DE721214C - Vorrichtung zum Anpressen der Dichtung von Wasserverschluessen u. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Anpressen der Dichtung von Wasserverschluessen u. dgl.

Info

Publication number
DE721214C
DE721214C DEM140839D DEM0140839D DE721214C DE 721214 C DE721214 C DE 721214C DE M140839 D DEM140839 D DE M140839D DE M0140839 D DEM0140839 D DE M0140839D DE 721214 C DE721214 C DE 721214C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dead bolt
sealing
closure body
segment
attached
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM140839D
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG filed Critical MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
Priority to DEM140839D priority Critical patent/DE721214C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE721214C publication Critical patent/DE721214C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B7/00Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
    • E02B7/20Movable barrages; Lock or dry-dock gates
    • E02B7/54Sealings for gates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Barrages (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Anpressen der Dichtung von Wasserverschlüssen u. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Anpressen der Dichtung von Wasserverschlüssen, z. B. Schütz-, Versenkwalzen- und Versenksogmentverschlüssen, bei denen unter dem Einfluß des Wasserdruckes eine Durchhiegung des Verschlußkörper s erfolgen kann.
  • Bekanntlich suchen bei derartigen Verschlüssen die parallel zu benachbarten Versteifungsträgern verlaufenden und an diesen befestigten Dichtungsbalken sich um das gleiche Maß durchzubiegen wie diese Träger, wodurch Undiehtigkeiten hervorgerufen werden. Zur Beseitigung :dieses Umstandes verwendet man vielfach bewegliche Dichtungsbalken ,in Verbindung mit besonderen' Andrückvorrichtungen, durch welche die Dichtungen stets .gegen den ortsfesten Dichtungsanschlag angepreßt werden. Als Druckmittel werden dabei Federn, Gummipolster u.,dgl. verwendet, auch hat man bei den sog. Wasserkastendichtun:gen den Druck .des Oberwassers hierfür nutzbar gemacht.
  • Bei allen @diesen Dlichtungsarten steht aber der- Dichtungsbalken in unmittelbarer Verbindung mit .dem Verschlußkörper, und die Federn usw. können den Einfluß von Verbiegungen des letzteren infolge des Wasserdruckes nicht völlig beseitigen, sondern nur mildern. Ein Mittel, Durch!biegungen dies Wehrkörpers von den Dichtungsbalken gänzlich fernzuhalten oder sie sogar nützlich für die Dichtung zu verwenden, ist Gegenstand der Erfindung.
  • Erfinidungsgemäß wird der an dem Verschlußkörper @durch einen biegsamen wasiserdichten Verbin,dungsstreifen befestigte Dichtungsbalken unmittelbar oder mittelbar von einem Hilfsträger getragen, welcher nur an den Enden des Verschlußkörpers befestigt ist und im übrigen mit demselben keine feste Verbindung hat. Dieser Hilfsträger bildet einen sog. toten Riegel. -d. h. er ist unabhängig von der Tragkonstruktion des Verschlußkörpers, trägt zu dessen Festigkeit nichts bei. ist aber infolgedessen auch an Durch.biegungen desselben nicht beteiligt. Er behält die einmal eingestellte Lage .stets bei, gleichgültig ob die unter mehr oder weniger hohem Stauwasserdruck erfolgende Durchbiegun.g des V erschlußkörpers mehr oder weniger groß ist.
  • Der von ihm getragene Dichtungsbalken hat daher auch immer die vorgeschriebene Lage.
  • Es sei bemerkt, daß es schon vorgeschlagen wurde, einen den Dichtungsbalken tragenden Träger am Wehrkörper pendelnd aufzuhängen in der Absicht, die Dichtung von -den Durchbiegungen des letzteren frei zu halten. Dabei aber mußte das Andrücken der Dichtung wieder durch Federn erfolgen, die am Wehrkörper angeordnet sind, und -die ganze Stützkraft der Tragkonstruktion wurde dabei auf den Wehrkörper übertragen, so d.aß dessen Durchbiegungen doch wieder auf .die Dichtung zurückwirkten. Es fehlte hier der Gedanke .der Erfindung, den Dichtungsbalken von einem toten Riegel tragen zu lassen, der nur an seinen Enden an den Wehrkörper angeschlossen, also von diesem im übrigen organisch völlig getrennt ist und einen nm Raune unveränderlichen Stützpunkt für die Dichtung bildet, die nunmehr auch ihrerseits keine Andrückfedern o. d;gl. mehr benötigt, auf die die ältere Anordnung nicht verzichten kann.
