewicht ebenfalls wieder unschädlich zu Boden fällt.
  • Die neue Schwenkvorrichtung läßt sich leichter und schneller bedienen als die bisher bekannte. Sowohl die Höhen- als auch die Seitenverschiebung der Schwenkrinne a ist leicht möglich, beispielsweise von Rinne k, herauf nach h3 (Abb. 2 und 3) oder von k waagerecht nach kk3 (Abb. a) usw.
  • Es sind zwar ähnliche Verschiebeeinrichtungen, die eine Höhen- und Seitenverschiebung von irgendwelchen Körpern zulassen, bekannt. wie z. B. an einem Zeichentisch, auf dem sich eine durch Gegengewicht ausgewogene Reißschiene leicht herauf- und herunterbewegen läßt. Die Neuerung baut auf solchen bekannten Einrichtungen auf, überträgt sie in sinnfälliger Abänderung in das Fachgebiet der Braunkohlenbrikettierung und erzielt hier einen technischen und wirtschaftlichen Fortschritt gegenüber den bekannten Einrichtungen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: .Vorrichtung zum Schwenken von Anschlußrinnen an Brikettkühlrinnenschränken, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkrinne (a) seitlich verschiebbar auf einer Gleitschiene (L) ruht, die ihrerseits in Schlitzen (i) senkrecht verschiebbar ist, wobei die die Schwenkrinne (a) und das Gegengewicht (f%) haltenden Verbindungen, z. B. Seile oder Ketten (d), seitlich angebracht sind.
DEG97980D 1938-06-03 1938-06-03 Vorrichtung zum Schwenken von Anschlussrinnen an Brikettkuehlrinnenschraenken Expired DE721409C (de)

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