  • Je nach der Art der Verbindung des Dichtungsbalkens mit dem erfind@ungsäemäßen toten Riegel kann aber nicht nur eine Beteiligung desDichtungs:balkens an derDurchbiegung des Verschlußkörpers verhindert, sondern diese sogar dazu benutzt werden, den Dichtungsdruck zu verstärken, so daß je nach der Höhe des Wasserdruckes und damit der Durchbiegung eine stärkere Anpressung der Dichtung selbsttätig erfolgt.
  • Dieses wird erfindungsgemäß in der Weise erreicht, daß .der vorteilhaft mit einer elastischen Dichtungsleiste ausgestattete Dichtungsbalken an ernenn Ende von Hebeln befestigt ist, die reit dein anderen Ende am Verschlußkörper anbelenkt und zwischen den beiden Enden gelenkig am toten Riegel gelagert sind. Wenn dabei infolge einer Durchbiegung des Verschlußkörpers die an ihm angelenkten Enden der erwähnten Hebel zurückgedrängt werden, werden die anderen Enden mit dem Dichtungsbalken vorgerückt, .da das am toten Riegel befestigte Hebellager seine Stellung im Raum beibehält. Der Dichtungsdruck verstärkt sieh also nach Maßgabe der Durchbiegung des Wehrkörpers bei höher werdendem Wasserdruck.
  • Diesen verstärktenDichtungsdruck kann man entweder in der dem Wasserdruck entgegengesetzten Richtung oder in dazu winkelrechter Richtung wirken lassen, je nachdem die Hebel gerade oder als Winkelhebel ausgebildet sind..
  • Auf der Zeichnung sind einige Atisführungsbeispiele,der Erfindung dargestellt. Abb. i zeigt einen senkrechten Querschnitt durch ein unter Wasserdruck stehendes Kanalschütz, dessen oberer und unterer Dichtung,-körper unmittelbar mit einem toten Riegel verbunden sind.
  • Die Abb.2 zeigt eine zugehörige Draufsicht auf eine Hälfte -des Schützes und Abb. 3 in rein schematischem, durch den unteren Sch.ützteil gelegtem Querschnitt nach Linie A-A der Abb. 2 die Einstellung der Dichtung bei Durchbiegung des -"erschltißltörpers unter Wasserdruck in der durch einen Pfeil angedeuteten Druckrichtung.
  • Die Abb.4 bis 6 sind den Abb. i bis 3 entsprechende Darstellungen einer Ausführungsforte, bei welcher der obere und der untere Dichtungskörper eines Kanialschützes an mit dem toten Riegel gelenkig verbundenen geradlinigen Hebeln angeordnet sind, und Abb.7 und 8 rein schematische Querschnitte durch die Mitte des unteren Teiles eines Iianafschützes ohne bzw. unter Wasserdruck, bei welchem der untere Dichtungskörper von Winkelhebeln :gehalten wird, die gelenkig mit dem Verschlußkörper und dem toten Riegel verbunden sind.
  • Die Abb. 9 bis i i lassen ein Beispiel einer Dichtungsvorrichtung nach der T#--rfindtiiig bei einem Versenkwalzenwelir erkennen, wobei die Abb. 9 und io Querschnitte durch die Walze nach den Linien B-B bzw. C-C der Abb. i i zeigen und Abb. i i einen Teilschnitt nach der Linie D-D der Abb. io bei herausgenommener Walze.
  • Die Abb. 12 bis 17 endlich zeigen Beispiele von Dichtungsvorrichtungen nach der Erfindung bei Versenkse gmentwehren mit verschieden ausgebildeten Verschlußkörpern. Die Abb. 13 und 14 sind Querschnitte nach d-en Linien E-E bzw. F-F der Abb. 12, weiche einen Schnitt nach der Linie G-G der Abb. 14 zeigt. Analog sind die Abb. 16 und 17 Querschnitte nach den Linien H-H bzw. li-li der Abb. 15, während die letztere einen Schnitt nach der Linie L-L der Abb. 17 zeigt.
  • Geltnäß Abb. i bis 3 sind an dem Kanalschütz i in Höhe der oberen und der unteren Dichtung oberhalb bzw. unterhalb der waagerechten Schützträ:ger 2 ebenfalls waagerechte Hilfsträger 3 geringerer Steghöhe vorgesehen, deren Enden mit den Endquerrahmen 4 ,des Schützes durch Winkeleisen 5 verbunden sind. Einer der Schenkel dieser Winkeleisen ist mit dem Querrahmen fest verbunden, während zur Verbindung dies anderen Schenkels mit dem daran anliegenden Ende des Hilfsträgerstegs Schrauben i9 benutzt sind, die in Abb. i durch ihre Achslinien angedeutet sind und durch Schlitze 6 dieses Winkeleisenstegs durchgehen. Diese Schlitze 6 lassen eine geringe waagerechte Verschiebung des Hilfsträgers zu. Anden Hilfsträgern 3 sind durch in Abstand voneinander angeordnete Zwi.schenlagen7 dieDichtungsbalken n8.be:festigt,welche die z. B. aus elastischem Werkstoff bestehenden Dichtungsleisten g tragen und mit der vorderen Schützwand io durch wasserdichte, biegsame Verlbindungsstreifen i i verbunden s,ind,. Mit dem hinteren Gurt legen sich die Hilfsträger 3 an den Enden gegen Stellschrauben 12 an, welche an -den seitlichen Endquerrahmen :des Schützes angeordnet sind und, dazu dienen, @die Einstellung des Hilfsträgers 3 .mit Bezug auf die Anschlagleiste und somit den Dichtungsdruck zu regeln.
  • Wenn die Anlage nicht unter Wasserdruck steht, nehmen die Hilfsträger 3 mit den Dichtungen die aus AbU. i ersichtliche Lage ein, bei welcher,die Dichtungsleisten 9 an den ortsfesten Dichtungsleisten 2o und 21 anliegen. Auch wenn :der Wasserdruck zur Wirkung kommt und eine Durchbiegung des Schützes erfolgt, nehmen daran die als tote Riegel wirkenden Hilfsträger nicht teil, so daß eine nach ider Mitte zu wachsende Verschiebung des Verschlußkörpers gegenüber diesen Hilfsträgern erfolgt, wobei sich in der Mitte des Schützes z. B. die aus Abb. 3 ersichtliche Lage mit ;der Durchbiegung x ergibt. Der Dichtungsidruck bleibt demnach erhalten.
  • Die Ausführung nach Ab'b.4 bis 6 unterscheidet sich von :derjenigen nach'Abb. i bis 3 zunächst daidurch, daß die toten Riegel 3 etwas höher bzw. etwas tiefer an dein Schützkörper angebracht sind als die untere bzw. -die obere ortsfeste Dichtungsleiste 2o b:zw. 21. Ferner sind die Dichtungsbalken nicht mehr unmittelbar an den toten Riegeln 3 befestigt, sondern sie wenden von geradlinigen Hebeln 13 getragen, die gelenkig, z. B. 'mit Hilfe der Scharnierkelenke24, an dem unteren b:zw.,dem oberen Bdegüngsträger 2 befestigt sind. Zwischen :den Enden dieser Hebel sind @diedieselben gelenkig mit den toten Riegeln 3 mittels der Lagerkörper 15 verbunden, die an dem vorideren Gurt der Riegel 3 unter Zwischenführung von Unterlagsplatten 25 befestigt sind. Die Lage der Dichtungsbalken in den Zeiten, wo die Anlage ohne Staudruck ist, ist aus Abb.4 ersichtlich, während ,die bei Wasserdruck sich ergebende Wirkungsweise mit verstärktem Dichtungsdruck aus Alb. 6 ,erkennbar ist, in welcher x wieder das Maß der Durch:biegung in der Mitte des Schützkörpers zeigt.
  • Bei der Anordnung nach Alb. 7 und 8 ist bei einem Versenkschütz der tote Riegel 3 in Höhe ider ortsfesten Dichtungsl:emste unterhalb des unteren Biegungsträgers 2 des Sch.ützkörpers angeordnet. Der Dichtungsbalken 8 ist auf der oberen Seite des freien Endes von Winkelhebeln 16, 17 befestigt, die an :dem Biegungsträger 2 angelenkt sind und außerdem mit :dem nach oben zeigenden Arm 16 zwischen :dein oberen Ende und dem Scheitel .des Winkels gelenkig mit dem toten Riegel 3 verbunden sind. Die bewegliche Dichtungsleiste liegt also bei gehobener Stellung des Schützes von unten gegen die ortsfeste Dichtungsleiste an, :und der Dichtungsdruck wird in (der aus Aibb.8 ersichtlichen Weise verstärkt, sobald eine DurchNegung (in der :Mitte z. B. um den Betrag x) unter dem Einfiuß des Wasserdruckes erfolgt.
  • Um zu verhüten, daß sich :die toten Riegel 3 bei waagerechter Anordnung infolge ihres Eigengewichtes selbst durchbiegen, sind sie zwischen den Enden an den Haupt- oder Biegungsträgern 2 durch in gewissere Abstand voneinander angeordnete Stütz- oder Tragglieder 18 gehalten, die elastische Glieder oder nachgiebige Gelenkglieder bilden, wie in A#bb. 2 und 3 ibzw. "5 und 6 angegeben ist.
  • Bei :dem Ausführungsbeispiel für Versenkwalzenwehre nach Abb. 9 bis i i ist der tote Riegel 3 mit den Enden an den Seitendächtungsschilden 26 in gleicher Weise befestigt wie gemäß Aibib. i und 2 mit dem Endquerrahmen 4. Demnach dienen zur Befestigung des Hilfsträgers 3 an den Seitendichtungsschilden 26 Winkeleisen 5, von denen ein Schenkel starr mit den Seitendichtungsschilden verbunden ist, währen der andere Schenkel mit Langlöchern bzw. Längsschlitzen 6 versehen ist, durch welche die zur Befestigung des toten Riegels dienenden Schraubenbolzen i9 durchgesteckt werden. Die Schraubenbolzen i9 passen in Bohrungen des Hilfträgerstegs, während sie in den Längsschlitzen 6 des Winkeleisens 5 verschiebbar sind, so daß der tote Riegel nach Wunsch einstellbar ist. Der Dichtungsbalken 8 ist durch den biegsamen Streifen i i mit der vorderen Stauwand 27 verbunden, und die Einstellung des toten Riegels 3, also die Regelung des Dichtungsdruckes, erfolgt mit Hilfe von Druckschraniben 12, ,die in Winkeleisen 28 gehalten -,verden, welche an den Seitendichtungsschilden 26 befestigt sind. Um zu verhindern, daß sich :der tote Riegel 3 unter dem Einfluß seines eigenen Gewichtes in der Längsrichtung durchbiegt, ist er durch ,die auf seine Länge verteilten Hängeglieder 18 an den Streben 29 aufgehängt, durch welche der Stauschild 27 am Walzenkörper 3o verstrebt ist.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel für Versenksegnientwehre nach Abb. 12 bis 14 ist der tote Riegel 3 an dien Enden durch Winkeleisen 5 an seitlichen Abdeckwänden 31 des Segmentwehrkörpers wiederum mit Hilfe von Schraubenbolzen 19 befestigt. Der Dichtungsbalken 8 ist durch den biegsamen Streifen i i mit der vorderen Segmentwand 32 verbunden, und die Einstellung des totenRie.gels 3 erfolgt wiederum durch Stellschrauben 12, die in Winkeleisen 28 gehalten werden, welche an den seitlichen Abdeck.wänden 31 befestigt sind-. Auf die ganze Länge des toten Riegels 3 verteilte Halteglieder 18, die am Träger 3 -des Segmentwehrkörpers befestigt sind, verhindern bei dieser Ausführung das Durchbiegen des toten Riegels in der Längsrichtung.
  • Handelt es sich bei einem Versenksegmentwehr um eine Fischibauchsbauart, wie sie die Abb. 15 bis 17 zeigen, so ändert sich an der Anordnung des toten Riegels grundsätzlich nichts. Auch hier ist derselbe an seitlichen Abdeckblechen 31 des Segmentwehrkörpers mit Hilfe von Winkeleisen 5 und Schraubenbolzen i9 befestigt, und die Einstellung desselben und @die Verhinderung seiner Durchbiegung in der Längsrichtung erfolgt mit denselben Mitteln wie bisher. Die Tragglieder 18 sind :dabei an der unteren Wanddes Fischbauchs 34 befestigt.
  • Zur Einstellung des Dichtungsdruckes können neben den Stellschrauben 12 auch die Zulagen 7 zwischen den Dichtungsbalken und seinen Trägern verwendet werden, indem inaii die Zulagen mehr oder weniger stark macht.
  • Bei der Ausführung nach Abb. 4 bis 6 bzw. und 8 können zur Einstellung dieses Druckes ferner die Gelenkscharniere 24 der Hebel 13@bzw. 16, 17 herangezogen unid entgegen oder in der Richtung der Belastung verstellbar gemacht werden; außerdem kann man für die Einstellung die Lagerkörper 15 verwenden, indem man ihnen eine mehr oder weniger große Ausladung gibt, und ebenso können zwischen diesen und dem Vordergurt des toten Riegels mehr oder weniger starke Zwischenlagen angebracht werden.
  • Im übrigen läßt sich, unter der Voraussetzung, @d@aß die Dichtungsleiste oder Leisten parallel zu den Haupt- oder Biegungsträgern verlaufen, :die Einrichtung nach der Erfindung nicht nur für die daigestellten Wasserverschlußdichtungen, -sondern auch für Seitendichtungen und für untere und obere Anschlagdichtungen jeder Art vertuenden. Sie kann also auch auf anderen,Gebieten, wo eine Abdichtung unter ähnlichen Verhältnissen, z. B. gegenüber von Druckluft oder Druckgas erfolgen soll, ohne weiteres angewandt «-erden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Anpressen der Dichtung von Wasserverschlüssen u. dgl.. ,die sich unter Odem Einfluß des Wasserdruckes durchbiegen können, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungsbalken von einem Hilfsträger (,toten Riegel 3) getragen wird, der nur an seinen Enden mit dem Verschlußkörper verbunden ist, wobei zwischen dem Dichtungsbalken und dem Verschlußkörper eine wasserdichte Verbindung durch einen an sich bekannten nachgiebigen Streifen aus Blech, Stoff o. dgl. besteht. ?. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, das der Diclit.ungsbalken (8) mit dem toten Riegel (3) durch Hebel (13 bzw. 16, 17) verbunden ist, derart, daß eine Durehbiegung des Verschlußkörperss ein stärkeres Andrücken der Dichtung bewirkt. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der tote Riegel (3) mit den Enden des Verschlußkörpers (i) lösbar verbunden, in oder entgegen der Richtung der Belastung des Verschlußkörpers verschiebbar und z. B. durch auf seine Enden einwirkende, am Verschlußkörper (i) angeordnete Stellschrauben (12) für einen gewünschten Dichtungsdruck einstellbar ist. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, ,dadurch gekennzeichnet, daß der tote Riegel (3) mit dem Verschlußkörper (i) sdurch Stützen oder Tragglieder (18) verbunden ist, die nachgiebige Gelenkglieder bilden, in gewissem Abstand voneinander zwischen den Enden des toten Riegels (3) angeordnet sind und nur als Sicherung desselben gegen Durchbiegung durch sein Eigengewicht dienen. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, insbesondere .in Anwendung bei Versenk-und Hubschützen, dadurch gekennzeichnet, .daß die zur Verbindung des Dichtungsbalkens (8) mit dem toten Riegel (3) dienenden Hebel als Winkelhebel (16, 17) ausgebildet wind, durch deren den Dichtungsbalken (8) tragenden Arm (17) der Dichtungsdruck winkelrecht zur Richtung der Belastung des Verschlusses übertragen wird. 6. Vorrichtung nach Anspruch i biss 4 in Anwendung bei Walzenwehren, insbesondere Versenkwa.lzenwehren,dadurch gekennzeichnet, daß der tote Riegel (3) mit den Enden einstellbar an den Seitendichtungsscn.iltden (a6) befestigt ist, wohei die über die Länge des toten Riegels verteilten Tragglieder (i8) an den Streben 9) angebracht sind, durch welche die untere Stauwand gegen den Walzenkörper (30) abgestützt ist. 7. Vorrichtung nach Anspruch i bis q. in Anwendung bei Segmentvehren, insbesondere Segmentversenkwehren, da-,durch .gekennzeichnet, daß der tote Riegel (3) mit den Enden einstellbar an seitlichen. Wandblechen (31) :des Verschlußkörpers angebracht ist, -die nach unten entsprechend weit über das Trägerwerk des Segmentkörpers hinausragen, an dem die über die ganze Länge des. toten Riegels verteilten Tragglieder (i8) angreifen. B. Vorrichtung nach Anspruch i ünd 7 in Anwendung bei einem Segmentwehr bzw. Versenksegmei;twehr, bei dem die Stauwand von einem Fisizhbauchgebilide gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß (der tote Riegel (3) einstellbar ,an seitlichen Abdeckblechen (3i) des Segmcntkörpers befestigt ist, die entsprechend weit über die untere Wand des Fischbauchs (3q.) hinausragen, an welcher die über die 'ganze Länge des toten Riegels verteilten Tragglieder (i8) befestigt sind.
DEM140839D 1938-02-25 1938-02-25 Vorrichtung zum Anpressen der Dichtung von Wasserverschluessen u. dgl. Expired DE721214C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM140839D DE721214C (de) 1938-02-25 1938-02-25 Vorrichtung zum Anpressen der Dichtung von Wasserverschluessen u. dgl.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM140839D DE721214C (de) 1938-02-25 1938-02-25 Vorrichtung zum Anpressen der Dichtung von Wasserverschluessen u. dgl.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE721214C true DE721214C (de) 1942-05-29

Family

ID=7334661

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM140839D Expired DE721214C (de) 1938-02-25 1938-02-25 Vorrichtung zum Anpressen der Dichtung von Wasserverschluessen u. dgl.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE721214C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1045922B (de) * 1955-07-23 1958-12-04 Rheinstahl Union Brueckenbau Bewegliche Dichtung fuer Wehrschuetze, Schleusentore und aehnliche Wasserverschluesse

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1045922B (de) * 1955-07-23 1958-12-04 Rheinstahl Union Brueckenbau Bewegliche Dichtung fuer Wehrschuetze, Schleusentore und aehnliche Wasserverschluesse

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2856470C3 (de) Vorrichtung zum Kühlen von Blechen unter Verwendung einer Kühlflüssigkeit
DE1178813B (de) Elastische Aufhaengung zur Verbindung von Ausbaurahmen
WO1986000352A1 (en) Snow plough
DE721214C (de) Vorrichtung zum Anpressen der Dichtung von Wasserverschluessen u. dgl.
DE2635925A1 (de) Schildausbau
DE1957690A1 (de) Vorrichtung zum Ein- oder Ausbau von Stuetzrahmen fuer Metall-,insbesondere Stahlstraenge in Stranggiessanlagen
DE504298C (de) Seitendichtung fuer Wehrverschluesse
DE1947581A1 (de) Verschlussautomatik fuer Anbaugeraete
DE617467C (de) Polygonnotstuetze fuer den Polygonstreckenausbau in Gruben
DE959630C (de) Doppelschuetz
DE3131607A1 (de) Schildausbaugestell
DE922761C (de) Starre Gelenkverbindung fuer Grubenausbauteile und Grubenausbau
DE806016C (de) Schienenstossausbildung
DE555702C (de) Dreikraftgleisbremse
AT200605B (de) Rollenbock mit mehreren Rollensätzen zum Längsverschieben von Brücken u. ähnl. Tragwerken
DE7428147U (de) Überfahrbrücke für Rampen
DE9301085U1 (de) Schalung zur Herstellung von Betontreppen
AT120013B (de) Drehscheibe.
AT129379B (de) Durchlaufende Brückenkonstruktion.
DE1015756B (de) Vorrichtung zum Verbinden fuer nachgiebige Streckenausbaurahmen nach dem Gleitbogenprinzip unter Verwendung eines Schwenkkeiles
DE571305C (de) Walzenwehr
DE902970C (de) Verankerung fuer Koks- und Kammeroefen
DE2411040C3 (de) Abdeckvorrichtung für hydraulischen Schildausbau
DE2236889A1 (de) Krangeruest fuer fahrbaren kran
DE486352C (de) Vorrichtung zur Bewegung der Schreibplatte von Schreibmaschinen